Donnerstag, 31. Oktober 2013

Neue schwarze Stiefel

Ich habe schon länger schöne, bezahlbare schwarze Stiefel aus echtem Leder gesucht. Möglichst neutral sollten sie sein, damit sie zu vielen Sachen passen. Bei H&M gab es vor kurzem diese schönen Lederstiefel. Ich habe sie heute zum ersten Mal an. Da meine Beine das schlankste an mir sind, standen die Stiefel oben am Schaft ab wie eine Tüte. Das ging ja mal gar nicht. Deswegen habe ich mir dünne Strickstulpen gekauft (diese dick gestrickten mag ich nicht) und ich finde, so kann ich sie tragen.

Dann habe ich mich sehr gefreut, die gezeigte Jacke in meinem Schrank wiederzufinden. Ich war der festen Ansicht, ich hätte sie verloren. Sie war aber nur vom Bügel gerutscht und hat sich in meinen Fleece Winterbademantel so dumm verfangen, dass man sie von unten und oben nicht gesehen hat. Das war eine echte Wiedersehensfreude, ich mag den Cardigan nämlich sehr.

Wem auffallen sollte, das meine Haare einen Ansatz haben, dem sei gesagt, ich habe morgen einen Friseurtermin. Trotzdem wollte ich heute schon mal fotografieren. That's real life, nix Photoshop oder so.










Hier sieht man, dass die Hose seitlich außen abgepaspelt ist. 
Das gefällt mir sehr gut. Leider hab ich kein deutlicheres Bild hingekriegt,
aber ich denke, man kann es sehen.


Stiefel: H&M

dünne gestrickte Stulpen: Ernsting's Family

Stiefelhose mit Seitenpaspeln: Tchibo (aktuell)

Wiedergefundener Cardigan :-)  mister-lady



Eulenkissen Herbst- Deko

Dieses Jahr muss ich mich beim Dekorieren etwas zurückhalten, weil sich unser Katerchen für alles interessiert, was so rumsteht. Die Deko muss also katzentauglich sein. Und nachdem schon einige Teilchen den Weg vom Fensterbrett auf den Boden nicht überlebt haben, muss ich gut überlegen, was ich so hinstelle.

Vor einigen Tagen bin ich nun auf zwei Eulen Kissen gestoßen und war mir erst nicht so ganz sicher, ob sie mir gefallen oder nicht. Ich bin ein bißchen "drumrum geschlichen" und habe sie dann einfach gekauft. Mittlerweile gefallen sie mir sehr gut auf meinem Sofa. Und seit heute früh gefallen sie mir noch besser, denn: ich habe einen Otto-Katalog bekommen, in dem Otto die gleichen Kissen gleicher Größe nur in anderer Farbe verkauft, und zwar das Stück für 24,99 Euro!! Hat man da Worte. Meine Kissen sind von meinem Ernsting's Family, und ich habe pro Stück nur 8 Euro bezahlt.   :-)

Mehr hätte ich auch nicht ausgeben wollen. Für diesen Preis sind sie vollkommen ok und als saisonale Deko geeignet.


Tadaa, meine neuen Sofa - Besetzer!

Montag, 28. Oktober 2013

3 wunderschöne Tage Auszeit an der Nordsee

Wir sind wieder daheim. Daheim in Hessen, nach drei wunderschönen Tagen direkt an der Nordsee. Wir waren in Horumersiel im friesischen Landhotel NAKUK. Es ist ein Wellness Hotel der besonderen Art. Ganz bewußt wird auf Stille, auf Begegnung mit der Natur, auf frische und hochwertige Produkte aus saisonalem Angebot und auf Rückbesinnung auf sich selbst gesetzt. Der ehemalige Gutshof ist ein absolutes Prachtstück der Architektur. Er ist modern renoviert, hat aber den Charme und die Gemütlichkeit des ländlichen Hofes behalten. Ich kann dieses Hotel wärmstens weiterempfehlen. Es wird von einem Ehepaar bewirtschaftet, die sich hier ihren Traum verwirklicht haben. Es gibt "nur" 12 Zimmer und Suiten, die von den beiden gut allein bewirtschaftet werden können (einige Angestellte gibt es natürlich auch, aber es wird bewußt an dieser überschaubauren Größe festgehalten). Es gibt einen schönen angegliederten Wellnessbereich mit finnischer Sauna, mit biologischer Sauna, mit Infrarot-Kabine, mit Duft- und Lichtbestrahlung. Außerderdem einen Kosmetikbereich mit buchbaren Kosmetikbehandlungen, Massagen und Bädern. Die drei Tage wurden uns von unseren Töchtern zur Silberhochzeit geschenkt. Es war toll! Unser Fazit: Wir kommen wieder.

Ich bin ja sehr erkältelt und verspannt und irgendwie im Eimer da angekommen. Heute habe ich ganz viele neue viele Eindrücke und Bilder im Kopf, meine Verspannungen sind weg (Infrarot-Kabine, ich liebe dich), und ich habe neue Energie. Es war wirklich toll, das sollte man viel öfters machen. Und nun, Achtung, Bilderflut:





Aus alt mach neu - super coole Architektur


- windig -







Zum Aufwärmen Kaffee und eine Zeitschrift



Einer der Flure mit den Zimmern


Mieze im Schrank

So süß!


Die Galerie lädt ein zum Lesen, aus den Fenstern gucken oder einfach zum Nichtstun



Verwöhnbehandlung vorher



Nachher


Auf dem Deich

Hinter dem Deich (richtig heißt es: vor dem Deich, danke Katja :-)    )
     



Das Restaurant

Restauranteingang mit Speisekarte


Lecker Fisch




Salat

Dessert


Überall liebevolle Deko-Elemente







Die Küste



Ich hätte da noch vieeeel länger bleiben können.


Aber, die Pflicht ruft. Bei Sturmböen und Platschregen sind wir heimgefahren. Es hat auf der Autobahn ordentlich gestürmt und geschüttelt.









Wieder daheim!



Mit diesem Anblick sind wir empfangen worden!
Home sweet home!


Ein paar wirklich schöne Tage sind zu Ende gegangen. Unsere Mädels haben das alles initiiert und in der Zwischenzeit zu Hause die Stellung gehalten. Wir sind in ein aufgeräumtes Haus zurückgekommen, und wir haben sogar einen selbstgebackenen Kuchen zur Begrüßung bekommen. Es ist einiges an Gedanken bei mir in Bewegung gekommen die letzten Tage.

Und meine Erkältung ist auch besser geworden. Ich war in der Sauna, in der Infrarot-Kabine und viel an der frischen guten Nordseeluft. Morgen geht es frisch gestärkt mit vielen neuen inspirierenden Eindrücken in den Alltag.





Dienstag, 22. Oktober 2013

Erkäältet

und wie. Es hat mich so richtig erwischt. Dabei bin ich lange standhaft geblieben. Denn ich muss schon einiges aushalten im Laden. Immer mehr Menschen niesen ungebremst über den Kassentisch und halten sich nicht mal die Hand vor den Mund. Oder sie schneuzen sich und geben mir dann (manchmal noch mit der zerknüllten Tempo hin der Hand) das Geld. Daheim wurde ich seit ungefähr zwei Wochen mit den Erkältungsviren meines Mannes beschossen und obwohl ich ihn jetzt nachts wegen seinen Hustenattacken ausquartiert habe, hat mein Immunsystem nun doch nachgegeben. 

Da hilft auch häufiges Händewaschen und desinfizieren samt frischer Ernährung nix mehr. Ich habe Halsweh, so richtig doll, Kopfschmerzen und seit heute Nacht läuft auch noch die Nase. Ich fühle mich matt und müde und bin allgemein nicht besonders gut drauf. Da eine Kollegin Urlaub hat, muss ich auf jeden Fall arbeiten gehen, auch mit Brummelstimme und verquollenen Augen. Gestern ausnahmsweise von 9 - 13 Uhr. Das war ganz schön schwierig, mich da schon ausgehfertig hinzukriegen. Ich habe schon relativ früh eine Schmerztablette genommen, habe ganz viel Tee getrunken und gegen zehn nochmal eine Tablette nachgeschoben. Die letzte halbe Stunde vor der Ablösung war aber trotzdem relativ Horror. 

Heute habe ich ein bißchen länger Zeit, mich "herzustellen", ich muss erst um 16.00 antreten, dafür bis zum Schluß. Tee mit Honig hilft ganz gut für die Stimme. Ich habe nämlich selten Mandelentzündung, sondern meistens "vorne" eine Kehlkopfentzündung, und das ist Sprechen anstrengend und tut weh. Macht sich gut im direkten Kundenkontakt....

Es ist nur eine dumme Erkältung, aber wie das so ist, es passt nie. Dieses Wochenende ist nämlich unser von den Mädels geschenktes Nordsee-Wochenende. Das heißt, spätestens am Freitag sollten mein Mann und ich fit sein. Wenigstens so einigermaßen. Die Klimaveränderung und die gute Nordseeluft tut bestimmt gut, aber schöner wäre es natürlich, wenn wir einigermaßen gesund da hinfahren. 

Wenn jemand einen guten Tipp hat, wie man das schnell wieder los wird, dann bitte her damit. Fieber habe ich keins, Gott sei Dank. Man kann doch ansteigende Bäder machen, aber vermutlich eher abends. Das habe ich persönlich noch nie  ausprobiert. Normale Erkältungsbäder ja, aber das geht mir ganz schön auf den Kreislauf. 

Einen schönen Tag trotzdem wünscht euch eine leicht knatschige Eva!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Was ist Erfolg?

Ich lese (mal wieder) ein Ratgeber Buch. Irgendwie reizen mich diese Dinger immer wieder. Dieses Mal geht es um Regeln für Erfolg. Aber anders als die "herkömmlichen" Bücher, die schnell im Blabla versanden und mich bisher nicht wirklich weitergebracht haben, haben mich hier gleich die ersten Seiten fasziniert.

Was ist Erfolg? Für mich war das bisher auf jeden Fall immer das, was die anderen haben. Das, auf was man mit einem traurigen oder manchmal auch mit einem neidischen Blick guckt. Und es gibt unterschiedlichen Erfolg: im Beruf, im Privaten, finanziell gesehen, im Sportlichen, gewichtsmäßig,  auf der Beliebtheitsskala usw. usw. Ich habe Erfolg bisher wohl eher mit zufälligem Glück verwechselt. Und mich oft vom Schicksal ungerecht behandelt gefühlt. Dabei sagt doch schon das Wort an sich alles: "Erfolg" ist das, was "erfolgt" und zwar nicht zufällig für die vom Glück geküssten Menschen, sondern er "erfolgt" als natürliche Reaktion auf unser Tun. Bei Erfolg geht es auch gar nicht darum, besser zu sein, als andere. Es geht darum, dass jeder als Konsequenz das erhält, was sein Tun zuvor hervorgerufen hat. Dieser Gedanke gefällt mir sehr gut. Es gibt keine Ungerechtigkeit, sondern nur natürliche Konsequenzen auf unser Tun.

So einfach und so gut. Ich brauche mich nicht mehr schlecht neben der attraktiven Nachbarin fühlen, denn sie steht mitten in der Nacht auf, föhnt und schminkt sich, macht sehr viel Sport und ernährt sich super bewußt. Sie setzt sehr viel Energie dafür ein. Ich wäre nicht bereit, soviel Zeit und Energie für mein Aussehen zu verballern, also wiege ich halt auch mehr als sie. Das ist nicht unfair, das ist eine natürliche Konsequenz. Gefällt mir das nicht, so kann ich alleine das Ganze ändern. Kein Schicksal, kein gar nichts. Jetzt dürft ihr mal lachen, wenn ihr sagt, "na, da kommt die aber früh drauf". Aber mal ehrlich? In dieser Deutlichkeit? Es ist schon einfacher, neidisch auf den oder die zu schielen und die Schuld oder die Verantwortung auf wen oder was auch immer zu schieben. Ich habe mich so oft vom Leben benachteiligt gefühlt. Bei manchen Dingen war es vielleicht auch so, aber darum geht es nicht. Es geht darum, was ich draus mache.

Jeden Tag joggen und dann noch ins Fitness-Studio? Nur noch Rohkost und Wasser? Wer's mag, der darf und der soll. Ich mag das nicht. Also, dann brauche ich auch nicht zu jammern. So einfach.

Ihr werdet es kaum glauben, aber es ist für mich eine große Erleichterung. Nicht das Schicksal ist böse. Alles, was erfolgt, haben bereits vorher "gesät". Man kann es ja auch andersrum sehen: Alles, was ich heute "säe" kann ich morgen als natürlichen Erfolg ernten. In jeder Hinsicht. Ich entscheide, ich mache und tue oder ich mache und tue eben nicht. Meine Entscheidung. Und das gefällt mir.

Jetzt geht es um den zweiten Schritt. Ich muss die richtige Balance für mein Wohlergehen finden. So, dass ich mit meinem "Erfolg", sprich mit der natürlichen Konsequenz auf mein Tun, auch glücklich und gut leben kann. Da gibt es noch ein ganz grosses Potential. Und eine Menge zu tun. Aber es ist ein positives Tun. Kein von vornherein frustriertes!

Ich geh mal weiterlesen!!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Mein Tag heute - Ausblick auf Weihnachten

Heute war ein anstrengender Tag für mich. Heute vormittag war ich nach längerer Pause mal wieder beim Frauenarzt. Weiss nicht, wie es euch geht, aber ich habe jedes Mal wieder Angst vor dem Ergebnis. Je älter ich werde, umsomehr wächst die Angst, dass "da mal was sein könnte". Ist ja auch so, mit zunehmenden Alter wächst das Risiko für so blöde Erkrankungen. Heute gab es Gott sei Dank grünes Licht, so auf den ersten Blick war wohl alles in Ordnung.

Dann bin ich heute mittag arbeiten gewesen und habe gefühlte drei Tonnen Weihnachtsdeko ausgepackt. Ich glitzere an Körperstellen, die ihr gar nicht wissen wollt. Ich habe Engelchen, Kugeln, Tannenbäume und was weiß ich noch ausgepackt, und mir ist bewußt geworden, wie kommerziell und oberflächlich das ganze Weihnachtskrams eigentlich geworden ist. Alles, aber auch wirklich alles, was ich heute ausgepackt habe, gab es bereits die letzten Jahre, zumeist in anderen Farbzusammenstellungen, aber wirklich was Neues war nicht dabei.

Jetzt frage ich mich, wie ich dieses Jahr das "Fest" gestalten möchte. Jedenfalls nicht als Konsumhöhepunkt des Jahres. Ich bin nicht der eifrigste Kirchgänger und schon gar nicht der kritikloseste Gläubige bin und trotzdem fände ich es schade, wenn "der Geist der Weihnacht" nun endgültig in Glitzer und Tand untergehen würde. "Volle Gabentische, leere Seelen?" Das möchte ich auf keinen Fall. Ich muss mir noch ein paar Gedanken machen, wie unser Weihnachtsfest dieses Jahr aussehen soll. Materiell haben wir alles. Wie so viele andere Menschen auch. Ich liebe die Weihnachtsgeschichten von Martin Heidegger. Da ist der "Geist der Weihnacht" sehr präsent, sehr zu spüren, so sollte es sein und nicht anders. (Ich weiss, dass die Original Geschichte "Der Geist der Weihnacht" von Charles Dickens stammt, auch er ist ein sehr sensibler und eindrücklicher Erzähler und seine Geschichten spiegeln die Weihnachtsatmosphäre für mich sehr eindrucksvoll wieder).

Wieder viele Gedanken zum Abend in meinem Kopf. Wie plant ihr euer Weihnachten? Freut ihr euch drauf? Welchen Stellenwert hat dieses Fest überhaupt noch? Ich behaupte einfach mal, dass die meisten den kirchlichen Hintergrund gar nicht mehr sehen. Ich vermutlich auch nicht an erster Stelle. Aber in der Kindheit hatte Weihnachten eine grosse Faszination, es war feierlich und hat Ehrfurcht eingeflößt (zumindest bei mir). Klar, habe ich mich auch über Geschenke gefreut, aber ich habe alles sehr viel intensiver erlebt als heute.  Manchmal würde ich über die Feiertagszeit am liebsten in Winterschlaf fallen und erst im Frühling wieder aufwachen. Es ist eine komische, schwierige und sentimentale Zeit. Ich bin jedes Jahr wieder froh, wenn sie vorbei ist. Soviele Erwartungen, Erinnerungen und Enttäuschungen.

Huwaaah, Hilfe! Erzählt doch bitte mal, wie geht das bei euch?

Dienstag, 15. Oktober 2013

Was ich so alles finde...

wenn ich zum Altglas-Container gehe. Unglaublich. Ich komme mir schon vor wie ein "Müll-Sammler". Oder wie ein "Trüffel-Schwein"?

Vermutlich bin ich einfach nur neugierig. Ist aber auch kein Wunder, denn bei uns stehen immer mal wieder "interessante" Kartons oder Tüten neben dem Container. Nun ist es normalerweise nicht mein Ding, in solchen Behältnissen herumzuwühlen, aber gestern blitzte mir etwas Blaues ziemlich oben an der Tüte entgegen.  Es handelte sich um eine große Douglas-Tasche, die weder nass noch irgendwie verdreckt war. Da musste ich einfach einen Blick riskieren:



Es handelte sich um viele kleine, sauber in Zeitungspapier gewickelte Teile. Aus einem dieser Päckchen guckte ein Stück blaue Keramik heraus. Ich habe ein bißchen dran gezuppelt und heraus kam ein Kannendeckel. Völlig intakt. Nun war mein Forschergeist geweckt, die Neugierde gross und der Adrenalinspiegel ganz weit oben. Erst hab ich mich umgeguckt, ob mich auch keiner sieht (wir wohnen auf einem Dorf, da heißt es dann gleich, die wühlt im Müll...) und habe dann das nächste Teil ausgewickelt. Die dazugehörige Kanne! Ebenso völlig unversehrt, keine Macken, Kratzer, nichts. Auch innen weder Ränder noch Flecken, für mich sieht sie vollkommen neu und ungebraucht aus. Und es ist eine grosse Kanne, ich schätze den Inhalt mindestens auf zwei Liter.




Auf dem Foto sieht es aus, als hätte sie links unten und an der Tülle weisse Spuren, das muss an der Kamera liegen, ich schwöre, sie hat nichts!

Außerdem kamen noch 4 schöne Teegläser in Cromargan-Haltern zum Vorschein.


Und ein komplettes Teeservice in altrosa mit weisser Marmorierung. Hier gefällt mir das Kännchen besonders gut. Die Becher sind ein bißchen sehr klein für Tee, aber als kleine Schüsselchen auf jeden Fall zu gebrauchen.




Na, wenn das kein Zeichen ist, dass ich mehr Tee trinken soll??!!

Da hat sich das Nachschauen doch auf jeden Fall gelohnt. Die Teile sind alle komplett in die Spülmaschine gewandert und warten nun auf den ersten Einsatz.

Hättet ihr doch auch mitgenommen, oder?



Montag, 14. Oktober 2013

Outfit Lederjacke

Heute war bei uns ein eher trüber Tag. Genau richtig, um mit meiner Lederjacke einen Farbtupfer zu setzen. Wir diskutieren ein bißchen über die Farbe. Ich finde sie türkis, meine Tochter meint grün, mein Mann hat eine Rot-Grün-Schwäche :-) Vermutlich ist sie türkisgrün, egal, auf jeden Fall mal was anderes.

Ich habe die Jacke heute mit anthrazitgrauem Schal und Cordtasche kombiniert. (Anmerkung meiner Tochter: die Tasche ist häßlich...). Keine Sorge, ich bin Kritik gewöhnt. Ich finde sie gar nicht so häßlich, oder? Ihr dürft mir ehrlich eure Meinung sagen. Cord und grau paßt doch zum Herbst, oder? Ist zwar nicht von Dolce und "haste nicht gesehen", aber mir doch egal.

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Wer genau guckt, sieht, dass meine Haare schon wieder relativ aufgeplustert sind. Trotz Glätterei usw. Sobald es ein bißchen Feuchtigkeit draußen gibt, habe ich "Volumen" ohne Ende.... Nun ja, das ist die Natur.... 


Sonntag, 13. Oktober 2013

Mein erster Speiseplan für die kommende Woche

Ich möchte meine Haushaltsführung schon lange verbessern und effizienter machen (nicht lachen, ja wirklich!!). Überflüssige Einkäufe möchte ich soweit wie möglich reduzieren (haha, also am besten einsperren). Da ich super gerne und meist super zuviel einkaufe, beginne ich mal mit einem Speiseplan (Mittagessen) für die kommende Woche.

Ich hätte mir das allerdings nicht so schwierig vorgestellt, seit anderthalb Stunden zermartere ich mir den Kopf, denn vieles, was ich gerne mag, mag der Rest der Familie nicht so gerne. Außerdem sollen jetzt in erster Linie mal die bereits vorhandenen Vorräte aufgebraucht werden und so wenig wie möglich zugekauft werden. Wenn das meiste dann weg sein wird, möchte ich versuchen, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren und nur noch wenig, dafür sehr gute Fleischqualität kaufen. Das ist jetzt sozusagen erstmal ein vorsichtiges Annähern an das Thema.

Montag:  Lasagne und Salat (reichlich Lasagne-Rest von heute vorhanden)

Dienstag: Pfannkuchen mit Spinat-Schafskäse Füllung

Mittwoch: Schnitzelchen mit Nudeln, Mais und Salat

Donnerstag: Spaghetti Aglio e Olio, Salat

Freitag: gebratener Fisch (je nach Angebot meiner Frischfisch-Theke) und Rahmkartoffeln, Salat

Samstag: Köttbullar, Salzkartoffeln, Preiselbeeren, Salat

So, war ja nun doch nicht so schwer. Wenn ich jetzt noch so einen Plan fürs Abendbrot hinkriegen würde, wäre es toll. Aber da mag ich mich noch nicht so festlegen..

Verwendet werden auf jeden Fall  Weisswürstl aus dem Vorrat  (die isst man normalerweise vormittags, ich weiss, da sind wir aber nicht so genau).
Außerdem könnte ich einmal einen grossen Salat mit Thunfisch, Ei, Paprika, Schinken usw. machen.
Ebenso Spiegelei mit Schinken.
Kartoffeln mit Quark.
Und einmal einfach belegte Brote (ich backe nachher noch ein Low Carb Brot) und Rohkost.
Und ich habe noch einen grossen Pott eingefrorene, selbst gekochte Rindfleischsuppe mit Grießklößchen.

Was eßt ihr denn so zum Abendbrot? Das finde ich wirklich schwer, denn es soll ja eigentlich nicht mehr so üppig sein, aber trotzdem satt machen. Idealerweise wäre es low carb. Und - wenn ich bis um acht Uhr arbeite - sollte es schnell gehen, weil ich Hunger habe, wenn ich heimkomme. (da hat sich der Rest der Familie meistens schon selbst was gemacht).

Wenn ich mich halberlei dran halte, brauche ich nächste Woche so gut wie nichts einkaufen. Gegen Ende der Woche vielleicht mal einen frischen Salat und ein bißchen Obst und zu den Weisswürstln ein paar Brezeln. Auf jeden Fall keinen Kofferraum voll Zeugs, das dann kaum in die Schränke paßt, weil die eh noch voll sind.

So, der Vorsatz ist mal wieder da. Bin sehr gespannt. Werde berichten!!



Donnerstag, 10. Oktober 2013

Alexander-Technik

Ich war gestern auf einem Vortrag über die sogenannte "Alexander-Technik". Ehrlicherweise muss ich gestehen, zuvor noch nie etwas davon gehört zu haben.

Eine kompetente Dame hat mir in ihrem Vortrag einen komplexen Überblick darüber gegeben und mich wirklich neugierig gemacht.

Alexander-Technik bedeutet, minimale Bewegungen mit maximalen Wirkungen.

- Spannung und Unausgeglichenheit wird in Leichtigkeit und Balance verwandelt.

Der "Erfinder" oder "Gründer" war ein gewisser Frederick Matthias Alexander (1869 - 1955), der seine eigenen körperlichen Probleme durch Selbstbeobachtung und Reflexion enorm verbesserte und bis ins hohe Alter leistungsfähig, kräftig und energiegeladen war. Das Ganze ist also keine neue Erkenntnis, sondern eine bislang eher unbekannte Methode für mehr Körperharmonie und Gesundheit, die nun wieder in Erinnerung gerufen wird.

Ich durfte an einigen einfachen Übungen feststellen, um was es eigentlich geht. Ich sollte aufstehen und mich wieder hinsetzen. Dann wurde ich gefragt, welche Muskeln ich dabei benutze. Interessant wurde es, als ich das gleiche nochmal tun sollte und dabei meine Hände um den Nacken legen sollte. Beim einfachen Aufstehen und wieder Hinsetzen spanne ich doch tatsächlich meinen Nacken an. Brauche ich den zum Aufstehen? Nein. Also nochmal, sich bewußt machen, "ich stehe auf und brauche dazu nicht meinen Nacken, also locker lassen" und- es geht. Diese einfache Sache zeigt, das wir viele uneffektive Bewegungsmuster haben, die uns mehr schaden als nutzen.

Durch Innehalten und durch Wahrnehmung des eigenen Körpers können diese aber in harmonische und effektive Bewegungen umgeändert werden. Das ist Alexander-Technik. Eine ganzheitliche Methode, um Streß, Anspannungen und körperliches Unwohlsein in Körperharmonie zu verwandeln. Das bedarf natürlich einiger Übung, aber je öfters man das praktiziert, um so achtsamer soll man für seinen Körper werden.

Hört sich für mich hochinteressant und nachvollziehbar an. Es ist auch genau das, was ich brauche, nicht nur reine "Turngymnastik", sondern eine Miteinbeziehung aller Sinne. Gefordert werden Körper und Geist.

Es gibt etliche Bücher über die "Alexander-Technik", die man gestern auch kaufen konnte. Ich habe mir eins aus dem TRIAS-Verlag mitgenommen, in dem alles sehr ausführlich beschrieben wird und dem eine Audio-CD beiliegt. Die werde ich nachher gleich mal ausprobieren,

Gelassen und aufrecht durchs Leben, das ist doch ein schönes Ziel.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Muster-Shirt grün-lila von Ernsting's Family

Tupfen, Tupfen, Tupfen.... (kennt ihr die Szene aus "Madagascar"?). An die fühle ich mich mit meinem heutigen Shirt erinnert.

Es enthält alle möglichen Farben, am meisten dominiert aber grün und lila.

Das ist wieder so ein Teilchen, das mir auf dem Bügel gar nicht so sehr zugesagt hat, aber angezogen gefällt es mir sehr. Dazu habe ich meine dunkelgrüne Hose an.







Shirt: Ernsting's Family




So gehe ich heute zum Arbeiten.












Glück im Spiel

Wer Glück im Spiel hat, hat kein Glück in der Liebe oder umgekehrt. Kennt ihr diesen ollen Spruch? Dass er nicht stimmt, hat sich wieder mal bewiesen:

Mein Töchterlein nimmt einmal an einem Gewinnspiel teil - und wupps kommt auch schon der Gewinn per Post ins Haus geflattert. Ich nehme an gefühlten hundert Gewinnspielen teil (und gewinne auch mal eine Flasche Domestos oder so) und ...

Jedenfalls hat sie bei dm dieses Überraschungspäckchen gewonnen:





Unsere neugierige Mieze ist wie immer mittendrin.

Ich konnte meine Tochter nicht dazu bewegen, mit mir zu teilen. Nein, nicht mal den Tee wollte sie rausrücken. Hat man da noch Worte.... :-)

Naja, immerhin hatte ich bisher Glück in der Liebe. Und meiner Tochter gönne ich natürlich beides, keine Frage.

Und jetzt muss ich noch schnell bei ein paar Gewinnspielen mitmachen...

Sonntag, 6. Oktober 2013

Wild at heart Shirt - Everyday's Outfit

Diese Woche habe ich ein bedrucktes Langarmshirt anprobiert, weil es mir auf dem Bügel ganz gut gefallen hat. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht erwartet, dass es mir steht, es war mehr so eine Art Neugier.
Tja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, das Shirt ist ein Volltreffer!

Es hat  "meine" Farben: Dunkelbraun, orange, natur und ein bißchen dunkelblau. Ich kann es prima kombinieren und nicht zuletzt gefällt mir der Aufdruck: "Wild at Heart!"

Es ist aus 50 % Baumwolle und 50 % Viskose und paßt auch mal unter einen Cardigan.




Shirt: Ernsting's Family, Jeans: Esprit; Booties Esprit

Samstag, 5. Oktober 2013

Neue grüne Ernsting's Lieblingshose

Ich habe eine neue Lieblingshose. Irgendwie stehe ich diesen Herbst auf Musterhosen. Es gibt dieses Jahr einfach soooo schöne. Als Ersatz für meine bunte Sommer-Blumenhose habe ich bei Ernsting's Family eine tiefgrüne Hose gefunden, die ein ganz zartes messinggelbes Muster hat. Es passen also grüne und/oder messinggelbe Oberteile, und beide Farben mag ich sehr.




Hose: Ernsting's Family; Top Cecil;  Cardigan Esprit



Das Muster ist ein bißchen schwer zu beschreiben, es ist ein "royales" Muster. Früher wurden dieses Muster für royale Stoffe verwendet, zum Beispiel auf Brokat. 

Die Hose ist aus Baumwolle und enthält ein bißchen Stretch. 

So bin ich gestern zum Arbeiten gegangen und habe mich sehr wohlgefühlt.






Donnerstag, 3. Oktober 2013

Rückblick September

Der September war für mich ein eher unangenehmer Monat. Zur Erinnerung, ich habe nach 7 Wochen Auszeit vom Job (4 Wochen Kur und 3 Wochen "Zwangsurlaub") am 09.09.wieder angefangen zu arbeiten. Das Arbeitsklima war angespannt, die Personaldecke dünn, die Arbeit viel. Ich habe sozusagen von Null auf Hundert wieder angefangen. Nach einer Woche hatte ich freitag abends solche Rückenschmerzen, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Da ich aber am Samstag mittag zum Arbeiten eingeteilt war und nicht schon wieder fehlen konnte und wollte, habe ich mir Samstag vormittags im Krankenhaus eine Spritze und starke Schmerztabletten geben lassen. Ziemlich "bedüddelt" konnte ich so den Mittag arbeiten.

Die Woche drauf wurde die Atmosphäre am Arbeitsplatz aber so frostig, dass ich um ein Gespräch mit der Chefin und zwei verantwortlichen Mitarbeiterinnen gebeten habe. Danach war einiges geklärt und bereinigt und es wurden letzte Woche zwei 450 Euro Kräfte zusätzlich eingestellt, um die Personalsituation zu verbessern. Das ist doch immerhin ein Erfolg und sollte uns allen Erleichterung bringen. Trotzdem machen mir Rücken, Knie und Hüfte durch die lange Steherei sehr zu schaffen. Ich sollte mich unbedingt wieder regelmäßig bewegen, was bei diesem Arbeitsaufkommen sehr schwierig und anstrengend ist. Ich habe mich nach einem Aquafitness Kurs erkundigt, leider hat der erst ab Frühjahr wieder Plätze frei.

Dann sind einige unschöne persönliche Ereignisse vorgekommen, die mich trotz bester Vorsätze wieder extrem gebeutelt und mental sehr mitgenommen haben. Ich kann einfach immer noch nicht drüber stehen. Das kostet viel Kraft und Energie, die ich viel besser für mich und mein Wohl einsetzen könnte.

Und letzte Woche gab es eine Art "Supergau" an Ungerechtigkeit und Willkür gegen meine jüngste Tochter, der mich echt an meine Grenzen gebracht hat. Ich war so wütend und frustriert über soviel Willkür und Blödheit in der Welt, dass ich echt nicht mehr wußte, was ich tun soll. Ich kann sie nur stärken und ihr sagen, es lag definitiv nicht an ihr, aber das nützt weder was am Umstand noch am Ergebnis. Wir werden zwar eine schriftliche Beschwerde einreichen, aber mehr können wir nicht tun. Und ändern wird das auch nichts.

Der ganze September hat mich eher zurückgeworfen und nicht wirklich vorangebracht. Körperlich bin ich rückenmäßig wirklich angeschlagen und mental eher traurig. Das alles gepaart mit einem Gefühl von Minderwertigkeit macht es nicht besser. Kennt ihr das Gefühl, dass man gegen Windmühlen kämpft und eh nur verlieren kann? Kraftraubend und anstrengend.

Trotzdem weiss ich, dass ich aktiv werden muss, um etwas zu verbessern. Auf den Rest der Welt kann ich nicht zählen. Ich muss lernen, mich zu mögen und wirklich gut für mich zu sorgen, dann kann ich die Angriffe von außen besser verdauen. Das muss mein neuer und grosser Zielpunkt werden, mich stärker und selbstbewußter zu machen. Leicht gesagt, schwere Sache für mich.

Als erstes möchte ich mich in meinem Körper 100 % wohlfühlen und dazu gehört nunmal die Abnahme einiger Kilos. Deswegen mache ich bei einer Instagram Challenge mit, die bis Weihnachten geht und die sich bis jetzt sehr gut anläßt. Erstens musste ich mich mit Instagram auseinandersetzen und habe was Neues dazugelernt. Und die Teilnehmerinnen dokumentieren alles mit Fotos und kommentieren auch fleißig. Macht großen Spaß, ich hoffe, es bringt was.

Und dann habe ich noch ein eingehendes Gespräch mit meiner großen Tochter geführt. Sie hat mir eine deutliche Ansage gemacht, dass nur ich für meine Zufriedenheit und mein Wohlbefinden sorgen kann, niemand sonst und dass ich nun endlich mal "meinen Hintern hochkriegen" muss. Das hat mir echt zu denken gegeben.

Der Oktober steht für mich also unter dem Motto:

Tun, was mir gut tut. Tun, was mir Freude macht. Egal, was die anderen denken, sagen oder nicht sagen.

Mir selbst vertrauen. Mich selber mögen lernen. Dann kann der Rest der Welt tun, was er will.


"Ich glaube daran, dass wir -
innerhalb gewisser Grenzen -
frei sind, und doch ist da 
eine unsichtbare Hand, ein führender Engel,
der uns irgendwie antreibt."

Rabindranath Tagore