Samstag, 31. August 2013

Nochmal Hose mit Krawattenmuster

Ich habe meine Krawattenmuster Hose nochmal mit anderen Oberteilen anprobiert. Einmal mit einem roten Shirt und diese Variante gefällt mir richtig gut.




Und dann nochmal in der "ruhigeren"  Variante mit weiss.  Das Top mit der Spitzenkante unten gefällt mir dazu am besten. Entscheidung gefallen, ich behalte die Hose. 




Unser Katerchen passt zu jedem Outfit, oder?

Freitag, 30. August 2013

Neuer Herbsttrend Krawattenmuster - Top oder Flop?

Dieses Jahr werden die kleinen "Krawattenmuster" wieder super trendy. Die Kataloge und Zeitschriften sind bereits voll davon.

Ich habe mir also Hose in diesem Muster bestellt. Sie ist von Chillytime, hat eine leicht glänzende Oberfläche und angedeutete Bügelfalten. Gestern, nach der ersten Anprobe, war ich mir fast sicher, ich schicke sie zurück. Die Hose ist zwar sehr schön und angenehm zu tragen, aber ganz ehrlich, dieses Muster trägt schon ganz gewaltig auf.

Heute habe ich sie nochmal anprobiert, diesmal mit hohen Schuhen und oh Wunder, ich finde sie gar nicht mal so schlecht. Ok, es gibt immer noch schlank machendere Hosen, aber:  Erstens mal kann man diese mit ganz vielen Farben kombinieren. Es ist schwarz, bordeaux, weiss und dunkelgrün drin  und sie passt zu sehr viel. Zweitens: sie ist wirklich bequem, fast wie eine Pyjma-Hose. Und drittens, sie ist mal wieder was anderes und neues, warum also nicht? Ich habe mal ein paar Fotos geschossen und frage euch:
Wie findet ihr dieses Muster für den Herbst? Würdet ihr sowas tragen? Ich überlege noch.


Sonntag, 25. August 2013

Neue (alte) Herbstfarbe messing - ocker -senf (gesehen bei Cecil)

Heute ist es bei uns gar nicht mehr schön. Es regnet, streckenweise ziemlich heftig, und es hat auch deutlich abgekühlt. Also die Gelegenheit, das erste herbstliche Oberteil anzuziehen, das ich mir dieses Jahr gekauft habe. Ich mag die Farbe, dieses Messing-Gelb sehr gerne. Die Farbe war vor ein paar Jahren schon mal ziemlich in, irgendwie kommt alles wieder.





Das Top ist aus der neuen Herbstkollektion von Cecil und hat endlich mal wieder eine für mich figurfreundliche Länge. Es geht locker über den Po. Unten am Saum ist so eine Art Strukturmuster eingeprägt. Das kann dann rausgucken, wenn man einen Pulli oder Cardigan drüberzieht 





Außerdem ist es aus 100 % Baumwolle, das mag ich auch sehr gerne. 

Das Top gab es in verschiedenen Farben, auch in dunkleren, aber mir hat dieses Messing- oder Ockergelb spontan gut gefallen. Eine Hose in Messing habe ich mir auch gekauft, die gibt es ein anderes Mal zu sehen.

Habt ihr auch schon bißchen was Herbstliches gekauft? Welche Herbstfarben mögt ihr gerne?

Samstag, 24. August 2013

Letzter schöner Sommer-Nachmittag?

Heute mittag war es ziemlich schwül und mir war es sehr sehr warm. Ich hätte irgendwelche Hausarbeit verrichten können, also zum Beispiel bügeln oder so einen Kram, aber stattdessen bin ich zur Abkühlung in den Pool gehüpft. Der war mit 19° außerordentlich erfrischend....
Immerhin war ich die letzten 4 Wochen nicht da und konnte den Pool nicht nutzen. Muss ich doch irgendwie nachholen. Und außerdem geht der neueste Trend aus Hollywood zur Kältekammer bzw. Eiskammer, da werden die Leute Minusgraden ausgesetzt, damit sie partiell abnehmen. Das hab ich hier doch einfacher, oder?? 19° sind ganz schön frisch, jedenfalls im ersten Moment.

Und dann habe ich meine neueste Errungenschaft ausprobiert. Ich wollte nämlich letzte Woche einen Fernauslöser für meine Kamera kaufen. Der nette Herr vom "Ich bin doch nicht blöd"- Markt hat mich darauf hingewiesen, dass es für mein Kamera-Modell gar keinen Fernauslöser gibt (grummel). Aaaaber eine super App vom Smartphone, mit dem man dann die Kamera fernauslösen kann. Meine Kamera hätte nämlich Wifi. Wie bitte??? "Haha, witzig, hab ich gesagt,das krieg ich nie hin." Aber der gute Mann hat gemeint, "Doch, das schaffen sie." Was zur Hölle ist Wifi? Und Mobile Link? Häää? Wenn ich was nicht weiss und es wissen will, entwickle ich ziemliche Dynamik. Und so habe ich die ganze Woche rumprobiert, App runtergeladen, Kamera angeschlossen, geflucht, getrotzt und : Ich habe es hinbekommen!!!!
Tadaaa, ja, ganz alleine. Ich kann nun meine olle Kamera mit meinem Handy fernauslösen. Ist das nicht toll?? Und das habe ich heute mal ausprobiert. Im Pool. Egal. Es klappt. Ich kann's. Und ich darf hiermit offiziell vermelden: Ich bin mega stolz auf mich. Bis vor einer Woche wußte ich noch gar nicht, dass es so eine Funktion überhaupt gibt. Und heute kann ich sie benutzen!!

Ich werde euch also in Zukunft öfters mit Fotos beglücken können. Ist gar nicht mal sooo schwer, wenn man weiß, wie es geht. Die Bloggerei hält die grauen Zellen ganz schön auf Trab. Und das ist gut so. Hier kommt das Ergebnis meiner technischen Experimente:










Freitag, 23. August 2013

Ich darf die neuen Dr. Oetker Tartes testen

Nach längerer Pause hatte ich mal wieder Glück und darf Kuchen von Dr. Oetker testen. Sie haben den schönen Namen "Tarte aux Noisettes" und sind - wie der Name schon sagt - mit vielen gemahlenen Haselnüssen gemacht. Sie sehen aus wie kleine flache Muffins.

Die Packungsgröße ist toll, es sind jeweils 4 kleine Törtchen enthalten.

Jetzt kann man natürlich so kleine Muffin Törtchen selber backen, ist ja klar. Aber wenn es mal schnell gehen muss und  Kind oder Mann mal ganz spontan Appetit auf Süßkram kriegen, sind die Törtchen sicher eine Alternative. Man kann sie auch gut mitnehmen, wenn man zum Beispiel welche in der Schule oder am Arbeitsplatz essen möchte.

Heute Abend werden wir mal den Familientest machen, mal gucken, wie die Teilchen schmecken!




(Und außerdem habe ich mal wieder meine Picasa Künste ausprobieren können. Wenn ich nicht schon graue Haare hätte, die ich natürlich gut verstecke, dann hätte ich heute mittag welche gekriegt!!! Kann mir nicht mal jemand so nen Kurs sponsern?? Das ist ja eine Katastrophe, wieviel Zeit da drauf geht, bis man die Bildchen in der Form und Größe hat, in der sie sein sollen. Da wars früher mit der Schere einfacher....)








Mittwoch, 21. August 2013

25 Jahre verheiratet

Mein Mann und ich hatten gestern Hochzeitstag, den 25. Also Silberhochzeit! Gestern vor 25 Jahren sind wir vor den Traualtar getreten, ich kann mich noch so gut daran erinnern, als sei es gestern gewesen. Wir haben ein schönes Fest gefeiert mit vielen Gästen. Und auch wenn wir damals gehofft haben, dass unsere Geschichte gut geht, so hätten wir uns niemals unseren 25. Hochzeitstag real vorstellen können. Ich hätte vermutlich gesagt, da sind wir dann schon alt und dann haben wir ein Häuschen und Kinder und irgendwie wäre dieser Gedanke zum damaligen Zeitpunkt sehr komisch gewesen.

Nun, wir haben ein Haus und zwei tolle Töchter und seit kurzem ein süssen Katerchen, aber alt, nein, alt sind wir auf keinen Fall! :-) Jedenfalls fühle ich mich nicht so. Obwohl 25 Jahre doch schon ein Vierteljahrhundert sind, und ich mir an diesem Punkt schon Gedanken über unsere weitere Zukunft gemacht habe. Wir haben einiges an Höhen und Tiefen erlebt, in den letzten Jahren leider mehr Tiefen, aber ich denke, so eine lange Zeit spricht trotzdem deutlich für sich.

Da sich in den vergangenen Jahren unsere familiären Bande zu Eltern und Schwiegereltern leider sehr verändert haben und einige der damals eingeladenen Gäste gar nicht mehr leben, konnten wir keine grosse Silberhochzeit feiern, sondern "nur" eine kleine private. Die war aber umso schöner.

Wir waren schön essen. Sehr schön und lecker essen... Ich habe 25 langstielige Rosen bekommen, für jedes Jahr eine. Und es gab noch mehr Geschenke. Unsere Töchter haben uns einen mehrtägigen Aufenthalt an der Nordsee geschenkt, an einem Ort, an dem wir mal einen wunderschönen Urlaub mit den damals noch kleinen Mädchen verbracht haben. Das war eine absolute Überraschung und wir freuen uns sehr darüber.

Auf die nächsten 25 Jahre! Mindestens!






Sonntag, 18. August 2013

Back home again

Bin wieder daheim. Nach 4 1/2 Wochen, die wie im Flug vergangen sind. In Hessen gehen heute auch die Sommerferien zu Ende und ab morgen herrscht wieder normaler Alltag.



Jetzt geht es also darum, wieder neu zu starten und für mich geht es darum, das Angestoßene fortzuführen. Ich bin recht zuversichtlich, obwohl ich weiss, dass es nicht unbedingt einfach sein wird.


            !!!


Meine Arbeitskolleginnen sind immer noch ziemlich sauer und reserviert. Ich habe letzte Woche mal angerufen und Bescheid gesagt, ab wann ich wieder zu Hause sein werde. Ursprünglich wollte ich nächste Woche wieder arbeiten gehen, weil ich dachte, dass die anderen froh sind, wenn ich wiederkomme. Das war aber schon die erste falsche Erwartung. Denn mir wurde ziemlich kühl mitgeteilt, dass ja nun der August-Plan eh schon steht und zwar ohne mich. Mir wurde nahegelegt, jetzt gleich zwei Wochen Urlaub zu nehmen, weil ich noch soviel nicht genommene Urlaubstage habe. Und die soll ich keinesfalls an Weihnachten in Anspruch nehmen. Irgendwie war das schon sehr komisch, so abgewehrt zu werden. Und weil ich durch die letzten Erfahrungen vorsichtig geworden bin, habe ich nochmal klar artikuliert, dass dies nicht meine Idee ist. Und dass ich das der Personalabteilung auch so mitteilen werden. Sonst heißt es am Ende, erst war die vier Wochen in "Kur" und dann macht sie zwei Wochen Urlaub. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ich habe auch gleich mal nachgefragt, ob das jetzt eine Art Hinhaltetaktik sein soll, um mich "loszuwerden". Das wurde aber dementiert. Ich gehe nächste Woche mal hin, fülle den Urlaubsschein aus und dann seh ich gleich, wie die drauf sind. Ein komischer Beigeschmack bleibt für mich momentan aber trotzdem.

Den heutigen Sonntag habe ich gut begonnen. Ich bin heute vormittag mit meiner Tochter walken gewesen, und wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Wir waren gerade wieder daheim, als es angefangen hat, zu tröpfeln. Der Lauf war angenehm, es war zwar warm, aber nicht zu warm und wir sind ein gutes Tempo gelaufen. Und weil ich die letzten Woche viel über die Kneipp'schen Theorien gelesen habe, möchte ich ein paar davon ausprobiere zur Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten und Infekte. Der gute Kneipp sagt, man solle, wenn man warm und vielleicht sogar "geschwitzt" ist, den unteren Teil des Körpers bis zur Taille in kaltes Wasser setzen (er rät zu einer kühlen Badewanne). Da wir einen Pool haben, bin ich mutigerweise direkt reingehüpft. Das Wasser ist ungefähr taillenhoch. Dann soll man den Oberkörper mit kaltem Wasser abwaschen bzw. einmal ganz untertauchen. Habe ich gemacht! Die ganze Prozedur soll nur ein paar Sekunden dauern, das reicht. Es geht nur darum, den Körper einem heftigen und kurzen Temperaturunterschied auszusetzen. Das stärkt den Kreislauf, die Gefäße und macht ihn widerstandsfähig. Und es erfrischt ungemein. Ich habe mir vorgenommen, den Pool solange wie möglich für diese Wasseranwendung zu nutzen. Und ich bin sehr gespannt, ob ich mich so gegen Erkältungen abhärten kann. Wenn es dann aufgrund des Wetters nicht mehr geht, kann ich immer noch auf die Dusche oder die Wanne ausweichen. Und man soll das ganze nur machen, wenn man gut warm ist, nicht etwa, wenn man eh schon kalte Füße hat.
oder        


Heute nachmittag haben wir dann meine Blätterteig-Kirschtorte gegessen, die ich gestern gemacht habe (ich hatte mir ja vorgenommen, jede Woche einen Kuchen/eine Torte nach meinem Geschmack zu machen). Und da ich Kirschen im Kuchen sehr mag, wurde es diese Torte. Aber ich bin ganz schön aus der Übung!! Nach Jahren der reinen Schokokuchen-Produktion muss ich mich erst wieder an die Sahnetorten-Herstellung gewöhnen. Die Sahne hätte viel fester sein müssen, um schnittfest zu sein. Also, nächste Woche gleich der nächste Versuch. Solange bis ich es wieder kann!




Und nachher werde ich eine große Runde mit unserem Miezekater kuscheln. Der ist ganz schön gewachsen. Aber er ist super flauschig! Und so süüß!
















Donnerstag, 15. August 2013

Was ich einfach tun sollte - jeden Tag ein bißchen davon

Nach 4 Wochen werde ich nun morgen wieder nach Hause entlassen.  Mit einem lachenden und einem weinende Auge. Natürlich freue ich mich auf Daheim, aber ich weiss auch, dass ich es nicht so schnell wieder so schön haben werde, wie hier. Ich bin hier zu viel Ruhe gekommen, fühle mich erholt und habe einige neue Gedankenanstöße im Gepäck.

Was mir allerdings sehr zu denken gibt, ist folgendes: Hier hatte ich schon gleich am Anfang ein relativ starkes "Wohlfühl-Gefühl", wie ich es seit Jahren zu Hause nicht mehr hatte. Ich würde gerne wissen, woran das liegt und wie ich dieses "Wohlfühl-Gefühl" mit nach Hause nehmen kann.

Meine Therapeutin hier hat mir mit auf den Weg gegeben, ich solle viel mehr und verstärkt Dinge tun, die ich gerne möchte, die mir gut tun, ganz egal, ob es andere genauso sehen. Da bin ich halt gleich wieder an dem Gedankenpunkt, wo hört "Gut zu sich selbst sein" auf und wo fängt Egoismus an. Denn in einer Gemeinschaft muss man sich auch nach anderen richten, das ist nunmal so. Ob das im Berufsleben ist oder in der Familie, so als "Ich bin wie ich bin - Rambo" durch die Gegend zu laufen, ist nicht mein Ding. Da ich aber zu Schwarz-Weiss-Sehen neige und oft vergesse, dass da noch ganz viel dazwischen ist, verstehe ich doch, was damit gemeint ist, sich etwas Gutes zu tun und auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören. Die anderen müssen und können damit durchaus klarkommen, denn so ein unzufriedenes und enttäuschtes Menschlein ist auch nicht das Wahre. Nur wenn es mir selbst gut geht, kann ich zu anderen gut sein. Nur wenn ich mit mir (einigermaßen) zufrieden bin, kann ich auch Zufriedenheit ausstrahlen und souverän nach außen agieren.  Und vor allem sollte ich mich nicht dauernd rechtfertigen oder entschuldigen. Ich habe eben in Zukunft diese oder jene Meinung. Punkt. Warum, ist erstmal sekundär. (Ich neige hier schon wieder dazu, zu erklären, dass das natürlich logisch ist und dass das jeder  weiss, ich aber erst mal 4 Wochen Kuraufenthalt gebraucht habe, um mir das wieder ins Gedächtnis zu rufen. Also streicht diesen Satz einfach :-)   )

Um zu versuchen, mich und meine Bedürfnisse ernster zu nehmen und jeden Tag etwas für mich zu tun, soll ich eine Liste erstellen, mit Dingen, die ich gerne mache und soll jeden Tag eine Sache davon in die Tat umsetzen.

Also, los geht's:

Ich mag / liebe:

- Spaziergänge, Walking Runden, Intervall-Jogging-Runden in der Natur.
- Wasser in jeder Form, vor allem das Meer, aber auch kleine Bäche, Flüsse oder Springbrunnen und
   Wasserspiele und mich da aufhalten.
- Schöne Parkanlagen, bevorzugt mit dicken alten Bäumen (angucken, drunter sitzen, drunter lesen)
- Spazieren bei Wind, gerne auch im Herbst, wenn die Blätter hochgewirbelt werden und dann heimkommen
  und einen schönen Tee trinken.
- Shoppen bis zum Umfallen und zum krönenden Abschluß in einem schönen Bistro eine Kleinigkeit essen
   oder trinken
- Bloggen (habe eine keine feste Zeit dafür, bisher jedenfalls)
- Essen gehen in Lokalen, in denen ich noch nie war
- Massagen mit gut duftenden Ölen
- Alles, was gut duftet, Parfums, aber auch frische Kräuter und Blumen und
   ich mag gut duftende Menschen.
- Frisch bezogene Betten
- Märkte, egal ob weihnachtlich, oder Wochenmarkt oder Flohmarkt
- Ich sehe gern von oben auf Lichter herab, sei es von hohen Landschaftspunkten oder
  auch von einem Fernsehturm nach unten
- England, Schottland, Irland, deren Kultur, die Landschaft und das Essen dort
- Bücher (auch gerne Sachbücher, Ratgeber, Kochbücher) und ich lese super gerne Biographien
- Mit unserem Katerchen kuscheln
- Mich gerne in komplett fremde Themengebiete einlesen und einarbeiten, auch mit allem Drum- und Dran
- Mit den Händen in der Erde wühlen, Blumen pflanzen, rechen, hacken, gießen
- An Gewinnspielen teilnehmen
- Karaoke singen (ähm, ja, tatsächlich)
- Spezielle gut sortierte Lebensmittelläden z.B. Asia-Märkte, Bio-Läden,
   Feinkostabteilungen besuchen, da kann ich mich lange drin aufhalten und gucken, gucken, gucken
- Zum Friseur gehen
- Tanzen- hopsen-springen - ich bewege mich wirklich gerne.


Ich würde gerne:

- Yoga lernen
- jede Woche einen Kuchen nach meinem Geschmack backen
- einen ganzen Wellness-Tag verbringen mit Sport, Massage, leckerem leichten Essen,
  gesunden Säften.
- neue Städte und Örtchen erkunden, in denen ich noch nie war.
- ein richtig tolles Picknick draußen machen (nicht im Garten), mit weissen Servietten und allem Drumrum
- Tanzkurse machen
- eine Thai-Massage ausprobieren
- einen Fotografier-Kurs machen (um endlich mal die Technik richtig erklärt zu kriegen)
- Kurse in der VHS belegen, ich würde gerne italienisch lernen, einfach so, ich liebe diese Sprache
- Eislaufen gehen
- Aqua-Jogging oder Aqua-Zumba probieren
- auf einer Slack Line balancieren
- eine Indien Rundreise machen
- nach Südafrika fliegen
- einen Karibik Urlaub machen (hahaha, ich habe Flugangst...)
- neue, echte Freunde finden
- ein "Positiv"-Büchlein anlegen und reinschreiben, was am Tag positiv war
  (Beim ersten Gedanken daran dachte ich, "ach, da kommt doch sowieso nichts rein". Aber
   ein paar Sachen hätte ich mittlerweile schon reinschreiben können, seit ich hier bin. Vielleicht reicht
   zunächst tatsächlich mal ein kleines Vokabel-Büchlein, aber egal, aller Anfang ist klein).
- ein Indiaka "Wurfdings" kaufen, (kostet allerdings 25,00 Euro, brummel). Das haben wir hier
   gespielt und mega viel Spaß gehabt. Kann ich mir mit meiner Tochter daheim auch super vorstellen.
- Hoola-Hoop lernen (kann ich überhaupt nicht)


So, das war's in aller Kürze und Spontaneität. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wird bestimmt noch erweitert.

Was tut ihr so für euch? Ich meine täglich, man kann ja nicht jeden Tag eine grosse Shopping-Tour machen. Aber so kleine nette Dinge, die man in den Alltag einbauen kann? Habt ihr da noch Ideen?








Dienstag, 13. August 2013

Intervall Jogg-Walken im Park

Da ich meine Nordic Walking Stöcke vergessen habe, bin ich schon ein paar mal "nur so" gewalkt, also ohne Stöcke. Das war mir dann doch ein bißchen zu langweilig. Und da dieser wunderschöne riesige Kurpark sehr eben ist und sehr weitläufig, habe ich mich vor ein paar Tagen schon mal getraut, ein Intervall Lauftraining zu machen. Gelesen hat das sicherlich schon jeder, es gibt massenweise Trainingspläne und Anleitungen in Frauenzeitschriften, im Internet oder in Büchern.

Den letzten Ausschlag hat mir aber der Roman von Bernd Stelter gegeben, den ich mir hier in der Bücherei ausgeliehen hatte. "Wer abnimmt hat mehr vom Leben". In diesem amüsant geschriebenen Buch erzählt er von seinen Abnehmversuchen und von seinen allerersten Kontakten mit dem Joggen. Ein Kerl wie Stelter mit einem Anfangsgewicht von 120 kg hat es geschafft, am Ende eine ganze Stunde lang zu joggen. Natürlich hat das viel Zeit und Ausdauer erfordert, aber es geht. Er hat in ganz kleinen Sequenzen angefangen und sich dann langsam gesteigert. Das wollte ich auch probieren, obwohl ich mir ziemlich sicher war, dass ich nach spätestens 20 m ein Sauerstoffzelt brauchen würde. Aber weit gefehlt!

In meinem Handy ist ein rückwärtslaufender Timer enthalten (wußte ich bis dato gar nicht), in dem man die gewünschte Zeit einstellen kann und der dann mit einem akkustischen Signal anzeigt, wann die Zeit abgelaufen ist. Das ist einfach ideal, denn es reicht, das Handy in der Hand zu haben, man muss nicht dauernd draufgucken. Ich habe zuerst nur eine Minute Jogging eingeplant und war überrascht, wie schnell diese Minute vorbei war. Ich hatte noch locker Puste und bin gleich mal zwei Minuten gejoggt. Dann soll man mindestens eine Minute gehen bzw. walken und dann das ganze von vorn. Mindestens zehn mal für den Anfang. Das waren bei mir zusammengerechnet immerhin 20 Minuten Jogging Zeit (wenn auch mit Unterbrechungen). Das soll man nun jeden zweiten Tag praktizieren, bis man das ganz locker hinkriegt, dann kann man die Joggingzeit erhöhen und die Laufpausen verringern. Irgendwann läuft man dann tatsächlich 30 Minuten am Stück usw. Und da der Kurpark hier wirklich wunderschön und außerdem sehr ebenerdig ist, hat mir das alles einen wahnsinnigen Spaß gemacht.

Mal sehen, wohin das noch so führt.

Hier ein paar Eindrücke von dem morgendlichen Park:
















Ist das nicht herrlich? Es sind zwar durchaus schon andere Leute unterwegs gewesen, aber noch nicht viele. Und wenn die Sonne so durch die Bäume scheint und der Tag erst zum Leben erwacht ist das wunderschön. Ich hätte mich am liebsten auf eine Wiese gelegt und die ganzen Eindrücke eingesogen. Bilder allein reichen da gar nicht. 

Wenn ich morgen früh genug aus den Federn komme, mache ich das ganze nochmal. So ein schönes Fleckchen Erde ist das hier und das gibt mir ganz viel Energie und Kraft.


Montag, 12. August 2013

Super Schnäppchen bei Bonita

Ich bin nur mal kurz durchs Kurstädtchen geschlendert und habe im Schaufenster von Bonita die Sale Schilder gesehen. Bisher war ich noch nicht oft in Bonita Läden, weil ich dachte, da gibt es nichts nach meinem Geschmack. Daher war ich wirklich positiv überrascht. Ich habe gleich nach einer Lederjacke gegriffen, die so ein Zwischenfarbe zwischen Grün und Türkis hat. Es war mehr so ein Ausprobieren, aber als ich sie anhatte, war das Gefühl toll. Das Leder ist handschuhweich, die Paßform super und bequem, sie hat mir total gut gepaßt und die Farbe steht mir auch gut. Ursprünglich hätte sie 249.-- Euro gekostet (Echtleder) und wäre für mich für diesen Preis nicht in Frage gekommen. Jetzt war sie auf 99,-- Euro reduziert. Trotzdem immer noch eine ganze Menge für diese doch mehr oder weniger gewagte Farbe.

Vermutlich hat die Verkäuferin meine Unschlüssigkeit gesehen und kam auf mich zu, mit folgender Information: Nur noch heute: Wenn man 3 reduzierte Teile kauft, dann bekommt man auf jedes einzelne reduzierte Teil nochmal 30 % Nachlaß. Auch wenn ich kein Mathe-Ass bin, war mir sofort klar, dass das eine einmalige Gelegenheit ist. Ich habe also noch ein passendes Schaltuch zur Jacke und einen reduzierten Kaschmir-Pullover gegriffen und alles nochmal zusammen anprobiert.

Es hat toll gepaßt und sich superschön angefühlt. Echtes Leder und Kaschmir, Luxus pur und ein absolutes Wohlfühlgefühl. Kaufentscheidung gefallen, alle drei Teile durften mit.

Der Preis: Alle drei Sachen zusammen weniger als die Lederjacke alleine. Das ist doch mal ein gutes Geschäft, oder?

Und dieses Grün-Türkis was auch immer, paßt toll zu dunkelblau, zu schwarz, zu braun oder grau. Also durchaus zu vielen Unterteilen. Ich bin zufrieden und freue mich über den Kauf.













Angezogen
















Freitag, 9. August 2013

Erkenntnis

Hier treffe ich auf alle möglichen Typen von Menschen. In allen erdenklichen Altersstufen. Es ergeben sich immer wieder sehr interessante Gespräche, die mich zum Nachdenken bringen. Auch die erste Kontaktaufnahme mit Fremden ist hier für mich ausgesprochen interessant. Hier ist täglich ein Kommen und Gehen, es ist ein eher kleines Haus mit einer recht übersichtlichen Menschenanzahl. Wenn nun eine "Neue" oder ein "Neuer" ankommt, gibt es Leute, die mich näher interessieren, andere wiederum überhaupt nicht. Gemeinsam haben sie alle diesen scheuen "ersten Tag Blick", den ich auch hatte, als ich hier angekommen bin. Jedenfalls haben den die meisten zumindest die erste Stunde.

Was macht nun einen Menschen aus, der mich näher interessiert bzw. den ich überhaupt näher kennenlernen möchte? Das ist eine wirklich interessante und auch sehr persönliche Frage. Ich will mal ganz ehrlich sein, auch wenn ich weiß, dass ich damit nicht unbedingt im Mainstream liege.

Ich habe festgestellt, dass mich das Alter eines Neuankömmlings überhaupt nicht interessiert, es tut bei mir nichts zur Sache. Wohl aber der erste Gesamteindruck, ob die/derjenige Blickkontakt sucht und ein freundliches Lächeln für mich übrig hat. Das ist nämlich bei weitem nicht bei allen so! Manche lassen sich vom Arzt durch die Klinik "führen" und gucken dabei nicht mal hoch. Auch wenn man sie später auf der Treppe trifft oder auf dem Weg zum Speisesaal, nichts, kein Hallo. Peep, Daumen runter. Eine gewisse Grundhöflichkeit setze ich einfach voraus. (Übrigens sind genau diese "Schweiger" sehr oft die, die nachher im Aufenthaltsraum eine grosse Klappe haben, aber ein Guten Morgen kriegen sie nicht raus.).

Und da sind wir schon beim zweiten Punkt: "Aufschneider, Wichtigmacher, Sich-in-den -Mittelpunktspieler" - Peep - uninteressant für mich. Keinerlei Interesse, diesen Ausführungen länger zuzuhören. Zumindest hier hat jeder einzelne eine (seine) Geschichte und ich halte es für mega unangebracht, die anderen dauernd damit zuzutexten. Es ist was anderes, wenn man mit jemand spazieren geht und sich dabei unterhält. Aber diese "One Man" oder "One Woman" - Shows finde ich einfach nur ätzend.

Außerdem gibt es die "Lonely Hearts" auf der Suche. Noch nicht richtig hier, werden sämtliche weibliche Personen von oben bis unten abgescannt und je nachdem sofort angequatscht. Manche Damen sind hierfür sehr zugänglich, ich gehöre nicht dazu - drittes dickes Peep.

Und dann - leider wahr - spielt bei mir auch das äußere Erscheinungsbild eine Rolle. Damit meine ich jetzt nicht Mr. oder Mrs. Universe, aaaaber: die Fraktion barfuß in Gesundheitstretern mit Füssen, die aussehen wie aus dem Mittelalter oder noch schlimmer mit Socken bis zur Wade (Männlein wie Weiblein) oder mit Hawaihemden von vor 20 Jahren oder aufgedruckten Mini-Elefanten (kein Witz!) oder auch aufgestylt bis zum Stehkragen, als ob mein gleich in die Disco ginge - das vierte dicke Peep.

Jetzt könnte man meinen, da bleibt nicht viel übrig. Tja, viel ist es in der Tat nicht. Aber ein paar, eine Handvoll, die sind einfach super (für mich). So sitzen an meinem Tisch zum Beispiel zwei Damen. Die eine ist sehr gebildet, sehr belesen, sehr interessiert an allen möglichen Themen und für mich ein Highlight, denn diese Dame ist 74 Jahre alt. Als ich ihr Alter hörte, konnte ich es allerdings nicht glauben. Sie sieht absolut toll aus, eine zierliche, hübsche Frau, ich hätte sie 20 Jahre jünger geschätzt. Sie ist freundlich zu allen, sehr eloquent und auch noch fürsorglich. Ich schätze sie und ihre Art sehr ,und sie nimmt mir auf jeden Fall ein grosses Stück meiner Angst vor dem Alter. Sie macht Yoga, geht walken, achtet auf ihr Äußeres, ist sehr familienbezogen und ist für mich ein wunderbares Vorbild. Dabei komplett natürlich, nicht irgendwie angestrengt oder verbogen.

Die andere ist etwas älter als ich, sehr schlank und gut aussehend und auch ausgesprochen freundlich. Warum ich das schreibe? Weil ich mir natürlich überlege, wie ich gerne sein möchte und was ich verkörpern möchte. Es gibt hier etliche weibliche Stockfische, unfreundlich und ruppig wirkend, die meckern an allem und jedem rum, am Essen, am Wetter, an was weiss ich was. Dabei wirken viele von denen sehr arrogant und selbstverliebt. Ich finde sie einfach nur unsympathisch. So möchte ich nicht sein. Auch bei den Herren der Schöpfung sind ein paar dabei, die es gar nicht verstehen können, warum nicht mindestens 90 % aller Frauen unter 40 bei Ihnen Schlange stehen, sie halten sich doch für so toll....

Was ich draus gelernt habe (bzw. was mir klar geworden ist): Ich möchte freundlich und höflich sein, nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Ich möchte hübsch und gepflegt aussehen und auch etwas dafür tun. Auch einfach nur, weil ich das so möchte. Das heißt mich gesund ernähren, Sport treiben, auch mal die Seele baumeln lassen, und auch  zu meinem Frau-Sein stehen. Dazu gehört auch die Liebe zu schönen Kleidern, Schuhen und Make Up (wie gesagt, ich spreche für mich). Deswegen bin ich kein schlechterer oder oberflächlicherer Mensch. Ganz im Gegenteil. Allein für diese Erkenntnis hat sich der Aufenthalt hier gelohnt, denn bisher habe ich doch sehr an mir und meinen "Bedürfnissen" und "Interessen" gezweifelt. Und natürlich (ganz wichtig) ist mir die Geisteshaltung und die Bildung wichtig, das heisst ich lechze direkt nach guten Gesprächen, nach vielen vielen Büchern, nach Kultur, nach Natur (das habe ich in letzter Zeit komplett verdrängt), auch wenn ich mich nicht mit der Masse der Leute identifizieren kann. Na und? Vollkommen egal. Ich bin ich und es gibt tatsächlich noch mehr von dieser Spezies. Menschen, die sich freuen, wenn sie einen Regenbogen im Wasserstrahl des Springbrunnens sehen, die sich unter dem Blätterdach der dicken alten Bäume wohl und geborgen fühlen, denen eine Entenfamilie mit Küken ein Lächeln ins Gesicht zaubert und und und.

Ich kann und muss mich nicht mit allen verstehen. Am wichtigsten ist es, dass ich mich "mit mir" verstehe.
Mit allen meinen Eigenheiten. Genau die machen mich nämlich aus.


Mittwoch, 7. August 2013

Überraschungs-Post von Sabine

Heute hat mich eine besondere Postzustellung erreicht, nämlich ein grosser Umschlag von Sabine .
Sie hatte vor einiger Zeit in einem ihrer Mode-Posts ein Kleid vorgestellt, das mir ganz besonders gut gefallen hat. Und weil sie es nicht mehr haben wollte, hat sie es mir geschenkt!! Es ist kaum zu fassen, ist das nicht toll? Ich habe mir unbeschreiblich gefreut!!

Dass es allerdings so schnell gehen würde, habe ich nicht erwartet. Umso überraschter war ich, als ich heute bereits die Sendung von Sabine auf meinem Zimmer vorgefunden habe. Neugierig habe ich den Umschlag aufgemacht, und da war es! Das schöne Kleid aus ihrem Post. Ich bin gleich reingeschlüpft und .... Trommerlwirbel.... es paßt!! Japaduuu! Wäre nicht auszudenken gewesen, wenn ich nicht reingepaßt hätte. Aber nein, es passt, sogar die Länge ist super.

Vielen vielen lieben Dank an Sabine, ich habe mich megamäßig gefreut. Und um gleich "Beweisfotos" zu liefern, habe ich ein paar, nicht sehr gut gelungene Selbstauslöser Fotos mit dem Handy gemacht. Qualität bescheiden, es mußte auch schnell gehen, aber das Kleid ist umso toller. Ehrlich gestanden hätte ich mich niemals an so ein Kleidchen rangewagt, aber ich finde, es paßt wirklich gut zu mir.

Ich verlinke euch auch noch den Post von Sabine, dann könnt ihr uns beide in dem Kleidchen sehen.
http://achtstundensindkeintag.blogspot.de/2013/04/zum-allerersten-mal-for-very-first-time.html


Wie gesagt, meine Fotoqualität ist kein Vergleich zu Sabines. Aber das Kleid kann man gut erkennen und das ist das Wichtigste.





DANKE  SABINE !!

Siber oder Gold?

Nachdem die letzten Jahre eindeutig Silberschmuck moderner war, kommt so allmählich wieder die Rückkehr zu Gold. Ich habe lange nur Silber getragen, weil mir goldfarbener Schmuck "ältlich" vorkam oder im Gegensatz dazu "zu aufgemotzt".

Da ich aber gerne dazulerne, habe ich mich in letzter Zeit öfter mal wieder auf Gold eingelassen. Goldschmuck richtig eingesetzt kann sehr schön und durchaus modisch aussehen. Ich habe mir gestern ein paar (Modeschmuck-)Ohrringe gekauft und finde sie sehr hübsch. Sie sehen aus wie kleine verschlungene Knoten und mir gefällt der Kontrast zu braunen Kleidungsstücken sehr gut. Mir macht es auch nichts aus, zwischendurch Modeschmuck zu tragen. Dadurch kann ich mir viel öfter zum Outfit passenden Schmuck kaufen. Allerdings achte ich schon darauf, dass es "guter" Modeschmuck ist, der nicht auf den ersten Blick aussieht wie aus dem Kaugummikasten.

Tragt ihr nur echten Schmuck oder mischt ihr auch?






Wie auch immer, ich finde, jede Frau sollte Ohrringe tragen. Auch wenn es "nur" ein paar kleine neutrale Steckerchen sind. Ohrringe "rahmen" das Gesicht ein uns setzen Akzente. Ich vergleiche das gern mit einem Bild ohne Rahmen. Sie einfach nicht so ausdrucksstark aus.

Sonntag, 4. August 2013

Schöner entspannter Sonntag Nachmittag


Heute mittag hat mich mein Mann besucht und wir haben einen schönen Sommernachmittag verbracht.

Zuerst gab es einen schönen Eisbecher in einer traumhafter Umgebung:

In der größten zusammenhängenden Jugenstilanlage Europas gibt es ein schnuckeliges Café in original Ambiente, super schön mit einer großen Kuppel, da haben wir Eis gegessen.
















Dann haben wir es uns vor einer der Gradierwände gemütlich gemacht. Da war es schön kühl und angenehm.







Nach dem ausgiebigen Päuschen sind wir durch den schönen Park mit den großen alten Bäumen spaziert und hatten wieder angenehmen Schatten.





Am großen Teich gab es  Liegestühle, in denen wir uns gerne niedergelassen haben. Wir haben das bunte Treiben am Bootsverleih angeschaut und ein kühles Wasser getrunken.




Trotz großer Hitze ein schöner und gemütlicher Nachmittag. 




Und jetzt wartet mein Bettchen, das hier jeden Tag so liebevoll gemacht wird.












War shoppen - Kleidchen

Natürlich darf bei einem Kuraufenthalt das Shoppen nicht fehlen (jedenfalls bei mir).  Hier gibt es viele viele hübsche kleine Lädelchen, die sehr verführerisch sind. Da gerade Sale ist, hat mir die Bummelei noch mehr Spaß gemacht.

Ein wunderhübsches Kleidchen habe ich mir gegönnt. Es ist zweilagig. Das Unterkleid geht bis knapp über die Knie und das "Darüber" ist aus Spitze und etwas länger, mit einem schönen Spitzenabschluß. Ich fühle mich darin wie eine Prinzessin. Diese Art von Kleidchen sind genau mein Ding und ich freue mich sehr, dass ich es genommen habe. Das Material ist übrigens Baumwolle und Seide, nicht etwas Polyester. In Polyester Sachen fühle ich mich überhaupt nicht wohl und schwitze auch sofort. Auch deswegen hat mir dieses Kleid so gut gefallen.




Sowas in dieser Art habe ich noch gar nicht, daher war es ein guter Kauf. Hat jemand Vorschläge, was für Schuhe dazu gut aussehen würden? Die Kleiderfarbe ist ein ganz zarter Puder-Ton, aber nicht ins Roséfarbene, eher ein bißchen Beige.

Und die Verkäuferin meinte, ich solle mich mit einem ausdrucksvollen Lippenstift schminken, damit das ganze nicht zu blass wirkt. Wird gemacht!

Freitag, 2. August 2013

Bilder von unserem Katerchen

Ich habe heute "zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen". Einerseits kann ich euch verschiedene Fotos von unserem Kätzchen zeigen und andererseits habe ich endlich mal die Zeit gefunden, mich mit dem Bildbearbeitungsprogramm Piccasa zu beschäftigen. Aber Dana, ich habe ewig gebraucht, trotz deiner tollen Anleitung. Beim ersten Versuch waren plötzlich alle meine Fotodateien (und das sind viele!) in diesem Piccasa Programm, ich wußte nicht, wie das wieder wegkriegen soll. Jedenfalls habe ich heute Stunden damit verbracht und kriege immerhin ein akzeptables Ergebnis hin. Die Zeit dafür darf ich nicht rechnen (stöööhn).

Aber egal, bekanntlich macht ja Übung den Meister, werden also in nächster Zeit öfter mal rumprobieren. Und das erste Testergebnis meiner ersten Collage könnt ihr hier bewundern (bzw. die Katze).

Unser kleiner Prinz:








Donnerstag, 1. August 2013

Die Kneipp'schen Thesen und ihre Aktualität

Nach meinem gestrigen Ausflug zurück an den Anfang des 19. Jahrhunderts, habe ich mich heute wieder auf die Gegenwart eingelassen und zwar ziemlich früh (für meine Verhältnisse).

Ich war mit beim Walken. Um zehn vor acht.  Hier ist zwar nicht die Wiege der Kneipp'schen Philosophie (die liegt in Bad Wörishofen), aber wie in vielen Kurorten hat man seine Thesen übernommen und versucht, diese den Kurgästen näherzubringen. Ich war schon von früher her fasziniert vom Heilpotential der Kneipp'schen Wasseranwendungen, die ja nun fast schon jeder kennt. Wirklich näher damit beschäftigt habe ich mich aber noch nie. Hier habe ich nun sein Werk "So sollt ihr Leben" gelesen und finde, man kann Kneipp in weiten Teilen zustimmen. Er setzt ja nicht "nur" auf die Heilwirkung von Wassergüssen, sondern hat eine Theorie auf 5 Säulen entwickelt:

Kneipp-Aktiv-Park Ottobeuren

Wenn man bedenkt, dass Kneipp von 1821 - 1897 gelebt hat, sind diese 5 Säulen schon ganz erstaunlich und haben heute noch Gültigkeit.

Einzig die Ernährungswissenschaft hat sich anders weiterentwickelt. Während Kneipp noch sehr auf Milch als Hauptbestandteil in der Ernährung setzt, weiss man heute, dass erwachsene Menschen keinen so hohen Milchbedarf haben, wie früher angenommen. Milch ist wirklich nur als Säuglingsnahrung empfehlenswert, später wird für die ausgewachsenen Menschen eher das Eiweiss wichtig, und das kann man zum Beispiel aus Quark oder Käse beziehen und muss nicht zwangsläufig viel Milch trinken. Ansonsten stimme ich ihm zu.

Kneipp empfiehlt auch regelmäßige Körperertüchtigungen, mindestens 3 x die Woche. Außerdem eine einfache, aber frische und hochwertige Ernährung ohne viel Firlefanz. Und natürlich das Wasser. Von innen wie von außen.  Voilà "clean eating" in seinen Anfängen.

Ich möchte mich in Zukunft ganz bewußt an diesen 5 Säulen orientieren. Als erstes habe ich mich heute früh schon bewegt. Eine Stunde walken war angesagt. Danach habe ich ganz viel Wasser getrunken. Kneipp wäre stolz auf mich.

Beim Duschen beende ich das ganze mit dem Knieguss. Und seine Tipps zur Abhärtung möchte ich auch einhalten. Mal sehen, ob ich dieses Jahr den Erkältungsviren ein Schnippchen schlagen kann.

Außerdem gibt es massig Rezepte nach Kneipp und Heilkräuter Tees, Wickel und alles mögliche. Es ist wirklich interessant, sich mal näher in dieses Thema einzulesen. Werde gleich mal weitermachen und mich mit einem Kneipp Buch auf den Balkon setzen. Innere Balance ist schließlich auch wichtig.


Das isser, der Gute





Mach ich glatt. Hab mir extra einen Eimer gekauft für mein Kur-Zimmer.


Kneipp ist cool

Eigentlich immer, aber besonders bei Sommerhitze!