Sonntag, 31. März 2013

Ostern - Frühlingsfest oder Konsumrausch?

Ich habe gestern von 9 bis 14.00 Uhr gearbeitet. Naiverweise dachte ich, dass das eine relativ ruhige Schicht werden wird, weil ich dachte, dass die meisten Leute nur noch die fehlenden Lebensmittel kaufen würden und vielleicht der ein oder andere noch eine Kleinigkeit als Ostergeschenk bei uns. Falsch gedacht! Die erste Kundin stand schon vor der Tür, als wir noch geschlossen hatten. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Die Menschen haben Klamotten und Spielzeug gekauft, als gäbe es ab morgen eine Luxussteuer darauf. Hammer! Mehr als in der Vorweihnachtszeit. Der Laden ist in direkter Nachbarschaft zu einem großen Einkaufscenter mit wirklich grossem Parkplatz. So ab 10 Uhr bericheten die Kundinnen, dass alle Parkplätze belegt seien und es auch keine Einkaufswagen mehr geben würde. Die Leute haben sich um die Wagen gekloppt.

Was um alles in der Welt ist das? Ich meine, es ist "nur" Ostern, es sind "nur" zwei Feiertage ohne Einkaufsmöglichkeiten, warum rasten die Leute so aus? Ich bin wirklich erschrocken, denn so einen Konsumrausch hatte ich nicht erwartet. Bei uns gibt es ein süsses Osternest (bzw. dieses Jahr war es eine Tüte) und eine Kleinigkeit. Aber doch nicht Tonnen von Geschenken!! Hat sich da nicht was in die völlig falsche Richtung verschoben? So gegen halb elf hab ich mir Unterstützung angefordert, weil der Andrang alleine überhaupt nicht zu schaffen war. Um zwei bin ich völlig erledig nach Hause gegangen und war wirklich froh, dass ich nun zwei freie Tage vor mir habe.

Wer regelmäßig bei mir liest weiß, dass ich leidenschaftlich gerne einkaufe, also ich bin wirklich nicht der Typ super disziplinierter Sparfuchs. Und dass ich durchaus Freude an so manchen nicht zwingend notwendigen Teilen habe. Aber das vom Samstag vormittag war nur noch erschreckend. Irgendwie komplett ohne Sinn und Verstand. Was vermittelt die aktuelle Gesellschaft? Kaufen bis zum Abwinken? Geschenke, für die ein Lastwagen nötig wird? Warum? Mal abgesehen von dem eigentlichen religiösen Grund, der ja zweifelsohne sowieso immer mehr in den Hintergrund gerät, halte ich es für sehr schade, dass man den Kindern gar keine österliche Stimmung mehr vermittelt. Für mich war Ostern immer ein Frühlingsfest (unabhängig vom Wetter). Es war so eine Art Neuerwachen der Natur, wie ein kleiner neuer Anfang. Auch für mich. Ich habe mich immer sehr auf Ostern gefreut, auf die familiären Traditionen, die es vermutlich durchaus in jeder Familie gibt und die jedes Jahr wiederkamen. Und sei es eben "nur" das Schmücken eines Osterstrausses oder das Eierfärben oder das Zubereiten bestimmter Nahrungsmittel, die ich so schon seit meiner Kindheit kenne und auch heute noch praktiziere. Der Frühjahrsputz gehört für mich dazu, sozusagen das Rauskehren des Wintermuffs, das Platzschaffen für neue Energien. Zu Ostern gehört für mich das Spazierengehen, das Anschauen der vielen schönen Filme, die zu dieser Zeit gezeigt werden und natürlich auch die Osternestchen, in denen besondere Naschereien waren, die man sonst als Kind nicht ständig verfügbar hatte. Es war eine Zeit der neuen Hoffnung und der Freude, auf das, was kommt.

Schade, mehr kann man dazu wirklich nicht sagen. Meine Kinder durften das noch anders erleben. Und sollte ich mal Enkelkinder haben, hoffe ich sehr, dass auch sie noch diese besonderen Stimmungen der einzelnen wichtigen Feste erleben werden. So, wie den Duft von gebrannten Mandeln auf dem Martini-Markt zum Beispiel oder den von Tannengrün und selbst gebackenen Plätzchen an Weihnachten. Unsere Welt wäre soviel ärmer, wenn es nur noch Menschen gäbe, die den Wert eines Festes am Wert und der Menge von irgendwelchen Geschenken messen. Momentan bewegen wir uns aber leider sehr in diese Richtung.


Samstag, 30. März 2013

Frohe Ostern


Schöne Feiertage für alle, die hier auf meinem Blog vorbeikommen und natürlich besonders an die, die regelmäßig lesen!!




Freitag, 29. März 2013

Kleine Auszeit


Heute früh bin ich mit diesem Ausblick in den Tag gestartet:



Meine zugeschneiter Liegestuhl am 29. März! (Und wieso die kreisrunde Stelle auf der Sitzfläche ist, keine Ahnung, ich bin vor Tagen das letzte Mal draufgesessen, habe wohl einen "heißen Hintern"...)

Jedenfalls musste eine Beschäftigung her, denn bei diesem Mistwetter fallen Outdoor Aktivitäten weg. Ich wollte ja schon länger mal in ein Sole Thermalbad hier in der Nähe. Und das habe ich heute auch gemacht. Nicht lange überlegt, einfach los. Es war herrlich! Ich bin so froh, dass ich über meinen "Schweinehund" gesprungen bin und nicht wieder irgendwelche Ausreden gefunden habe. Wir sind schon am späten Vormittag hingegangen, da war noch nicht soviel los. 

Ich habe bisher nur gutes von diesen Solebädern gehört. Der ganze Körper profitiert von den wohltuenden Eigenschaften der Sole:
- Verspannungen werden gelöst
- Bandscheibenvorfälle, Gelenkbeschwerde, Ischias, Hexenschuss, Zerrungen und Stauchungen werden
  gelindert
- chronische Schmerzsymptome wie z.B. Migräne gehen deutlich zurück.
- das Immunsystem wird gestärkt
- Sole wirkt lindernd bei Hautkrankheiten 
- Verbesserung von Rheuma
Das sind nur ein paar der versprochenen Eigenschaften. 

Da sehe ich doch mal über meine "normale" Abneigung gegen Hallenbäder hinweg. Normalerweise bin ich auch nicht so der Fan von vielen Menschen in Wasserbecken. Aber ich wollte unbedingt mal selbst ausprobieren, ob mir die Sole gut tut. Und ja, sie tut gut. Und wie! Man fühlt sich fast schwerelos, kann mit ausgebreiteten Armen auf dem Rücken auf dem Wasser "liegen" und das entspannt unheimlich. Es gab 3 große Innen- und ein Außenbecken mit vielen Sprudeldüsen und Duschen, es war genug Platz für alle. 

Ein ganz besonderes  Erlebnis aber war das Liquid Sound Becken, ein extra Becken in separatem Raum, leicht abgedunkelt mit einer großen hohen Kuppel drüber. Ganz oben in der Kuppel ist ein Mandala-Motiv, das die Farben wechselt und so das Becken in verschiedene Farben taucht. Man darf hier nicht laut sprechen. Und nun der Clou: Das Becken hat Lautsprecher unter Wasser, die eine Art sphärische Klänge verbreiten, die man aber auch nur unter Wasser hört. Man liegt also auch wieder auf dem Rücken, kann sich mit den Füßen an einer Stange am Beckenrand festhalten und taucht so richtig  ins Wasser ein. Die Ohren sind knapp unter dem Wasserspiegel, der Rest Gesicht guckt raus. Man blickt direkt nach oben in das wechselnde Farbenspiel, hört die Klänge und fühlt sich wohlig warm. Und wird getragen von der Sole. Das war toll! Sowas habe ich noch nie erlebt. Nach zwanzig Minuten war ich wirklich tiefen entspannt und wäre fast eingeschlafen.

Ich war auch kurz im Außenbereich bis zum Hals im warmen Wasser und habe nach oben ins Schneetreiben geguckt. War superschön. 

Nach dem Bad ist meine Haut jetzt ganz weich, gar nicht ausgetrocknet, wie ich vielleicht zuerst vermutet hätte. Und meinem Rücken hat das ganze unheimlich gut getan. Ich fühle mich richtig schön entspannt und fühle mich wohl. 

Wir sind relativ hungrig heimgekommen und haben uns ein gutes Karfreitag Abendbrot gegönnt:





Geräucherte Forellen mit Meerrettich und Toastbrot. Die Forellen hat der Freund meiner Jüngsten mitgebracht, weil seine Familie eigene Forellenteiche hat. :-) Sehr lecker, diese Fischileins.

Tja, und jetzt sitze ich recht zufrieden hier und freue mich, dass ich mich getraut habe, in das Bad zu gehen. (Und ganz ehrlich, es war gar nicht so schlimm. Ich passe noch in meinen Badeanzug und ich habe mich jetzt auch nicht schlecht gefühlt...)

Man sollte sich einfach öfters eine kleine Auszeit gönnen.










Mittwoch, 27. März 2013

Nächste Vitaminladung (Biokiste) ist da

Gestern habe ich ein "böses" Bild gesehen, über das ich aber doch ziemlich lachen musste.



Man beachte den Gesichtsausdruck von Nr. 2. Ich fand's wirklich ziemlich witzig. Man könnte drunter schreiben: "Wie das Leben so spielt..."

Damit das aber nicht sein muss, kann man ja was dagegen tun. Da passt meine Biokiste mit geballten sekundären Pflanzenstoffen und Ballast-Stoffen und freien Radikalfängern usw. doch super zum Thema. Hier ist sie:



Diese Orangen schmecken einfach göttlich. Der lange braune "Prügel" ist Meerrettich, den brauche ich für eine Zutat zu unserem traditionellen Oster-Essen.  Und heute gibt es gleich den Mangold.

Nee, Ariellchen, nicht mit mir...

















Sonntag, 24. März 2013

Verrückte Ideen

Habt ihr auch manchmal "verrückte" Ideen? Irgendwelche Träume und Visionen, die für euch zwar interessant sind, aber irgendwie doch ein bißchen außergewöhnlich?

Ich habe ganz viele solcher "Ideen". Die letzte dieser Art, die sich aber über einige Woche manifestiert hat, ist diese: Warum sollte ich nicht ein paar eigene Hühner halten? Wir haben einen relativ großen Garten mit ca. 600 Quadratmetern, da wäre bestimmt eine Ecke dabei, in der man ein paar Hühner halten könnte. Ich bin zwar keine Bäuerin, aber warum eigentlich keine Hühner? In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "donna" habe ich eine ganz süsse Unterbringungsidee gesehen:



Ist doch süß, oder? Ohne Hahn gibt es kaum Lärmbelästigung. Bißchen Gegacker halt. Füttern würde ich sie gut und gerne und wenn das ein oder andere Bio-Ei dabei rauskommen würde, wäre das doch toll. Wie findet ihr diesen Gedanken? Ich finde eigentlich wenig Gegenargumente. Momentan wüßte ich zwar nicht mal, wo man Hühner kaufen kann, aber das kann man ja rausfinden.

Und dann müßte ich noch so ein Faß kaufen. Hühner sind ja Herdentiere. 4 Stück sollten da wohl reinpassen, oder?

Spinnerei oder durchführbar? Also, ich wäre dabei.

Freitag, 22. März 2013

Heute war/ist ein blöder Tabg

Heute war ein anstrengender Tag. Ich habe erst um 17.00 Uhr arbeiten müssen bis 20.00 Uhr, das ist irgendwie eine blöde Zeit. Man ist dann schon ein bißchen k.o. vom Tag, muss aber nochmal ran.

Als erstes hat sich meine Bonrolle bei der ersten Kundin mit Visa-Card total verknuddelt, so dass weder ich noch die Kunden einen Bon hatte. Ich musste also den Kassen-Service anrufen, alles erklären, die Schlange wurde lang und länger ... Naja. Dann hat die Chefin angerufen und war super schlecht drauf. Irgendwie erwischt sie dann immer mich am Telefon. Auch noch: naja. Aber dann kamen einige richtig anstrengende Kunden. Und ich habe Rückenschmerzen, seit Tagen. So, raus ist der Frust. Aber, es sollte noch viel besser kommen.

Ich komme nach Hause und kriege von meinem Göttergatten erklärt, dass er in zwei Wochen vorhat, aus geschäftlichen Gründen eine Woche (eine ganze Woche!) in Südafrika zu weilen. Ist natürlich ein gaaaanz wichtiger Termin, ohne ihn geht das natürlich üüüüberhaupt nicht. Ich glaub, ich spinne... Wir sind mal vor Jahren hierher gezogen, damit diese ständige Rumreiserei aufhört bzw. sehr eingeschränkt wird. Im letzten Jahr wurde es wieder ganz langsam mehr. Zwei Tage hier, drei Tage da, Seminar, Workshop, Kongreß, blabla. Und ich? Ich darf hier alles allein wuppen. Ich versuche wieder und wieder mich zu motivieren, mir Mühe zu geben und alles positiv zu sehen. Klappt manchmal, aber heute bin ich echt genervt. Ich habe Angst, wenn er um den Globus fliegt, ich mag es nicht und vor allem mag ich die Häufigkeit nicht. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich ständig auf alles und jedes verzichte, aber er eben gar nicht. Klar, kann man jetzt sagen, es ist ja beruflich, aber ganz ehrlich, eine ganze Woche Südafrika? Ich würde niemals eine Woche nach "was weiß ich wohin gehen" und wie gesagt, ich bin gerade echt frustriert.

Und so ganz allmählich gehen mir die Ideen aus, wie ich mich weiterhin motivieren kann. Ich wollte so eine Situation nie. Nein, so stelle ich mir das nicht vor. Auch ich habe nur dieses eine Leben.

Boxen-Stopp

Nachdem ich bei den dm-Lieblingen diesmal leider kein Glück hatte und keine Box ergattern konnte :-( ,
habe ich mich umsomehr auf die nächste Ausgabe der medpex Wohlfühlbox gefreut. Hier handelt es sich nicht um ein Abo, sondern man muss die Box jedesmal neu bestellen. Sie kommt alle drei Monate neu heraus und ist mit jahreszeitlich passenden Apotheken-Produkten gefüllt.

Meines Erachtens eine der lohnendsten Boxen momentan, denn für den Preis von nur 7,50 (plus Versandkosten) ist sie mehr als prall und gut gefüllt. Und sie bietet wirklich tolle Produkte zum Ausprobieren an. Es liegt auch jedesmal ein Gutschein bei, für den man 10 % Nachlaß bekommt, falls man eines der Produkte aus der Box nachbestellt. Die ganze Aktion ist auf 5000 Boxen beschränkt, man muss also auch hier schnell sein. Meistens wird aber im Netz recht schnell verkündet, wann wieder eine zu haben ist und dann kann man sie bestellen.

Meine kam gestern an, dieses Mal in frühlingshaftem Flieder:







Im Einzelnen war drinnen:



Yunker Energy & Health Tonikum
(Nahrungsergänzungsmittel mit B1, B6 und B12)
3,25 Euro




Eine Intensiv Körperlotion von frei
für trockene Haut mit Urea
12,95 Euro





Milde Waschcreme für Gesicht und Körper 
von Ducruay Ictyane
8,95 Euro





Bachblüten Notfall-Pulver
bei innerer Unruhe, Nervosität und Konzentrationsschwäche
9,95 Euro



Bis hierher waren es Originalgrößen.

Jetzt kommt die sogenannte "Luxus" Probe. Das ist eine kleinere Größe, zum Beispiel für Reisen oder zum Ausprobieren, die man aber auch in diesem Format kaufen kann.


Sterilium von Hartmann für die Hände-Desinfektion.
Finde ich praktisch fürs Auto.
50 ml  1,99 Euro


Und noch "normale" Pröbchen, aber sehr schöne:



Eine Hyaluron Creme fürs Gesicht, eine Gesichtscreme für sensible Haut
und eine Zahncreme.




Augentropfen, ein Gesichtsserum von 
boots-laboratories und eine Frischegel für schwere Beine



Ostergruß: ein Tütchen Kresse-Samen.


Alles in allem doch eine schöne Mischung, da kann man doch echt nicht meckern. Ich freue mich schon auf die nächste Wohlfühlbox..







Donnerstag, 21. März 2013

Outfit von heute - pink Gürtel

Heute habe ich eine lange Hemdbluse angehabt mit schwarzer Hose und schwarzem Shirt drunter. Als kontrastigen Hingucker habe ich einen pink Lackgürtel genommen und fand ihn als Farbtupfer eigentlich ganz gut. Ich habe das kürzlich in einem Katalog gesehen und fand die Idee ganz toll. So kann man jegliche Farbe einbringen, ohne dass es zuviel wird. Pink und Braun finde ich eine interessante Kombination.


Viele mögen ja kein Pink, aber ich finde, wenn man es sehr dezent einsetzt, kann es durchaus schöne Farbtupfer setzen. 

Die Perspektive mit der Handy Kamera ist mal wieder ein bißchen eigenartig, ich habe nicht so komische Proportionen, sprich so kurze Beine, wie es hier aussieht. Ich muss echt noch an meinen Fotografier-Künsten und Einstellungen arbeiten. 



Quinoa

Ich habe gerade den ersten Quinoa meines Lebens zubereitet und als Beilage gegessen. Ich muss sagen, von der Konsistenz ist er wirklich so wie Reis. Allerdings ist er seeeehr geschmacksneutral, ich muss nächstes Mal wohl deutlich mehr Salz ins Kochwasser geben. Reis ist zwar auch nicht gerade die Geschmacksexplosion, aber er hat doch ein bißchen mehr Eigengeschmack. Oder kommt mir das nur so vor, weil ich den Reisgeschmack kenne?

Ich kann mir Quinoa sehr gut als süsses Gericht vorstellen, aber ich mag es viel lieber herzhaft.
Kennt sich jemand von euch mit Quinoa aus? Habt ihr vielleicht ein leckeres herzhaftes Rezept?

Warum überhaupt Quinoa? Ich habe das in sehr vielen veganen Rezepten gefunden und wollte es mal ausprobieren. Es ist kein Getreide, sondern ein "Gänsefuß-Gewächs" und stammt aus Südamerika. Quinoa diente den Inkas lange als lebenswichtiges Grundnahrunsmittel. So, hätten wir das auch mal geklärt. Es ist daher besonders für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit geeignet. Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu, aber auch für Menschen ohne Unverträglichkeit bietet Quinoa äußerst positive Eigenschaften.

Quinoa ist leicht verdaulich, macht zwar satt, aber nicht so voll wie zum Beispiel. Es ist eine der hochwertigsten pflanzlichen Eiweißquellen, bietet wesentlich mehr Mineralien und Vitamine als Getreide und hat auch noch viele Ballast-Stoffe. Der glykämische Index ist niedrig, das heißt die Kohlenhydrate gehen nur zu einem kleinen Teil in Form von Zucker ins Blut. Der Blutzuckerspiegel bleibt also stabil, nicht so wie nach einem Teller Nudeln beispielsweise. Daher ist Quinoa auch für Abnehmwillige sehr geeignet.

Wie gesagt, ich habe gerade eine Portion davon gegessen, fühle mich gesättigt, aber nicht so voll und träge wie manchmal nach einem Essen. Das ist gut so, denn ich gehe jetzt arbeiten. Schwungvoll und dynamisch... Die Inkas wussten halt Bescheid!

Mittwoch, 20. März 2013

Kinderfotos

Auf Neljas Blog http://mittwochs-frei.blogspot.de/2013/03/weltbewegend.html habe ich heute morgen eine schöne Aktion entdeckt. Sie macht mit bei der Foto Aktion von http://frauhilde.wordpress.com/2013/03/18/mini-blogevent-schrage-jugendfotos/, die dazu aufruft, Kinderfotos zu zeigen, die es so vom Motiv her vermutlich bei jedem gegeben hat. Also zum Beispiel beim Baden oder im damals unumgänglichen selbstgestrickten Kleidchen oder oder. Bis 1. April kann man noch mitmachen. Ich habe leider nur das allererste Fotoalbum von mir in meinem Besitz, ich bin da  erst zwischen 1 und 2 auf diesen Bildern. Es gibt noch soviel mehr lustige Bildchen von mir. Aber auch die allerersten zeigen  mich in den damals üblichen Posen.

Los geht's.

Ein Plastikhund zum Hinterherziehen. War ein Trick, damit ich auch mal zwei Meter am Stück gelaufen bin. Ansonsten habe ich jedes Steinchen einzeln angeguckt und kam nicht vom Fleck. Die Straße war damals noch nicht asphaltiert, nur geschottert.




Dann bin ich richtig mutig geworden. Das hier ist der erste Annäherungsversuch an einen echten Hund (vom Nachbarn). Mit meiner Oma im Rücken war ich relativ abenteuerlustig. Den Hund hat's nicht weiter interessiert, er hat mir den Hintern zugedreht.




Und hier kommt es nun, das Schüssel Bild. Wasser! Das Größte! (man beachte die grazile Sitzhaltung...)




 Hier das Ganze mit der unvermeidbaren Puppe. Mein Gesichtsausdruck läßt darauf schließen, dass ich nicht so recht wußte. wie ich das alles finden soll.




Die ersten Schritte. Nicht im Strick- oder Häkelkleid, aber mit Faltenrock, College-Jacke und Sturmhaube. Bei strahlendem Sonnenschein... Nun ja...  Die ganze Haltung leicht vornüber gekippt, der Popo als ausgleichendes Gewicht nach hinten. Heute klappt das wesentlich besser!




Kleine Grinsebacke auf dem Pippi-Topf!




Feeertig!





Sommerkleidchen, Hut, alles was eine Dame eben so braucht. Die Backen habe ich heute noch. Und den Denkerblick auch. Ich kann zwischen Grinsebacke und ernsthaft Gucken ohne weiteres hin- und herswitchen. Aber so ein Kleid hätte ich auch heute noch gern...






























Mein (Bio)Romanesco mit Soße

Hier ist er, mein Romanesco Teller. Einmal mit und einmal ohne Soße.  Allerdings ist das nicht mal der halbe Kopf, ich habe nochmal soviel. Mal schauen, was ich aus dem mache.

Für die Soße habe ich ein bißchen Schinken und Zwiebeln angebraten, eine Mehlschwitze drausgemacht und die mit dem Kochwasser abgelöscht. Dann habe ich eine Scheibe Schmelzkäse (diese Toastscheiben) darin aufgelöst. Die verschwindet komplett, gibt aber einen schönen Käsegeschmack. Dann gab es noch einen Schuß Milch, weil ich nicht so der Sahne Verwender bin.

Ging schnell, war einfach und trotzdem sehr lecker. Der Romanesco schmeckt irgendwie zarter als Blumenkohl, obwohl ich den auch gerne mag. Aber Abwechslung muss ja sein.




Bio-Kiste

Heute ist meine zweite Bio-Kiste gekommen und ich bin immer noch hellauf begeistert. Letzte Woche ist mir nämlich ein Faux-Pas passiert und ich habe den ganzen Tag auf die Lieferung gewartet, die nicht kam. Ich hatte zwar die Bestellung liebevoll ausgesucht und gut durchdacht und auch auf "Bestellen" gedrückt, habe dabei aber übersehen, dass das nur nochmal eine Vorschau zur Kontrolle war. Man muss zum endgültigen Abschicken auf "Jetzt kaufen" drücken, erst dann ist die Bestellung wirklich weg. (.....)
Dieses Mal habe ich alles richtig gemacht und konnte mich heute früh über eine neues Kistchen freuen. Damit ich besser fotografieren kann, was alles drin war, habe ich sie mal ausgepackt:



Als erstes werde ich heute den Rucola verarbeiten. Und vermutlich den Romanesco. Die Bohnen halten ja noch länger frisch. Einmal gibt es dann die dicken Kartoffeln  als Folienkartoffeln mit Kräuterquark. Der Rettich ist ein bißchen dürftig ausgefallen, naja, aber unser Hase freut sich übers Grün, also trotzdem ein Treffer. Und der vierte Apfel hat schon den Weg in die Schultasche des Tochterkinds gefunden. So frisch und knackig sind sie auch wirklich verführerisch (schlechter Bezug, ich meine natürlich die Äpfel, obwohl das auch auf die Töchter zutrifft...).

Der Mittwoch als Liefertag ist leider zwingend, unser Dörfchen wird nur mittwochs beliefert, das ist einkaufstechnisch ein bißchen blöd. Ich kann nicht schon heute die Sachen fürs Wochenende miteinkaufen, solange hält das ja nicht frisch. Aber ein paar Tage kriege ich damit schon abgedeckt.

So, jetzt mach ich mich mal auf die Suche nach einem leckeren Romanesco Rezept.

Dienstag, 19. März 2013

Es gibt noch gute Menschen

Heute habe ich das feststellen dürfen. Und bin wirklich beeindruckt. Ich verkaufe ja immer mal wieder Kleidung meiner Mädels oder auch von mir bei ebay. So geschehen mit einem Paar Esprit Stiefel. Ich habe sie letzte Woche verschickt und das ganze war für mich erledigt.

Heute bekam ich eine mail, in der mich eine frühere Kundin fragte, ob ich zufällig ein Paar Stiefel verkauft hätte. Sie habe ein Päckchen erhalten mit eben diesen Stiefeln drin, die sie aber nie gekauft hätte. Und sie fragte mich, ob ich vielleicht die Adressen verwechselt hätte und womöglich jemand anders auf die Stiefel warten würde.

Wie süss ist das denn??? Hätte sie sich nicht gemeldet, hätte ich es nie gemerkt. Ich wußte ja, dass ich diese Stiefel verschickt habe, aber natürlich nicht, dass es die falsche Adressatin war. Sie hat mir angeboten, das Päckchen direkt an die richtige Käuferin weiterzusenden, damit ich Zeit spare. Ich sollte ihr nur das nochmal anfallende Porto überweisen.

Das habe ich natürlich gerne in  Anspruch genommen. Durch meine eigene "Blödheit" habe ich so zwar zweimal Porto bezahlt, aber grösserer Ärger ist durch das ehrliche Verhalten dieser Frau verhindert worden. Ich finde das ganz toll, habe ich ihr auch unbekannterweise gesagt.

In Zukunft achte ich also noch mehr auf die Adressen, damit sowas nicht noch einmal vorkommt. Und ich bin wirklich dankbar, dass diese fremde Frau sich gemeldet hat. Es gibt gute Menschen. Das gibt Hoffnung und Zuversicht!!!!

Montag, 18. März 2013

Gelb als Farbakzent

Heute will ich den Frühling mal ein bißchen locken. Die ersten Frühlings-Blumen sind ja meistens gelb (Narzissen, Forsythien und Co.), davon habe ich mich ein bißchen inspirieren lassen.




Aktuelle Trendfarben greife ich gerne in Accessoires auf und setze so ein 
paar Farbtupfer. Ein bißchen Gelb ist schön und frisch, zuviel Gelb würde 
einen aussehen lassen wie Tweety. 






Die Jacke ist übrigens nicht zu eng, auch wenn das aus der 
Perspektive so aussieht. Ich habe den untersten Knopf extra aufgelassen,
damit man noch ein bißchen mehr von der Spitze sieht.


Was haltet ihr von Gelb?











Neue Woche - neues Glück - neuer Lesestoff

Man soll ja nie aufhören, wieder anzufangen, bzw. nie anfangen, aufzuhören. Das kann man auf ziemlich viele Lebensbereiche anwenden, je nachdem, was man gerade so vor hat.

Ich habe (wie immer) vor, schlanker, organisierter, zielgerichteter und irgendwie freier und selbstbestimmter zu werden (wenn's weiter nichts ist) und habe mir letzte Woche ein bißchen neuen Lesestoff bestellt. Ich liebe es, durch amazon zu stöbern und ganz intuitiv Titel auszusuchen. Dieses Mal ist es ein Louise L. Hay Buch geworden und eines mit dem sinnigen Titel "Das brave Tochter Syndrom". Beide Bücher kamen heute an und ich freue mich schon sehr auf die Lektüre.






Außerdem war ich heute schon relativ fleißig, ich habe bereits die Betten frisch bezogen und das Bad geputzt. Innere Ordnung durch äußere Ordnung, kann ja nicht schaden. Das haben die buddhistischen Mönche schon früh erkannt und für sie ist zum Beispiel Kies-Rechen eine Art Meditation. Gleichzeitig werden dabei die Wege top in Ordnung gehalten. Also dachte ich mir, das kann ich auch. Ordnung ist was Angenehmes. Beim Bettwäsche raussuchen sind mir zwei Garnituren in die Hände gefallen, die ich im Schrank auch immer von A nach B schiebe, weil ich sie seit Jahren nicht mehr aufgezogen habe. Heute habe ich sie in einen Plastiksack gesteckt und werde sie nach im Altkleider-Container entsorgen. Und schon habe ich wieder ein kleines Stück mehr Freiraum und der Wäscheschrank ist nicht mehr so zugestopft. Kleine Schritte, ich weiss, aber auch die bringen voran.

Das Wochenende war ganz ok, ich habe viel in Ebay eingestellt, das wollte ich ja schon lange machen, damit sich die Kleiderberge auch mal ein bißchen minimieren. Ich habe meinen Fliederbaum am Samstag mit Ostereiern behängt, da hat noch die Sonne gescheint und wir haben im Garten rumgewerkelt. Am Sonntag war dann total kaltes Waschküchenwetter, mit Schnee und Regen. Was mich im Nachhinein ein bißchen ärgert, ist folgendes: Weil das Wetter am Sonntag wirklich schlecht war, kam das ursprünglich geplante Walken nicht in Frage. Es hat geschneit und geregnet und ich wollte nicht schon wieder eine Erkältung kriegen. Ich habe mich das ganze Wochenende mit dem Gedanken getragen, schwimmen zu gehen. Eine Stunde schwimmen wäre ja ein guter Ersatz gewesen. Und? Ich habe mich nicht getraut. Ist das nicht blöd? Allein der Gedanke, mich im Badeanzug kurz von der Umkleide ins Wasser zu begeben und dabei womöglich gesehen zu werden, hat mich so abgeschreckt, dass ich es lieber gelassen habe. Dabei hatte ich schon die Öffnungszeiten von verschiedenen Bädern hier in der Nähe rausgesucht. Eines hat jeden Abend bis 21.00 Uhr geöffnet, es ist eine "normales" Hallenbad ohne viel Schnickschnack, das wäre zum Schwimmen genau richtig. Vielleicht traue ich mich diese Woche doch mal dahin.

Nachher hole ich die erste Ladung außer Haus gebügelte Wäsche ab und liefere die nächste Ladung gleich nach. Bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis!


Sonntag, 17. März 2013

Leichter werden

Nachdem ich von verschiedensten Seiten nur Gutes über dieses Buch gehört habe, wollte ich mir selbst ein Bild machen und habe es gekauft.



Der Autor beschreibt sehr sympathisch wie er nach mehreren gescheiterten Diät-Versuchen langsam und in kleinen Schritten zum Veganer wurde. Illustriert mit vielen motivierenden Bildern, gleich am Anfang ein "Vorher - Nachher" Bild und mit gaaanz vielen Rezepten, die für mich teilweise wirklich neu sind. So wird zum Beispiel Amaranth verwendet, den ich so noch gar nicht auf dem Plan hatte. Auch Mandelmus findet Verwendung, wobei das wohl ein neues "Trend" Lebensmittel sein muss, denn als ich bei dm mal gucken wollte, was das so kostet, waren beide Regalreihen leergekauft. Hier muss ich ehrlicherweise sagen, ich weiss noch nicht, ob ich das verwenden werde, denn Mandeln sind nicht so mein Ding. Aber Gemüse. Und das kommt nun wirklich reichlich zum Einsatz.

Im Buch werden auch immer wieder "Gemüse-Nudeln" gelobt, z.B. Zucchini oder Möhren als Nudelersatz. Dazu braucht man einen gescheiten Spiral-Schneider. Amazon macht's möglich und so konnte ich meine ersten Testläufe mit Zucchini schon letzte Woche starten. Es erfordert ein bißchen Übung, aber es funktioniert.




Und last but not least habe ich mir eine neue Analyse-Waage gekauft. Böses Teil!! Führt einem die Fakten knallhart vor Augen. Nicht nur das Gewicht, sondern auch Fett- und (das bißchen) Muskelmasse, Wasser- und Knochenanteil. Aber ich hoffe, dass ich so den Verlauf einigermaßen dokumentieren kann, denn es geht ja nicht nur um reinen Gewichtsverlust.





So, nach dem gestrigen Tag mit vielen Geburtstagsleckereien ist nun endgültig Schluß mit dem Geschlemme. Die nächsten Geburtstage finden erst wieder im Mai und Juni statt, und bis dahin ist eine Phase der Ballast-Abwurfes geplant.

Es wird sicherlich nicht einfach, denn ich habe festgestellt, dass ich ab einem gewissen Gewicht auch richtig Hunger entwickle. Bleibe ich darunter, fällt es mir nicht so schwer, weniger zu essen, weil ich da teilweise gar keinen Appetit habe. Muss irgendwie mit dem Stoffwechsel zusammenhängen, wenn er viel kriegt, will er noch mehr.

Ach so, ich möchte noch erwähnen, dass ich nicht vorhabe zum 100 % Veganer zu werden. Ich möchte mir nur die durchaus leckeren Rezepte zur Hilfe nehmen. Ich werde sicherlich auch ab und zu mal ein Stück Fleisch mit Salat oder Gemüse essen. Aber eben nur selten.

Mein Motivations-Bild für die nächsten Wochen:




Freitag, 15. März 2013

Aussortierwut und interessante Funde

Seit ein paar Tagen bin ich so richtig auf dem Aussortier-Trip. Ich sage "so richtig", weil es mir so vorkommt, als hätte ich erst jetzt das Ausräum-Prinzip richtig verstanden. Ich habe natürlich auch früher schon mal ausgemistet, aber anders. Ich bin jedesmal in Stocken geraten, wenn ich mit dem Gedanken dran ging: "Hmm, das Teil war aber mal teuer. Es ist nicht kaputt, also kann ich es nicht wegwerfen". Zack, war es wieder im Schrank oder Regal oder wo auch immer. Oder (und das gibt es bei mir sehr oft: "Das Teil ist ja noch nagelneu, nie gebraucht, kann ich doch nicht wegwerfen". Oh doch, ich kann! Denn wenn es noch nagelneu ist und seit Jahren rumsteht, dann brauche ich es auch nicht. Logische Sache eigentlich. Manches habe ich vielleicht einmal benutzt, aber dann nie wieder, auch das ist mittlerweile ein k.o. Kriterium für den jeweiligen Gegenstand.

Ich habe zunächst in meinem Vorratskämmerchen angefangen. Ananas-Schneider von Tchibo? Rausgeflogen. Keimstation für Sprossen? Habe ich kaum benutzt, ich mag es nicht, wenn die halbabgegrasten Sprossen vor sich hindümpeln, ich kaufe sie lieber, wenn ich sie benötige. Also weg damit. Dann habe ich mich von einigen Kochbüchern getrennt, die ich teilweise seit meiner Hochzeit immer mit umgezogen habe, aber nie reingeschaut habe. Es waren sogar noch alte "Burda" Bücher meiner Mutter dabei, allerdings gut zerfleddert und vom ernährungstechnischen Standpunkt aus sowieso hoffnungslos veraltet. Also, auch weg. Die Frage, ob ich wirklich drei Fliegenklatschen brauche, habe ich auch mit "Nein" beantwortet, und so ging es von einem Teil zum anderen.

Ich habe die Angewohnheit, gerne mal neue Mikrofasertücher zu kaufen oder neue Wischbezüge für den Mop. Die alten, grau gewaschenen habe ich trotzdem gehortet (????) . Ist ja nicht so, dass man die für ein paar Euro in jedem Supermarkt kriegen könnte... Tja, Pech gehabt, sie sind in der Tonne gelandet.

Der witzigste "Fund" ganz hinten unten im Schrank ist allerdings mein allererster kleiner Küchenmixer, mit dem ich die Babynahrung für meine Babies püriert habe. Da die Babies dieses Jahr 20 und 17 Jahre alt werden und durchaus in der Lage sind, selbst zu kauen, da ich mittlerweile einen großen Mixer und einen Pürierstab habe, hat auch der Babymixer den Weg in die ewigen Jagdgründe gefunden.

Das schwierige an der Sache ist jetzt nur, dass ich so richtig "in Fahrt" komme und am liebsten alles durchsortieren würde. Das würde aber den Rahmen sprengen, denn ich habe momentan gar keine Zeit für ein komplettes Durchforsten des Haushalts. Und auch der anfallende Müll will ja weggefahren werden. Also nehme ich mir jeden Tag eine kleine Ecke oder ein Regal vor. Da habe ich noch so richtig viel zu tun. Macht aber durchaus Spaß. Ich stelle mir die Flächen vor, wie sie aussehen, wenn ich nicht alles übereinanderstapeln muss, sondern die Dinge, die ich brauche, schön einräumen kann. Und das beflügelt ungemein.

Außerdem stößt man ab und zu auch auf wirklich nette Sachen. So habe ich in der Osterkiste diese beiden selbstgemachten Karten meiner Mädels gefunden. Und die werfe ich definitiv nicht weg!!










Donnerstag, 14. März 2013

Oster-Deko

... oder selbstbestimmt leben, der nächste Schritt.

Heute vormittag hatte ich mal ausnahmsweise eine komplett leere Bude. Kein später anfangender oder früher aufhörender Unterricht, Tochterkind 1 ganz außer Haus und ich weiter keine Termine. Herrlich!

Nach groben Aufräumarbeiten hatte ich Lust, ein bißchen Osternfreude einziehen zu lassen. Und zwar ganz ohne Kommentare!! Als die Mädchen klein waren, hatten sie sehr viel Spaß an den Figürchen und geschmückten Zweigen. Mit zunehmenden Alter nicht mehr so wirklich, es sei denn, es würde sich um den allerneuesten Trend-Style mindestens von "Depot" handeln. Da ich aber im Laufe der Jahre drei große Umzugskartons voll mit verschiedensten Deko-Sachen gesammelt habe, möchte ich gar nicht unbedingt etwas Neues dazu kaufen. Klar, ändern sich die Modefarben und der Geschmack auch, aber wenn ich ehrlich bin, kann ich eine ganze Menge Stilrichtungen bedienen. Wenn's auch nicht immer top trendy ist. Ich also rauf auf den Dachboden, habe mir den Kopf gestoßen und das Knie angehauen, aber ich wurde fündig. Alle drei Kartons habe ich (alleine!) die schmale Trittleiter runtertransportiert und dann erstmal gesichtet.

In den letzten Jahren hatte ich irgendwie gar nicht mehr so den Dreh dazu, etwas zu schmücken, weil es ja sowieso nicht recht war. Dieses Jahr hatte ich erstens Lust dazu und zweitens ist es mir egal, wenn es den anderen nicht gefällt. Mir gefällt's und das ist wichtig. Zunächst habe ich ein paar Dinge aussortiert. Manchen Keramik Häschen hatten nur noch ein Ohr, einige Kerzen sind zu einem dicken Klumpen zusammengeschmolzen und manches gefiel mir auch einfach überhaupt nicht mehr. Mit  dem Rest habe ich mich so richtig ausgetobt und so ist es geworden:









Das ist eine Keramikschale, die habe ich jetzt als Tisch-Deko umfunktioniert.
Seht ihr den kleinen Frosch in der Blume? 








Von diesen Häkelküken habe ich noch mehr.
Meine Oma hat sie selbst gehäkelt und nach ihrem Tod
habe ich die Küken bekommen. Sie erinnern mich an sie.





Das sind Birkenzweige. Ich hoffe, dass sie noch ein paar 
grüne Blättchen bekommen. Gut, der Strauß ist ein bißchen bunt.
Aber ich habe alles schon gehabt, warum soll ich es nicht aufhängen?








Schlechtes Foto wegen Gegenlicht.
Aber mein Hasenmädchen kommt jedes Jahr aus der Kiste.




Das hier auch.












Diese zwei Holz-Küken habe ich schon ewig. 
Und ich liebe sie!


Tja, so sieht's aus, wenn ich mal ein bißchen Zeit habe. Aber irgendwie fühle ich mich jetzt zufrieden.
Ostern kann kommen!