Freitag, 28. Februar 2014

Motivationsplakat fürs Abitur

Es geht in die "heiße" Abi-Lernphase für meine Jüngste. Noch eine Woche, dann beginnen in Hessen die schriftlichen Prüfungen.

An unserer Schule ist es Tradition, dass Eltern und Freunde Motivationsplakate aufhängen dürfen (in einem dafür vorgesehenen Trakt). Da wird schon wochenlang vorher überlegt. Manche sind handwerklich begabt und malen und basteln ein Plakat zurecht. Dieses Jahr geht der Trend zum Copyshop und so war es auch bei uns. Mein Mann hat daheim am Computer eine Fotomontage erstellt und die haben wir dann in groß ausdrucken lassen. Das ist dabei herausgekommen:



Hängt seit gestern!

Dienstag, 25. Februar 2014

Ich habe eine weisse Weste...

und zwar im wahrsten Sinne des Wortes :-).


Die Weste ist von Bonita.

Sie ist ungefüttert, aus reiner Baumwolle und ich finde sie so richtig universell einsetzbar. Egal ob sportlich mit Jeans oder ein bißchen feiner zum Rock, sie paßt eigentlich immer. Ich trage sie gerne mit knalligen Farben wie grün oder orange, weil die Farbe Weiss die anderen Farben so richtig zum Leuchten bringt. Auch zu Pastelltönen sehr schön, evtl. mit einem Tuch, eines meiner am liebsten getragenen Kleidungsstücke.

Gestern habe ich sie mal zu einem blauweissen Langarmshirt kombiniert. Mit Blau und Weiss kann man nichts falsch machen, sieht irgendwie immer frisch und adrett aus.

Dazu habe ich meine neuen goldfarbenen Slippers das erste Mal angehabt. Zum Einlaufen sozusagen. Sie sind von "uno due tre" und sehr bequem. Diese Firma macht u.a. Mokassinslipper in allen erdenklichen Farben zu guten Preisen und guter Qualität. Es sind echte Lederschuhe, und ich werde mir sicherlich noch andere Farben zulegen (ich liebäugele schon mit einem dunkelgrünen Pärchen. Zum Arbeiten sind für mich solche Schuhe ideal, man kann lange stehen und nichts drückt.

Bißchen komme ich mir allmählich doch alt vor... Bequeme Slipper, ärmellose Westchen...  ;-) Man muss den Tatsachen ins Auge blicken, haha... Nun ja, ich laufe ja nicht immer so rum. Ich muss mich halt gut bewegen können, auch mal bücken oder strecken und vor allem eben lange stehen. Gestern waren es wieder fünf Stunden am Stück. Da bleiben die schicken Pumps und Stiefeletten im Schrank.

Habt einen schönen Tag, es soll heute nochmal wunderschönes Wetter geben! Also, raus in die Natur, in den Garten, zum Laufen, was auch immer! Bis dann!!


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Sonntag, 23. Februar 2014

Meine Woche in Bildern

Kleine Bilderstrecke meiner Woche ohne viele Worte:

Diese Woche gab es ein neues Anzeigebild in Facebook, weil mir das letzte nicht so recht gefallen hat. Das hier war ein völlig unvorbereiteter Schnappschuß, aber ich fands ganz schön.



Ich habe versucht, sehr obst- und salatlastig zu essen, mit wenigen Kohlenhydraten:






War auch beim Sport. Heute zum Beispiel beim Nordic Walking.




Dabei habe ich die ersten wilden Maiglöckchen gesehen. So schön!




Ich habe schon mal einen Gockelhahn als erste vorösterliche Deko in meine Hyazinthen gesteckt. 



Und wie immer haben wir uns über unsere Miezekatze gefreut:











Mittwoch, 19. Februar 2014

Instagram

Jetzt hat es mich doch angesteckt, das Instagram-Fieber. Ich hatte zwar schon eine Weile lang einen Instagram-Account, aber der lag mehr oder weniger brach. Manchmal habe ich bei anderen geguckt, aber so richtig interessiert hat es mich noch nicht.

Seit dieser Woche ernähre ich mich aber wieder sehr bewußt und probiere neue gesunde Sachen aus. Die alle im Blog zu beschreiben macht wirklich zuviel Arbeit. Aber so ein Bild ist schnell gemacht und sagt manchmal ja sogar mehr als viele Worte. So war die Idee schnell gefunden, meine Entwicklung in Richtung gesund und fit in Instagram zu dokumentieren. Gesagt getan und es macht tatsächlich großen Spaß.

Falls irgendjemand von euch Blogger-Ladies Lust haben sollte, mich zu verfolgen, so darf sie das gerne tun. Ich heiße "LADYCHALLENGE" und in erster Linie dreht sich bei mir alles um die Ernährung, Fitness und Beauty.

Das sieht in etwas so aus:





Das ist mein bisheriger Tag in Bildern. Ist wirklich ganz witzig!



Montag, 17. Februar 2014

"Bleiben sie gesund"

Ich hatte ja in einem meiner letzten Posts erwähnt, dass ich kürzlich ein Erlebnis hatte, dass mich doch recht nachdenklich gestimmt hat. Vor ungefähr einem halben Jahr wurde bei einer Vorsorge-Untersuchung per Ultraschall von meiner Ärztin etwas entdeckt, das sie für beobachtenswert hielt, um auszuschließen, dass nichts Schlimmeres dahintersteckt. Sie hat mich damals gleich beruhigt und gesagt, selbst wenn, könne man das operativ entfernen und mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wäre die Sache dann erledigt. Letzte Woche nun war der Nachfolge-Kontroll-Termin und ich war schon ein bißchen nervös. Andererseits habe ich mich an die Worte von Louise L. Hay erinnert, dass meine Gedanken wichtig sind und habe mir immer wieder gesagt, dass ich keine Angst zu haben brauche, weil gut für mich gesorgt wird.

Dann kam der Ultraschall und die Ärztin war ungewöhnlich schweigsam. Hat immer wieder die Bilder von damals und heute hin- und hergeklickt, nochmals geguckt und nochmal aus einer anderen Position geschallt. Und dann kam die erlösende Aussage: "Es ist alles in Ordnung. Es ist nichts. Was auch immer ich gemeint habe zu sehen, es ist nicht mehr da". Man kann sich den Felsbrocken vorstellen, der von meinem Herzen geplumpst ist. Aber der Satz, der mich wirklich tief berührt hat, war ihr Abschied, ganz kurz und einfach: "Bleiben sie gesund!".

Ich wurde sozusagen mit dem Statement entlassen, dass alles in Ordnung ist. Ich bin gesund. Was eine Erleichterung. Ich bin leichtfüßig und beschwingt aus der Praxis raus, habe die frische Luft draußen ganz intensiv wahrgenommen und mich übers Leben gefreut.

Ich muss vielleicht kurz dazu sagen, dass sich im Bekanntenkreis momentan ein furchtbar dramatischer Krebsfall ereignet, der einen jungen Mann getroffen hat, der seitdem erbittert und mit großem Durchhaltewillen um sein Überleben kämpft. Der eine lange und intensive Chemo-Zeit durchmacht und an dem nichts mehr so ist, wie es mal war. Er ist wirklich ganz knapp dem Tod von der Schippe gesprungen und keiner weiß zum jetztigen Zeitpunkt, ob die Chemo greift. Alles was er sich wünscht, ist ein bißchen Alltag, die ganz normalen Dinge des Lebens und natürlich wieder gesund zu sein. Wir kennen ihn lange und gut und das Thema beschäftigt unsere Familie momentan sehr.

Welch eine unglaubliche Befreiung "Bleiben sie gesund!". Doch gleichzeitig hat dieser Satz etwas in mir in Bewegung gesetzt. Er ist nämlich auch einer Art Aufforderung, eine Mahnung und eine große Verantwortung.

Ich habe in letzter Zeit viel über mein Gewicht gejammert. Ja, auf hohem Niveau, weil ich keine hundert Kilo oder mehr wiege, bei mir sind es wirklich nur ein paar. Aber dahinter steckt bei mir mehr, es geht nicht ums reine Abnehmen, es geht wirklich eher um die Angst, nicht genug für meine Gesundheit zu tun. Ich gebe ehrlich zu, ich habe Angst vor den ganzen "Alterserscheinungen", die manchmal unumgänglich scheinen und sei es"nur" Diabetes oder Arthrose, mit denen man ja durchaus leben kann. Ich sehe die oft völlig wackeligen Omis mit Rollator und denke, oh mein Gott, so läufst du auch mal rum. Und ja, ich habe Angst vor Krebs oder anderen schweren Krankheiten. Mir ist das durch diesen Satz nochmal so richtig bewußt geworden. Ich möchte gerne gesund bleiben und möchte auch aktiv etwas dafür tun. Natürlich bietet das keinen 100 %igen Schutz, aber man kann doch eine ganze Menge Risiken senken. Gerade mit gesunder Ernährung. Und mit regelmäßiger Bewegung. Es gibt nämlich auch Omis, die zackig mit ihren Walking Stöcken am Haus vorbeilaufen. Und keinen Rollator brauchen. Das möchte ich auch. Gesund alt werden bzw. so gesund wie möglich.

Und deswegen werde ich euch in Zukunft nach wie vor mit gesunder Ernährung und Sport und seelischer Ausgeglichenheit und den ganzen Themen hierzu quälen. Aber eben nicht mehr primär unter dem Aspekt der Abnahme. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich manchmal so (wie hast du gesagt Eva? Versteift auf dieses Thema?) rübergekommen bin. Es steckt viel mehr dahinter. Und das ergibt auch viel mehr Sinn.

Wir haben eine große Verantwortung uns selbst gegenüber. Und die können und sollen wir wahrnehmen. Unser Körper ist unser Haus. Und wer möchte in einem kaputten Haus wohnen? Und selbst wenn irgendwo was abbröckelt oder nicht in Ordnung ist, dann wird es repariert. Und auf jeden Fall gepflegt.

Kleiner Satz, große Wirkung. Jedenfalls bei mir. Ich fange gleich diese Woche an, ganz bewußt Dinge für meine Gesundheit zu tun und versuche, schlechte Gewohnheiten und Entscheidungen auszumerzen. Ich werde berichten!

"Laßt uns alle gesund bleiben!"


Sonntag, 16. Februar 2014

Produkttest Automatic Spray "glade b brise" Relaxing Zen

Ich bewerbe mich recht gern auf Produkttests verschiedenster Art. Es ist immer wieder überraschend, für welche man den Zuschlag bekommt. Oft sind es Produkte, die man einfach so vielleicht nicht unbedingt gekauft hätte.

Das trifft auf diesen Automatic Spray von glade zu. Ich war zwar schon immer neugierig, auf diese "automatisch sprühenden" Teile, aber der Preis hat mich bisher vom Testkauf abgehalten. Hätte ja sein können, dass mir der Duft dann nicht gefällt oder die Automatik nicht so recht funktioniert. Deswegen habe ich mich über die Teilnahme an diesem Produkttest sehr gefreut. Verbunden damit ist immer ein kleiner Testbericht, den die betreffenden Firmen als "Gegenleistung" erwarten, als Rückmeldung und zu Marktforschungszwecken. Mach ich doch gerne...



Im Testpaket waren 3 Glade Spray-Vasen bereits ausgestattet mit dem Duft "Relaxing Zen". Außerdem waren zwei Nachfülldosen in den Duftrichtungen "Bali Sandelholz & Jasmin" sowie "Fresh Cotton"dabei. Und mehrere Gutscheinkärtchen mit je 2 Euro Rabatt.

Die sogenannten Spray-Vasen haben ein relativ neutrales Design in beige und passen so recht unauffällig zu den unterschiedlichsten Wohnstilen. Jedenfalls sehen sie nicht gleich auf den ersten Blick wie ein Lufterfrischer aus. Das finde ich schon mal gut. Man kann sie relativ leicht in irgendwelche Dekos einbinden mit zum Beispiel Blumenarrangements oder anderen Dekoelementen.


Fällt doch nicht negativ auf, oder?

Man kann die Spray-Vasen auf drei verschiedene Intervalle einstellen (9, 18 oder 36 Minuten). Also, ganz ehrlich, wer braucht schon alle 9 Minuten einen Duftsprühstoß? Das erscheint mir als viel zu kurzes Intervall, ich fände längere besser. Also habe ich erst mal auf die 36 Minuten eingestellt. Ich war ein bißchen skeptisch, ob das nicht zuviel Duftspray sein könnte. Ich erinnere mich mit Schrecken an die ekelhaften Duftbäume, die früher in vielen Autos zu finden waren. Sowas will kein Mensch. Aber ich muss ehrlich sagen, auch die Industrie der Lufterfrischer hat sich weiterentwickelt! Der Duft ist absolut dezent. Ganz zart und überhaupt nicht aufdringlich. Außerdem ist es ein ganz kurzer, hauchfeiner Sprühstoß. Er hinterläßt keine Nässe auf dem Boden, weil er so fein ist. Ich war wirklich positiv überrascht. Denn eine klebrige "Pfütze" vom Sprühen hatte ich schon befürchtet. Gibt es definitv nicht! Dieser Hauch von Spray ist so fein vernebelt, dass er sich quasi in der Luft auflöst. Das gefällt mir sehr gut!

Das ganze funktioniert übrigens mit 2 kleinen AA Batterien, die schon in der Packung enthalten sind.

Ich habe den Spray zunächst mal im Treppenhaus plaziert. Wir haben ein offenes Treppenhaus vom Keller bis hoch zu den Schlafräumen. Da mag ich einen zarten dezenten Frischeduft sehr gerne.  Für mich ist das die ideale Einsatzstelle. Allerdings habe ich die Intervallfunktion wieder ausgeschaltet. Zum einen, weil ich hoffe, dass die Füllung dann länger hält und nicht so schnell leer wird. Zum zweiten, weil nachts keine Beduftung notwendig ist. Und zum dritten, weil es einen manuellen Knopf gibt, mit dem ich - wenn ich will - beim Vorbeilaufen einen Sprühstoß auslösen kann. Je nach Bedarf. Das muss nicht jede halbe Stunde sein.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass andere Einsatzorte von so einem Automatik-Intervall profitieren könnten. Geschäftsräume zum Beispiel, Eingangsbereiche oder Empfangsbereiche von Firmen usw. In einem privaten Haushalt reicht die manuelle Bedienung nach Bedarf.

Vermutlich kommt der Einwand, dass es sowieso nichts Besseres und Frischeres gibt als frische Luft von draußen. Kann ich ich mich nur anschließen. Es gibt nichts Schlimmeres als schlecht gelüftete Räume, in denen der abgestandete Muff auch noch mit künstlichen Düften übertönt werden soll. Aber - man kann frisch gelüfteten Räumen eine dezente Duftnuance geben, die die Frische dann noch unterstreicht. So mag ich das sehr. Und der Duft "Relaxing Zen" ist hierzu super geeignet.

Er soll für durchschnittlich 60 Tage reichen und ist besonders für große Räume geeignet.

Eine Vase habe ich bereits an meine Freundin weitergegeben. Sie ist genauso positiv überrascht, wie ich. In den nächsten Tage werde ich mal einen der anderen Düfte ausprobieren. Vermutlich zunächst den "Fresh Cotton". Der hört sich auch gut an.





Donnerstag, 13. Februar 2014

Ich weiss, man soll sich nicht vergleichen

Heute ist nicht mein Tag. Ich sag es gleich. Bin jetzt nicht unbedingt super wunderbar drauf. Macht aber nichts, sowas habe ich öfters. Ich hatte heute einen meiner seltenen freien Tage. Ursprünglich wollte ich walken gehen, aber es hat den ganzen Tag geregnet.  Ging also schon anders los, als ich dachte. Danach war Haushalt eingeplant, weil einfach soviel liegenbleibt in  letzter Zeit.

Ich habe die Sport Session also übersprungen und gleich das Bad richtig gründlich gereinigt. Danach meinen Schrank mal wieder ordentlich eingeräumt und einiges aussortiert. Das hat länger gedauert als gedacht. Jetzt hätte ich mir als Mittagessen irgendwas  Schnelles machen können, aber da Fertiggerichte ja nicht so besonders gesundheitsförderlich sind, habe ich mir was gekocht. Aber auch für eine Person braucht man Töpfe und Pfannen und muss den ganzen Kram hinterher wieder saubermachen. Freier Tag war also schon halb vorbei.

Nächste Baustelle: Wäsche. Die vorhandenen Wäscheberge wurden sortiert und gefaltet. Dann habe ich mich ans Bügeln gemacht. Und bekam Kopfweh. So richtig. Was nun? Tablette eingeworfen, weitergebügelt. Falls jetzt jemand denken sollte, schön blöd, kann ich es verstehen, aber wir hatten am Wochenende Besuch. Ich habe viel Bettwäsche zusätzlich zur normalen Wäsche und heute ist immerhin schon Donnerstag. Da die Wäscheberge eher wachsen. musste ich einfach etwas davon wegbügeln. Sonst wächst es mir wirklich über den Kopf....

Dann war wieder Fahrdienst angesagt und wieder Bügeln. Jetzt habe ich einfach keine Lust mehr und fühle mich total schlecht. Das war mein freier Tag. Ich habe bei weitem nicht das geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Und das, was mich wirklich nervt: ich sehe die anderen. Und vergleiche mich. Ich habe Nachbarinnen. Ja, tatsächlich.

Da ist ein Exemplar dabei, das immer (immer!) aussieht, wie frisch aus dem Ei gepellt. Top gestylt, mit Sonnenbrille im Haar (auch jetzt ?!), geschminkt, geföhnt, gelackt und nach der neuesten Mode gekleidet. Natürlich habe ich ganz viele andere, die normal gekleidet sind und auch schon mal ungekämmt und in Jogginghose durch die Gegend laufen, aber - ich sehe nur diese eine. Die ist toll.

Dann gibt es die Sportliche: sie joggt zu wirklich jeder Tageszeit am Haus vorbei - top schlank, solariengebräunt (das letztere bräuchte ich nicht), aber nun ja. Wann mach die bloß ihren Haushalt? Hat die ne Putzfrau? Keine Ahnung. Sie sieht zumindest toll aus.

Dann gibt es "die Fleißige". Entweder fegt sie vor dem Haus oder putzt die Fenster. Alles tippi-toppi. Gut, die hat keine Kinder, aber ich fühle mich immer relativ schlecht angesichts der blitzenden Fensterscheiben. Meine hätten dringend einen Putzgang nötig. Ich würde ja auch (nachdem ich gebügelt habe und nachdem ich meine Treppe geputzt habe usw.).

Dann die Gartenfee. Morgens ab halb acht im Garten zu sehen, egal, zu welcher Jahreszeit. Sie schnippelt Sträucher, schneidet den Rasenrand und was weiß ich was. Dementsprechend toll sieht ihr Garten im Sommer auch aus. Ok, ehrlicherweise muss ich jetzt sagen, die Frau sieht dafür nicht so toll aus, aber egal, sie scheint sehr glücklich zu sein.

Und irgendwo dazwischen ich. Weder die Top Hausfrau (wenn auch bemüht), nicht die dauergestylte Mama-Model-Kandidatin und sportlich gesehen, macht mir das Ganze zwar Spaß, aber irgendeinen Blumentopf würde ich damit auch nicht gewinnen.

Ich weiss, man soll sich nicht vergleichen. Und schon gar nicht, wenn man nicht so gut drauf ist. Aber  wieso kriegen manche Menschen alles so super toll hin? So, dass jederzeit RTL einfallen könnte und alles wäre ok? Bei mir steht im Moment das Bügelbrett mitten im Wohnzimmer, drumrum Wäschekörbe, ich habe heute keinen Sport gemacht, die Treppe ist immer noch nicht gewischt und meine Fenster auch nicht. Was mache ich falsch? Die anderen haben doch auch nur die gleichen 24 Stunden. Es gab übrigens viele Jahre, da war mir das alles ziemlich egal. Ich war so mit mir selbst und mit meinen kleinen Kindern  beschäftigt, da hätte es sowieso nicht viele Alternativen gegeben. Aber jetzt möchte ich einen Piccobello Haushalt haben. Ja, das möchte ich. Und ich möchte mich bewegen. Weil es mir Spaß macht und ich mich lebendig fühle. Und natürlich ein paar Stunden jeden Tag arbeiten. Außerdem Kochen, das ist sowieso klar, aber das alles kostet Zeit, in der ich nichts anderes tun kann. Ich möchte mich nicht für das eine oder andere entscheiden müssen, ich möchte beides. Ach so, und ganz wichtig: ich möchte bißchen Leichtigkeit des Seins haben. Alles keine großen Sachen, nichts Außergewöhnliches, ganz normale Sachen eben. Aber, es scheint für mich zuviel zu sein. Entweder ich bin sportlich unterwegs, dann bleibt der Haushalt liegen - oder - ich binde mir morgens um halb acht die Schürze um und wienere das Haus, dann wäre ich bis abends auch nicht durch und hätte auch keinen Sport gemacht. Bin gerade (mal wieder) total unzufrieden mit mir, obwohl ich wirklich viel einbringe.

Wie macht ihr das? Wo liegt der Fehler? Ich denke da auch wirklich an die vielen "Schön-Wetter-Blogs", alles super, schön, fein eingerichtet, tip-top sauber und motiviert, wie machen die das? Oder will ich zuviel? (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen). Schwierig, schwierig...


Montag, 10. Februar 2014

Da geht noch was...

Wieder liegt eine neue Woche vor uns und wir können sie gestalten und mit Leben füllen. In den letzten Wochen habe ich es tatsächlich geschafft, mich viel zu bewegen und war mindestens vier Mal pro Woche im Fitness-Studio, wenn nicht sogar öfter. Meine Kondition hat sich deutlich verbessert und auch die Hosen sitzen lockerer.

Aber am Gewicht tut sich nicht so richtig was. Meistens sind es so zwei Kilos weniger und am Wochenende (nach dem Sonntagsessen) ist abends mindestens eins wieder drauf. Und so geht das hin und her. Vor allem am Bauch habe ich zwar einige Zentimeter Umfang verloren, aber das ist immer noch meine Schwachstelle. Sobald ich etwas esse, ist er wieder da, der Bauch. Diese Woche möchte ich gezielt daran arbeiten, meine "Mitte" deutlich zu verbessern. Ich esse vermutlich immer noch zu große Portionen, denn ich nehme fast immer Nachschlag. Also, diese Woche gibt es nun immer nur einen fertig gerichteten Teller und keinen Nachschlag. Der Magen soll sich an kleinere Portionen gewöhnen und das tut er irgendwann ja auch. Ich möchte mir außerdem immer ein kleines Stückchen Obst als Nachtisch machen, also einen halben Apfel oder ein paar Beeren, um genügend Ballaststoffe zu haben und natürlich, um meinen Obstbedarf zu decken. Ich gehöre nämlich nicht zur Anti-Obst-Fraktion. Auch wenn Zucker drin ist, die guten Anti-Oxidantien, Flavonoide und Vitamine überwiegen mit ihren gesundheitsförderlichen Eigenschaften, da macht so ein bißchen natürlicher Fruchtzucker nichts. Jedenfalls meiner Meinung nach.

Dann die Getränke: Da sind wir wieder mal beim Tee. Ich habe einen Yogi Grüntee entdeckt, den ich geschmacklich sogar ganz ok finde. Er hat auch noch Ingwer und Zitrone und schmeckt recht frisch. Und er entwässert bei mir ziemlich stark. Der wird die nächsten Tage vermehrt getrunken. Und ich habe im Bioladen getrocknete Goji-Beeren entdeckt. Da kann man in jeden Tee ein paar dazugeben, was geschmacklich auch sehr lecker ist und außerdem noch gesund. Sogenanntes "Super-Food", hier mal ein Link zur Info, diese Beerchen haben es wirklich in sich:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/goji-beeren-ia.html

Mein Mineralwasser trinke ich sprudelig, das ist zwar kontraproduktiv für einen flachen Bauch, aber stilles Wasser mag ich wirklich nicht so gerne.

Wenn jemand noch eine Anregung für mich hat, dann gern!. Alles, was auch so ein bißchen in Richtung Detoxing geht, würde ich gerne ausprobieren. Jetzt im kommenden Frühling ist das ja genau richtig und gut für den Körper. Und ich habe gemerkt, wenn ich abends wirklich gezielt Eiweiss ganz ohne Kohlenhydrate esse, also ein Rührei oder ähnliches, dann tut das meiner Figur auch sehr gut. Leider hat sich da in letzter Zeit doch immer mal wieder Brot und Co. eingeschlichen. Also, da geht auf jeden Fall noch was... Ich mach schon mal eine Kanne Grüntee...

Donnerstag, 6. Februar 2014

Halli, hallo, ich mal wieder....

Seit ich mehr zum Sporteln gehe, habe ich gar nicht mehr soviel Zeit fürs Bloggen. Das gefällt mir gar nicht, denn das Bloggen macht mir Spaß. Heute nun also mal wieder ein Post. Ich war die ganze Woche schon tapfer im Fitness-Studio. Momentan begeistern mich die Kurse mehr als das Gerätetraining. Ich war beim Zumba, im Step-Aerobic und im Rückentraining. Der Kurs selbst geht jeweils eine Stunde, natürlich gibt es eine gewisse Vorlaufzeit und hinterher brauche ich auch Zeit zum Duschen und mich Frisch-Machen. Immer noch vorhanden ist der Haushalt und mein Teilzeitjob, beides  braucht Zeit. Wenn man nur ab und zu "außer Haus" geht, finde ich das gar nicht so gravierend, aber wenn ich drei bis vier Mal die Woche vormittags zwei Stunden für was anderes brauche, dann fehlt mir die Zeit schon. Ich gehe ja auch immer noch nebenher arbeiten und auch das erfordert Zeit. So einen richtigen Weg habe ich noch nicht wirklich gefunden. Im Moment ist es immer noch so, dass ich mir die Zeit für den Sport "abknapse" und mir dadurch auch wieder Stress mache.

Was die Ernährung angeht, finde ich mich gerade ganz gut. Ich esse viel viel weniger Fleisch, sehr viel Gemüse und Salat und ich fühle mich relativ fit. Mein Umfang hat sich deutlich reduziert, mein Gewicht eher wenig. Das stört mich, aber was soll ich machen. Meine Hosen sitzen locker, mein Gewicht hat sich aber  nur unerheblich nach unten bewegt. 

Über was ich mir seit einiger Zeit sehr viele Gedanken mache, sind die in Worte gefassten Texte einer jungen Studentin, die für mich so dermaßen mitten ins Herz und in die Seele trifft, dass es fast schon überirdisch ist. Die junge Dame heißt Julia Engelmann, ist Psychologie-Studentin und schreibt sogenannten "Poetry-Slam". Ich bin viele Jahre älter, ab sie spricht mir aus der Seele . Ihre Texte sind direkt, sensibel und vor allem sehr sehr ehrlich. Mittlerweile wird sie sogar schon wieder kritisiert, das kann ich gar nicht verstehen. Hallo, wir haben ein echtes natürliches "Supertalent", das unglaublich gut mit Sprache umgehen kann. Ich habe jedes Mal einen dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen, weil ich die Texte so unglaublich treffend finde.

Ich hoffe, ich finde wieder mehr Zeit zum Bloggen. Bis dahin stelle ich euch ein Video von Julia ein zum Angucken. Bin gespannt, ob ihr genauso berührt seid wie ich. Wir haben ein unglaubliches Talent in Deutschland, ich ziehe den Hut:


Nachtrag zu gestern: Hier ist der Link zum Video, gestern hat das nicht geklappt. Aber jetzt geht es: