Dienstag, 30. April 2013

Die drei magischen Fragen

Zum Beginn der neuen Woche gab es gestern einen schönen Gedankenanstoß in meinem täglichen Abreißkalender. Es geht darum, sein Leben zu vereinfachen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und sich nicht allzusehr von allen möglichen Verlockungnen überrumpeln zu lassen.

Der Kalender geht sogar noch einen Schritt weiter und bezieht das auch auf die Menschen, die wir in unser Leben lassen (oder auch nicht) und auf geplante neue Aktivitäten Wie leicht verzettelt man sich, wenn man viel zu viel in seiner Aura hat (ich bin ein lebendes Beispiel dafür).



Nicht, dass ich es nicht sowieso schon wüßte. Aber manchmal meistens verdränge ich diese Fragen komplett. Wenn man sich sie aber öfters ins Bewußstsein ruft, finde ich das sehr hilfreich. Deswegen habe ich mir den unteren Teil abgeschnitten und bei mir im Portemonnaie verstaut (gleich beim Einkaufschip, da macht das Sinn). 

Bei mir gibt es einen großen Unterschied zwischen Wollen und Brauchen. Wollen tue ich fast alles, brauchen eher wenig. Manches erleichtert mein Leben durchaus, aber die meisten Dinge machen mich keineswegs glücklich. 

Anfangs des Jahres war mein Motto: "Weniger ist mehr". Ich glaube, dass mir diese Gedankenstütze viele Entscheidungen erleichtern bzw. ganz abnehmen wird. Ist auch ein schönes Motto für den neuen Monat. Da kann ich das doch gleich mal ausprobieren.



Kommentare:

  1. Kann nicht schaden, sich diese Fragen zu stellen. Aber ab und zu sollte man sich auch mal was unnötiges leisten. ;)

    LG

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  2. Liebe Eva,

    du wirst es schaffen. Dir fehlt nur das Vertrauen zu dir selbst.

    Sonnige Grüße

    Elisabeth

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  3. Ist bei mir andersrum, nämlich beim Kaufen: Brauche ich das, brauche ich das wirklich, wozu brauche ich das?

    Grüße! N.

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  4. Naja, was brauche ich wirklich, ein hemd eine hose, etwas zum anziehen usw.
    etwas zu essen. da reicht aber auch eine kleinigkeit. brauchen tun wir doch sehr sehr sehr wenig. wirklich brauchen. diese frage stelle ich mir mehr, weil ich es nicht wirklich brauche, ABER ES MACHT MICH GLÜCKLICH und deshalb gönne ich mir schöne dinge. aus fertig. brauche wir wirklich urlaub, müssen wir unbedingt in die ferne schweifen, man kann auch zuhause schönen urlaub machen. wir brauchen das nicht. diese fragen beantworte ich mir schon lange nicht mehr und wenn ich etwas haben möchte, dann gönne ich es mir im rahmen meiner möglichkeiten, denn es macht mich glücklich und der 3. punkt ist wichtig.
    ich habe mir gestern ein total schicke strickjacke gekauft, sehr modisch. ich habe sie nicht gebraucht, ich habe sehr viele strickjacken, aber sie macht mich glücklich und das ist für mich sehr wichtig.

    ich frage mich, warum stellt man sich immer und immer wieder diese fragen und was sollen sie bewirken. macht es dich wirklich glücklich dir nichts mehr zu gönnen?
    jetzt bin ich mal gespannt.
    wenn es so wäre, dann dürften mindestens 80 % der frauen keine klamotten mehr kaufen, denn brauchen tun sie die nicht wirklich, habe es macht sie glücklich.

    lg eva

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  5. Hallo Eva,
    mir reicht es, wenn ich die letzte Frage mit ja beantworten kann. Glücklich machen mich aber nicht nur Dinge, die ich mir kaufen kann. Sondern zurzeit die knallegelben Löwenzahnblüten, die mit den Forsythien um die Wette leuchten. Ein Lied, das ich im Radio höre und das genau zu meiner Stimmung passt und ein freier Tag morgen, den ich vertrödeln darf. Dinge, die mir das Leben erleichtern, finde ich dagegen gar nicht so wichtig.
    Lieben Gruss und einen schönen Feiertag morgen!
    Sabine

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  6. Sabine, ;-)))

    hier gings ums brauchen und die löwenzahlblüten im garten brauche ich nicht,
    die kommen immer mit dem entferner raus, bevor die blühen.

    mein liebster will keinen naturrasen.

    LG Eva

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  7. Da ist ja schon eine richtige Diskussion entstanden, schön! Also, es geht mir persönlich nicht darum, mir nichts mehr zu gönnen. Im Gegenteil. Ich möchte mir darüber bewußt werden, was mir wirklich wichtig ist, weil ich es entweder brauche, oder weil es mein Leben erleichtert oder weil es mich glücklich macht. Momentan neige ich dazu, ziemlich wahllos zu kaufen, weil ich in dem Moment, in dem ich irgend etwas sehe, denke, ich brauche es. Ich brauche es aber unter Umständen nicht, sondern will es einfach nur. Und wenn ich es dann trotzdem kaufe, ist es schade ums Geld, weil die Freude daran nicht echt ist und nicht lange anhält. Es macht mich also nicht glücklich. Dann sollte ich es lassen.
    Wenn ich allerdings etwas kaufe, das zumindest eines der drei Kriterien erfüllt oder sogar mehr, dann ist das eine richtige Entscheidung. Wenn dich deine Einkäufe glücklich machen Eva, dann ist das doch super. Alles in Ordnung. Ich kaufe halt leider wirklich ziemlich viel Zeug zusammen, auf das ich durchaus verzichten könnte. Das mich eben nicht glücklich macht. Das möchte ich ändern. Aber es sind natürlich immer wieder Dinge dabei, die mich durchaus glücklich machen. Die ich nicht brauche, die mich aber trotzdem freuen. Nur auf den Rest, auf den möchte ich gerne verzichten.
    Und natürlich gibt es ganz ganz viele immaterielle Dinge, die einen glücklich machen, das steht außer Frage. Ich liebe es zum Beispiel, ein Baby im Arm zu haben. Das macht mich glücklich. Wenn die Nachbarskatze schnurrt, weil sie sich bei mir wohlfühlt. Wenn ich ein frisch bezogenes Bett habe. Oder, oder, oder... Ich möchte nur meine Wahrnehmung bei meinem Einkaufsverhalten ändern und für mich sind diese drei Fragen echt eine Hilfestellung.
    LG Eva

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  8. Eva sein mir bitte nicht böse, aber diese Kauflust hat doch einen Grund und der scheint mir - auch ich kann zwischen den Zeilen lesen - tiefer zu liegen.
    Wenn du willst, dann schreibe mir doch eine Mail, vielleicht kann ich dir dazu etwas privates sagen.

    Liebe Grüßle Eva

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Über nette Kommentare freue ich mich: