Mittwoch, 31. Dezember 2014

Einen gutschen Rutsch an alle goldigen Goldschnitten



Wie heißt es so schön? Das Beste kommt zum Schluß. Und so lese ich seit gestern ein Buch, das mein Gemüt zum Jahresschluß extremst erheitert.

Es heißt  "Gold Schnitte" - Für alle Frauen, die sich mit 40 plus noch nicht erschießen wollen - (von Sabina Wachtel) und wurde zunächst von Ines auf ihrem Blog vorgestellt: Review von Ines



Kurz darauf berichtete auch Sabine über dieses Buch Post von Sabine

Da ich sehr gerne Bücher lese, die das Thema Älterwerden mit einem lockeren Schreibstil und ein bißchen selbstironisch behandeln, war klar, das ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Allerdings war mir die Bedeutung des Titels zunächst nicht ganz klar. Es gibt ja edle Bücher mit Goldschnitt, in diese Richtung geht es, dachte ich. Falsch gedacht! Eva, geh mal einen Schritt zur Seite, damit du vom Schlauch hüpfst, auf dem du stehst! Mit Gold Schnitte sind wir gemeint. Du und ich, wir Frauen ab einem gewissen Alter, wir sind keine "steile" Schnitte (ich habe das Wort extra ausgetauscht, die Version mit "g" widerstrebt mir) und schon gar keine "Milch" Schnitte, nein, wir haben Premium Status erreicht`: wir sind eine Gold Schnitte. Was für eine tolle Bezeichnung und welch tolle Titel Idee! Ich bin eine Gold Schnitte, dass ist doch mal was Außergewöhnliches...

Schon nach den ersten paar Seiten saß ich laut lachend im Sessel. Ich liebe dieses Buch! Es trifft genau, aber ganz genau meinen Nerv, meine Lachmuskeln und hach, ich wünschte, ich hätte es schon früher gelesen.

Kleine Kostprobe:

"... Wir Gold Schnitten starten durch, ganz groß. ... Wir singen ab sofort bei den Liedern auch die Instrumente mit, wir finden unter hundert Männern den Idioten, unsere High Heels sind höher als mancher IQ. Und wenn wir parken, dann parken wir nicht Mainstream. Sondern schief!"

Jawohl, besser hätte ich es auch nicht sagen können. Mainstream? Kann ja jeder. Wir Gold Schnitten sind original und originell. Dieser Gedanke gefällt mir .

Wer gerne Bücher in dieser Art liest, dem sei es wärmstens empfohlen. Es ist köstlich, sorgt für einen Lacher nach dem anderen und macht absolut gut Laune. Und es gibt positive Motivation.

Mit diesen Gedanken wünsche ich allen Gold Schnittchen da draußen einen guten Jahreswechsel
ein sensationelles 2015, und vor allem, dass wir Gold Schnitten dieser Erde uns eine Stimme verschaffen. Es gibt nunmal (oder Gott sei Dank) ein Leben jenseits der 40, 50, 60, 70 und 80 (alles darüber hinaus gibt es auch, aber das würde ich dann als Platin Schnitte bezeichnen :-)  )


Ein gutes und gesundes neues Jahr 

wünscht euch 

eure Gold Schnitte 

Eva




Sonntag, 21. Dezember 2014

Licht am Ende des Tunnels

Heute ist die längste Nacht im Jahr. Schon früh am Nachmittag wurde es dunkel. Eigentlich wurde es den ganzen Tag über gar nicht richtig hell. Ich habe über den Tag hinweg viel elektrisches Licht angemacht, um überhaupt etwas zu sehen. Dieses Halbdunkel / oder Halbhelle ist ein ganz komisches Dämmerlicht. Der Tag ist zwar da, aber er zeigt sich nicht.

Jeder, der schon mal durch einen längeren Tunnel gefahren ist, kennt dieses Gefühl. Ich kann mich gut an Urlaubsfahrten erinnern. Auf der Reise durch Österreich und Slowenien in Richtung Kroatien zum Beispiel. Da gab es viele viele und sehr lange Tunnels. Man fährt hinein und am Anfang steht ein Schild (meistens), wieviele Kilometer Tunnel vor einem liegen. Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn man das Ende, also "das Licht am Ende des Tunnels" nicht sehen kann. Man weiß, es ist da. Aber mit jedem Meter, mit dem man sich weiter in den Tunnel hineinbegibt, steigt das Unwohlsein. Meistens gibt es Abstandsmesser, die einem sagen, wo man sich befindet. Es gibt Notfallhaltebuchten und beleuchtete Fluchttüren nach draußen. Und riesengroße Ventilatoren, die für Frischluft sorgen. In so einem Tunnel herrscht eine ganz eigene, ganz eigenartige Atmosphäre. Wenn man sein Ziel erreichen möchte, kommt man nicht umhin, ihn zu benutzen. Aber es ist ein befremdliches, ja, beängstigendes Gefühl.

Solange alles gut läuft und man wenigstens fahren kann, geht es ja noch. Aber seid ihr schon mal in einem Tunnel im Stau gestanden? Da gehört viel Selbstkontrolle dazu, nicht in völliger Panik die Selbstbeherrschung zu verlieren. Natürlich weiß man vom Verstand her, dass man mit großer Wahrscheinlichkeit gut durchkommen wird. Aber das bedrückende Gefühl sagt einem etwas anderes. Ich war zum Glück noch nie in einer wirklich gefährlichen Situation in einem Tunnel, aber selbst die "normale" Bedrücktheit reicht mir schon.

Ich muss mich auf andere verlassen. Auf die Erbauer des Tunnels. Auf die Statiker. Auf die Belüftungsexperten. Auf die Wahrscheinlichkeitsrechnung, das allermeistens nichts Schlimmes passiert.  Und auf "den lieben Gott" oder wie auch immer ich diese höhere Macht nennen möchte, dass er seine schützende Hand über  meine Familie und mich hält. Gleichzeitig kommen mir alle furchtbaren Unfällle in den Sinn. Und die Menschen, die vermutlich ähnlich wie ich gedacht haben. Die kein Glück hatten. Und mein Unwohlsein wird in so einer Situation immer größer.

Aber wenn ich die Mitte des Tunnels erreicht habe, dann denke ich mir, "die Hälfte ist geschafft, jetzt schaffst du die andere Hälfte auch noch". Und so war es - zum Glück - bisher auch immer. Trotz Angst und Unwohlsein habe ich / haben wir immer das Ende des Tunnels erreicht.

Was soll mir das sagen? Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels. Daran dürfen und sollten wir glauben. Das ist zwar alles noch lange keine Garantie dafür, dass  wir das Ende des Tunnels auch tatsächlich erreichen. Aber es gibt dieses Licht.

Dieses Bild  kann man doch schön übertragen. Auch wenn es im Leben dunkle Zeiten gibt oder eben jahreszeitlich dunkle Zeiten, es gibt ein positives Ziel. Das Licht am Ende des Tunnels. Es ist da und es wartet auf uns. Wenn das Schicksal es gut mit uns meint, werden wir es sehen.  Es ist auf jeden Fall da, und allein das sollte uns Zuversicht geben. In der dunkelsten Nacht des Jahres oder auch in den dunkelsten Zeiten unseres Lebens.

Und wenn wir zu den Glücklichen gehören, die dieses Licht wiedersehen dürfen, dann sollten wir unser Leben feiern. Uns freuen. Nichts ist selbstverständlich, aber alles, alles ist möglich!

Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.... Wie schön!!!

Udo Jürgens ist tot

Gerade habe ich die Nachricht gehört. Mit 80 Jahren ist er nach einem Spaziergang zusammengebrochen und konnte nicht gerettet werden.

Ich war nie ein fanatischer Udo Fan, war weder auf einem Konzert noch wäre ich ihm für ein Autogramm hinterher gerannt. Aber er gehört definitiv zu den größten deutschsprachigen Künstlern. Seine Texte waren messerscharf. Er konnte Stimmungen einfangen und wiedergeben wie kaum ein anderer. Er hat uns im Innersten berührt. Ich würde behaupten, ich kenne fast alle seine Lieder.

Unvergessen ist sein "Griechischer Wein" oder "Bitte mit Sahne". Auch "Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an" ist ein Titel, den jeder kennt. Und "17 Jahr, blondes Haar" ist sowieso wunderschön.  Ja, ich war ein Udo Jürgens Fan, ein stiller. Ich habe seine Musik und seine Texte geliebt. So schön, so treffend, so sensibel."Ich war noch niemals in New York" hat auch einen wunderbar feinfühligen Text.

Als Privatmensch wäre mir Udo Jürgens vermutlich nicht so sympathisch gewesen. Ein Mann, der nichts hat anbrennen lassen, der seine weiblichen Fans sehr genossen hat. Er hat vier Kinder, bekannt sind aber nur die ersten beiden, Johnny und Jenny Jürgens, die sicherlich sehr unter dem Lebenswandel ihres Vaters gelitten haben.

Wie auch immer, einer der ganz Großen ist abgetreten. Wir verlieren einen genialen Künstler, der seinesgleichen sucht.

Eins meiner vielen Lieblingslieder ist "Merci Cherie". Da geht es um eine Frau. Denken wir uns das "e" bei "Cherie" einfach weg, dann paßt der Text sehr schön auf Udo Jürgens als Mann.

Danke, Udo, für viele viele schöne Stunden, die mir viele Denkanstöße gegeben haben. Du wirst unvergeßlich bleiben!

Merci, merci, merci 
Für die Stunden, Chéri(e), Chéri(e), Chéri(e) 
Uns're Liebe war schön, so schön, merci, Chéri(e) 

Sei nicht traurig, muß ich auch von dir geh'n 
Adieu, adieu, adieu 
Deine Tränen tun weh, so weh, so weh 
Unser Traum fliegt dahin, dahin, merci, Chéri(e) 
Weine nicht, auch das hat so seinen Sinn 

Schau nach vorn, nicht zurück, zwingen kann man kein Glück 
Denn kein Meer ist so wild wie die Liebe 
Die Liebe allein, nur die kann so sein 
So sein, so sein 

Merci, merci, merci 
Für die Stunden, Chéri(e), Chéri(e), Chéri(e) 
Uns're Liebe war schön, so schön, merci, Chéri(e) 

So schön, so schön, merci, Chéri(e) 
So schön, so schön, merci, Chéri(e), merci




Samstag, 20. Dezember 2014

Neues Sport Outfit

Um meine Motivation weiter zu unterstützen, habe ich mir ein neues Sport Outfit fürs Fitness-Studio gegönnt. Ich "schwirre" schon länger drumherum, denn es ist genau nach meinem Geschmack. Und jetzt habe ich zugeschlagen und es mir gekauft.

Ich mag diese Leggings Form (sie geht übers Knie) sehr gern. Und durch den Seitenstreifen in Multicolor passen viele Farben als Oberteil dazu. Das Shirt ist aus hauchdünner Baumwolle. Es hat einen abgerundeten Saum und ist etwas länger. Der Ausschnitt ist ideal für mich, nicht zu tief, aber auch nicht zu wenig. Auf dem Foto wirkt es ziemlich Pink, es ist in Wirklichkeit eher eine Art Lachs/Hummer.

Ich freue mich schon darauf, dieses Set einzuweihen. Heute muss ich allerdings ab mittags arbeiten. Aber morgen, dann wird es ausgeführt.

Ab und zu ein neues hübsches Sport Outfit motiviert zusätzlich finde ich. Wenn man sich in den Klamotten wohlfühlt ist das ein ganz anderes Körpergefühl.




Mittwoch, 17. Dezember 2014

Bewegungsblockade vorbei - endlich!!

Ich war heute nach längerer Pause wieder mal im Fitness-Studio. Jetzt könnte ich behaupten, ich hatte einfach wieder Lust dazu. Stimmt aber nur so halb.

In letzter Zeit befasse ich mich noch mehr als sonst mit gesunder Lebensführung. Insbesondere im Hinblick aufs Gesundbleiben beim Älterwerden. Ich war ja jetzt mehr als zwei Wochen krank, wenn auch "nur" mit einem massiven Infekt. Das hat mich aber schon zum Überlegen gebracht. Was, wenn es jetzt was Schlimmeres gewesen wäre, etwas, was womöglich nicht mehr weggeht? Etwas, mit dem ich hätte leben müssen, ob ich will oder nicht? Wenn mich ein Infekt schon so ans Bett fesselt, wie wäre es dann mit einer ernsthaften Erkrankung? Will ich im Alter kränklich und schwach sein oder so vital wie möglich?

Dazu kam, dass in letzter Zeit einige Beiträge über die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung für die Gesundheit im Fernsehen zu sehen waren (vor kurzem in der ARD, vielleicht hat das jemand gesehen?). Schon kleine Zeiteinheiten an regelmäßiger Bewegung,  machen sich positiv bemerkbar. Selbst nach Operationen oder bei Krebserkrankungen sollen die  Menschen so schnell wie möglich wieder aktiv werden. Das verbessert die Prognose ungemein. Nichts da mit Schonhaltung, Action bitte!!

Nun ist das ja nicht wirklich was Neues, aber ich habe mir mal bewußter darüber Gedanken gemacht. Haben wir nicht sogar eine Verpflichtung, unsere Gesundheit zu erhalten? Soviele Menschen kämpfen mit fürchterlichen Krankheiten, und ich schaffe es nicht mal ins Fitness-Studio?

Gestern kam dann noch der berühmt-berüchtigte Schlüsselmoment. Ich habe erfahren, dass die Mutter einer Grundschulkameradin meiner Tochter plötzlich verstorben ist. Sie saß einfach tot im Sessel, war gerade mal 46 Jahre alt und eigentlich nicht krank.

Das ist doch wirklich furchtbar und hat mich dazu bewogen, heute um kurz nach acht im Fitness Studio zu sein (hat schon ab 7.00 Uhr auf). Wenn die Gesundheit mit regelmäßiger Bewegung zu erhalten ist, dann sollten wir das tun. Natürlich ist das keine Garantie auf ein gesundes und langes Leben, aber es ist unser Beitrag, den wir dazu leisten können.

Und wenn ich gedacht habe, ich wäre um diese Zeit relativ allein, dann habe ich mich wirklich gründlich getäuscht. Es waren viele Menschen da. Ein anderes Publikum als abends oder während den Kursen: nämlich fast ausschließlich ältere (deutliche ältere ) Leutchen. Das war ein super angenehmes Publikum, sehr freundlich und höflich. Teilweise süß unbeholfen an den Geräten, andere wiederum erstaunlich vital und kräftig. Nur ein paar jüngere Mädels. Ich habe mich richtig wohlgefühlt und musste nicht mit schlechtem Gewissen auf die total motivierten Muskelprotze gucken (die sowieso nicht meins sind, wenn ich ehrlich bin).

Das scheint meine neue Sportzeit zu werden. Ich war kurz vor zehn mit allem durch, und bin hinterher sogar noch einkaufen gegangen. Der Muskelkater hält sich bis jetzt in Grenzen, ich fühle mich gut und denke, ich habe meine Bewegungs-Blockade endlich durchbrochen.

Ich möchte in Zukunft schön abwechseln. Einmal Cardio Kurs (also Step oder Zumba), und das nächste Mal wieder Geräte-Training. Das mindestens 3 mal die Woche. Wenn es wieder Frühling wird, kann ich zusätzlich walken, das mache ich ja sowieso super gern.

Es hat Spaß gemacht. Fragt mich nicht, warum ich solange Anlauf gebraucht habe, endlich wieder hinzugehen. Die Psyche einer Frau eben.... (oder nur meine??). Egal, ich habe die Kurve gekriegt und ich bin zuversichtlich. Bis ich so alt bin, wie das durchschnittliche Publikum heute früh, habe ich noch viele viele Trainingsstunden vor mir.

Ich freue mich drauf!!



Montag, 15. Dezember 2014

Buchgeschenk zu Nikolaus - Bob der Streuner

Seit ungefähr 2 Jahren sind wir "auf die Katze gekommen". Sehr gerne und jeden Tag mit noch mehr Begeisterung. So eine kleine Miezekatze ist sowas Schönes. Sie nimmt alles in Beschlag, zeigt ganz deutlich, was und wen sie mag und wen nicht (unbekannte Besucher findet sie nicht so toll), aber auf jeden Fall strahlt eine Katze eine unglaubliche Ruhe und Zufriedenheit aus. Das habe ich früher so nicht wahrgenommen.

Mein Mann hat mir dieses Jahr zu Nikolaus das Buch "Bob der Streuner" geschenkt. Der Titel ist nicht neu, aber ich kannte das Buch noch nicht. Und die Geschichte geht wirklich ans Herz. Das plötzliche Auftauchen der Katze und die Treue, die sie ihm entgegenbringt, bewegt die Hauptperson des Buches dazu, sein Leben endlich "in den Griff zu kriegen". Ich liebe dieses Buch und die wirklich schöne Geschichte dahinter.

Auch für "Nicht-Katzen-Besitzer" eine sehr schöne Geschichte und auf jeden Fall eine nette Geschenkidee.

Kennt ihr das Buch?




Bob der Streuner Klick

Freitag, 12. Dezember 2014

Neues vom Katerchen

Ich habe schon länger nichts mehr von unserem Katerchen erzählt. Es macht uns immer noch viel Freude und entwickelt immer mehr eigene Persönlichkeit.

Er ist super neugierig. Und alles, was er im Haus so vorfindet, ist natürlich "seins".

Um meine schon länger andauernde Erkältung so richtig zu bekämpfen, habe ich letzte Woche so ziemlich alles getan, was mir eingefallen ist. Von Vitaminen über Inhalationen usw. Da ich kein Fieber habe, wollte ich wieder ein bißchen leichte Bewegung in meinen Tagesablauf einbauen. Soll ja auch gut fürs Immunsystem sein.

Als erstes hielt ich ein bißchen Pilates DVD angebracht. Mit Barbara Becker. Ich habe also mein pinkfarbenes Handtuch auf dem Wohnzimmer Boden ausgebreitet und versucht, den Pilates-Anweisungen Folge zu leisten, als mich auf einmal eine kleine Schnauze angestupst hat. Ein völlig erstaunter Katzenblick war auf mich gerichtet, nach dem Motto "Was um alles in der Welt machst du da?" Er versuchte allen Ernstes sich neben mich auf das Handtuch zu legen, was natürlich nicht sehr gemütlich sein konnte, weil ich abwechselnd mit Händen oder Beinen gewackelt habe. Das hat unseren Kater überhaupt nicht interessiert.



So sah das aus, wohlgemerkt ich war auch auf dem Handtuch.

Als ich fertig war und eine Kamera geholt habe, um das fotografisch festzuhalten, stand er nach ein paar Sekunden auf und nahm das ganze Handtuch in Beschlag.


Am Tag darauf wollte ich ein paar Übungen auf meinem Mini-Trampolin machen. Gesagt, getan. Laptop aufgestellt mit Online Übungen und los ging's. Da kam schon wieder unser Katerchen angetaps und wollte mit aufs Trampolin. Auch hier hat ihn das Auf und Ab überhaupt nicht gestört. Aber mich, weil für zwei ist so ein Minitrampolin nun wirklich zu klein. Ich habe ihn als runtergehoben und dachte, er kullert sich irgendwo zum Schlafen ein. Aber nein, das wäre ja langweilig. Der Platz direkt unter dem Trampolin war nun sein auserkorenes Ziel. 



Er lag da wirklich drunter (seht ihr ihn rechts)?




Zwischendurch mal gucken, ob die da oben immer noch nicht fertig ist.

Und genüßlich streeeeecken.


Als es ihm nach einer Weile wohl doch zu lange gedauert hat, hat er sich einfach auf die Tastatur gesetzt.


In Zukunft muss mein Guter wohl vor der Tür warten, bis ich fertig bin!!

Hier noch ein paar Bilder:


Wenn irgendwo die Sonne hereinscheint, läßt er sie sich gerne auf den Pelz brennen.




Jeder Karton wird zur Höhle und zum Spielplatz.



Auch wenn ich Bilder für den anderen Blog mache, ist er immer "live" dabei:





Und ganz wichtig: Körbe aller Art sind auch ganz toll!


So, nach dieser Bilderflut war es das für heute. Wir freuen uns sehr über diesen kleinen Kerl, der ein richtiges Eigenleben führt, uns aber auch zeigt, wie wohl er sich hier fühlt.

To be continued....














Mittwoch, 10. Dezember 2014

Erkältungsinfekt hält sich hartnäckig

Nach zwei Wochen grippalem Infekt und kompletter Krankschreibung war ich gestern das erste Mal wieder arbeiten. Es sind ja immer nur ein paar Stunden, und es ging erstaunlich gut. Mein Kreislauf hat nicht schlappgemacht. Allerdings habe ich sehr gespürt, dass die Klima-Anlage es besonders gut meint und pustet, was das Zeug hält. Zum Glück hatte ich ein Tuch um den Hals gebunden. Und heute früh? Krächz. Schon wieder (oder immer noch?) Halsschmerzen, kaum Stimme und total verschnieft. ??? Ich habe keine Lust mehr... Nach zwei verschiedenen Antibiotika in zwei Wochen, 'zig Ibuprofen und literweise Tee sollte das doch langsam mal besser werden.

Ich bin für den restlichen Dezember nun besonders viel eingeplant, weil (logischerweise) meine Kolleginnen die letzten beiden Wochen für mich mein Stunden übernommen hatten. Tja, so sieht's aus. Ich habe jetzt keine andere Wahl, als noch mehr für mein Immunsystem zu tun und zu hoffen, dass ich durchhalte. Deswegen wird ab sofort alles für die Gesundheit getan, was in meiner Macht steht.

Beginnend mit grünem Smoothie, und heißem Tee mit viel Zitrone bis hin zu mindestens einer halben Stunde Spaziergang bei Tageslicht.

Ich war noch auf keinem einzigen Weihnachtsmarkt, habe keine Plätzchen gebacken und bin froh, wenn ich das Alltägliche auf die Reihe kriege. Na, dann, oh du Fröhliche....

Samstag, 6. Dezember 2014

Produkttest Feinkostsuppen Englert

Heute habe ich mal einen Produkttest aus dem kulinarischen Bereich.  Ich durfte für QVC sechs Suppen-Sorten von Feinkost-Englert testen.




  •   Hühnersuppenterrine
  • - Büsumer Krabbenrahmsuppe
  • - Tomatencremesuppe
  • - Kesselgulaschsuppe
  • - Französische Zwiebelsuppe
  • - Pfälzer Kartoffelterrine


Es gibt viele weitere Sorten, gebundene oder klare Suppen, mit oder ohne Fleischeinlage und sogar Fisch- und Schalentiersuppen. Insgesamt 30 verschiedene.

Das Besondere an der Firma Englert ist, dass es ein familiengeführter Betrieb ist und "nur" 30 Mitarbeiter hat. Die Firma ist noch ein echter Handwerksbetrieb, in dem mit viel Liebe und Sorgfalt und nur allerbesten Zutaten Feinkost hergestellt wird. Von einer Massenproduktion kann man hier also nicht sprechen, sondern von qualitativ hochwertigen Spitzenprodukten.

Die Suppendosen haben mir schon vom Äußeren her gefallen.

"Ich habe einen ganz einfachen Geschmack und bin immer mit dem Besten zufrieden".



Dieses Zitat von Oscar Wilde ist Firmenphilosophie und prangt hinten auf den Suppendosen. Das habe ich so noch nie auf einem Lebensmittelprodukt und schon gar nicht auf einer Dosensuppe gesehen. Es zeugt aber von den hohen Ansprüchen, mit denen diese Suppen hergestellt werden.
Es gibt die Suppen mit unterschiedlichen Füllmengen. Für den Test wurden 550 ml Dosen zur Verfügung gestellt und die haben zwei reichliche Teller gegeben.

Wann immer möglich, werden regionale Produkte verwendet. Die Suppen werden noch traditionell stundenlang gekocht, von überflüssigen Fett geklärt und mit Kräutern verfeinert. So wie man daheim eine richtig leckere Suppe zubereiten würde. Mit dem Unterschied, dass diese leckeren Suppen durch ein Sterilisationsverfahren haltbar gemacht werden und uns so jederzeit je nach Appetit schnell und einfach zur Verfügung stehen.

Ich finde die Suppen sehr lecker, sie schmecken nicht künstlich und wenn Würstcheneinlage drauf steht, ist auch eine ordentliche Einlage drin. Die Suppen sind reichhaltig von Zutaten und Kräutern, nicht nur 3 Nudeln auf einen Viertelliter Wasser. Sondern richtig sättigend. Feinkost Englert ist eine deutsche Firma mit Sitz in Lohr am Main (ganz in meiner Nähe also :-)).

Ein kleiner Vorrat an diesen guten Suppen empfiehlt sich sehr. Denn wenn man einmal keine Zeit zum Kochen hat, ist es ein Genuß, eine leckere Englert Suppe nur warmmachen zu müssen. Man hat dann eine wohlschmeckende und gesunde Mahlzeit. Und auch als Geschenk kann ich mir eine Auswahl an den leckeren Suppen gut vorstellen. Ist mal was anderes und etwas, was man wirklich ge- und verbrauchen kann. Und QVC bietet schöne Suppensets zu einem guten Preis an.



  • „Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe zu löffeln hat.“
    (Heinrich Böll)

Kleines Nikolaus-Mitbringsel DIY

Heute ist Nikolaustag und ich wünsche allen meinen Lesern, dass der Nikolaus an sie gedacht hat. Auch wir Erwachsenen freuen uns über nette Kleinigkeiten. Da man in der Adventszeit gerne ein nettes "Mitbringsel" hat, das schnell und unkompliziert ist, hier mein DIY Vorschlag. Für eine nette Kollegin, Nachbarin, den Briefträger oder wen auch immer.

Eine Zuckerstange (meine hier stammt von NanuNana)  mit einem kleinen Tannenzweig (aus dem Garten) zusammenbinden und mit einem netten Minikärtchen versehen und in eine hübsche kleine Nikolaus-Tüte packen (Ikea). Fertig! Kurz und schmerzlos, aber trotzdem süß !

Hohoho, eine schönen Nikolaustag!!









Dienstag, 2. Dezember 2014

Dunkle Soße selbermachen

Ich muss jetzt mal was gestehen, ich bin ein Knorr- und Maggi-Kind, was die Verwendung von Soßen angeht. 1/4 l Wasser oder Bratensaft heiß gemacht, Pülverchen rein. bissi verfeinern, fertig.
Ich kenne das von Kindheit an und es gibt ja genügend Abwechslung. Helle Soße, Tomatensoße, Pfeffersoße, dunkle Bratensoße, Bratensoße extra (was das Extra ist, weiß ich bis heute nicht....) usw. Wenn ich von einem größeren Stück Fleisch Bratensaft habe, schmeckt die Soße natürlich ungleich besser als nur mit Wasser oder Bouillon angerührt.

Trotzdem mache ich mir schon lange Gedanken darüber, dass in diesen kleinen Soßenhelferlein natürlich eine Menge Zusatzstoffe stecken. Und Fette. Aber wenn ich zu einem abgebratenen Schnitzel, zu einer Scheibe Leberkäse oder auch zu einer Bratwurst eine Soße haben möchte, dann bieten sich diese Päckchen nun mal an.

Jetzt habe ich mich mal informiert, was genau ich alles bräuchte, um eine richtige, echte Soße selbst zu kochen. So ganz ohne Pulver. Das ist für einen Privathaushalt ein ganz schöner Aufwand. Knochen, Fleischreste, Wurzelgemüse, alles das muss langsam und sorgfältig angebraten und dann geschmort werden. Zeitaufwand: Mindestens 2 Stunden. Dann wird alles, je nach Gusto mit Wein oder Bouillon abgelöscht und muss nochmal reduziert werden. Nach einem halben Tag hätte ich dann sozusagen einen Liter Soße, den ich dann in zwei Portionen einfrieren könnte. Stromkosten? Keine Ahnung. Ich bin ein gebürtiges Schwabenmädel und liebe Soße. Das heißt, ich müßte viele viele Liter auf Vorrat produzieren und einfrieren. Kosten-Nutzen? Auch keine Ahnung. Der gesundheitliche Nutzen liegt auf der Hand, aber die Energie-Kosten? Sollte ich mir meine Soßenvorliebe abgewöhnen?? Ketchup tut's auch? Neihein, das will ich nicht.

Jetzt ist die Frage, Komm ich vom Regen in die Traufe? Wie regelt ihr das mit euren Soßen? Ich habe heute eine super sympathische You-Tuberin entdeckt, die ein Soßenrezept veröffentlicht hat. Sie verwendet allerdings Apfelessig und ich habe das so nachgemacht. Ich fand's mega sauer und überhaupt nicht lecker. Brrr.... Zu Sauerbraten ok, aber zu Schnitzel, Lendchen oder Leberkäse??

Bin gespannt auf eure Kommentare und Anregungen.

Montag, 1. Dezember 2014

Weihnachten für Erwachsene

Weihnacht, was bist du ? Du wirst mir immer fremder. Ich falle immer mehr in die Position des Beobachters und fühle mich nicht mehr berührt. Seit vielen Jahren habe ich das Gefühl, dass Weihnachten vor allem ein Fest der Freude für Kinder ist. Die freuen sich so richtig, mit Ungeduld und Aufregung. Sie basteln, singen Lieder und lernen Gedichte auswendig. Wenn es dann endlich soweit ist, der Tannenbaum erstrahlt und die Kinderaugen glücklich den Glanz widerspiegeln, dann spüre ich ihn, "den Geist der Weihnacht".

Und heute? Ich weiss nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber heute hat das Weihnachtsfest sich sehr verändert. Natürlich wissen wir alle um die ursprüngliche Bedeutung, dass wir die Geburt von Jesus feiern, aber ganz ehrlich? Das hat bei den meisten nicht mehr oberste Priorität. Vielleicht gehen wir sogar an Heilig Abend in die Kirche, weil "es dazugehört"  Der kirchliche Hintergrund bildet schließlich den Rahmen für das Weihnachtsfest, aber auch das ist nicht mehr so wichtig. Es wird gekocht und gebacken, viel zu viel gegessen, die Geschenke ausgepackt und dann? Dann  bleibt  - zumindest bei mir - ein gewisses Gefühl der Traurigkeit und Leere.

Weihnachten ist das Fest der Familie, das könnte man doch als positiven Punkt anführen. Und das ist so ziemlich der einzige, für den ich mich wirklich aussprechen würde. Für viele ist es ein seltenes Zusammenkommen aller Familienmitglieder. Bei uns fällt das aus, das ist auch gut so und schon lange Jahre so. Wir werden an Weihnachten die bewährte Truppe, der harte Kern sein. Mein Mann, meine beiden Töchter, der jeweilige Freund und ich. Und ich bin dankbar und froh darüber, meine Lieben am Weihnachtsabend um mich haben zu können, keine Frage. Aber während des Jahres haben wir das auch, nur halt nicht mit Tannenbaum. Der "besondere Geist der Weihnacht"? Gibt es den überhaupt noch für Erwachsene?

Tja, und die Geschenke. Ein Thema für sich. Ich will jetzt gar nicht gross rumjammern und sagen, früher war alles besser. Auch wenn man früher lange auf das eine Fahrrad gehofft und es vielleicht an Weihnachten bekommen hat. Unnötig zu erwähnen, dass in so einem Fall die Freude riesig war. Heutzutage kauft man während des Jahres alles, was benötigt wird (und auch eine Menge Unnötiges :-)  ) Was also schenken? Die XY-Designer Tasche für hunderte von Euro? Nein, danke. Und auch ich würde mich über sowas  nicht wirklich freuen. Das ist "Gabentisch voll, Seele leer". Schnell und teuer gekauft, "da haste". Das mag ich nicht. Geld und Gutscheine? Zu unpersönlich. Kleidung? Oh, nein, da liege ich oft so ganz daneben, was den Geschmack von mir versus den Geschmack meiner Töchter betrifft. Ok, ein Buch geht. Meistens.

Wieso berührt mich das alles nicht mehr wirklich? Was fehlt? Um mich herum verfallen so viele in einen wahren Weihnachtsrausch. Da wird gebacken wie verrückt (wann soll man das denn alles essen?) und gekauft wie verrückt (ich kann ein Liedchen davon singen, denn ich arbeite statt in meinem gelernten Beruf schon eine Weile  Teilzeit im Einzelhandel, Bereich Textil-Spielzeug-Deko). Was man da so erlebt, ist schockierend. Schon die ganz Kleinen können die Eltern und Großeltern regelrecht terrorisieren, um an das gewünschte Feuerwehrauto oder sonstwas zu kommen. Ist es das, was wir wollen?

Ich habe auch weihnachtlich geschmückt. Und ich werde auch ein paar Plätzchen backen (auch wenn ich so überhaupt kein Süßschnabel bin). Ich werde mich - wie jedes Jahr - übers Fernsehprogramm ärgern, das Filme zeigt, die man gefühlt schon zwanzig Mal gesehen hat. Wir werden viel essen, spazieren gehen und ein bißchen lesen. Und ich werde froh sein, wenn der ganze Trubel vorbei ist.

Ich wünsche mich in eine verschneite Landschaft, in der der Schnee unter den Füßen knirscht, wenn man ihn betritt. In die Geschichten vom Michel aus Lönneberga, wo Weihnachten wirklich noch ein Fest war, lange ersehnt und lange vorbereitet. Wo man extra noch den Badezuber angeheizt hat, um sich fürs Fest "feinzumachen".  Ich befürchte, in bin ein hoffnungsloser Weihnachtsfall.

Ach halt, da fällt mir doch direkt noch etwas ein, was ich an Weihnachten wirklich mag und was mich persönlich berührt. Das sind die wunderschönen Texte der Weihnachtslieder von Rolf Zuckowski. Für die Kinder gekauft und bis heute gerne gehört und darüber nachgedacht.




Weihnacht, was bist du? Bist du Kerzen und Schnee?
Oder, nur ein Seemann, der allein ist auf See?

Weihnacht, was bist du? Bist du Hoffnung der Welt?
Oder, bist du einfach, das ganz große Geld?

Glaubst du, alle Menschen versteh´n dein Wort noch heut´
Oder, bist du nur ein Traum aus ferner Kinderzeit?

Weihnacht, was bist du? Bist du Kerzen und Schnee?
Oder, nur ein Seemann, der allein ist auf See? 

Weißt du, viele Menschen brauchen dich so sehr.
Mancher weiß es selbst noch nicht und fühlt es umso mehr.

Weihnacht, was bist du? Bist du Kerzen und Schnee?
Oder, nur ein Seemann, der allein ist auf See?



Ich bin mir nicht sicher....