Montag, 4. Februar 2013

Just another manic Monday...

nein, I don't wish it was Sunday. Sonntage mag ich nämlich schon mal überhaupt nicht. Normale Tage sind mir lieber.

Ich habe heute früh ein schönes Zitat von Abraham Lincoln gelesen:

"Denken Sie stets daran, dass Ihr Erfolg in erster Linie von Ihrer Entschlossenheit abhängt!"

Da musste ich mich sofort fragen, wie entschlossen ich denn eigentlich bin. Entschlossen genug? Um ein gesundes und glückliches Leben zu führen? Ich muss das mit einem "Jein" beantworten, also bin ich nicht entschlossen genug. Denn sobald ein Hindernis in welcher Form auch immer auftritt, beginne ich sofort wieder zu zweifeln, mich zu rechtfertigen und unsicher zu werden. Außerdem ist Entschlossenheit auch durchaus kräftezehrend. Das hat etwas mit Ansprüchen zu tun, vor allem mit denen an mich selbst. Wenn ich entschlossen bin, etwas zu tun, dann muss ich es auch tun und das wiederum kann durchaus anstrengend sein. Trotzdem glaube ich, das es nichts Schlimmeres gibt als das Nichtstun. Das Nichtstun-Müssen ist furchtbar, noch schlimmer das Nichtstun-Können und vor allem die fehlende Anforderung. Ich denke, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Menschen brauchen einfach Forderungen, Herausforderungen und Anforderungen. Wenn schon nicht vor außen, dann auf jeden Fall von sich selbst. Denn jeder hat gewisse Grundansprüche, die er erfüllt haben möchte, ganz gleich welcher Art. Vielleicht sind viele - ich mit eingeschlossen - sich gar nicht mal immer bewußt darüber. Das ist denke ich ein ganz wichtiger elementarer Punkt. Denn wenn sich Enttäuschung breitmacht, das merkt man ja doch sofort. Enttäuschung heißt aber nichts anderes, als dass eine Anforderung nicht erfüllt wurde.

Ich gehöre zur Personengruppe die hohe Anforderungen hat. An mich selbst und vermutlich auch an meine Mitmenschen. Letzteres kann nur schiefgehen, denn die anderen kann (und muss) ich nicht ändern. Vielen ist es sowieso vollkommen egal, was ich denke, hoffe oder gar erwarte. Erkenntnis: Keine Erwartungen an andere Menschen haben.  Alles was ich mir wünsche, hoffe, erträume, liegt in mir selbst. Ich kann das. Ganz alleine. Ich bin die Meßlatte. Nicht die anderen.

Schwierig wird es für mich, wenn ich zusätzlich verbal von außen angegriffen werde. Aber ich denke, damit umzugehen kann man lernen. Denn je zufriedener ich mit mir bin, umso weniger Angriffsfläche biete ich anderen. Ich bin im besten Falle ja zufrieden und da kann es mir egal sein, was andere meinen. Nur wenn ich selbst mit mir ohnehin unzufrieden bin, unsicher bin und auch noch auf Unterstützung oder Ermutigung von außen hoffe, dann endet das leider sehr oft im persönlichen Supergau.

Es sind teilweise nur Kleinigkeiten, viele Kleinigkeiten, die ich an mir gerne anders haben möchte. Die kann ich alle selbst beeinflussen. Die größeren Dinge hängen zwar durchaus mit anderen Menschen zusammen, aber der Kern der Sache liegt in mir.

Also, mein Motto dieser Woche: Nichts von anderen erwarten. Selber entscheiden, selber tun. Entschlossen sein.

Abraham Lincoln war nicht umsonst einer der geistreichsten Männer unserer Geschichte.



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