Sonntag, 15. September 2013

Leckerer Herbst Rucola Salat...

In der mittelalterlichen Pflanzenheilkunde hatte Rucola als Mittel zum Entwässern und zum Fördern der Verdauung einen festen Platz. Bei den alten Germanen galt die Rauke sogar als Potenzmittel  (ähm ja, ich habe in diese Hinsicht keinen Bedarf, aber ich habe diese Eigenschaft bei meinen Recherchen immer wieder gefunden, also muss es auch erwähnt werden). Die darin enthaltenen Senföle geben dem Kraut nicht nur seinen intensiven Geschmack – sie sorgen vor allem auch dafür, dass Rucola insgesamt eine heilsame Wirkung im Körper hat. Er soll krebshemmend wirken. Besonders reich ist Rucola außerdem an Folsäure. Das Vitamin aus der B-Gruppe kann unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen und Demenz vorbeugen. Rucola enthält auch viele Bitterstoffe. 

Bitterstoffe nehmen in der traditionellen Medizin zahlreicher Kulturkreise einen außerordentlich hohen Stellenwert ein. Die Erfahrung mit Bitterstoffen über viele Jahrtausende hinweg zeigt, dass diese Substanzen direkt und ohne Umwege zu Gesundheit, Vitalität und nicht zuletzt Langlebigkeit führen. 

Mir schmeckt Rucola einfach nur megalecker. 

In Kombination mit Walnüssen (nur 50 g Walnüsse pro Tag senken das Risiko von Herzerkrankungen) und Zitrone plus Olivenöl plus bißchen Joghurt ein echtes Powerpaket für die Gesundheit. Ich habe noch ordentlich Knoblauch drangemacht und ein bißchen geriebenen Parmesan.





Hier nochmal in gross:




+


+







+


=








Kommentare:

  1. Da staune ich immer wieder über das Schwärmen über Rucola.
    Wenn ich meine Vorfahren so höre, egal von wem: Rucola, damals noch schlichte Rauke, war verhasst. In den armen Zeiten nach dem Krieg wurden die Kinder geschickt, um Rauke zu sammeln, damit man daraus Salat machen konnte. Man bedenke: es war Hungersnot, dennoch wurde das Gesicht verzogen, wenn es wieder Raukesalat gab oder die Rauke anderweitig reingemischt wurde. Keiner von meinen Verwandten, egal woher sie stammen, würde Rucola freiwillig essen. Die staunen auch, dass man dafür einen Haufen Geld ausgibt, wo man sie doch am Wegrand sammeln kann.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ob Rucola oder Rauke ist doch egal, ist ja das gleiche. Ich weiss, das Rucola/Rauke lange als "Unkraut" verschrien war. Aber man besinnt sich heute ja eher wieder auf die althergebrachten Gemüsesorten, weil sie eben wunderbare Inhaltsstoffe haben. Ähnlich ist es ja beispielsweise auch mit Mangold oder Pastinaken. Heute würde ich nichts mehr am Wegrand sammeln, wegen den ganzen Umweltgiften oder schlicht wegen den Hunden, die sich da drauf erleichtern. Nein, da gebe ich lieber 1 Euro irgendwas für Bio Rucola/Rauke aus.
      Letzten Endes ist ja jedes Lebensmittel Geschmackssache, der eine mags, der andere nicht. Und klar, wenn man ein bestimmtes Lebensmittel mit negativen Lebensumständen verbindet, wird man davon später nicht mehr erbaut sein. Für meine Oma war Hering zum Beispiel auch immer ein "arme-Leute-essen". Ich dagegen liebe Hering in allen Varianten, so ist das halt. Und genauso geht es mir mit Rucola/Rauke. Mir schmeckt sie tatsächlich, dieser nussige, leicht scharfe Geschmack mit leicht bitterem Unterton... Ich mag sie auch pur auf einem Brötchen mit Frischkäse oder unter dem Kartoffelsalat. Aber wie auch immer, sie ist außerdem noch sehr gesund.
      LG Eva

      Löschen
  2. Schaut super gut aus!
    Ich mag das auch sehr gern. Auch Parmesan über den Salat gerieben ...

    Lieb grüßt
    martina

    AntwortenLöschen
  3. Bis auf Rucola hört sich für mich der Salat lecker an. Leider mag ich kein Rucola. Ich weiß, ich bin damit in der Minderheit. Sogar wenn nur ganz wenn auf einer Pizza drauf ist, muss ich es runternehmen. Aber ich könnte ja dein Rezept etwas abwandeln. ;)
    LG Cla

    AntwortenLöschen

Über nette Kommentare freue ich mich: