Donnerstag, 13. Februar 2014

Ich weiss, man soll sich nicht vergleichen

Heute ist nicht mein Tag. Ich sag es gleich. Bin jetzt nicht unbedingt super wunderbar drauf. Macht aber nichts, sowas habe ich öfters. Ich hatte heute einen meiner seltenen freien Tage. Ursprünglich wollte ich walken gehen, aber es hat den ganzen Tag geregnet.  Ging also schon anders los, als ich dachte. Danach war Haushalt eingeplant, weil einfach soviel liegenbleibt in  letzter Zeit.

Ich habe die Sport Session also übersprungen und gleich das Bad richtig gründlich gereinigt. Danach meinen Schrank mal wieder ordentlich eingeräumt und einiges aussortiert. Das hat länger gedauert als gedacht. Jetzt hätte ich mir als Mittagessen irgendwas  Schnelles machen können, aber da Fertiggerichte ja nicht so besonders gesundheitsförderlich sind, habe ich mir was gekocht. Aber auch für eine Person braucht man Töpfe und Pfannen und muss den ganzen Kram hinterher wieder saubermachen. Freier Tag war also schon halb vorbei.

Nächste Baustelle: Wäsche. Die vorhandenen Wäscheberge wurden sortiert und gefaltet. Dann habe ich mich ans Bügeln gemacht. Und bekam Kopfweh. So richtig. Was nun? Tablette eingeworfen, weitergebügelt. Falls jetzt jemand denken sollte, schön blöd, kann ich es verstehen, aber wir hatten am Wochenende Besuch. Ich habe viel Bettwäsche zusätzlich zur normalen Wäsche und heute ist immerhin schon Donnerstag. Da die Wäscheberge eher wachsen. musste ich einfach etwas davon wegbügeln. Sonst wächst es mir wirklich über den Kopf....

Dann war wieder Fahrdienst angesagt und wieder Bügeln. Jetzt habe ich einfach keine Lust mehr und fühle mich total schlecht. Das war mein freier Tag. Ich habe bei weitem nicht das geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Und das, was mich wirklich nervt: ich sehe die anderen. Und vergleiche mich. Ich habe Nachbarinnen. Ja, tatsächlich.

Da ist ein Exemplar dabei, das immer (immer!) aussieht, wie frisch aus dem Ei gepellt. Top gestylt, mit Sonnenbrille im Haar (auch jetzt ?!), geschminkt, geföhnt, gelackt und nach der neuesten Mode gekleidet. Natürlich habe ich ganz viele andere, die normal gekleidet sind und auch schon mal ungekämmt und in Jogginghose durch die Gegend laufen, aber - ich sehe nur diese eine. Die ist toll.

Dann gibt es die Sportliche: sie joggt zu wirklich jeder Tageszeit am Haus vorbei - top schlank, solariengebräunt (das letztere bräuchte ich nicht), aber nun ja. Wann mach die bloß ihren Haushalt? Hat die ne Putzfrau? Keine Ahnung. Sie sieht zumindest toll aus.

Dann gibt es "die Fleißige". Entweder fegt sie vor dem Haus oder putzt die Fenster. Alles tippi-toppi. Gut, die hat keine Kinder, aber ich fühle mich immer relativ schlecht angesichts der blitzenden Fensterscheiben. Meine hätten dringend einen Putzgang nötig. Ich würde ja auch (nachdem ich gebügelt habe und nachdem ich meine Treppe geputzt habe usw.).

Dann die Gartenfee. Morgens ab halb acht im Garten zu sehen, egal, zu welcher Jahreszeit. Sie schnippelt Sträucher, schneidet den Rasenrand und was weiß ich was. Dementsprechend toll sieht ihr Garten im Sommer auch aus. Ok, ehrlicherweise muss ich jetzt sagen, die Frau sieht dafür nicht so toll aus, aber egal, sie scheint sehr glücklich zu sein.

Und irgendwo dazwischen ich. Weder die Top Hausfrau (wenn auch bemüht), nicht die dauergestylte Mama-Model-Kandidatin und sportlich gesehen, macht mir das Ganze zwar Spaß, aber irgendeinen Blumentopf würde ich damit auch nicht gewinnen.

Ich weiss, man soll sich nicht vergleichen. Und schon gar nicht, wenn man nicht so gut drauf ist. Aber  wieso kriegen manche Menschen alles so super toll hin? So, dass jederzeit RTL einfallen könnte und alles wäre ok? Bei mir steht im Moment das Bügelbrett mitten im Wohnzimmer, drumrum Wäschekörbe, ich habe heute keinen Sport gemacht, die Treppe ist immer noch nicht gewischt und meine Fenster auch nicht. Was mache ich falsch? Die anderen haben doch auch nur die gleichen 24 Stunden. Es gab übrigens viele Jahre, da war mir das alles ziemlich egal. Ich war so mit mir selbst und mit meinen kleinen Kindern  beschäftigt, da hätte es sowieso nicht viele Alternativen gegeben. Aber jetzt möchte ich einen Piccobello Haushalt haben. Ja, das möchte ich. Und ich möchte mich bewegen. Weil es mir Spaß macht und ich mich lebendig fühle. Und natürlich ein paar Stunden jeden Tag arbeiten. Außerdem Kochen, das ist sowieso klar, aber das alles kostet Zeit, in der ich nichts anderes tun kann. Ich möchte mich nicht für das eine oder andere entscheiden müssen, ich möchte beides. Ach so, und ganz wichtig: ich möchte bißchen Leichtigkeit des Seins haben. Alles keine großen Sachen, nichts Außergewöhnliches, ganz normale Sachen eben. Aber, es scheint für mich zuviel zu sein. Entweder ich bin sportlich unterwegs, dann bleibt der Haushalt liegen - oder - ich binde mir morgens um halb acht die Schürze um und wienere das Haus, dann wäre ich bis abends auch nicht durch und hätte auch keinen Sport gemacht. Bin gerade (mal wieder) total unzufrieden mit mir, obwohl ich wirklich viel einbringe.

Wie macht ihr das? Wo liegt der Fehler? Ich denke da auch wirklich an die vielen "Schön-Wetter-Blogs", alles super, schön, fein eingerichtet, tip-top sauber und motiviert, wie machen die das? Oder will ich zuviel? (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen). Schwierig, schwierig...


Kommentare:

  1. Liebe Eva,
    was muss ich lesen... schalte ganz schnell mindestens einen Gang zurück.... setz Dich mal in aller Ruhe hin und überlege was Dir wirklich wichtig ist, klar es gibt immer die anderen. Aber die gestylte Modelmama mit Sonnenbrille im Haar - hat vielleicht einen Durchschnittshaushalt und joggt auch nicht durch die GEgend und hat wohl auch keinen absolut gestylten Garten, da brechen nämlich auch die Fingernägel ab.

    Ich bügel nicht... außer ich Nähe und muss da mal eine Naht umbügeln, mein Sohn arbeitet in der Gastronomie und kann sich seine Hemden allein bügeln. Mein Mann bügelt seine Sachen nicht - ich auch nicht. Gut aufhängen ist gut und ich trage nun mal keine Blusen die ich bügeln müsste. Alle anderen haben auch 2 gesunde Hände. Der Haushalt ist geteilt durch die Anzahl der hier Wohnenden. Ich geh ja auch Volltags arbeiten und habe nachmittags mein Sportprogramm und wenn ein Krümel liegt, dann kann ich auch in der Wohnung die Sonnenbrille aufsetzen und warten bis ich am nächsten Tag wieder sauge. Alles zu seiner Zeit und nicht alles Zeitgleich....

    Sei gedrückt und bleib ganz ruhig
    Jacky

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  2. hallo eva,
    der fehler liegt vielleicht darin, dass du dir einfach zuviel gedanken über die andern leute machst.
    weisst du, wie der haushalt der topdame aussieht und wie das die anderen machen, soll dir doch egal sein.
    jetzt nochmals, mach dein ding und zerbrech dir nicht den kopf über die anderen. so wie du es machst, ist es richtig.
    so, das mußte mal gesagt werden. man hat nun mal schlechte tage.

    mach dein ding und so wie du es machst ist es richtig.

    du hast doch ein schönes heim und eine gute familie. kopf hoch, jeder hat mal schlechte tage.

    auf gehts
    hex hex

    lg eva

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  3. Jacky: Du hast eins meiner Grund"Probleme" erkannt: Ich möchte möglichst alles zeitgleich. Das ist meine ganz große Schwäche, ich bin super ungeduldig, wie ein kleines Kind. Und Sonnenbrille aufsetzen im Haus finde ich eine supertolle Idee!! Da müsste ich über mich selber lachen und könnte die Perspektive wechseln!!
    Danke! Hast mich zum Lachen gebracht!
    Alles Liebe zurück!


    Eva: Hex hex ist immer gut. Die liebe Bibi Blocksberg kam damit auch immer ans Ziel. Ich mache mir tatsächlich viele Gedanken über andere, vermutlich zuviele. Aber diese selbstverständliche Selbstbewußtsein, das viele andere an den Tag legen, das habe ich nicht. Ich würde sogar weiter gehen und sagen, diesen "Selbstbetrug", den manche ausüben, den sowieso nicht. Klar, man kann sich entweder alles schönreden oder schlechtreden, beides möchte ich nicht, ich versuche nur, meine Balance zu finden. Ich bleibe dran! Und Hex Hex gefällt mir!
    Ganz liebe Grüße!

    Eva

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  4. Liebe Eva,
    vieles von dem was Du schreibst, kommt mir bekannt vor... ich wäre manchmal auch gerne die super gestylte schon früh morgens wie aus dem Ei gepellte Ü50-jährige, die ausssieht wie 40...

    ein Zuhause super clean und nichts steht rum... der Garten gepflegt und ein Rasen satt grün... usw.

    nee, ich gebe meinen Vor-Kommentatorinnen vollkommen recht: Mach mal halblang!
    Du hast doch schon viel erreicht!
    Bist so schön sportlich unterwegs, hast Energie.. es geht Dir doch gut.
    Warum willst Du dann immer noch mehr? Die Wäscheberge bewältigen braucht nun mal Zeit... es sei denn, Du vereinfachst das ( bügelfreie Textilien, s.o.) und lässt Dir von den Mädchen helfen...

    Du hast nun mal Familie und wenn Du den dazugehörigen Haushalt "alleine" machen willst, dann ist so ein freier Arbeitstag Dein Hausarbeitstag... es liegt an Dir.
    Schau nicht so auf hat nötigndere und sieh Dich nicht als Konkurrenz
    zu den Nachbarbarsfrauen - Du bist Eva! Eine tolle Frau, die es nicht nötig hat, bewundernde, neidische, oder was weiß ich für Blicke auf andere zu werfen!
    Ich für meine Teil habe vor allem nach dem Tod meines Mannes 2011 gelernt, dass man Prioritäten setzen muss. Mein Haushalt ist trotzdem noch geregelt und meist auch sauber... ich könnte jetzt ein Fass aufmachen, was ich alles zu tun habe (pflegebedürftige Mutter, 2000 qm Grundstück...), aber neben all den Verpflichtungen habe ich auch noch einen kleinen Job... letzten Sommer habe ich beschlossen mich zu öffnen...neue Leute kennen zu lernen, da ist unglaublich viel mit mir passiert, ich mag mich nicht mehr unter so Druck setzen.
    Das tut mir gut und hat mich verändert nicht mehr alles so perfekt machen zu wollen.

    LG Marita

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  5. Hallo Eva,
    ach Mensch,lass dich einfach mal drücken.Höre auf zu vergleichen,mache die Augen zu und dann schaue nach innen auf dich.DU BIST TOLL!!!!Ich kenne solche Phasen auch zu gut,versuche mich immer mehr davon zu verabschieden.Wenn du sie bekommst,meist in christl. Buchhandlungen,kaufe dir doch mal die Lydia.Gerade in dieser Ausgabe,sind einige Artikel,die dir helfen könnten.
    Nun mal praktisch,packe dir deine Tage nicht zu voll.Überlege dir morgens 5 Aufgaben,die du machen willst.Dann mache diese Aufgaben hintereinander weg und dann ist Schluß.Richte dir feste Sportzeiten ein und trage sie dir in deine Kalender.Auch beim Sport gilt,nicht zuviel,suche dir auch da so ein paar Dinge aus.Fertiggerichte sind auch mal völlig ok.Man kann sie schnell mit frischem Gemüse aufpeppen.Ich mache zum Beispiel heute ein Valentinsdinner mit Fertiggerichten.Und zum Schluß etwas ganz wichtiges.DU BIST DU und so wie DU es machst ist es richhtig.Lasse einfach los und mache dir nicht zuviele Gedanken.Außer der Lydia noch ein kleiner Buchtip.Lebe leichter von Beate Nordstrand und Heike Malisic oder Leben mit allen Sinnen von Heike Malisic.
    Ganz liebe Grüße von Pippi.
    PS. : Wenn du mal Redebedarf hast können wir auch mailen,meinen FB Account habe ich gelöscht.

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  6. Ich glaube, dass auch die Werbung uns diese superperfekte Frau vorgaukelt. Morgens frisch und fröhlich aus dem Bett springen, gut gestylt arbeiten gehen, der Haushalt ist abends trotzdem tipptopp. Dazu steht ein Essen bei Kerzenlicht auf dem Tisch. Die Kinder sind zufrieden, und die Frau sitzt mit ihnen nach dem Essen in blütenweißer Kleidung im Garten beim Schokoladennachtisch. Mich macht das aggressiv. Vielleicht schaffen das manche Frauen, aber ist das auch nötig? Die Frau, die einen tollen Garten hat, hat vielleicht die Gartenerde ins Bad geschleppt und noch nicht nass gewischt. Die gestylte Nachbarin hat vielleicht drei Riesenkörbe Schmutzwäsche rumstehen. Das sieht man halt nicht. Versuch das lockerer zu sehen. Ich gehe gleich zur Arbeit. Auf der Couch liegen zerknüllte Decken und Kissen von gestern abend. In der Küche stehen auch noch Gläser von gestern. der nächste Korb Wäsche wartet auch schon wieder. Na und? Ich bin mir sicher, das ist heute Nachmittag auch alles noch da.
    LG Donna G.

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  7. Danke für eure Kommentare. Sie haben mir ganz deutlich gemacht, dass ich tatsächlich immer nur "einen Ausschnitt" aus dem Leben der anderen sehe und meistens eben den positiven. Die Gesamtsituation sehe ich nicht. Dazu kommt, dass heute halt viele Leute nicht gerade ehrlich sind. Da wird dann schon gerne ein bestimmtes Image nach außen gebaut, nach dem Motto "Bei uns ist alles ganz toll". Und ich bin eine prima Zielgruppe für solche Leute, weil ich mich dann sofort schlechter fühle. Ich muss immer noch an meinem Selbstwertgefühl arbeiten. Bin ich halt nicht top schlank, na und? Kann man halt nicht 24 Stunden vom Boden essen, stört doch auch niemanden (hoffe ich... :-) ). In meinen nächsten Posts werde ich mal (für mich selbst) die guten Dinge beschreiben. Das, was gut läuft. Und das ist doch so einiges. Hatte letzte Woche so ein Erlebnis, das mich beschäftigt, aber dazu im nächsten Post mehr.
    Jetzt erst mal einen schönen Valentinstag alle miteinander! Macht es euch schön, egal ob mit oder ohne Partner. Ich gehe jetzt erstmal zum Friseur und lasse Haushalt Haushalt sein (winke an Donna...).
    Ganz liebe Grüße, schön dass es euch gibt!
    Eva

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  8. Auch auf die Gefahr hin, dass Du Lachfältchen bekommst - einen hab ich noch.... wozu soll ich vom Boden essen können - wir haben Teller.
    Und nun mach Dir ein hoffentlich entspanntes Wochenende und pack dir auch mal ein bissel Zeit für Dich auf den Plan.
    Liebe Grüße Jacky

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  9. Ach weißte, ich schaffe das auch alles. Ich mache Sport, gehe relativ gut gestylt aus dem Haus, setze ein tolles Essen vor (na ja... also das, was ich dafür halte)und habe eine (überwiegend) blitzblanke Wohnung. Und nun verrate ich dir den Trick: Ich schaffe das nie, aber auch niemals nie alles zeitgleich. Ich nehme mir ein Thema vor... und dann lasse ich es bei den andere schleifen. ;))

    Aber ich verstehe dich sehr gut und habe mir auch schon mal Luft über die Invasion der angeblichen Superfrauen gemacht: Klick. ;)

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  10. Was machst Du falsch ??? Falsche Frage !!!
    Diese immer tippi toppi Frauen , stehen immer unter Starkstrom , haben IMMER viel zu tun ....ABER nix vom Leben . Mein Fazit : Bei mir kann man nicht vom Boden essen ...aber es würde auch keiner satt werden *gg
    Also lass Dich nicht stressen . Genieße das Leben so lange es Spaß macht . Denn auch ohne Dauerstress kann man ganz gut über die Runden kommen

    LG heidi

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  11. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Was ich damit sagen will... die gestylte Super-Frau hat auch irgendeine Leiche im Keller. Und wenn es nur der Zwang ist, immer perfekt zu sein. Ich glaube das ist ganz schön anstrengend. ;)

    Deswegen, liebe Eva, mach Dir keinen Kopp!!

    LG

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  12. Man hat wahrscheinlich immer heidi klum vor Augen , vier Kinder und tolle Figur und immer gut drauf...kann mir aber nicht vorstellen, dass die für ihre Kinder kocht oder sie fährt.
    Wie wäre es für dich mit einer Putzhilfe?

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  13. Der Fehler ist offensichtlich: Du hast DREI Frauen beschrieben. Die eine ist das, die zweite dies, die dritte das. Und außerdem hast du von allen dreien nur eine Facette beschrieben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Nachbarinnen sagen, die Eva, die lächelt immer. Wie macht die das? Wie kann die immer so freundlich sein? Das will ich auch ...
    So. Und nun du.

    Grüße! N., die ganz glücklich ist damit, viel unnützen Ballast einfach liegen zu lassen.

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  14. Ich glaube, dass alles eine Frage der Präsentation nach außen hin ist. Mach dir nicht so viele Gedanken. Ich habe kein Problem damit wenn mal auf dem Schrank staub liegt, solange alles in einem Einheitsgrau erstrahlt, dann also bloß keine Spuren hinterlassen. Es geht eben nur jeden Tag ein Stück und wenn ich hinten fertig bin, dann fange ich vorne wieder an und wenn der Plan durcheinander gerät, ist es auch nicht schlimm. Das ist für mich Leben.

    LG Romy

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  15. Hallo Nelja, schön, mal wieder was von dir zu hören. Und wie immer haust du gleich direkt rein in "medias res". Ich kriege tatsächlich ganz oft die Rückmeldung, dass ich immer so wirke, als sei ich super gut drauf. Auch in meiner Kur im Sommer bekam ich die Reaktion, dass die Leute sich gefragt haben, was ich denn überhaupt dort mache, ich würde so lächelnd und und freundlich und aktiv durch den Tag gehen. Hier nun ich:
    "Immer nur lächeln und immer vergnügt,
    Immer zufrieden, wie's immer sich fügt.
    Lächeln trotz Weh und tausend Schmerzen,
    Doch wie’s da drin aussieht, geht niemand etwas an.
    Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie."
    LG Eva

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  16. Petra: Ich finde diese Zeitschrift leider nirgends. Habe hier in verschiedenen Buchhandlungen gefragt. Schade, ich würde sie gerne lesen. Kann man die evtl. übers Internet bestellen?
    LG Eva

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  17. Romy: Ja, das ist Leben. Nur vergesse ich das manchmal. Und ich hadere halt oft mit mir selbst. Du hast einen schönen Blog, hab mich als Leserin eingetragen.
    LG Eva

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  18. Und Anna: Dein Beitrag über die "Superladies" ist sowieso super, also keine Bange. Ich wäre gerne so eine Superlady, wer wäre das denn nicht? Oder geben das die anderen nicht zu ? Ich gebe das ehrlich zu, ich würde gerne soviel vieles anders (besser) machen. Natürlich ist mein Status Quo nicht wirklich schlecht, aber besser geht doch immer, oder? Also bei mir auf jeden Fall. Trotzdem übe ich mich in ein bißchen mehr "Relaxtheit". Versuche, alles etwas lockerer zu sehen. Es bleibt spannend.... Und ich mag deine Art zu schreiben total. Diese Woche war für mich so mittelprächtig. Nächste wird besser ....

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  19. Ja, das ist schwierig. Dass man sich nicht mit anderen vergleichen soll, das weißt du - und trotzdem tut man's unwillkürlich doch immer wieder.
    Dass man manchmal das Gefühl hat, den ganzen Tag beschäftigt zu sein und doch irgendwie nix oder nur die Hälfte zu schaffen von dem, was zu tun ist, ist wohl auch normal, das kennt wohl jede und jeder.

    Ich weiß ja nicht, wie du deinen Haushalt momentan regelst: Vllt. würde es helfen, einen Plan zu machen? Also einfach die regelmäßig anfallenden Arbeiten, wie waschen, bügeln, Wohnräume putzen oder was das bei dir noch sein mag, tageweise aufzuteilen. Ein oder zwei feste Tage in der Woche, wo gewaschen wird - dann ist auch gleich klar, wann gebügelt wird, nämlich zwei Tage später, wenn die Wäsche dann trocken ist oder so. 1 Tag für den Grundputz im Erdgeschoss, einen für den Grundputz im OG, einen Tag für das Bad/die Bäder. Usw. - dann ist zwar auch jeden Tag etwas zu tun, aber man weiß im Vorhinein, was, es ist beschränkt, und entwickelt nach einiger Zeit dann auch wieder eine gewisse Routine.

    Wenn du jede Woche gleich arbeitest, könntest du das auch miteinplanen, sonst planst du halt, wenn du deine Arbeitszeiten kennst, bspw. am Wochenende. Und auch den Sport gleich miteinplanen - ich bin sowieso ein Verfechter der Meinung, dass jeden Tag Sport nicht unbedingt gesund ist. 2 Mal pro Woche Fitnesstudio und ein bis zwei Mal Walken oder so...

    Das sind natürlich nur Ideen und wenn man einen Plan macht, muss man natürlich auch wieder aufpassen, nicht mehr einzuplanen als überhaupt schaffbar ist.

    Und ansonsten - spann doch den Rest deiner Familie mit ein. Die wohnen auch im Haus, die wollen auch saubere Räume und gewaschene und gebügelte Wäsche, dann können sie auch ein wenig dazu beitragen.

    LG, Hannah

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Über nette Kommentare freue ich mich: