Sonntag, 4. Januar 2015

Morgen wieder Alltag

Nach knapp anderthalb Wochen Freizeit seitens meiner Familie über Weihnachten, geht morgen der Alltag wieder los. Ich wollte eigentlich einen Post über meine Ideen und Wünsche fürs neue Jahr schreiben. Die sind mir ganz ernst und der Post kommt ganz bestimmt noch, aber heute steht der Tag im Zeichen des Traurigseins. Wir hatten fast 2 Wochen lang ein fast "normales" Familienleben. Das heißt im Klartext, beide Mädels waren da, mein Mann hatte mal seltenen Urlaub. Wir hatten ein schönes Weihnachtsfest mit den üblichen und bekannten Zickereien. Auch die restlichen Tage waren einerseits schön und andererseits mit den üblichen "Problemchen" behaftet: "Warum zur Hölle müsst ihr die Klamotten der letzten drei Tage im Bad rumliegen lassen?" Übliche Antwort: "Wir haben jetzt auch mal ne Auszeit verdient, müssen das ganze Jahr ordentlich sein und überhaupt ist das meiste von dir, Mama!" "Äähm nein, das ist nicht von mir, ich hasse Klamotten auf dem Boden" usw. und so . Aber all das ist so vertraut und irgendwie auch so schön, weil ich es ja "normalerweise" nicht mehr habe. Und weil ich das alles so gut kenne.

Als erste ging meine älteste Tochter. Sie hätte noch nicht unbedingt in ihre WG gemusst, aber - ihr versteht - die Liiiieeeebe .... Da ist man halt machtlos. Als zweite ging heute meine "Kleine". Jedesmal gibt es grosse Abschiedsszenen (nein, nicht mit uns Eltern, besonders die Abwesenheit unseres süßen Kuschelkaters wird bedauert, erst dann kommen wir :-) ). Aber auch das ist so süß und irgendwie so vertraut, dass es mir jedes Mal wieder fast das Herz bricht. Kennt ihr das Lied:

"Dieses Kribbeln im Bauch,
das man niemals vergisst,
als ob man zuviel Brausestäbchen isst..."

Ich könnte heute singen:

"Diese Stiche im Herz,
die tun mir einfach weh,
auch wenn ich es mit Vernunftsaugen seh....
Diese Stiche im Herz, die machen mir Schmerz,
ich vermiss' meine Töchter so sehr" (trotz all den Meinungsverschiedenheiten <3)

Ja, ein bißchen sehr schwülstig, ich weiss, aber genau so fühle ich mich. Hört das denn jemals auf? Auch mein Mann und ich müssen morgen wieder ran und arbeiten gehen. Die schöne Weihnachtszeit war kaum da und dann war sie auch - hupps - schon wieder vorbei. Wir "Großen" sind erkältungsmäßig ziemlich angeschlagen. Ich brauche noch ein paar Tage Regenerationszeit. Und dann hoffe ich sehr, dass ich anfangen kann, meine Ziele im Jahr 2015 anzugehen.

Bis dahin, schnief und hust,

eure Eva

1 Kommentar:

  1. Alles Gute noch zum neuen Jahr :) Ich kann Dich gut verstehen, ich blicke auch stets mit Wehmut auf die Feiertage zurück, an denen man auch frei von Alltagsverpflichtungen ist und vor allem die Zeit mit Menschen verbringen kann, die man liebt.

    Der erste richtige Arbeitstag ist von daher immer besonders fies und ich brauche auch immer lange, bis ich in den üblichen Trott komme. Aber, da es ja fast allen so geht, sind die ersten Tage meist nicht sooo schlimm, wenn man sich erst wieder daran gewöhnt hat. Wünsche Dir trotz Traurigkeit eine gute Woche, manchmal ist es ganz gut, wenn einen der Alltag wieder hat. Liebe Grüße

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