Samstag, 28. Februar 2015

Meine besonderen März Momente

Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät
Und rührt seine Hände
Früh morgens und spät

Dieses schöne Volkslied birgt viel Wahrheit in sich. Der März ist der Monat des Neuanfangs. 
Gleich der erste Märztag ist der meteorologische Frühlingsanfang. Viele wissen das gar nicht, denn wir verbinden den Frühlingsanfang mit dem 20. bzw. 21. März. Das ist jedoch der astronomische Frühlingsanfang, das Datum der Tag- und Nachtgleiche. Dann ist der Winter endgültig beendet.

Im März beginnt die Natur wieder zu erwachen. Eine gewisse Dynamik macht sich bemerkbar. Die Tage werden deutlich heller und wärmer, die Pflanzen kommen wieder "in ihren Saft", die Winterstarre löst sich langsam. Ein Wachsen und Werden setzt ein. Die Natur kommt in Bewegung.

Und nun kommt der Mensch (im Lied symbolhaft der Bauer). Der Bauer setzt seine Felder in Stand, er bereitet alles für seine Aussaat vor, immer in der Hoffnung auf eine gute Ernte. Er sorgt sich um seine Zukunft und weiß, dass diese wesentlich von ihm und seinem Einsatz abhängt. Er ist rührig, arbeitet von morgens bis spät. Ich lese trotz der beschriebenen Arbeit auch eine gewisse Leichtigkeit und Freude am Tun des Bauers aus dem Liedtext heraus. Er macht es gerne, weil es Sinn macht, weil es gut ist und weil er sich so über einen gute Ernte freuen kann. Wäre er faul, würde nicht säen, sich nicht kümmern, wäre eine gute Ernte auch nicht zu erwarten.

Ich weiss gar nicht mal warum, aber ich mag dieses bildhafte Symbolik vom Bauern, der seine Felder vorbereitet und bestellt. Genauso geht es uns in unserem Leben doch auch. Nach dem langen und dunklen Winter ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um uns wieder um uns selbst zu kümmern. Uns selbst "in Stand zu setzen". Körperlich genauso wie psychisch und emotional. Nach der Winterruhe wachen auch wir wieder auf. Unsere Energie kommt zurück. Ich empfinde es jedenfalls so.

Nun kommt noch dazu, dass ich ein Märzenkind bin. Für mich hat dieser Monat also schon immer eine besondere Bedeutung. Deswegen mag ich den März und bin vielleicht besonders sensibel für sein Potential des Neuanfangs. Im Klartext:

Der März ist für mich ein ganz besonderer Monat. Jetzt ist die Zeit, sich gut um sich selbst zu kümmern. Es ist die Zeit, Dinge in Angriff zu nehmen, die man sich schon lange vorgenommen hat. Evtl. Dinge zu ändern, die man ändern möchte. Und sich der vielen Möglichkeiten der Weiterentwicklung bewußt zu werden. Deshalb habe ich mir überlegt, diesen März jeden einzelnen Tag etwas Besonderes für mich selbst zu tun. Etwas, was über das normal Übliche hinausgeht. Ganz egal, ob es ein Extra an Bewegung ist, eine besondere Pflege-Einheit, eine kleine Meditation, ein besonderes Essen, was auch immer.... Einfach jeden Tag ein kleines bißchen Mehr an Wohlfühlmomenten, die über das täglich Übliche hinausgehen.

Ich möchte euch soviel wie möglich daran teilhaben lassen. Es werden keine sensationellen Dinge sein (ich werde keine Bungee-Sprung hinlegen), aber viele kleine Achtsamkeiten. Ich möchte mir jeden Tag bewußt machen, dass ich mich selbst gut behandeln sollte, weil auch ich ein kleines Teilchen dieses grossen und beeindruckenden Naturkreislaufes bin. Je älter ich werde, um so bewußter wird mir das alles. Nichts ist selbstverständlich. Alles unterliegt einem Wandel. Nichts bleibt so, wie es war. Das ist aber nicht negativ, sondern es birgt ungeahnte Möglichkeiten.

Auf geht's. Energie, Power, Motivation... So wie der Bauer... Von nichts kommt nichts. Und wir dürfen/sollten uns freuen, dass wir Teil dieses großen, immer wiederkehrenden Kreislaufes sind. Der nächste Winter kommt auch wieder. Aber jetzt ist erst einmal Frühling angesagt!!



Kommentare:

  1. Liebe Eva
    Ich wünsche dir ein guter Start in den Monat März und ein toller schöner Frühling!
    Ich bleibe drann und denk an dich!
    Schöner Sonntag wünscht dir Bea

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  2. Hallo Eva,
    dann mal los.Gutes Gelingen.
    Liebe Grüße Pippi

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