Montag, 18. März 2013

Neue Woche - neues Glück - neuer Lesestoff

Man soll ja nie aufhören, wieder anzufangen, bzw. nie anfangen, aufzuhören. Das kann man auf ziemlich viele Lebensbereiche anwenden, je nachdem, was man gerade so vor hat.

Ich habe (wie immer) vor, schlanker, organisierter, zielgerichteter und irgendwie freier und selbstbestimmter zu werden (wenn's weiter nichts ist) und habe mir letzte Woche ein bißchen neuen Lesestoff bestellt. Ich liebe es, durch amazon zu stöbern und ganz intuitiv Titel auszusuchen. Dieses Mal ist es ein Louise L. Hay Buch geworden und eines mit dem sinnigen Titel "Das brave Tochter Syndrom". Beide Bücher kamen heute an und ich freue mich schon sehr auf die Lektüre.






Außerdem war ich heute schon relativ fleißig, ich habe bereits die Betten frisch bezogen und das Bad geputzt. Innere Ordnung durch äußere Ordnung, kann ja nicht schaden. Das haben die buddhistischen Mönche schon früh erkannt und für sie ist zum Beispiel Kies-Rechen eine Art Meditation. Gleichzeitig werden dabei die Wege top in Ordnung gehalten. Also dachte ich mir, das kann ich auch. Ordnung ist was Angenehmes. Beim Bettwäsche raussuchen sind mir zwei Garnituren in die Hände gefallen, die ich im Schrank auch immer von A nach B schiebe, weil ich sie seit Jahren nicht mehr aufgezogen habe. Heute habe ich sie in einen Plastiksack gesteckt und werde sie nach im Altkleider-Container entsorgen. Und schon habe ich wieder ein kleines Stück mehr Freiraum und der Wäscheschrank ist nicht mehr so zugestopft. Kleine Schritte, ich weiss, aber auch die bringen voran.

Das Wochenende war ganz ok, ich habe viel in Ebay eingestellt, das wollte ich ja schon lange machen, damit sich die Kleiderberge auch mal ein bißchen minimieren. Ich habe meinen Fliederbaum am Samstag mit Ostereiern behängt, da hat noch die Sonne gescheint und wir haben im Garten rumgewerkelt. Am Sonntag war dann total kaltes Waschküchenwetter, mit Schnee und Regen. Was mich im Nachhinein ein bißchen ärgert, ist folgendes: Weil das Wetter am Sonntag wirklich schlecht war, kam das ursprünglich geplante Walken nicht in Frage. Es hat geschneit und geregnet und ich wollte nicht schon wieder eine Erkältung kriegen. Ich habe mich das ganze Wochenende mit dem Gedanken getragen, schwimmen zu gehen. Eine Stunde schwimmen wäre ja ein guter Ersatz gewesen. Und? Ich habe mich nicht getraut. Ist das nicht blöd? Allein der Gedanke, mich im Badeanzug kurz von der Umkleide ins Wasser zu begeben und dabei womöglich gesehen zu werden, hat mich so abgeschreckt, dass ich es lieber gelassen habe. Dabei hatte ich schon die Öffnungszeiten von verschiedenen Bädern hier in der Nähe rausgesucht. Eines hat jeden Abend bis 21.00 Uhr geöffnet, es ist eine "normales" Hallenbad ohne viel Schnickschnack, das wäre zum Schwimmen genau richtig. Vielleicht traue ich mich diese Woche doch mal dahin.

Nachher hole ich die erste Ladung außer Haus gebügelte Wäsche ab und liefere die nächste Ladung gleich nach. Bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis!


Kommentare:

  1. Ich hasse Schwimmbäder. Wenn bei mir das Wetter zu schlecht zum Laufen ist, gehe ich aufs Ergometer. Da kann ich dann nebenbei was lesen oder mir ne DVD in den Läppi stecken oder was in der Mediathek schauen. Das mache ich ganz gerne. Und ins Schwitzen komme ich dabei auch.

    Grüße! N.

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  2. Ich bin auch kein großer Fan von Schwimmbädern - aber mit den Kindern muss ich ja immer wieder mal hin. Was ich eigentlich immer feststelle: Auch wenn dort einige Frauen rumlaufen die deutlich schlanker sind als ich - es sind auch immer einige da, die noch deutlich mehr auf den Hüften haben. Du hast doch kein Riesenübergewicht - trau dich ruhig! Ich bin sicher, dass dich keiner dumm angucken wird!
    Liebe Grüße
    Stephanie

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