Samstag, 27. September 2014

Freitags-Füller

Heute ist zwar schon Samstag, aber ich habe eine schöne Freitags-Füller-Aktion gefunden, bei der ich gerne mitmachen möchte. Ich muss heute mittag arbeiten und habe keine Zeit für einen großen Post, aber Zeit für ein paar nette kleine Gedanken habe ich jeden Fall.

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1. In 12 Wochen ist Weihnachten und wie jedes Jahr habe ich mir vorgenommen, dieses Mal frühzeitig mit
    den Vorbereitungen zu beginnen (backen, Geschenke...). Es geht schon damit los, meine Plätzchen-         dosen zusammenzusuchen und zu spülen. Mal sehen, ob es dieses Jahr klappt. Denn ansonsten
    bin ich eher der Weihnachtsmensch auf den letzten Drücker.
2.  Ich bin kein Serienjunkie, weil es aktuell keine Serie gibt, die mich fasziniert.
3.  Gestern bemerkte ich, dass es gar nicht so schwer ist, organisiert zu sein. Man muss nur ständig
      dranbleiben.

4.  Putzen soll man immer von oben nach unten. Na und? Ich mach das auch schon mal kreuz und quer.
5.  Wenn ich Kürbisse sehe, wird es mir warm ums Herz, denn ich mag die  leuchtenden Kugeln wirklich
     sehr und dekoriere reichlich mit echten und mit unechten.



6.   Ich wurde schon sehr häufig enttäuscht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein schönes entspannendes Wannenbad ,
    morgen heute habe ich außer Arbeiten nichts geplant und Sonntag möchte ich Ausruhen und meine Er-
    kältung bekämpfen!


Dienstag, 23. September 2014

Buchvorstellung - Es darf gern ein bißchen mehr sein

Bei den Freitagsfrauen auf meinem anderen Blog habe ich vor kurzem über Birgit Schrowange geschrieben:
klick und darüber, dass sie ein neues Buch geschrieben hat. Als ich vor kurzem mit meiner Tochter wieder mal in Mainz war, habe ich den dortigen Hugendubel durchstöbert (ich liebe Buchläden, erwähnte ich das schon? Ich würde mich am liebsten mal dort einschließen lassen....) und habe mir das neue Birgit Buch gekauft. Es ist eine gebundene Ausgabe und kostet 19,99 Euro.




Auszug aus dem "Klappentext":

"Mit meinem Buch möchte ich Frauen Mut machen, für sich selbst einzustehen, erst recht in der zweiten Lebenshälfte. Wieso nicht eine große Portion Sahne zum Kuchen bestellen? Ja sagen zur Extraportion Leben".
Birgit Schrowange

Das Buch läuft doch tatsächlich unter der Rubrik "Lebensratgeber", ich halte es eher für eine sehr gelungene und witzig geschriebene Biographie. Reich bebildert mit vielen persönlichen Fotos von der Kindheit bis heute, von Birgits Eltern und Freundinnen, von den ersten (mehr oder weniger gelungenen) Modeversuchen bis zum 50. Geburtstag. Auch ihr soziales Engagement für benachteiligte Kinder wird erwähnt, für das sie sogar das Bundesverdienstkreuz dafür verliehen bekommen hat.

Viele lustige Geschichtchen sind in diesem Buch, die auch die Schwierigkeiten zeigen, die ein Dorfkind wie Birgit hatte. Sie musste mit festgefahrenen Traditionen brechen, sich gegen viele Widerstände durchsetzen und auch mal Erwartungen der Eltern enttäuschen. Nicht zuletzt musste sie ihren westfälischen Dialekt mit einem Sprachlehrer bekämpfen, was die meisten für unmöglich gehalten haben. Tja, für Birgit Schrowange gilt: "Geht nicht, gibt's nicht". Das Buch liest sich leicht und amüsant, hat aber trotzdem eine eindeutige Botschaft:

Lebe deine Träume! Gib niemals auf! Lebe mit Leidenschaft und Begeisterung! Sei du selbst!

Und: Der Lack ist auch ab 50 noch lange nicht ab!! (Originalton Birgit Schrowange)

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Auch als Geschenk für Freundinnen.

Es ist auch noch eineMusik-CD enthalten, auf der Birgit Schrowange 3 Lieder darbietet, denn auch das Singen gehört zu ihren vielen Hobbies.

Eine schönes motivierendes Buch für viele schöne Lesemomente!








Sonntag, 21. September 2014

Puschen Parade

Hallo meine Lieben,

aus gegebenem Anlaß möchte ich euch zu meiner "Puschen Parade" einladen. Ich möchte von euch wissen, was ihr in der kälteren Jahreszeit so an Hausschuhen tragt. Für mich ist die Flip Flop Zeit definitiv vorbei. Aber was nun? Ich mag nicht nur in Socken rumlaufen. Wirklich hübsche Hausschuhe habe ich leider noch keine gefunden, deswegen hier meine Bitte an euch: Kommt in die Puschen und zeigt mir dieselbigen!  Wer mag, kann einen kleinen Text dazu verfassen, ansonsten reicht auch ein Foto.

Hier zeige ich euch meine schon sehr mitgenommenen Schlappen. Ich brauche dringend neue!! Bin schon sehr gespannt auf eure Fotos!

Einfach auf den blauen Button drücken und eure URL reinkopieren, fertig

Auf geht's!



Samstag, 20. September 2014

Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Jaja, ich weiß. Aber ich habe ein absolut erwähnenswertes Erlebnis in dieser Hinsicht. Ich sage nur, Studentenwohnheim. Mein Jüngste hatte das Glück, einen der begehrten Plätze in einem Studentenwohnheim zu bekommen. Mitten auf dem Campus, also strategisch gut gelegen.

Ich möche von vornherein betonen, dass natürlich nicht alle Studentenwohnheim gleich aussehen (hoffe ich zumindest). Und dass ich vermutlich hoffnungslos unrealistisch war, was meine Vorstellung angeht. Ich habe an sowas wie Jugendherberge gedacht. :-)

Bei unserem allerersten Besuch wurden wir von einem wirklich sehr netten Hausmeister begleitet, der uns gleich mit einem Mängelprotokoll ausgestattet hat. Neugierig betraten wir das Wohnheim. Als erstes wurde ich vom Anblick des hellblauen Linoleum- Bodenbelages überrascht. Also, ursprünglich hellblau... Dann gingen wir mehrere Treppen hoch, begleitet von verschiedensten Düften. Im richtigen Flur angekommen, betraten meine Tochter und ich und der nette Hausmeister das gemietete Zimmer. Rechteckig, praktisch, gut. Geschätzte 12 Quadratmeter. Ausgelegt mit hellblauem Linoleum. Ein grosses Fenster mit ....gelben Gardinen, erinnern so ein bißchen an Krankenhaus. Rechts ein laut surrender Kühlschrank ohne Abdeckung, dafür mit verbogener Abschlußleiste. Links ein Waschbecken mit dicken Kalkspuren und einem Plastikschränkchen drüber. Beim ersten Öffnen hatte ich direkt die rechte Tür in der Hand. Desweiteren ein total verkratzter Holzstuhl, ein Schreibtisch, ein Bett mit total verfleckter Matratze und ein Regal plus Schrank im Stil vom Billy Regal, allerdings recht stabil.

Die Wände weiß, verputzt, keine Tapete, nicht mal Rauhfaser, nur die nackte Wand. Aber dafür mit reichlich Flecken. Unser Mängelprotokoll wurde lang und länger. Schien den Hausmeister aber nicht weiter zu überraschen, er nahm das Protokoll und ging. Zwei Wochen später, also gestern, kamen wir wieder, ausgerüstet mit Staubsauger, Putzzeug und schon ein paar ersten Geschirrteilen. Das einzige, was repariert war, ist der Spiegelschrank über dem Waschbecken. Der war offensichtlich ausgetauscht. Sonst hat sich nichts geändert.

Wir haben das Zimmerchen geputzt. Alles von oben bis unten abgewaschen. Gesaugt. poliert. Festgestellt, dass der Handtuchhalter auch nur noch an einem Mini-Schräubchen hängt und demnächst abbricht. Aber was soll's, Lehrjahre sind ja schließlich keine Herrenjahre. Ne?!

Die Gemeinschaftsküche, die zwei Toiletten und die Dusche befinden sich auf dem Flur. Und das ist der Punkt, mit dem ich so gar nicht klarkomme. Die Küche steht vor Dreck. Wirklich. Es gibt abschließbare Oberschränkchen, die alle vor Fett kleben. Das bißchen Arbeitsfläche steht voll mit benutztem Geschirr mit reichlich Essensresten und mit abgewaschenem Geschirr, das offensichtlich zum Trocknen aufgestellt wurde. Jeder Zentimeter vollgestellt. Außerdem stehen Aschenbecher in der Küche und unter der Spüle lauter leere Alkoholflaschen.... Yooooh...

Letzte Woche nach der ersten Begehung dieser Küche habe ich abends geheult. Bin meiner Familie auf den Keks gegangen, weil ich diesen Zustand unerträglich fand. Klar, sind junge Leute anders drauf und nicht unbedingt putzsüchtig. Aber das, was ich da gesehen habe, hat mich wirklich erschreckt. Ekelhaft ist noch vorsichtig ausgedrückt. Ich habe mich mit der Vorstellung getröstet, dass ich meiner Tochter ja eigene Töpfe kaufe und sie immerhin einen eigenen Kühlschrank hat. Also könnte sie relativ unabhängig von diesem Dreck ihr Essen zubereiten. Ich habe mich beruhigt, locker gemacht und neu motiviert.

Wird schon. Gestern sind wir, wie gesagt nochmal hingefahren. Bei der zweiten Begehung war es nur noch halb so schlimm, weil ich den Anblick der Küche ja schon kannte. Und weil ich positiv sein wollte und auf keinen Fall irgendwie spießig (auch wenn es mehr als schwer fällt, diesen Hygiene-Zustand zu akzeptieren).

Aber, und jetzt kommt's. Ich musste im Laufe der Putzaktion mal auf Toilette. Das hätte ich wohl besser sein lassen. Die Klobrille hängt nur noch an einer Schraube und total schief auf der Schüssel. Würde man sich draufsetzen, würde man direkt den Abgang machen....

Verpappte Tür, verdreckter Boden. Aber, die Härte: Unter dem Wasserspiegel der Abfluß: Dunkelbraun.... Einzelheiten erspare ich euch. Diese Toilette hat definitiv das letzte Jahr keinen Reiniger gesehen. Da wächst das ganze Rohr zu. Ich war/bin echt entsetzt. Die zweite Toilette sieht genauso aus. Müßte ich da wohnen, hätte ich sofort Darmverschluß. Geht einfach gar nicht!!! Und nu? Ich werde auf jeden Fall eine Ladung DanKlorix spendieren, aber ich kann es nicht verstehen. Das sind junge Leute, ok, aber wir leben doch nicht im Dschungel. Und wo sind die Hausmeister? Angeblich gibt es für die Gemeinschaftsräume Putzfrauen. Waaaaas? Als wir ankamen, saßen zwei blutjunge Mädchen mit einer Schürze der Reinigungsfirma vor der Haustür und haben auf dem Handy rumgetippt.

???

Was soll ich tun? Am Montag den Hausmeister anrufen und auf die Mißstände aufmerksam machen? Hoffen, dass es irgendwo auf dem Campus (in der Bibliothek, in der Mensa oder sonstwo) einigermaßen ertragbare Toiletten gibt? Eine Campingtoilette kaufen?? Boah, ich bin wirklich schockiert.

Das Ganze kostet auch noch über 300 Euro. Da kann man doch ne ordentliche Toilette erwarten? Hat jemand Erfahrung mit solchen Wohnheimen? Sind die alle so ? Oder bin ich schief gewickelt?

Nochmal, ich weiß, dass ein Studentenwohnheim kein Luxushotel ist. Aber sowas - ich schwöre - ist absolut vergleichbar mit einer öffentlichen Stadttoilette.

Oder hat jemand zufällig in Mainz ein schönes 1 Zimmer-Appartement in Campusnähe zu vermieten?? Meine Tochter sieht das übrigens bei weitem nicht so dramatisch wie ich (aber sie hat die Toiletten auch noch nicht gesehen....). Ich möchte sie ja unterstützen und motivieren, aber ein bißchen ein gutes Gefühl würde ich schon gerne haben, sie dort wohnen zu sehen.

Kommentare erwünscht.


Freitag, 19. September 2014

High 5 for Friday


High 5 for Friday

Heute mal wieder ein Beitrag von mir zur Aktion von Pünktchen und Viktoria. In letzter Zeit ging es hier sehr turbulent zu und nicht immer sind mir 5 erwähnenswert positive Punkte eingefallen. Diese Woche aber schon:

1. Ich hatte seit langem mal wieder 2 Tage am Stück frei und habe das so richtig genossen. Wenn ich 
    unerwarteterweise frei bekomme, freut mich das noch mehr als bei den eingeplanten Tagen.

2. Ich habe diese Woche gleich 2 Termine hinter mich gebracht, die ich nicht so gerne mag und die mir
    immer ein bißchen "schwer im Magen liegen". Eigentlich nichts Schlimmes oder Besonderes, aber 
    ich mag's halt nicht. Jetzt habe ich erst mal wieder Ruhe.

3.  Letzte Woche konnte ich ein paar neue Kontakte knüpfen, die meinen Ladylike Blog betreffen. Mir
     wurde sehr freundlich begegnet und das war so richtig positiv.

4. Die Aussage einer anderen Frau über mich hat mich ganz extremst gefreut. Vor allem weil sie so un-
    erwartet kam. Sie sagte zu mir: "Sie sind ein sehr sympathischer und angenehmer Mensch."  Danke!

5. Ich war spontan beim Friseur. Einfach nur so. Hat Spaß gemacht!

(Wenn ich ehrlich bin könnte ich mindestens 10 Punkte aufzählen, die nicht so dolle gelaufen sind. Vielleicht sollte ich den High 5 for Friday eine Low10 entgegensetzen?? Ich denke mal drüber nach. Wäre ja auch ein Ansatz, um die nächste Woche besser zu gestalten. Eigentlich gefällt mir diese Idee. Mal sehen).



Donnerstag, 18. September 2014

Zwischenfazit "Spartember"

Ich wollte mal einen kurzen Zwischenbericht geben. Wir haben ja mittlerweile Mitte des Monats und ich habe mir zu Beginn vorgenommen, deutlich bewußter und geplanter einzukaufen. Was soll ich sagen, es funktioniert!! Ich bin selbst überrascht. Alles was es benötigt, ist ein bißchen Vorplanung. Ein bißchen ist schon besser als gar keine. Natürlich habe ich noch ganz viel Luft nach oben für Verbesserungen, aber ich bin schon mal ganz zufrieden.

Ich habe mir immer überlegt, was habe ich daheim und was möchte ich draus machen. Dann wird nur noch das Fehlende gekauft (oftmals fehlt nichts) und dann wird das auch gekocht. Ich versuche auch gezielt, die Reste am nächsten Tag nochmal zu etwas Neuem mitzuverarbeiten, oder ich friere sie direkt ein. Mein Gefrierschrank ist momentan rappelvoll!! Aber das macht nichts, denn immer, wenn ich mal nicht genügend Zeit zum Frischkochen habe, kann darauf zurückgegriffen werden.

Es geht also alles gut. Allerdings muss ich mich immer mal wieder darauf zurückbesinnen, denn ab und zu kommt dann doch der Drang durch, einfach alles das einzupacken, was mir so gefällt und in den Sinn kommt. Es ist halt viel einfacher und schneller, ohne große Überlegerei einzukaufen, aber das geht so richtig ins Geld.

Ich habe am Wochenende Nutella Muffins gebacken, die ganz gerne gegessen werden. Obst kaufe ich in sehr kleinen Stückzahlen, damit nichts verdirbt. Wurst und Fleisch wird ebenfalls gezielt in kleinen Mengen gekauft. Ich hätte es nicht geglaubt, was so ein bißchen Planung ausmacht.

Außerdem habe ich ein paar Hausfrauenkanäle auf You Tube gefunden, die sich mit Haushaltsplanung, Organisation, Essensvorbereitung usw. befassen. Auf sehr sympathische, unaufgeregte Art. (Leider alle aus den USA, damit will ich nicht sagen, dass ich was gegen US You Tubler habe, im Gegenteil, ich finde es nur schade, dass es in Deutschland sowenig Kanäle dieser Art gibt. Warum eigentlich nicht? Ist das ein zu banales Thema? Oder ist es hier nicht erstrebenswert, eine gut organisierte Hausfrau zu sein? Keine Ahnung). Wenn jemand einen deutschen Kanal kennt, der so ähnlich gelagert ist wie FlyLady usw., dann darf er mir den gerne empfehlen.

Mein nächster Post wird sich übrigens mit flügge werdenden Kindern befassen. Ich durchlebe gerade die ganze Bandbreite an "lachendem und weinendem Auge", weil meine jüngste Tochter demnächst in ein Studentenwohnheim zieht. Dann ist hier die Bude leer, jedenfalls während der Woche. Ich würde mich über einen Austausch mit Müttern freuen, die das alles schon hinter sich haben. Himmel, ist das ein Auf und ein Ab!

Bis bald!

Montag, 1. September 2014

Hallo September (Spartember)

Wo ist die Zeit geblieben? Ich saß doch erst hier und habe meine Ideen für den August geschrieben und wupps, ist er vorbei. Allerdings sind letzten Monat einige Dinge in Bewegung gekommen, neue Ideen entstanden und vor allem - viele neue Erkenntnisse für mich.

Zunächst mal bin ich im Moment ziemlich müde. Ich habe aufgrund Urlaubsvertretung im August 83 Stunden gearbeitet, statt wie vertraglich vereinbart 60. Das sind 23 Überstunden. Im Stehen! Kein Wunder, dass meine körperliche Verfassung mehr als verspannt ist. Natürlich bleibt diese Urlaubssituation nicht so, jetzt noch den halben September, dann sind alle wieder da, und die Arbeitssituation entspannt sich wieder. Trotzdem - bei so viel Überzeit kann ich mir auch überlegen, wieder einen regelmäßigen Halbtagesjob zu suchen. Denn diese unterschiedlichen, mehr als flexiblen Anfangszeiten sind sehr anstrengend. Es kommt keine Routine für mich privat auf. Mal fange ich um 13.00 Uhr an, dann um 16.00 Uhr, dann wieder morgens um 9.00. Vor allem "außerhäusige" feste Termine für Kurse sind kaum möglich, da ich mindestens dreimal die Woche spät arbeite und erst gegen halb neun nach Hause kommen. An wechselnden Tagen. Da haben sämtliche Fitness-Kurse oder VHS-Kurse schon begonnen, das ist total blöd. Außerdem kommt die körperliche Anstrengung dazu. Selbst wenn ich mal nach einer Vormittagsschicht, die um halb neun beginnt, heimkomme, bin ich von der Steherei so müde, dass ich mich nicht gleich ins Fitness-Studio stürze, sondern lieber aufs Sofa. Das ist kein zufriedenstellender Dauerzustand. Mal sehen....

Dieser Monat ist der erste, in dem wir zwei Studentinnen-Töchter unterstützen, das heißt wir haben zum ersten Mal Ausgaben für 2 x Miete. Natürlich tun wir das gerne und sind auch sehr stolz auf die beiden, nichtsdestotrotz reißt diese Summe ein ganz schönes Loch ins Budget. Außerdem scheint bei unseren Haushaltsgeräten "der Wurm" drin zu sein. Als ob die sich abgesprochen hätten. Kühlschrank kaputt, Brotschneidemaschine kaputt, Dunstabzugshaube kurz davor, und jetzt hat auch noch der große Elektro-Rolladen im Wohnzimmer den Geist aufgegeben. Der Kühlschrankmonteur meinte, er höre das oft, dass mehrere Dinge gleichzeitig kaputtgehen und wie alt denn unsere Waschmaschine sei?? (ehrlich gesagt, auch schon recht betagt....).

Nun will ich nicht über unsere Finanzen klagen, denn die sind Gott sei Dank gesichert. Das heißt aber nicht, dass da noch eine Menge Sparpotential drin ist (da ich ja sowieso leider eine Spontan- und Gerne-Käuferin bin). Durch eine in Instagram kursierende Aktion, die sich "Spartember" nennt, bin ich auch auf diesen Geschmack gekommen, und da es jetzt so gut paßt, erkläre ich diesen Monat für mich auch zum Spartember. Das heißt, die Plastik-Geldkarte bleibt daheim, es wird nur mit Bargeld bezahlt. Und man plant einen gewissen Betrag (einen knappen) für die Woche ein. Davon sollen dann nur wirklich benötigte Dinge wie Lebensmittel und Hygieneprodukte gekauft werden und zwar geplant und organisiert. Ich habe mal versucht, im Internet zu googeln, was denn so die durchschnittliche Geldausgabe pro Kopf für Lebensmittel in Deutschland so ist, habe aber nichts Brauchbares gefunden. Das ist so individuell, da kann ich nichts davon ableiten. Allerdings bin ich auf eine Art "Hartz 4" Forum mit Sparrezepten gestoßen, in denen manche versuchen, mit 4 - 5 Euro das Essen für einen ganzen Tag zu bestreiten. Also das erscheint mir dann (zumindest für mich) nicht machbar, egal, wie ich es drehe und wende. Das muss ja Gott sei Dank nicht sein und drangsalieren will ich uns auch nicht. Lediglich bewußter planen und verbrauchen. Reste gleich einfrieren und am Ende der Woche was Leckeres draus zaubern, nur kleine Mengen kaufen, keinerlei fertige Dinge wie Pizza, Döner und Co. bestellen und statt teuren Kuchen am Sonntag zu kaufen, lieber selber backen (habe ich getan und einen leckeren Apfel-Streusel-Kuchen gebacken). Es ist ja nicht so, dass ich das nicht könnte, aber irgendwann ist mal der bequeme Schlendrian eingerissen und hat sich breitgemacht. Der soll nun wieder vertrieben werden.

Dazu gehört natürlich auch ein gewisse zeitliche Tagesplanung, die ich heute leider schon nicht eingehalten habe. Naja, kleiner Fehlstart, aber ab morgen dann ganz sicher. Ich möchte, auch wenn ich nicht vormittags arbeite, früh aufstehen und mir den Vormittag so einteilen, dass ich auf jeden Fall bis 13.00 mit allen "Pflichten" durch bin. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Ich möchte um 7.00 Uhr aufstehen. Mit Blog und Kaffee usw. bis 8 richtig wach sein. Von 8 - 9 Haushalt. Eine Stunde. Punkt. Dann wäre ich frei für Bewegung, die von 9 - 10 stattfinden kann. Danach duschen und dann Essensvorbereitung. Müßte doch hinhauen, oder? Ist ja nicht in Stein gemeißelt, aber ein grober Anhaltspunkt. Dann hätte ich nämlich Zeit für vergnügliche Dinge wie das Bloggen, Instagrammen, Lesen usw.

Eine ganze Menge, die ich mir da vorgenommen habe. Aber ich bin motiviert. Das ist doch schon mal was.
Willkommen "Spartember", es kann losgehen!!