Samstag, 31. Mai 2014

18 Jahre später

Heute vor 17 Jahren und 364 Tagen sass ich auf unserem Balkon in unserer kleinen Mietwohnung in der Nähe von Ludwigsburg, hochschwanger und habe den schönen Abend genossen. Eine Amsel saß auf einer Stromleitung und zwitscherte lauthals vor sich hin. Das werde ich nie vergessen. Es war einfach ein schönes Gefühl. Die Ruhe vor dem Sturm, so ein Glücksgefühl, wohlwissend, das "der Wind of Change" nicht mehr weit sein kann.... Ich war in "froher Erwartung" eines kleinen Jungen, jedenfalls nach Aussage des Frauenarztes und hatte mich geistig auf den Buben eingestellt, denn ursprünglich hätte ich mir - wenn ich es mir hätte aussuchen können - ein zweites Mädchen gewünscht. Egal, Hauptsache gesund, so war die Devise.

Zuvor war ich damit beschäftigt, die "Große", damals 3 Jahre alt, ins Bett zu bringen. Das war immer was Größeres und Längeres, und das ist lange so geblieben... Jedenfalls hatte ich ein komisches "Bauchgefühl", noch keine Wehen, aber halt so das Gefühl, das etwas anders ist, als sonst. Wir haben mit meiner Mutter telefoniert, die damals ca. 2. 1/2 Stunden entfernt gewohnt hat und sie hat beschlossen, noch am selben Abend, um diese doch schon spätere Uhrzeit zu uns zu fahren. Eigentlich war der Geburtstermin erst einige Tage später ausgerechnet.

Jedenfalls saßen wir einvernehmlich auf dem Balkon, es war ein schöner lauer Sommerabend und so gegen zehn Uhr traf meine Mutter ein und setzte sich auch zu uns auf den Balkon. Und als ob ich innerlich darauf gewartet hätte, als ob ich jetzt irgendwie loslassen konnte, setzten langsam, aber stetig, die Wehen ein. Wie das so ist, man zählt mit, sagt sich, "hach, das ist es noch nicht", man steht auf, kreist die Hüften usw., jedenfalls wäre ich mit großer Sicherheit noch lange nicht ins Krankenhaus gegangen. Auf Drängen meiner Mutter sind mein Mann und ich dann gegen 1 Uhr nachts doch aufgebrochen, ins Ludwigsburger Krankenhaus, dahin, wo bereits unsere erste Tochter geboren wurde.

Tja, und so gegen 5 Uhr morgens wurde mir ein kerngesundes, kleines Mädchen in die Arme gelegt. Als die Hebamme sagte "Gratuliere, sie haben eine Tochter", dachte ich erst, sie wolle mit mir ein Späßchen machen. Aber nein, es war tatsächlich ein kleines Mädchen, der Frauenarzt hatte sich geiirt. Es gab wohl niemanden, der sich mehr darüber gefreut hat als ich. Vor 18 Jahren war der Ultraschall bei weitem noch nicht so genau und so eindeutig wie heute. Deswegen kam es immer mal wieder zu "falschen" Geschlechtseinschätzungen.

Mein Mann kam dann morgens nach Hause zur ersten Tochter und zur Oma und wurde gefragt, "na, wie geht es denn dem Brüderchen?" und er konnte strahlend verkünden "das Brüderchen ist ein Schwesterchen".

Wir schmunzeln heute noch manchmal über unseren Jungen, der ein Mädchen ist. Das hat doch einige "Problemchen" aufgeworfen, hihi. So hatte meine Schwiegermutter lauter hellblaue Babyaccessoires gekauft, Schnulli, Rassel, Söckchen usw. und wollte die in der Blumenstrauß binden lassen, den sie mir schenken wollte. Musste alles in rosa ausgewechselt werden! Ich hatte zum Glück ein paar neutrale dunkelblaue Baby-Sachen gekauft und konnte die mit den bereits vorhandenen rosa Babyklamotten der ersten Tochter super kombinieren. Und einiges in hellgrün. Drum sind die ersten Babyfotos von unserer Pia immer blau-rosa oder grün-rosa.

Tja, und ab da stand mein Leben ganz im Zeichen des Mutter-Daseins. Zwei kleine Weiber wollten versorgt und großgezogen werden und so schön es war, so anstrengend und kräftezehrend war es auch. In den letzten 21 Jahren (so alt ist die Große) habe ich viele Federn gelassen, auch mein Mann, denn wir waren stets aufeinander angewiesen. Die Restfamilien waren weiter weg, und die anfängliche Neugier auf die Kinder ließ leider stetig nach. Wir mussten noch weiter wegziehen (Richtung Bielefeld) und die familiären Bande zur Restfamilie reduzierten sich auf ein- bis zweimalige Treffen im Jahr. Je älter die Kinder wurden, desto weniger Kontakt hatten wir zu den Großeltern beider Seiten. Unsere jeweils jüngeren Geschwister bekamen ebenfalls Kinder und so rückten wir immer weiter in den Hintergrund. (das sind natürlich nicht die einzigen Gründe, aber eben auch).

So kommt es, dass momentan bei mir unten im Haus eine Handvoll sehr guter Freunde von Pia sitzen die mit ihr heute "reinfeiern" möchten. Nächste Woche sind noch mündliche Abiprüfungen bei uns, deshalb findet die ganz große Party erst nächstes Wochenende statt. Das ist eine schöne Tradition der jungen Leute hier, die besten Freunde kommen und begleiten das Geburtstagskind in die Volljährigkeit.

Und ich? Ich würde so gerne sagen, ich feiere mit, mitten drin, schließlich bin ich maßgeblich drank beteiligt gewesen. Aber ich habe seit 2 Tagen Migräne mit üblem Magen-Darm drumherum und sehe auch so aus. Ich denke, ich werde so gegen 10 Uhr runtergehen und dazustoßen. Mir ging es vor 18 Jahren deutlich besser. Damals hatten wir noch normale Familienbande, heute leider nicht mehr.

Ich sehe das ganze trotzdem irgendwie als neuen Anfang, denn jetzt sind beide Mädels volljährig und ich kann mich vielleicht endlich wieder mehr auf mein eigenes Leben konzentrieren. Ab heute nacht kann ich sagen, guck mal, liebe Welt, wir haben es hingekriegt und zwar gar nicht so schlecht. Mit Hilfe der Familien wäre es so oft so viel leichter gegangen, aber es ging auch so.

Hätte man mir vor 18 Jahren gesagt, du sitzt mal irgendwo in Hessen, ohne Kontakt zu den Großeltern, bissi traurig und doch stolz zugleich, zwei blitzsaubere und blitzgescheite Mädels, aber selbst irgendwie auf der Strecke geblieben, hätte ich es dann anders gemacht? Vielleicht, vielleicht auch nicht....

Jedenfalls möchte ich ab jetzt wirklich wieder mehr für mich und mein Wohlbefinden tun und natürlich auch für das meines Mannes. Wie sagt die Werbungs so schön "wir sind es uns wert".

Und jetzt versuche ich mich, repräsentabel zu machen und unten ein bißchen mitzulachen.

Happy Birthday, Pia !


Donnerstag, 29. Mai 2014

Liebster Blog Award



Dana von Dana loves fashion and music hat mich beim Liebsten Blog Award vorgeschlagen, und ich mache bei ihr gerne mit. Diese Awards haben zum Ziel, kleinere Blogs mit noch nicht ganz sovielen Lesern etwas bekannter zu machen, und außerdem lernt man sich durch die Beantwortung der gestellten Fragen besser kennen. Eigentlich eine schöne Sache, deswegen bin ich gerne dabei.

Danke Dana!!

Hier kommen die von ihr gestellten Fragen samt meiner Antworten:

Wie siehst du deinen Blog in 5 Jahren?

Ich würde mir ein etwas professionelleres Erscheinungsbild für meinen Blog wünschen, denn da sind noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Aber gerade das ist auch das Schöne daran, denn ein Blog ist wie eine Art "Baby", er verändert sich also im Aussehen und auch in den Schwerpunkten und er zeigt mit der Zeit immer mehr Persönlichkeit. Das ist spannend. Natürlich würde ich mir auch ein paar Leser mehr wünschen, aber das ist nicht mal soo wichtig für mich, mehr, dass ich mich und meine Gedanken hier zeigen kann mit all meinen Nuancen. Und dass er immer mehr zum unverwechselbaren "Eva"-Blog wird.

Welche Gründe wären für dich wichtig genug, um sofort mit dem Bloggen aufzuhören?

Wenn das Bloggen zulasten von Familie oder Beruf gehen würde und ich beidem nicht mehr gerecht werden könnte, dann würde ich aufhören. Momentan sieht das aber nicht so aus!

Wenn eine gute Fee dir bezüglich deines Blogs 3 Wünsche erfüllen könnte, welche wären dies?

Ich würde mir auf jeden Fall mehr Kommentare wünschen. Kommentare machen einen Blog erst so richtig lebendig.
Ein professionelleres Erscheinungsbild, das sagte ich schon.
Und ein paar Leser mehr wären natürlich auch nicht schlecht.

Was macht dir an deinem Blog am meisten Freude?

Ich finde es am interessantesten, wenn ich einfach drauflos schreibe (und das tue ich oft), und dann durch die Auseinandersetzung mit irgendeinem Thema feststelle, wie ich eigentlich darüber denke. Ich bringe meine Gedanken in Schriftform und dadurch ordnen sie sich und ich entwickle sehr häufig eine andere Sichtweise auf die Dinge.

Worauf könntest du sofort verzichten?

In Bezug aufs Bloggen? Auf unsachliche Bemerkungen, die beleidigend sind. Habe ich persönlich Gott sei Dank noch gar nicht so oft erleben müssen, aber bei anderen Bloggerinnen kommt es immer wieder vor. Finde ich unnötig. Austausch ja, verschiedene Meinungen auch, aber immer sachlich und respektvoll. Nur weil man sich nicht direkt sieht, heißt das nicht, dass der Mensch hinter dem Blog nicht existiert. Man sollte nur Dinge schreiben, zu denen man auch von Angesicht zu Angesicht stehen kann (und würde).

Was hättest du auf deinem Blog gerne was andere schon haben?

Da fällt mich ehrlich nichts dazu ein. Ich bin zufrieden, so wie es ist.

Was ist für dich persönlich ausschlaggebend, um auf einem Blog zu kommentieren?

Wenn ich mich direkt angesprochen fühle, dann kommentiere ich auch. Ich mache das nicht aus Taktik. Und wenn ich nichts zu sagen habe, sage ich eben nichts. Das ist nicht  negativ gemeint, ich lese einige Blogs, bei denen ich einfach nicht das Bedürfnis habe, etwas dazu zu sagen. Unnützes Hin- und Hergeplänkel wünscht sich keiner, also lasse ich das.

Worüber wird es in deinem Blog auch in 1000 Jahren keinen Post geben?

Sex.

Dein absoluter, weltgenialster Nr. 1 Lieblingsblog ist ....? Warum?

Den gibt es so nicht. Jeder Blog ist individuell und die Themenvielfalt ist unendlich. Also, die Nummer 1 habe ich nicht. Allerdings habe ich natürlich Lieblingsblogs, die sich aber auch immer mal wieder ändern.

Momentan bin ich ganz großer Fan von "Christina macht was". Eine unheimlich engagierte junge Frau, die trotzd jugendlichem Alters super kocht und bäckt und sich noch ganz viele Gedanken über alle möglichen Themen macht. Sehr sympathisch einfach.

Was würdest du dir an meinem Blog wünschen damit er deine Nr. 1 wird?

Ich finde deinen Blog, so wie er ist, super. Er gehört auf jeden Fall zu meinen Nr. 1 Blogs. Du kommst natürlich und ehrlich rüber, das soll so bleiben.

Wer oder was spornt dich an, wer oder was inspiriert dich?

Menschen, die mit Begeisterung tun, was sie tun. Die Energie und Einsatz zeigen und nicht über zuviel Arbeit jammern, die spornen mich sehr an. Außerdem lese ich super gerne Frauenzeitschriften quer Beet, recherchiere im Internet und suche mir auch auf YouTube interessante Beiträge. Die Informationsquellen sind unerschöpflich. Da entdecke ich jeden Tag wieder neue und interessante Menschen.


So, ich habe jetzt nach bestem Wissen und Gewissen geantwortet. Noch Fragen? Dann gerne her damit.

Zur Weiternominierung muss ich leider gestehen, dass fast alle Blogs, die ich so lese, bereits viele Leser haben oder keine Awards haben wollen. Trotzdem versuche ich es mal, sie könnten ja mal ausnahmsweise die 10 Fragen beantworten. Ist in Wirklichkeit nicht allzu schwierig, macht eher Spaß, also:

1. Jana von http://magischefarbwelt.blogspot.de/


Außer Konkurrenz (weil sie schon sehr viele Leser hat), aber hoffentlich trotzdem:

2. Christina von http://christinamachtwas.blogspot.de/2014/05/knusperreich-cookies-salzige-kasecookies.html

Völlig außer Konkurrenz ( :-), aber du schreibst, du findest es interessant, also bitte einmal die 10 klitzekleinen Fragen beantworten), das wäre toll.

3. Cla von http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/2014/05/office-style_29.html

Wer von sich aus Lust hat, mitzumachen und die Fragen zu beantworten, der darf/soll das gerne tun und Bescheid sagen, dann nehme ich ihn  hier noch mit auf.


1. Warum bloggst du?
2. Bist du ein Planer oder schreibst du einfach drauflos?
3. Wieviel Zeit verwendest du fürs Bloggen?
4. Schreibst du lieber tagsüber oder spätabends?
5. Wer/Was inspiriert dich?
6. Was ärgert dich hin und wieder mal im Bloggerland?
7.  Worüber wird es auf deinem Blog niemals einen Post geben?
8. Was macht dir an deinem Blog am meisten Freude?
9. Was ist dein Lieblings-Essen?
10. Beschreibe dich mit 10 Adjektiven? Wie bist du?











Sonntag, 25. Mai 2014

Bequeme Hosen sind wieder angesagt!

Ihr kennt doch sicher alle diese schönen Hosenmodelle, die jetzt wieder total angesagt sind. Ich weiss nur nicht genau, wie ich sie nennen soll: weite Schlabber Pumphose aus Stoff, in allen erdenklichen Farben und Muster? Chillhose? Haremshose? Keine Ahnung, aber ich denke, ihr wißt, was ich meine.

Mit Ballerinas oder Sportschuhe sehen sie trendy und stylish aus, mit Pumps werden sie elegant. Dann kann man sie mit kleinem Top und Blazer tragen, oder mit Blüschen. Die sportliche Variante hat ein T-Shirt, vorne ein bißchen in den Bund geschoppt und wer mag, mit Gürtel dazu.

Diese Hosen sind einfach nur super. Auch jetzt bei warmen Temperaturen super angenehm zu tragen, weil sie meist aus weichen, fließenden Stoffen sind und eben ein bißchen weiter am Bein. Nichts engt ein, nichts klebt, einfach nur die super Hose!!

Ich habe mir vor kurzem eine mit schwarz-weissem Phantasiemuster bei Ernsting's Family gekauft. Sie ist aus 100 % Viskose und ich würde sie am liebsten gar nicht mehr ausziehen.

Schwarz und weiss geht immer dazu, ist ja klar, aber auch knallige Farben wie zum Beispiel ein tolles Grün oder ein poppiges Limette oder ein schönes Koralle, es geht ganz viel. Ich bin immer noch am Ausprobieren, welche Kombinationsmöglichkeiten auch noch funktionieren. Das ist jedenfalls meine Sommerhose!

Hier ein paar Fotos von der ganz klassischen Schwarz-Weiss-Variante:










Ich werde mir so eine auch noch in ganz schwarz kaufen. 

Heute habe ich den freien Sonntag-Nachmittag im Garten verbracht. Mit meiner neuen kurzen roten Hose. Auf dem Liegestuhl und dem schönen Ausblick auf den Pool. Solche Nachmittage liebe ich sehr. Sind so entspannend. Dabei habe ich eine Zeitschrift gelesen, die ich noch nie hatte, die ich aber super schön und interessant fand. Sie heißt "flow" und behandelt lauter Themen, die mich momentan interessieren.







Ich kann die Zeitschrift nur empfehlen, war wirklich sehr informativ und interessant.

Habt einen schönen Wochenbeginn!!






Donnerstag, 22. Mai 2014

In 37 Tagen ist Abi-Ball...

und ich hätte sogar schon einige Kleidchen im Schrank. Aaaaaber, hier kommt es wieder, mein altes Problem("chen"): Die Teile sind irgendwo komischerweise ziemlich eng geworden, vor allem an Bauch und Oberweite (ich bin wohl der "Apfel"-Typ, jedenfalls nach den einschlägigen Frauenzeitschriften.) Viel obenrum und in der Mitte, dafür flachen Po und schlanke Beine.

Geeignete Lebensmittel für mich: Zucchini, Paprika, Eier, Quark, Brokkoli, Hühnchen und Fisch. So, "weisse Bescheid". Auf gut deutsch sollte ich mich bei Kohlenhydraten extremst zurückhalten und bei Gemüse plus Eiwess darf ich zulangen. Dabei bin ich so ein Brotliebhaber, es geht doch einfach nichts über ein schönes frisches belegtes Brot (gerne auch in Form von Pizza, hihi).

Im Ernst, ich habe nun zwei Möglichkeiten: noch was Neues kaufen (eine Nummer größer) = will ich nicht!

Oder: in diesen 37 Tagen, die noch verbleiben, wieder in die Kleider schrumpfen.

???? Wer mich kennt, weiss, für was mein Herz schlägt. Für Variante 2!

In letzter Zeit war ich viel am Arbeiten und musste beruflich doch so einiges wegstecken, was mir nicht unbedingt gepaßt hat. Das führt bei mir unweigerlich zu Frust. Frust wiederum führt zu Motivationsverlust und das war es dann auch schon. Nach dem Motto, bringt ja eh nichts, bleibe ich dann vom Sport fern oder nehme doch nochmal Nachschlag, obwohl ich schon satt bin, ich laufe nicht mehr regelmäßig, weil ich ja "keine Zeit" habe und gehe auch nicht mehr regelmäßig in Fitness-Studio (bin ja schließlich so kaputt vom Arbeiten). Eins kommt halt zum anderen und die Kilochen eben auch.

Geht euch das auch so, wenn ihr was Blödes vor euch habt, dann hemmt dieses "Blöde" alles andere auch (und wird damit noch blöder)? Es gibt halt Dinge, die man nicht selbst beeinflussen kann und die muss man dann hinnehmen. Ich richte dann diese unangenehme Stimmung dann leider noch so richtig gegen mich selbst. Das Ende vom Lied: die "Unannehmlichkeiten" gehen vorbei, die Kilos bleiben.

Ab nächster Woche geht alles wieder mehr oder weniger seinen normalen Gang. Da könnte ich also durchaus wieder aktiv werden, spricht nichts dagegen. In ungefähr einem Monat sollte es doch möglich sein, ein paar Zentimeter zu verlieren. Einen Versuch wäre es zumindest wert.

Wie haltet ihr das mit der Bewegung in Streß-Zeiten? Und jetzt im Sommer? Da kann man ja eigentlich nur früh morgens aktiv sein (also ich), denn ich mag dieses super warme Wetter nicht. Wann plant ihr eure Sporteinheiten ein?

Wie gesagt, noch 37 Tage bis zum Abi-Ball...



Montag, 19. Mai 2014

Mehr Rohkost braucht der Mensch - Frühjahrsmüdigkeit ade

Seid ihr momentan auch so träge und schlapp? Ich schiebe das immer noch auf die "Frühjahrsmüdigkeit", obwohl es ja noch gar kein richtiges Frühjahr gab. Diese Regenperiode, die auch noch bitterkalt war, hat mir echt den Rest gegeben. Ich hatte letzte Woche mal wieder einen Blaseninfekt, habe Antibiotikum genommen und war noch erschöpfter als sonst. Unter zwei Tassen (starken) Kaffees komme ich morgens überhaupt nicht in die Gänge.

Dabei sollte ich gerade jetzt belastbar und motiviert sein. Im Laden gibt es einen hohen Krankenstand, wir werden zwischen den Filialen hin- und hergeliehen, was keinen großen Spaß macht. Diese Woche wird eine Arbeitswoche mit richtig vielen Stunden und ich habe soviel Lust drauf, wie ein Schwarzbär im Winterschlaf....

Da ich letzte Woche zwei Tage krank geschrieben war, habe ich mir die Zeit genommen, verschiedene Ernährungsblogs durchzugucken (sind tolle dabei). Besonders angesprochen haben mich die Bilder einer jungen Amerikanerin. Viele von euch werden sie vielleicht schon kennen, sie nennt sich "Fully Raw Christina", und wie der Name schon sagt, ernährt sie sich komplett auf Basis von rohen Obst- und Gemüsesorten. Und um gleich sämtliche Mißverständnisse auszuräumen, nein, habe ich natürlich nicht vor, mich in Zukunft 100 % roh zu ernähren. Das wäre nicht mein Ding. Ich weiß, dass alle einseitigen Ernährungsformen nicht gut sind und ich werde nicht zum reinen Rohköstler mutieren. Aber -

hier der Link -klick

diese junge Frau strahlt eine beeindruckende Energie aus und hat eine Art "inneres Leuchten", das seinesgleichen sucht. Sie wirkt sehr inspirierend auf mich und habe richtig Lust, einige ihrer Rezepte auszuprobieren.

Desweiteren habe ich - mal wieder - gelesen, das sich unsere Mahlzeiten idealerweise aus 2/3 Obst und Gemüse und nur 1/3 anderem (Fleisch, Nudeln &Co.) zusammensetzen sollten und dass wir trotz Veggie- und Vegan-Bewegung im allgemeinen immer noch viel zu wenig Pflanzenkost essen (und die zu oft gekocht). Deswegen möchte ich deutlich mehr Rohkost in meinen Ess-Plan einbauen. Guckt euch mal dieses leckere Bild an, diese Farben, das sieht doch toll aus, oder?

Foto: Tonight's FullyRaw Fiesta! 󾌧󾁘 Pineapple, mango, rainbow bell peppers, cucumber, raspberries, avocado, and cherry tomatoes with a side orange avocado cilantro dressing! May the party forever be in your bowl! 󾆶󾍘

Kristina Carrillo-Bucaram Rawfully Organic Co-op www.instagram.com/fullyrawkristina



Und wenn ich mir vorstelle, dass diese ganze Pflanzenkraft und Energie in meinem Körper landet, dann müßte ich doch wieder mehr Elan und Antrieb kriegen. Heute scheint auch seit langem mal wieder die Sonne, da guckt man doch gleich ganz anders in die Welt.

Außerdem werde ich meine Gemüse-Einkäufe - wenn nötig - gleich nach dem Eintreffen zerkleinern und portionsweise aufbewahren. Wie oft bin ich schon abends heimgekommen, habe den Rotkrautkopf angeguckt und gedacht "ich hätte zwar Appetit auf dich, aber jetzt noch anfangen und raspeln und schnippeln und hinterher wieder spülen, das lasse ich lieber, ich esse ein Brot, das geht schneller. " Wenn aber die einzelnen Sachen schon griffbereit sind, dann werden sie auch gegessen. (Schlaue Erkenntnis, ich weiss, aber besser spät als nie :-)  ).

Also, ich mache mich mal ans Obst- und Gemüse einkaufen, will doch mal sehen, ob ich nicht auch ein bißchen von Christina's Energie abkriege.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben, es gibt mich noch und es geht mir gut!! Ich finde es sehr süß, dass ich soviele Nachfragen bekommen habe, was denn los sei. Ganz ehrlich, ich weiß es gar nicht so genau. Ich habe - zumindest was diesen Blog betrifft - so eine Art Schreib-Blockade gehabt. Ich kann es nicht  genau erklären, aber die Entwicklung im Bloggerland hat mich irgendwie eingeschüchtert. Es gibt soviele, sehr professionell anmutende Blogs mit hunderten oder noch mehr Lesern, die begeistert an den Lippen der jeweiligen Schreiberin hängen. Dagegen kam mir mein kleines, äußerst unprofessionelles Blögchen ziemlich banal vor. Ich bin nunmal kein "networker", habe keine tollen Header oder sonstwas und arbeite auch nicht mit TV und Presse zusammen (oder die nicht mit mir :-). Ich mache das hier ganz alleine, ohne professionelle Unterstützung in irgendeiner Hinsicht. Mir ist zeitweise einfach die Lust vergangen, mich an diesem Spektakel zu beteiligen.

Dabei blogge ich für mein Leben gern, aber eben natürlich und unverfälscht, und ich will mich auch nicht in irgendwelche abnickenden Fanclubs einreihen. Der zwischenmenschliche Austausch war mir immer am wichtigsten und die verschiedenen Betrachtungsweisen, die zu interessanten Diskussionen führen.

Außerdem habe ich mich in letzter Zeit mehr mit instagram befaßt und bin da aktiver geworden (wer mag, darf gerne mal gucken, ich heiße da: ladychallenge). Da trifft man übrigens immer mehr Bloggerinnen wieder, die ebenfalls auf instagram aktiv geworden sind. Das scheint ein Trend zu werden. Außerdem habe ich bemerkt, dass ich wirklich gerne und mit viel Herzblut und Begeisterung über Beauty & Co. für die Damen ab 40 ++ schreibe. Deswegen werde ich meinen zweiten Blog (Ladylike) wieder mehr forcieren und da wieder mehr schreiben.

Wer interessiert ist, kann gerne mal reingucken klick, denn auf Ladylike habe ich einige Mal etwas gepostet.

Was ich hier so weiterschreiben werde, weiß ich noch nicht so genau. Mal sehen, welche Entwicklung das alles so nimmt.

Aber nochmal danke der Nachfragen!! Das hat mich sehr gefreut!!