Donnerstag, 2. Oktober 2014

H&M Conscious Projekt - Viel zu schade zum Wegwerfen

In der allgemeinen Diskussion der Nachhaltigkeit, hat ein großes Mode-Unternehmen eine tolle Sache eingeführt:

H&M nimmt gebrauchte (auch verbrauchte) Kleidung zurück und recycelt sie, je nach Zustand. Das heißt, kaputte und nicht weiter tragbare Kleidung wird zu anderen Produkten weiterverarbeitet, zum Beispiel zu Putzlappen.
Textilien, die gar nicht wieder verwendet werden können, werden beispielsweise zu Textilfasern, Dämm- oder Isolierstoffen.
Weiterhin tragbare Kleidung wird weltweit second-hand verkauft. Das Ziel ist es, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Wie geht das genau? Jeder von uns kann einfach eine oder mehrere Tüten mit Altkleidern bei H&M abgeben. Das gilt für alle H&M Filialen in Deutschland.. Für jede abgegebene Tüte erhält man einen Rabattgutschein (15 % Ermäßigung) für den nächsten Einkauf. Jede Kleidung wird angenommen, ganz egal, welcher Marke oder Herkunft. Und unabhängig vom Zustand. Pro Tag erhält allerdings jeder Kunde höchstens zwei Rabattgutscheine. Pro Einkauf kann nur ein Gutschein eingelöst werden, auf einen Artikel der Wahl.

Auch wenn das zunächst ganz kleine Schritte in die richtige Richtung sind, so finde ich diese Aktion höchst unterstützenswert. Kein nicht mehr getragenes Kleidungsstück wird zu Müll, sondern wird - je nach Zustand - weiter verwertet. Und ich als Kunde habe unter Umständen sogar noch einen Rabatt auf neuen Kleidungskauf.

Das ist ein Modell, das natürlich noch ausgebaut werden kann, das aber durchaus schon Schule machen kann. Tolle Idee!! Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich unter "HM.com/longlivefashion" informieren.

Und traut euch! Eine durchschnittlich große Mülltüte mit Altkleidern ergibt schon mal einen Rabatt von 15 % auf einen Artikel des nächsten Einkaufs. Das ist besser als nichts, oder??

Kommentare:

  1. Google doch einfach mal "Geschäft mit Altkleidern" - dann wirst du sehr schnell feststellen, daß H&M diese Aktion nicht zur Verbesserung der Welt, sondern aus purem finanziellen Interesse und zum Anlocken von Neukunden macht.
    Wenn ich Kleidung habe, die ich nicht mehr tragen möchte (und 90% davon werden bei den meisten noch tragbar sein), bringe ich die "für umsonst" zum Sozialkaufhaus, wo sie für ganz wenig Geld an Bedürftige in der Region verkauft werden. Die nehmen auch gerne Küchengerätschaften und sonstige gut erhaltene Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs.

    AntwortenLöschen
  2. hallo,
    genau dasselbe wollte ich auch schreiben bettina.
    ich gebe meine kleidung nach polen in das dorf jeziorki. dort kann ich mit meinen getragenen sachen bei manchem menschen ein frohes lachen ins gesicht zaubern und das kann mir kein niemand nehmen auch nicht
    soundsoviel prozent.
    gruß eva

    AntwortenLöschen
  3. Bei uns gibt es einen Altkleidercontainer, der die "Tafel" in der Nachbarstadt unterstützt und die Kleidung, Decken, Schuhe etc. in einem der tafel angegliederten Sozialkaufhaus weitergibt. Finde ich eine tolle Sache - und da gebe ich meine Sachen gerne.

    AntwortenLöschen
  4. Ich kenne die Machenschaften der Altkleider-Verkäufer und dass damit nichts Gutes getan wird. Aber H&M verdient nichts an der getragenen Kleidung. So ein grosses Unternehmen kann sich keine rufschädigenden Aktionen leisten. Hier ist der direkte Link:

    http://www.hm.com/de/longlivefashion

    Bei uns gibt es leider weit und breit kein Sozialkaufhaus und ich habe auch keine Verbindungen nach Polen.

    Ich finde die Aktion von H&M gut, weil sie sehr viele Menschen erreicht und weil sie das Nachdenken und Diskutieren über dieses Thema anstößt.



    AntwortenLöschen

Über nette Kommentare freue ich mich: