Samstag, 28. Februar 2015

Meine besonderen März Momente

Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät
Und rührt seine Hände
Früh morgens und spät

Dieses schöne Volkslied birgt viel Wahrheit in sich. Der März ist der Monat des Neuanfangs. 
Gleich der erste Märztag ist der meteorologische Frühlingsanfang. Viele wissen das gar nicht, denn wir verbinden den Frühlingsanfang mit dem 20. bzw. 21. März. Das ist jedoch der astronomische Frühlingsanfang, das Datum der Tag- und Nachtgleiche. Dann ist der Winter endgültig beendet.

Im März beginnt die Natur wieder zu erwachen. Eine gewisse Dynamik macht sich bemerkbar. Die Tage werden deutlich heller und wärmer, die Pflanzen kommen wieder "in ihren Saft", die Winterstarre löst sich langsam. Ein Wachsen und Werden setzt ein. Die Natur kommt in Bewegung.

Und nun kommt der Mensch (im Lied symbolhaft der Bauer). Der Bauer setzt seine Felder in Stand, er bereitet alles für seine Aussaat vor, immer in der Hoffnung auf eine gute Ernte. Er sorgt sich um seine Zukunft und weiß, dass diese wesentlich von ihm und seinem Einsatz abhängt. Er ist rührig, arbeitet von morgens bis spät. Ich lese trotz der beschriebenen Arbeit auch eine gewisse Leichtigkeit und Freude am Tun des Bauers aus dem Liedtext heraus. Er macht es gerne, weil es Sinn macht, weil es gut ist und weil er sich so über einen gute Ernte freuen kann. Wäre er faul, würde nicht säen, sich nicht kümmern, wäre eine gute Ernte auch nicht zu erwarten.

Ich weiss gar nicht mal warum, aber ich mag dieses bildhafte Symbolik vom Bauern, der seine Felder vorbereitet und bestellt. Genauso geht es uns in unserem Leben doch auch. Nach dem langen und dunklen Winter ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um uns wieder um uns selbst zu kümmern. Uns selbst "in Stand zu setzen". Körperlich genauso wie psychisch und emotional. Nach der Winterruhe wachen auch wir wieder auf. Unsere Energie kommt zurück. Ich empfinde es jedenfalls so.

Nun kommt noch dazu, dass ich ein Märzenkind bin. Für mich hat dieser Monat also schon immer eine besondere Bedeutung. Deswegen mag ich den März und bin vielleicht besonders sensibel für sein Potential des Neuanfangs. Im Klartext:

Der März ist für mich ein ganz besonderer Monat. Jetzt ist die Zeit, sich gut um sich selbst zu kümmern. Es ist die Zeit, Dinge in Angriff zu nehmen, die man sich schon lange vorgenommen hat. Evtl. Dinge zu ändern, die man ändern möchte. Und sich der vielen Möglichkeiten der Weiterentwicklung bewußt zu werden. Deshalb habe ich mir überlegt, diesen März jeden einzelnen Tag etwas Besonderes für mich selbst zu tun. Etwas, was über das normal Übliche hinausgeht. Ganz egal, ob es ein Extra an Bewegung ist, eine besondere Pflege-Einheit, eine kleine Meditation, ein besonderes Essen, was auch immer.... Einfach jeden Tag ein kleines bißchen Mehr an Wohlfühlmomenten, die über das täglich Übliche hinausgehen.

Ich möchte euch soviel wie möglich daran teilhaben lassen. Es werden keine sensationellen Dinge sein (ich werde keine Bungee-Sprung hinlegen), aber viele kleine Achtsamkeiten. Ich möchte mir jeden Tag bewußt machen, dass ich mich selbst gut behandeln sollte, weil auch ich ein kleines Teilchen dieses grossen und beeindruckenden Naturkreislaufes bin. Je älter ich werde, um so bewußter wird mir das alles. Nichts ist selbstverständlich. Alles unterliegt einem Wandel. Nichts bleibt so, wie es war. Das ist aber nicht negativ, sondern es birgt ungeahnte Möglichkeiten.

Auf geht's. Energie, Power, Motivation... So wie der Bauer... Von nichts kommt nichts. Und wir dürfen/sollten uns freuen, dass wir Teil dieses großen, immer wiederkehrenden Kreislaufes sind. Der nächste Winter kommt auch wieder. Aber jetzt ist erst einmal Frühling angesagt!!



Dienstag, 24. Februar 2015

Shopping Queen und Kandidatin Amalia - Stylisch durch den Winter

Wann immer es zeitlich möglich ist, gucke ich nachmittags Shopping Queen mit Guido Maria Kretschmer. Allerdings nicht mal nur wegen den Outfits (die sind zwar auch durchaus interessant), aber noch eher wegen den Kandidatinnen. Meistens gibt es eine gute Mischung zwischen extrovertiert, Großklappe, Normalo und schräg.

Manche haben ein derart übersteigertes Selbstbewußtsein, dass man sich regelrecht vor dem Fernseher "fremdschämen" muss. Andere wiederum sind total süß und blühen richten auf. Auch das Verhalten innerhalb der Gruppe ist äußerst aufschlußreich. Manche vertragen überhaupt keine Kritik, schießen böse zurück und machen andere runter. Manche suchen krampfhaft nach etwas Negativem, auch wenn es noch so blöd ist, z. B.: "Du triffst nicht meine Erwartungen:" ??? Ist auch nicht der Sinn der Sache, aber macht ja nix.. Jedenfalls ist diese Sendung höchst unterhaltsam und hat auch nach der langen Laufzeit nichts an ihrer Faszination verloren.

Sehr inspirierend fnde ich immer die eine Vertreterin der "älteren" Generation. Meistens ist eine Kandidatin dabei, die deutlich älter ist, als der Rest. Und manche sind ganz schön überraschend. So ist diese Woche ein - meiner Ansicht nach - Hammer-Kandidatin dabei. Amalia!! Als sie ihr Alter genannt hat, konnte ich es nicht glauben. Sie ist 66 Jahre alt, ich hätte sie ihrer Optik nach aber allerhöchstens auf 56 geschätzt, vermutlich eher jünger.

Sie hat eine tolle, ebenmäßige Haut ohne Fettglanz (da sieht man mal wieder, was das ausmacht). Sie hat tolle Haare, trägt durchaus auffälligen, aber geschmackvollen Ohrschmuck und ist einfach mega sympathisch. Ihre Kleidergröße ist 44 und sie sieht einfach toll aus. Wenn ich solche Frauen sehe, dann freue ich mich und denke, dass es eben nicht aufs Alter ankommt, sondern auf die gepflegte Erscheiung, die Ausstrahlung und die innere Haltung. Und die ist bei Amalia freundlich, liebenswert, nicht großkotzig, einfach toll. Sie beeindruckt mich sehr und ich werde heute wieder vor dem Fernseher sitzen und mich inspirieren lassen.

Amalia ist morgen (Mittwoch) mit der Shopping Tour dran. Das Motto dieser Woche lautet:
"Stylisch durch den Winter – Ziehe die Blicke in deinem neuen Lieblingspulli auf dich!" Ich bin schon sehr gespannt, wie Amalia das Motto am Mittwoch umsetzen wird.

Verfolgt jemand von euch diese Woche Shopping Queen? Habt ihr Amalia auch gesehen?

Freitag, 20. Februar 2015

Mit Musik geht alles besser (oder auch langsamer)

Eigentlich will muss ich heute saubermachen. Um mir das ein wenig angenehmer zu gestalten, höre ich gerne Musik dazu. Finde den Fehler!

Fröhlich tanze ich durchs Haus, singe mit und bin gut drauf - nur das Saubermachen ist so eine Sache...

Alles wird natürlich vom Katerchen verfolgt. Der hat sich gedacht, mache ich doch gleich mal mit und setz mich auf den Zumba Stepper. Sein Blick sagt alles: "Was zum Teufel macht die da?"

Und weil es soviel Spaß macht, habe ich auch noch Fotos gemacht... Was tut man nicht alles, um sich vom eigentlichen Vorhaben abzulenken....

So, jetzt zeige ich euch die Fotos und dann ist Schluß mit lustig.

Dann wird geputzt. Wär doch gelacht... Klar, bin ich zielorientiert... (hust...)

In diesem Sinne einen schönen Freitag euch allen!!




Mittwoch, 18. Februar 2015

Welches Obst und Gemüse hat eigentlich im Februar Saison?

Einer meiner Vorsätze für 2015 lautet:

"Gut und überlegt haushalten".

Dazu gehört für mich:

- mehr zu planen,
- weniger, dafür gezielter einzukaufen,
- weniger wegzuwerfen
- Reste besser zu verwerten
- mehr selbstzumachen
- auf weniger Verpackungsmüll zu achten
- weniger convenience food zu verwenden, auch nicht als Teilzutaten
  (idealerweise gar keins)
- regional zu kaufen
- saisonal zu kaufen.

Hört sich vielleicht nach viel an, läßt sich aber auf eine grundsätzliche Regel herunterbrechen: Wann immer möglich, frische unverpackte Nahrungsmittel verwenden und damit selbst kochen. Obst und Gemüse möglichst saisonal verwenden und wenn es geht, auf kurze Lieferwege achten.

Momentan haben wir Februar und der zählt noch zum Winter. Im Supermarkt macht sich das nicht unbedingt bemerkbar, zumindest nicht am Angebot. Es gibt alles, von Erd- über Himbeeren und allerlei anderes Sommerobst. Beim Gemüse ist es nicht anders.

Am Preis macht sich die "falsche" Saison allerdings sehr bemerkbar. Angenommen, man würde jetzt Erdbeeren kaufen (bitte nicht!!) dann wären die zumindest doppelt bis dreifach so teuer wie im Juli.

Aber was hat denn nun Saison? Das sogenannte Wintergemüse (das ich übrigens sehr gerne mag). Hier darf gerne zugegriffen werden, ohne der Umwelt zu schaden (ich zähle nur regionale Saisonware auf):

- Kohlgemüse (z.B. Rotkohl, Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing)
- Chicoree
- Feldsalat
- Schwarzwurzeln
- Pastinaken
- Champignons (Zuchtware)
- Porree
- Rote Bete

Bei frischem Obst sieht es im Februar noch schlecht aus, zumindest regional. Wer auf Regionalität wert legt, kann auf eingelagerte Ware zurückgreifen wie zum Beispiel auf Äpfel.

Wirklich frisch gibt es momentan nur Importware. Das wären Ananas, Bananen, Orangen, Mandarinen und Grapefruits, Mangos, Zitronen und Avocados.

Da kann man doch durchaus einen Monat bestreiten, oder?

Im März geht schon die Frühlingssaison los und die Auswahl wird wieder größer! Da können wir uns jetzt schon darauf freuen!

Frühling, Frühling, wird es schon bald ....






Dienstag, 17. Februar 2015

BBP-Kurs (Bauch-Beine-Po) = Barbarisches-Bewegungs-Programm

Seit 14 Tagen ist mein Töchterlein mit mir im Fitness-Studio angemeldet. Und sie ist motiviert. Sehr motiviert. Sie konnte mich gestern sogar dazu überreden. abends zum Zumba-Step-Kurs zu gehen. Leider war die Trainerin krank und anstelle des erwarteten Kurses gab es Bauch-Beine-Po von der "Body Extreme" Trainerin. Weil an den Geräten sehr viel los war, haben wir uns (mit ca. 20 anderen armen Menschen) für die Teilnahme an Bauch-Beine-Po-Kurs entschieden. Hätte ich gewusst, was mich/uns erwartet, wäre ich gleich wieder heimgegangen.

Oh mein Gott! Die ersten zwanzig Minuten haben wir uns auf dem hochgestellten (!!) Step-Board "aufgewärmt". Ich war kurz vor der Ohnmacht. Das "hochgebockte" Board macht einen großen Unterschied zur Normalhöhe. Und das Tempo der Trainerin tat ein weiteres dazu.

Danach ging es an die einzelnen Muskelgruppen. Früher hätte man vielleicht ein paar Hampelmänner gemacht oder ein paar Kniebeugen. Heutzutage nennt sich sowas " squat" oder "burpee". Jaa! Beim Squat wird der Allerwerteste soweit nach hinten gestreckt, dass man gerade noch nicht umfällt, das Gewicht liegt auf den Fersen, die Knie müssen hinter den Fußspitzen sein, der Rücken möglichst gerade (uff) und dann geht's los. Rauf, runter (sehr weit runter), wieder hoch, von vorn. Als ich kurz vorm Übergeben war, sagte die junge hübsche Dame mit dem Mikro "Und acht".... Alter Schwede....
Ich habe teilweise wirklich schon Sternchen gesehen und natürlich keine acht mehr geschafft. Aber anstatt nun zu entspannen, ging es nun wieder runter und es wurde "gewippt".... Mir ist nicht nur der Schweiß ausgebrochen, ich dachte wirklich, das kann nicht sein.  Bauch-Beine-Po?? Brutal-Barbarisches-Bewegungsprogramm trifft es schon eher....

Ich könnte in diese Art noch weiter erzählen, aber die "beste" Übung war folgende.

Wir mussten uns bäuchlings auf das Stepboard legen. Die Hüftknochen sollten ungefähr an der unteren kurzen Seite aufliegen. Rumpf und Brust lagen auf dem Board, die Arme haben das Board umarmt und konnten sich an der vorderen kurzen Seite festhalten.

Dann wurde "geplankt". Das heißt, alles anspannen und die Beine vom Boden abheben auf Höhe des Boards und nach hinten strecken. In der Luft. . Das ist wirklich schmerzhaft. Zieht im Hintern, im Rücken, in den hinteren Oberschenkeln. Kurz vorm Sauerstoffzelt kam, was kommen musste: "Und Acht..." Das ich das nicht durchgehalten habe, ist klar. Danach wurde die ganze Übung nochmal gemacht und nun sollten wir aus dem Plank die Beine in Höhe des Boards auch noch spreizen und wieder schließen. Ich habe getan, was ich konnte.

Mir ist der Schweiß den Rücken heruntergelaufen. Und auch vorne hat das Shirt geklebt. Nach ca. einer Stunde bin ich regelrecht aus dem Raum gewankt. Die Gesichtsfarbe war Richtung lila.

Bauch-Beine-Po??? Nein, Folterkammer trifft es schon eher. Übrigens, die jüngeren Teilnehmerinnen sahen in etwa genauso angestrengt aus.

Das Schlimmste kam aber noch. Als ich mich abends in Bett gelegt habe, konnte ich keine Position finden, in der ich halberlei bequem liegen konnte. Weder auf dem Rücken noch rechts oder links und schon gar nicht auf dem Bauch war möglich. Mir hat es unter den Rippen vorne und unter den Schulterblättern hinten geschmerzt. Irgendwann habe ich mein Kopfkissen zusammengeknüllt und unter meine Hüfte gelegt. Irgendwann gegen ein Uhr konnte ich dann endlich einschlafen.

Heute spüre ich keinen Schmerz mehr, nur noch eine Spannung im Oberbauch und im Rücken. Aber ich kann euch sagen, so schnell mache ich das nicht mehr mit. Zumba ist ein Spaziergang dagegen.

Dieses Brutal-Barbarische-Programm (BBP) kann ich evtl. frühestens in einem halben Jahr nochmal probieren..








Sonntag, 15. Februar 2015

Sportoutfit von Fabletics

Vor kurzem habe ich mir diese Sportklamotten gekauft.



Heute möchte ich sie mal angezogen zeigen. Auf den folgenden Bildern sieht man auch die richtige Farbe des Shirts, es ist so eine Art lachs. 




Die Hose hat einen seitlichen Streifeneinsatz, der oben über den Po weitergeht. Sie ist aus schönem festen Stoff. 

Sporthose und Shirt: Fabletics




Samstag, 14. Februar 2015

Super leckere Schoko Cookies ohne Extra Fettzugabe

Meine Mädels essen gerne die schönen grossen und knackigen Schoko-Cookies, wie man sie z.B. bei McCafé oder Subway kaufen kann. Die schmecken zugegebenermaßen sehr gut, sind aber nicht gerade billig.

Ich habe jetzt ein Rezept gefunden, mit dem man diese Cookies prima daheim nachbacken kann. Sie kommen dem "Original" ziemlich nahe. Das Besondere daran: Sie kommen ganz ohne zugegebenes Fett in Form von Butter oder Margarine aus. Und: Sie sind innerhalb von 30 Minuten fertig.

Man kann auch noch loslegen, wenn sich Besucher spontan ankündigen.




Es werden nur wenige Zutaten benötigt:

150 g Puderzucker
30 g Kakaopulver (kein Kaba)
50 g Mehl
50 g fein geraspelte Bitterschokolade
50 gehackte Mandeln
50 g backstabile Schokostückchen
2 Eiweiß


Puderzucker, Kakaopulver und Mehl in eine Schüssel sieben.
Dann die beiden Eiweisse dazugeben und mit den trockenen Zutaten verrühren (die Eiweisse werden vorher nicht steifgeschlagen).
Dann die stückigen Zutaten vorsichtig unterrühren.

Der Teig sollte zäh vom Löffel fließen.

Nun kleine Portionen des Teigs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Klappt gut mit einem kleinen Eisportionierer, ein Löffel geht aber auch.

Genügend Platz zwischen den Keksen lassen, sie vergrößern  sich beim Backen!

Bei 175 ° C bei Ober- und Unterhitze ca. 9 - 10 Minuten backen. So werden sie außen knusprig, bleiben innen aber zart.

Ganz wichtig: Richtig abkühlen lassen, sonst lassen sie sich nicht vom Blech lösen und gehen kaputt. Die erkalteten Cookies am besten mit einer Backpalette lösen.

Sie schmecken super schokoladig, außen knusprig, innen weich. Durch die backstabilen Tropfen und gehackten Mandeln sind sie innen stückig. Sehr lecker!

Ich bin ja nicht so der Süßschnabel, aber meine Familie hat sich sehr gefreut. Diese Cookies werden ab jetzt mit Sicherheit häufiger gebacken!


Rhabarbersaft-Cocktail (mit oder ohne Alkohol) - Valentinsaktion der Ü30 Blogger


Manche mögen ihn, manche mögen ihn nicht. Den Valentinstag. Ich gehöre zur ersten Gruppe und mag ihn. Ich finde es eine schöne Idee, seinem Liebsten bzw. seinen Liebsten zu zeigen, dass man es nicht als selbstverständlich hinnimmt, ihn/sie zu haben. Natürlich kann man das jeden Tag tun, aber dieser Geste einen eigenen Tag als festen Rahmen zu geben, finde ich schön. 

Es müssen ja keine teuren Geschenke sein, kleine individuelle Aufmerksamkeiten sind wunderbar. Auch gemeinsame Rituale, also zum Beispiel ein gemeinsames besonderes Essen oder ein Kinobesuch oder was auch immer eignen sich für diesen Tag. Ich gehöre zu den Glücklichen, die von ihrem Mann jedes Jahr, seit wir uns kennen (und das tun wir nun schon seit 32 Jahren!!), Blumen bekommen hat. Und zwar freiwillig und unaufgefordert! Ohne besondere Betonung "oh, es ist ja bald Valentinstag...". 

Einige Ü30 Blogger haben sich überlegt, dass jede einen Valentinspost verfaßt, über etwas, dass sie mit Valentin in Zusammenhang bringt. Ob Mode, Kosmetik, Geschenkideen, Rezepte, ganz egal. Es soll ein bunter Reigen zum Thema Valentinstag sein. Ich bin schon sehr gespannt auf die Beiträge der anderen.

Wir werden den Valentinsabend daheim verbringen, da ich am Samstag nachmittag bis zum frühen Abend arbeiten muss, und wir (bzw. mein Mann) unsere Töchter spät nachts von einer Faschingsveranstaltung abholen werden. Bis dahin machen es uns gemütlich mit kleinen Leckereien. Das passende Getränk darf auch natürlich auch nicht fehlen und da a wegen des Fahrdienstes etwas Alkholfreies angesagt ist, habe ich mich für diesen leckeren Saftcocktail entschieden.

 Rhabarbersaft-Cocktail



Man braucht Rhabarbersaft und sprudelndes Mineralwasser. Je nach Gusto mischen. Ich nehme ca. 50:50, weil ich den frischen und herben Rhabarbergeschmack sehr gerne mag. Beide Zutaten sollten gut gekühlt sein. Dann ein bißchen Deko nach Lust und Laune und fertig ist ein leckerer, erfrischender und alkoholfreier Cocktail.

Als zweite Variante mit Alkohol kann statt Mineralwasser auch Sekt oder Prosecco nehmen, das schmeckt auch sehr gut.

Zum Wohl und einen schönen Valentinstag!!

Freitag, 13. Februar 2015

Heute mal ein ganz "vermischter" Post

Ich war diese Woche ziemlich beschäftigt. Viel gearbeitet und gesportelt (ja, ich bin immer noch dabei und kriege wirklich wieder Spaß dran). Trotzdem habe ich auch ein bißchen was im und rund ums Haus geschafft (naja, rund ums Haus ist übertrieben, ist nur der Blumenkübel, aber immerhin).

Mir war nach Frühling und ich habe die Erika und das ganze Gestrüpp entsorgt. Zwei Primelchen, eine kleine Hyazinthe und ein paar Narzisschen durften an diesen Platz. Das grüne oben rechts ist eine mehrjährige Pflanze, die über den Sommer sehr schön mit kleinen lila Blümchen blüht. Darum sieht sie noch etwas lädiert aus.




Dann wollte ich euch mal wieder ein Bild von unserem Katerchen zeigen. Er ist jetzt ja ausgewachsen. Und wir lieben ihn! Jeden Tag mehr. Er macht es sich überall gemütlich, aber besonders gerne unter dem Eßtisch.




Gegessen habe ich diese Woche einiges an gekochtem Gemüse. Momentan gerne in Suppenform, hier zum Beispiel als Rindfleischsüppchen. 



Und ich habe eine schöne Postkarte gefunden, die ich mir - sozusagen als Erinnerung - an den Kühlschrank gepinnt habe. Ich neige dazu, möglichst viel möglichst schnell erledigen zu wollen und das streßt. Deswegen lese ich jetzt mehrmals täglich dieses hier:



Das wünsche ich euch auch! 

Morgen gibt es übrigens eine nette Valentins-Blogger-Aktion der Ü30 Blogger. Ich mache auch mit und man kann von hier aus die anderen Posts auch anklicken. Schaut mal vorbei, wird bestimmt nett!!





Dienstag, 10. Februar 2015

Was zum Schmunzeln oder Lacher am Dienstag

Meine Tochter hat sich für Fasching eine "Maske" bestellt. Die kam heute an.  Ein kleiner Hauch von Spitze.

Das Töchterlein befindet sich aber momentan an der Uni und die Maske wurde nach Hause geliefert. Dank moderner Technik und meiner hundertprozentigen Einsatzbereitschaft, habe ich ein schnelles Selfie mit dem Handy gemacht, um meiner Tochter das Aussehen des Spitzenfetzchens zu demonstrieren.



Ich: "Sieht doch ganz ok aus, bißchen venezianisch"
Entsetzte Reaktion: "Naja.... Die geht ja über die Nase??"     

Denk, denk.... "Über die Nase?"

"Hmm, könnte daran liegen, dass ich sie falsch rum angezogen habe." 


Nochmal:


Geht doch! 

Smiley Girl mit Zöpfen die sich die Augen zu hält



Montag, 2. Februar 2015

Wer Wettervorhersagen hört oder liest, ist klar im Vorteil

Ich war heute morgen wohl noch etwas verschlafen, als ich mich auf den Weg zum Fitness-Studio gemacht habe. Es war kurz nach neun. Und die Landschaft tief verschneit. Mein Auto auch. Voll motiviert habe ich mich daran gemacht, es zu enteisen. Dank Eiskratzer und Enteisungs-Spray ging das ganz gut, nur leider beschlagen meine Scheiben immer wieder von innen. Richtigen Durchblick habe ich erst nach einigen Minuten Fahrzeit mit voll aufgedrehter Lüftung.

Jedenfalls war ich so damit beschäftigt, meine Scheiben auch von innen klarzukriegen, dass ich nicht wirklich bemerkt habe, wie die Wetterverhältnisse draußen sind. Auf gut deutsch, es war .....glatt und ich habe es nicht mal wirklich registriert. Bis zur ersten Kreuzung. Da hat mein Auto-Hinterteil doch ganz schön "geschwanzt". Und im Kreisel auch. Hallo wach. Plötzlich war mir klar, dass die Straßen total vereist waren. Und ich wohl besser daheim geblieben wäre.

Ich bin also mit ca. 35 kmh wahlweise im ersten oder zweiten Gang vor mich hingeschlichen, um die Kurven gerutscht und habe bei jedem Abbremsen gebetet, dass der Bremsweg reicht, ohne den Vordermann zu touchieren. Ziemlich gestresst bin ich nach ungefähr doppelt so langer Fahrzeit dann endlich unbeschadet im Fitness-Studio gelandet. Danke lieber Schutzengel!!

Es waren allerdings noch eine ganze Menge Verrückte schon da, die sich offensichtlich bei diesen Witterungsverhältnissen freiwillig auf die Straßen begeben haben.

Irgendwann ging der Schnee in nassen Regen über und bis ich fertig gesportelt hatte, waren die Straßen wieder befahrbar. Gott sein Dank.

Sowas wie heute morgen habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Ich stamme ja von der Schwäbischen Alb und das sind harte Winter und glatte Straßen ab Dezember normal. Allerdings rechnet man dort auch damit.

Eines ist sicher, heute gehe ich nicht mehr vor die Tür!