Freitag, 12. April 2013

Freitägliche Reste-Verwertung - Gemüsepuffer

So eine Woche ohne Mann macht sich auch am Kühlschrank bemerkbar. Ich hatte irgendwie viel zu viele Lebensmittel eingekauft und bin so relativ sparsam durch die Woche gekommen, weil ich kaum was einkaufen musste. Allerdings wollten wir drei Mädels nicht eine Woche lang dasselbe essen, was zu vielen angefangenen Päckchen und Lebensmitteln geführt hat.

Einen großen Teil habe ich bereits eingefroren, zum Beispiel meinen selbstgekochten Sauerkraut-Eintopf. Den habe nur ich gegessen und hatte dann das meiste übrig. Ein gekochtes "Schäufele" haben wir auch nicht gänzlich verdrückt und einen ganzen Ring Fleischwurst habe ich gleich anfangs der Woche in den Tiefkühler befördert. Trotzdem hatte ich heute noch einiges an Frischgemüse übrig, das ich verwenden wollte. Und so bin ich auf die Idee gekommen, Gemüse-Puffer zu machen. Um Fett zu sparen (meine Cholesterinwerte...) habe ich sie nicht in der Pfanne ausgebacken, sondern im Backofen bei 200 ° C. Ging genauso gut. Dazu gab es für mich einen Meerrettich-Dip aus einem übrigen halben Päckchen Quark und einen großen bunten Salat aus Blattsalat, Mais, Radieschen und Karotte. War erstaunlich lecker und ich habe ganz viele Reste verwertet. So sahen die Puffer aus (es waren natürlich mehr als zwei):



Sie bestehen aus einer Zucchini, drei Karotten, einer halben Zwiebel und einem halben Lauch. Dann habe ich ein Eiweiss dazugegeben, was das Ganze war nun recht flüssig gemacht hat. Also habe ich ein paar Haferflocken und Leinsamen dazugemischt, bis ein streichfähiger Pufferteig entstand. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und Kräutern. 20 Minuten in den Backofen, fertig. 

Die Mädels bekamen Nudeln mit frischem Blattspinat in einer Käse-Soße und jetzt ist der Kühlschrank fast wieder leer.

Bin ganz stolz auf mich!





Kommentare:

  1. Hallo Eva,
    Gemüsepuffer mache ich sehr oft... bestehend aus Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Lauch und Paprika, je zu gleichen Teile. Die Stärke der Kartoffeln bindet etwas. Gerne expierentiere ich noch, menge z.B. noch Sesam, Haferflocken oder frische Kräuter darunter.
    LG Marita

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    1. Aber ein Ei muss schon rein für die Bindung, oder? Ich habe auch ein Rezept gelesen, da nehmen die gekochte Kartoffeln und pressen sie durch eine Kartoffelquetsche, das restliche Gemüse kommt roh dazu. Das soll auch für eine gute Bindung sorgen. Probiere ich demnächst mal aus.
      LG Eva

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  2. Schaut lecker aus Eva! Ich mag Gemüseburger sehr gerne. Zur Bindung nehme ich meist Kichererbsenmehl. Den Tipp, sie im Backofen zu backen, probier ich gerne aus.
    Lieben Gruss von Sabine

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  3. Hallo eva,

    wollte dir ein Mail schreiben, das funktioniert aber nicht.
    Wohnst du noch hier in der Nähe, ich habe das nicht so recht mitbekommen.
    Dankeschön für deinen lieben Kommentar. Ich habe mich über dein Interesse zur Oper gefreut.

    LG Eva

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Über nette Kommentare freue ich mich: