Dienstag, 7. Mai 2013

Seid ihr auch so wetterfühlig?

Manchmal glaube ich, ich hätte eigentlich ein Wetterfrosch werden sollen. So einer mit einer Leiter, auf der er je nach Wetterlage oben oder unten sitzt. Ich brauche keine großartigen Wettervorhersagen, was Wetterumschwünge betrifft, denn ich spüre sie hautnah.

Es waren bei uns für gestern nachmittag Gewitter und Regenschauer vorhergesagt, nachdem die Tage davor sonnig und warm waren. Gegen Nachmittag ist die Sonne verschwunden und der Himmel hat sich zugezogen und zeitgleich bekam ich Kopfweh. Das kenne ich schon und meist löst sich das wieder auf, wenn es dann gewittert. Leider hat es aber gestern weder gewittert noch geregnet und die Kopfschmerzen sind stärker geworden. Ich habe bis um neun Uhr abends gearbeitet und als ich heimkam war ich ziemlich fertig. Also duschen und ins Bett mit Kopfweh.

Die ganze Nacht kein Regentropfen, erst jetzt in diesem Moment fängt es an zu regnen und der Blütenstaub läuft in dicken gelben Spuren am Gehweg entlang, Der Natur tut es gut, sie braucht den Regen. Und mir tut es hoffentlich auch gut und diese Kopfschmerzen verschwinden wieder.

So komisch sich das jetzt auch anhört, ich finde es doch immer wieder faszinierend, wie sehr Mensch und Natur doch zusammenhängen. Wie sensibel ich auf atmosphärische Veränderungen reagiere ist für mich zwar unangenehm, zeigt mir aber immer wieder, dass ich ein Teil von etwas Größerem bin. Ein kleines Teilchen von Mutter Natur. Wie das genau funktioniert, weiß ich nicht. Diese Wetterkopfschmerzen sind anders als "normale" Spannungskopfschmerzen, man fühlt sich matt und abgeschlagen, es ist leichte Übelkeit dabei, Lärm- und Lichtempfindlichkeit. Geht schon in Richtung Migräne. Mein Arzt hat mir mal erklärt, dass es tatsächlich Menschen gibt, die auf die unterschiedlichen Luftdruckverhältnisse reagieren. So ähnlich wie ein Barometer. Andere haben das überhaupt nicht und beäugen einen sehr befremdlich. so nach dem Motto "Ach, du spinnst doch, stell dich nich so an". Aber wenn es dann vollzogen ist und 10 Grad abgekühlt hat und gewittert hat, dann fühle ich mich wie befreit und es geht mir wieder gut. Genauso ist es auch andersherum, wenn es tagelang kalt war und ein plötzliches Hoch im Anzug ist.

Jetzt schüttet es übrigens wie aus Kübeln, müsste also demnächst besser werden.

Vielleicht werde ich als Barometer wiedergeboren, wer weiß.



Kommentare:

  1. hallo eva
    teilweise bin ich wetterfühlig und zwar seit meinem schweren unfall 1976, bei dem ich eine luxationfraktur des 2. halswirbels hatte.
    das war schon recht schwierig, aber seitdem habe ich wenn es warm wird, sehr große kopfschmerzen.
    mir ist es lieber, wenn das wetter regnerisch und kühl ist. damit kann ich leben, weil es mir besser geht und ich hoffe und wünsche mir, dass der sommer 2013 nicht zu warm wird.

    lg eva

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  2. Ich bin auch extrem wetterfühlig und ich habe das Gefühl, im Alter wird das immer schlimmer. ;) Wenn dann noch der Zyklus entsprechend ist, geht es mir richtig mies...

    LG

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    1. Liebe Manu,

      dein Gefühl ist richtig.
      Alle Kranke sind wetterfühlig.
      Mit zunehmendem Alter werden wir mehr krank. So steigert sich auch die
      Wetterfühligkeit.

      Sonnige Grüße
      Elisabeth

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  3. Durch meine vielen Allergien müßte ich mich eigentlich wohler fühlen, wenn das Wetter nicht so gut ist, liebe Eva. Allerdings ist es so, dass meine Laune wesentlich besser ist, wenn die Sonne scheint. Komisch. Wenn ein Tief im Anzug ist, merke ich das durch Kopfschmerzen auch.
    Du stehst da glaube ich nicht alleine da.LG. Ilona

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