Freitag, 20. September 2013

Umfangs-Verringerungs-Maßnahmen

So, jetzt ist endgültig Schluss mit meinem Gejammer, meinem Mich nicht leiden können und dem Verschieben.

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Ich bin jetzt lange genug wieder im Alltag, um zu merken, dass ich meine guten Vorsätze und Erfahrungen usw. selbst in die Tat umsetzen muss, um etwas zu verändern. Und nicht nur muss, sondern auch kann. Klar, ist es für mich bequemer, mich hängenzulassen und alles auf Gott und die Welt zu schieben, das ändert aber rein gar nichts. Und deswegen geht es heute los.

Als erstes heißt es für mich nun endgültig ran an den (Bauch)Speck. Ein paar Kilos müssen runter, damit ich mich wieder wohlfühle. Ich war noch nie der "Dick Typ", aber in letzter Zeit haben sich ein paar schlechte Gewohnheiten eingeschlichen und somit auch immer mehr Gewicht.

1. Ich habe die Angewohnheit, zu essen, weil "Essenszeit" ist. Egal, ob ich Hunger habe oder nicht. Der Appetit kommt ja bekanntlich beim Essen. Wenn ich abends keinen Hunger habe, werde ich also nichts mehr essen. Wenn ich Hunger habe, natürlich schon. Gestern hatte ich beispielsweise keinen Hunger mehr und habe nur noch eine große Tasse Tee getrunken und es war gut. Geht doch! 

Ich esse nur noch, wenn ich auch Hunger habe, egal ob "Essenszeit" ist oder nicht!

2. Ich esse viel zu schnell. Ich bin immer die Erste am Tisch, die fertig ist. (wie beim Essen, so beim Arbeiten :-)  ) In dieser kurzen Zeit kann sich kaum ein Sättigungsgefühl einstellen, deswegen esse ich nun bewußt langsamer.

Ich esse langsam und bewußt!

3. Ich nehme immer einen Nachschlag, wenn etwas gut schmeckt, auch wenn mein Bauch schon voll ist. (drum ist er wahrscheinlich auch so rund :-)  ) Noch ein paar Löffel Nudeln mit Soße, noch ein Stückchen Fleisch... STOPP!

Ich esse einen gut gefüllten Teller (wie im Restaurant ) und Schluß!


4. Ich versuche, weniger kohlensäurehaltiges Wasser zu trinken. Das führt ja automatisch zum bekannten Blähbauch. Ganz drauf verzichten mag ich nicht, weil ich nicht nur stilles Wasser trinken mag, aber zwischendurch mal ein Glas stilles Wasser und ein Becher Tee, das geht in Ordnung.

Ich reduziere mein kohlensäurehaltiges Wasser!

5. Meine schlechte Angewohnheit, abends auf dem Sofa Sekt zu trinken, hat sich auch wieder eingeschlichen. Ich trinke einfach gerne ein Glas eiskalten Sekt (oder auch zwei...). Während meiner Kur war Alkohol komplett verboten und da hab ich nichts vermißt. Daheim denke ich, ach komm, du hast Feierabend, macht doch nichts. Nix da! Alkohol hat viel zu viele Kalorien, dann hemmt er nachts auch noch den Fettabbau und Sekt enthält auch wieder Kohlensäure, die den Magen aufbläht.

Ich trinke abends keinen Sekt mehr. Ich gehe direkt nach dem Heimkommen in die Küche und mache mir einen schönen Tee. Der entspannt auch, hat Null Kalorien und tut gut!

6. Ich versuche, die Kohlenhydrate soweit wie möglich runterzufahren. Ganz drauf verzichten werde ich auch nicht, aber reduzieren. Vor allem für abends gibt es gute Alternativen!

Kohlenhydrate im allgemeinen reduzieren, abends ganz drauf verzichten!

7. Mindestens einmal die Woche kaufe ich frischen Fisch (heute, freu!!) und das wird fester Bestandteil im Speiseplan.

Ich kaufe mindestens 1 x wöchentlich frischen Fisch!


8. Wenigstens 20 - 30 Minuten Bewegung pro Tag. Wenn ich walke, ist es mehr, aber ich schaffe es nicht jeden Tag. Aber ein bißchen Trampolin springen oder auf dem Hometrainer radeln, das kann ich einbauen. Ist außerdem auch gut für meinen Rücken.

20 - 30 Minuten Bewegung täglich!

9. Ich habe mir ein Schulheft gekauft und in der Küche plaziert, da trage ich dann ein, was ich so gegessen habe. Das soll ein schöner bunter Bericht mit lauter gesunden Sachen werden. Schriftlich hat das für mich dann irgendwie mehr Nachdruck und es macht auch Spaß zu sehen, dass man sich gut ernährt.

Ich halte meine gegessenen Dinge schriftlich fest, damit ich sie besser visualisieren kann.

10. Ich habe ein "Zielhose", die zwar zugeht, aber sehr zwickt, die soll mir als Maßstab dienen. Und das Maßband. Damit messe ich meinen Umfang. Nur das Gewicht auf der Waage ist mir nicht mehr soooo wichtig. 

Ich nehme eine enge Hose als Ziel, da wieder locker reinzupassen!


Das ist jetzt ein schönes 10 Punkte Programm geworden. Auf geht's!

11. Freestyle: Ich gehe euch mit Abnehmposts auf die Nerven und erzähle über meine Fort- oder Rückschritte. Momentan bin ich sehr motiviert. Meine Outfit Fotos stossen auf soviel positive Resonanz, das freut mich sehr und es gibt mir Ansporn, mich nicht in einem Loch zu verkriechen, sondern einfach so zu sein, wie ich bin. Und natürlich weiterzumachen. 

You haven't heard the last of me...



















Kommentare:

  1. Viel Erfolg - Hört sich ja super an.

    Und wenn Du doch mal einen "Rückfall" hast, nicht gleich verzweifeln. ;)

    LG

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  2. Klingt gut das 10-Punkte-Programm. Wir werden deine Abnehmposts ganz gründlich lesen:)+
    LG Donna g.

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  3. Hallo Eva,
    hat es dich auch gepackt.Ich drück Dir ganz fest die Daumen.Ich bin ja auch am abspecken,es will nur nicht so recht.Bewegungstechnisch bin ich gut dran,heute wieder eine Stunde Zumba Gold.Abends ist auch mein Schwachpunkt,diese Woche auch Sekt getrunken und genascht.Wir unterstützen uns gegenseitig.Dein 10 Punkte Programm hört sich gut an,vor allem da es von dir selber kommt.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße Pippi. Übrigens deine Outfitfotos finde ich immer spitze.

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  4. Daumen hoch:) hört sich sehr überschaubar und umsetzbar um
    Viel Erfolg!

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Über nette Kommentare freue ich mich: