Montag, 25. Februar 2013

Resteverwertung

Nach meinen kreativen Kochanfällen letzte Woche hatte ich am Wochenende plötzlich allerlei Reste im Kühlschrank. Ich will die auf jeden Fall so gut wie möglich verwenden, ohne dabei tagelang dasselbe zu essen. Gar nicht so einfach, die Dinge sinnvoll zu kombinieren.

Heute haben wir einen Topf mit Bechamel-Kartoffeln nochmal aufgewärmt, neu abgewürzt und mit gebratenem Leberkäse gegessen. Das war ausgesprochen lecker und ruckzuck fertig.

Den Rest vom Lachsragout habe ich eingefroren, da kann ich dann einfach nochmal etwas mehr Soße machen und nochmal Lachs und Krabben reingeben, dann wäre das auch gut verwendet. Schmeckt mit Reis oder Bandnudeln und einem Blattsalat.

Weil wir am Sonntag Besuch hatten, gab es einen Schweinelachsbraten. Der macht sich sozusagen alleine im Backofen und es gibt immer eine leckere Soße, darum mache ich gerne irgendwelche Braten, wenn Besuch kommt. Davon habe ich noch zwei Scheibchen übrig, die kann man ja auch kalt auf Brot essen. Wäre also auch verwendet.

Was jetzt keiner mehr so recht essen mag, sind die fertigen Maultaschen, die ich ganz gerne auf Vorrat hatte. 2 x 6 Stück, von Bürger, schnell zuzubereiten und vielseitig zu verwenden. Als Suppeneinlage oder gebraten mit Kartoffelsalat war das immer recht beliebt bei uns. Im Zuge des Pferdefleischskandals bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher, was da so drin ist. Ich habe heute abend eine Bouillon gekocht und Maultaschenstreifen darin erwärmt. Ein paar selbstgemachte Croutons aus nicht mehr ganz knackfrischen Brötchen dazu (geröstet mit etwas Öl und Knoblauch) und schon habe ich wieder ein ganz gutes Abendessen aus Resten kreiert.

Wenn ich ehrlich bin, bräuchte ich den Rest der Woche nichts mehr einkaufen. Ich könnte alles aus dem vorhandenen Vorrat bestreiten. Und da sind auch noch frische Sachen wie zum Beispiel Zucchini, Paprika, Karotten, Gurken und Blattsalat darunter. Und Obst.

Ich versuche wirklich sehr, soviel wie möglich zu verwenden und zu kombinieren. Und gezielter einzukaufen. Nicht einfach so drauf los. Ist gar nicht mal so schwer. Es bedarf nur ein bißchen Planung und natürlich Übersicht darüber, was man noch so hat. Ich bleibe dran!!

1 Kommentar:

  1. Ich lebe ja seit einem halben Jahr nahezu allein, kaufe immer nur fürs WE ein (wenn der Ehemann hier weilt) und lebe davon noch die ganze nächste Woche. Allerdings habe ich auch kein Problem damit, drei Tage hintereinander das Gleiche zu essen und ich bin eh ein Fan von bunten Pfannen (oder Neudeutsch Wokgemüse).

    Grüße! N.

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