Donnerstag, 28. Februar 2013

Schon wieder krank

Heute früh ging es meiner Tochter so richtig schlecht. Sie hatte kaum noch Stimme, starke Kopf- und Halsschmerzen. Also war ein Arztbesuch heute unumgänglich.  Man hat mir gleich am Telefon gesagt, dass wir mit längerer Wartezeit rechnen müssen. War mir irgendwie klar... Ich habe ausgiebigst sämtliche Zeitschriften gelesen (die Öko-Test war äußerst interessant, dazu ein anderes Mal mehr).

Als wir wieder rauskamen waren wir beide bepackt mit Rezept, Krankmeldung und privaten Kaufempfehlungen unserer Frau Doktor. Das Tochterkind ist schlimmer krank als ich. Bei ihr ist der Infekt noch am Anfang, bei mir zieht sich das ja schon eine Weile. Trotzdem sollen wir beide ein Antibiotikum nehmen, ich bin den Rest der Woche krank geschrieben und ansonsten gab es die üblichen Ansagen: Viel Trinken, Ruhe, Wärme usw. Im Geschäft waren sie wenig amused, dass ich schon wieder fehle, aber ich kann es nicht ändern. Ich bin im Moment echt nicht in der Lage 4 Stunden zu stehen und Kunden zu beraten. Außerdem sehe ich ziemlich verquollen aus.

Tja, da bin ich wieder, auf meinem Sofa, mit Wasser und Tee (und der Überlegung, ob ich das Antibiotikum nehmen soll, ich hatte ja erst vor einer Woche ein anderes). Mir geht es auf jeden Fall besser als meiner Tochter.

Diese Infekte gehen mir allmählich mächtig auf die Nerven. Ich hoffe auf Frühling. In der Apotheke standen die Menschen Schlange, die meisten schniefend und verhustet. Ein paar Sonnenstrahlen würden uns allen sicherlich gut tun.


Mittwoch, 27. Februar 2013

Wieso gibt es keinen Tapferkeits-Orden für Mütter?

Ja, warum eigentlich? Was eine Mutter täglich so leistet, ist absolut heldenhaft. Warum sieht das bloß keiner? Ich bin normalerweise nicht der Typ, der sich selbst auf die Schulter klopft, aber heute kann ich das durchaus tun. Ich bin stark erkältet, habe Halsweh und Schnupfen und fühle mich alles andere als gut. Gott sei Dank, nicht sterbenskrank, aber trotzdem stark eingeschränkt. Ich war heute nicht arbeiten, weil ich das weder mir noch den Kunden zumuten wollte. Aber erholen, daheim, ausruhen ??

Ich habe nur das allernötigste erledigt, aber auch das war anstrengend. Ich habe eine Ladung Wäsche gewaschen und aufgehängt und habe dazu sehr viel länger gebraucht als gewöhnlich. Dann habe ich eine Rindfleisch-Nudelsuppe gekocht und einen vitaminreichen Obstsalat geschnippelt (Kiwi, Orange, Apfel, Banane, Walnusskerne). Danach war Küche aufräumen angesagt. Und Spülmaschine befüllen und ausräumen. Der Hase wollte versorgt werden, die Toiletten habe ich mit Sagrotan bearbeitet, die Schuhe im Eingang zum tausendsten Mal richtig hingestellt und dann einen Einkaufszettel geschrieben, den mein Mann heute abend abgearbeitet hat.

Gleichzeitig kam meine Jüngste nach der zweiten Stunde wieder heim, auch stark erkältet. Ich koche ihr Tee, fühle die Stirn und habe beschlossen, sie morgen zum Arzt zu bringen. Ich möchte ausschließen, dass sie an der "richtigen bösen" Grippe erkrankt ist. Sie ist wirklich stark angeschlagen, hat heute tagsüber viel geschlafen. Die Große hat andere Beschwerden, mehr so Magen-Darm mäßig, beide Mädels völlig außerstande mir irgendwas zu helfen.

Was tut man als Mutter also? Man betüddelt sie, macht sich Sorgen, macht Essen, das sie mögen und denkt sich, na toll, mir geht es ja auch nicht gerade berauschend. Interessiert aber keinen.  Mein Mann kam heute schlecht gelaunt heim, hat sich ein schönes Wannenbad gemacht und schläft nun auf dem Sofa.

Ich kann gleich nochmal die Küche in Ordnung bringen, den Wohnzimmer-Tisch abräumen und nur hoffen, dass es mir nie so schlecht geht, dass ich auf andere angewiesen bin. Dabei habe ich keine Säuglinge oder Kleinkinder mehr und kann normalerweise wenigstens nachts einigermaßen schlafen. Das können andere Mütter bei weitem nicht.

Liebes Deutschland, warum können kranke Männer komplett abschalten, auf Durchzug stellen und Frauen eben nicht? Mich nervt das gerade ein bißchen. Ich kann einfach nicht abschalten und alles ignorieren. Denn wenn ich heute das Notwendige nicht erledige, dann häuft sich das spätestens morgen zu einem großen Berg.

Liebe Mütter und auch Nichtmütter, die trotz schwieriger Lebenssituation durchhalten, wir können stolz auf uns sein. Das macht uns so schnell keiner nach. Wir verdienen einen Orden. Oder zwei. Ändert zwar auch nichts, aber wäre wenigstens ein bißchen Anerkennung. Und, jo, wir schaffen das. Wer, wenn nicht wir? Der liebe Gott hat sich vermutlich was dabei gedacht und Frauen sind in der Tat sehr stark. Auch wenn es anstrengend ist.

Grippe Monster

Die letzten Tage habe ich mich mit starker Erkältung und reichlich Grippostad zum Arbeiten geschleppt. Heute geht gar nichts mehr, es hat mich richtig erwischt. Ich bin ein niesendes, schniefendes Grippe-Monster mit verquollenen Augen, Halsweh und Husten - einmal das ganze Programm. Schon gestern haben mir ständig die Augen getränt und mein Kajal ist total zerlaufen. Heute sind die Augen so vertränt, dass gar keine Schminkerei möglich war. Weil ich ja erst vor anderthalb Wochen eine Blasenentzündung hatte, wollte ich nicht schon wieder krank sein. Aber aus Vernunftsgründen habe ich mich heute krank gemeldet, auch wenn ich ein schlechtes Gewissen deswegen habe. Wenn ich das ganze noch weiter verschleppe, wäre das aber auch nicht gut gewesen. Ich kann's nicht ändern, auch wenn ich es blöd finde.

Jetzt sitze ich auf dem Sofa, trinke Tee bis zum Abwinken und kurble die Papiertaschentuch-Industrie an.

Das Positive an dieser Sache? Ich "entgifte" gerade automatisch, weil ich diese blöden Schleimlöser nicht vertrage und diese wie ein Darmreinigungsmittel wirken... Zusammen mit dem vielen Tee ist das vielleicht gar nicht mal soo schlecht. Wenn es mir wieder besser geht, will ich ja wieder mit meinem clean eating weitermachen, um mein Gewicht zu verringern.

Unbedingt! Ich will mich einfach wieder wohl in meinem Körper fühlen.




Wie man unschwer erkennen kann, bin nicht ich die Frau auf dem Foto, sondern die Schauspielerin Sophie Schütt. Aber das Verhältnis der  Figuren finde ich ganz gut auf mich übertragbar. So ungefähr wie links bin ich (weniger Po, aber sonst kommt es hin) und so wie die Dame rechts möchte ich (wieder) werden. 

Aber jetzt muss erstmal diese blöde grippale Infekt weggehen. Ich muss mich wirklich zwingen, nichts zu tun und "nur" auf dem Sofa zu sitzen. Ich sehe schon wieder soviel Kram, der dringend erledigt werden müsste. Es fällt schwer, das einfach liegenzulassen. Aber heute ist es vernünftiger, mich nicht soviel zu bewegen. Also, hoch die Tee-Tasse, nächste Runde!


Dienstag, 26. Februar 2013

Bio - Siegel


Das hier ist das EU Bio-Logo.

Das EU-Bio-Logo, in der neuen Form als Blatt auf grünem Grund, ist seit dem 01. 07. 2010 verbindlich und entspricht im Wesentlichen den Kriterien des deutschen Logos. Es garantiert Mindeststandards an Qualität für Lebensmittel aus Europa. Einhaltung der Richtlinien wird kontrolliert, Missbrauch ist strafbar.




Das staatliche deutsche Bio-Logo, das grüne Sechseck, ist seit 2001 auf über 51.000 Produkten zu finden, welche der EU-Öko-Verornung entsprechen.
Das bedeutet, 95 % des Inhalts müssen ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung entstammen. Prinzipiell sind chemische Hilfsmittel für Tier- und Pflanzenzucht, Bestrahlung und Gentechnik tabu. Allerdings kann in Versorgungsnotlagen bis zu 0,9 % des Futters aus konventionellem Anbau stammen oder auch genetisch verändert sein. Das Endprodukt darf bis zu 47 Zusatzstoffe enthalten, zu denen auch Pökelsalz zählt.








Die Biosiegel der Produktionsverbände kennzeichnen Produkte, die über die Mindeststandards der EU-Öko-Verordnung hinaus den strengeren Bestimmungen des jeweiligen Verbandes genügen.



Vergleich der bekanntesten Biosiegel

EU-Bio-SiegelBiolandDemeterNaturland
Zusammensetzung Produkte95 % der Zutaten ökologischer Herkunft, aber auch bis zu 0,9 Prozent an gentechnisch verändertem Material100 % der Zutaten ökologischer Herkunft100 % der Zutaten ökologischer Herkunft ?
verbotene ZusatzstoffeGeschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe etc.Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe, Jodierung, Nitritpökelsalz und natürliche Aromen
erlaubte Zusatzstofferund 50 Zusatzstoffe insb. Hefeextrakt, natürliche Aromen, Nitritpökelsalz ?Nur 13 absolut notwendige Zusatzstoffe sind in der Verarbeitung erlaubt ?
Schweinehaltung ? ? ? ?
Kuhhaltung ? ?Enthornung ist nicht zulässig, Hörnertragende Rassen sind für Milchvieh vorgeschrieben, Genetisch hornloses Milchvieh ist nicht erlaubt ?
Kuhtrainererlaubt (nicht geregelt)verbotenverbotenverboten
Hühnerhaltung ? ? ? ?
Gentechnisch verändertes Futtererlaubtverboten (Erzeugnisse müssen ohne Verwendung von GVO und/oder GVO-Derivaten hergestellt werden)verbotenverboten
konventionelles Mischfuttererlaubt, Schweinen und Geflügel bis max. 10 %, Rindern, Ziegen und Schafen 0 %, zugelassen sind z.B. konventionelles Soja und Trester aus Zitrusfrüchten ?verboten ?
Futterzukauferlaubterlaubt, aber max. 50%erlaubt, aber max. 50%erlaubt, aber max. 50%
TiertransporteTiertransporte sollten mit wenig Stress einhergehen, Tiere dürfen weder mit Stromstößen getrieben werden noch mit allopathischen Beruhigungsmitteln behandelt werden ?Kurze Transportwege sowie der Transport von Schlachtkörpern sind anzustreben, Entfernung zur Schlachtstätte nicht mehr als 200 km ?
Stickstoff-Düngererlaubt, aber begrenzterlaubt, aber eng begrenzt ?erlaubt, aber begrenzt auf 112 kg Stickstoff/ha/Jahr
Organische Handelsdüngererlaubt (Blut-, Fleisch- und Knochenmehle sowie Guano)verboten (Blut-, Fleisch- und Knochenmehle sowie Guano) ?verboten (Blut-, Fleisch- und Knochenmehle)
synthetische Pflanzenschutzmittelverbotenverbotenverbotenverboten
Pflanzenschutzmittel auf Kupferbasiserlaubt max. 6 kg/ha/Jahrerlaubt (wieviel?)erlaubt max. 3 kg/ha/Jahr nur in Dauerkulturen (Weinbau, Obstbau, Hopfenbau), Kupfereinsatz bei Kartoffeln und Tomaten nicht erlaubterlaubt max. 3 kg/ha/Jahr; im Hopfenanbau
max. 4 kg/ha/Jahr
BewirtschaftungsformTeilumstellung und damit ökologische und konventionelle Bewirtschaftung in einem Betrieb möglichGesamtbetriebsumstellung, ausschließlich ökologische Bewirtschaftung aller Betriebszweige vorgeschriebenGesamtbetriebsumstellung, ausschließlich biologisch dynamische Bewirtschaftung für den gesamten Betrieb. Für landwirtschaftliche Betriebe ist Tierhaltung obligatorisch.Gesamtbetriebsumstellung vorgeschrieben


Ist auch nicht wirklich prickelnd, oder? Auf welches Siegel achtet ihr denn? Ich könnte jetzt nicht wirklich sagen, welches ich persönlich am besten und sichersten finde. 

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Billig = schlecht ?

Momentan wird viel über Lebensmittelqualität diskutiert.  Ich bin immer noch entsetzt darüber, wieviel Mißbrauch da getrieben wird. Und nein, ich bin kein Sozialfall, der immer nur die billigsten Lebensmittel kaufen muss, um über die Runden zu kommen. Ich bin eine Vertreterin der aus der naiven Ecke, denn ich erwarte einwandfreie Qualität von einem im Deutschland verkauften Lebensmittel. Jedenfalls war es bisher so. Ich bin wirklich davon ausgegangen, dass auch Aldi & Co. trotz billigerer Preise tadellose Qualität liefern. Dass die Waren kontrolliert werden, dass so ein Betrug nicht stattfinden kann. Ich bin belehrt worden! Natürlich kann man zum Beispiel von einem 3 Euro TK-Hähnchen nicht erwarten, dass es das teuerste Futter bekommen hat, aber zumindest doch ein einwandfreies. Ich bin sozusagen von einem guten Standard ausgegangen. Aber ich gebe auch ganz ehrlich zu, dass auch ich mich gefreut habe, wenn ich mal ein teureres Stück Fleisch im Sonderangebot erstanden habe. Bin ich da wirklich die einzige Verbraucherin, die nicht sagt, "nein, danke, ich nehme lieber das andere Fleisch zum doppelten Preis, der Qualität wegen?" Und anders gefragt, garantiert ein hoher Preis tatsächlich automatisch hohe Qualität?

In der momentanen Diskussion sind viele Leute der Ansicht, der Verbraucher sei ja selbst schuld, wenn er "billig" einkauft. Das ist mir zu einseitig geurteilt. Wenn schon, dann hat der Verbraucher höchstens eine Teilschuld. Was soll denn eine Familie mit wenig Einkommen machen? Oder Studenten oder alte Leute mit wenig Rente? Die müssen gucken, wie sie über die Runden kommen. Und auch Menschen mit wenig Einkommen sollten eine gute Standardversorgung erwarten dürfen. Und was ist mit diesen betrügerischen Produzenten ohne jeglichen Anstand und Moral? Denen gehört doch das Handwerk gelegt!! Da geht es nicht drum, "was erwartet denn der dumme Bürger, wenn er ein billiges Lebensmittel kauft?"  Er erwartet mit Sicherheit trotzdem ein einwandfreies und das sollte auch so sein.

Wir leben in einem Staat, der angeblich bei der Lebensqualität ganz vorne mitmischt. In einem Staat der Bürokratie an jeder Ecke. Und dann wird uns teilweise so ein Mist als Lebensmittel angedreht ? Bin ich wirklich so von einem anderen Stern, weil ich durchaus von Anstand und Moral bei den Prodzuenten ausgehe und nicht nur von unermeßlicher Profitgier? Vermutlich ja, wenn ich so manche Argumentationen höre.

Aber wie auch immer, ich gehöre Gott sei Dank zu den Menschen, die in der Lage sind, in Zukunft deutlich anders einzukaufen. Und das werde ich auch tun. Ich will mich einfach nicht mehr betrügen lassen. Bei mir war es oft einfach die Bequemlichkeit, mal kurz in einen Discounter reinzuspringen, weil es die ja nun wie Sand am Meer auf dem Weg zu Arbeit gibt. Der nächste gute Bio-Laden ist ca. 15 km entfernt und bedarf einer gezielten Anfahrt. Was mit ein bißchen Planung absolut machbar ist.

Bei dieser ganzen Diskussion finde ich auch wichtig, die Regionalität einzubeziehen. In den allermeisten noch so kleinen Örtchen gibt es einen Fleischer oder Bäcker. Die kann man dann gezielt unterstützen. Selbst wenn da nicht alles Bio ist, so sind die Sachen aber bestimmt hochwertiger, weil einfach in kleinerem Maßstab produziert. Oder man kann den Wochenmarkt einplanen. Wenn es im Ort keinen gibt, dann eben im nächsten. Da findet man auf jeden Fall regionale Anbieter.

Und ich werde auf das "richtige " Bio Siegel achten. Da gibt es mittlerweile ja auch soviele, dass man schon mal den Überblick verliert. Dass auch das leider keine Garantie gibt, sieht man  am aktuellen Eier Skandal.

Vielleicht sollten wir uns eigene Hühner zulegen, dann wäre wenigstens das geklärt.









Montag, 25. Februar 2013

Resteverwertung

Nach meinen kreativen Kochanfällen letzte Woche hatte ich am Wochenende plötzlich allerlei Reste im Kühlschrank. Ich will die auf jeden Fall so gut wie möglich verwenden, ohne dabei tagelang dasselbe zu essen. Gar nicht so einfach, die Dinge sinnvoll zu kombinieren.

Heute haben wir einen Topf mit Bechamel-Kartoffeln nochmal aufgewärmt, neu abgewürzt und mit gebratenem Leberkäse gegessen. Das war ausgesprochen lecker und ruckzuck fertig.

Den Rest vom Lachsragout habe ich eingefroren, da kann ich dann einfach nochmal etwas mehr Soße machen und nochmal Lachs und Krabben reingeben, dann wäre das auch gut verwendet. Schmeckt mit Reis oder Bandnudeln und einem Blattsalat.

Weil wir am Sonntag Besuch hatten, gab es einen Schweinelachsbraten. Der macht sich sozusagen alleine im Backofen und es gibt immer eine leckere Soße, darum mache ich gerne irgendwelche Braten, wenn Besuch kommt. Davon habe ich noch zwei Scheibchen übrig, die kann man ja auch kalt auf Brot essen. Wäre also auch verwendet.

Was jetzt keiner mehr so recht essen mag, sind die fertigen Maultaschen, die ich ganz gerne auf Vorrat hatte. 2 x 6 Stück, von Bürger, schnell zuzubereiten und vielseitig zu verwenden. Als Suppeneinlage oder gebraten mit Kartoffelsalat war das immer recht beliebt bei uns. Im Zuge des Pferdefleischskandals bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher, was da so drin ist. Ich habe heute abend eine Bouillon gekocht und Maultaschenstreifen darin erwärmt. Ein paar selbstgemachte Croutons aus nicht mehr ganz knackfrischen Brötchen dazu (geröstet mit etwas Öl und Knoblauch) und schon habe ich wieder ein ganz gutes Abendessen aus Resten kreiert.

Wenn ich ehrlich bin, bräuchte ich den Rest der Woche nichts mehr einkaufen. Ich könnte alles aus dem vorhandenen Vorrat bestreiten. Und da sind auch noch frische Sachen wie zum Beispiel Zucchini, Paprika, Karotten, Gurken und Blattsalat darunter. Und Obst.

Ich versuche wirklich sehr, soviel wie möglich zu verwenden und zu kombinieren. Und gezielter einzukaufen. Nicht einfach so drauf los. Ist gar nicht mal so schwer. Es bedarf nur ein bißchen Planung und natürlich Übersicht darüber, was man noch so hat. Ich bleibe dran!!

Freitag, 22. Februar 2013

Bügelfreuden


Das ist jetzt vielleicht nicht gerade super stylish, aber ich finde authentische Bilder und Blogs viel interessanter als so manche, die nur museumsreife und oscarverdächtige Aufnahmen zeigen. Ich habe Bügelwäsche! Und zwar viel! Und bügeln gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben (obwohl ich schon gehört habe, dass es Frauen geben soll, die gerne bügeln.... Falls ihr eine seid, bitte melden! Ihr kriegt meine Adresse und dürft mich besuchen und eurer Leidenschaft frönen...)

Ich habe mir erstmal eine schöne grosse Tasse Tee gemacht (mit bißchen himmlischen Beistand drauf, kann ja nicht schaden), und dann eine Stunde lange gebügelt und gefaltet. Jetzt habe ich einen ganzen großen Korb geschafft. Tschakka! (Den anderen ignoriere ich jetzt erstmal und die neue Wäsche in der Tonne vielleicht auch). Heute mittag geht es dann weiter. Ich weiss auch nicht, wir sind 4 Personen und keine 40. Der Wäsche nach zu urteilen sind wir zumindest eine Fußballmannschaft.
Etappen-Sieg!






Power-Pulver: Wurzelkraft von Dr. Jentschura

Jetzt, im ausgehenden Winter, ist bei vielen das Immunsystem ziemlich strapazier und oft am Limit der Belastbarkeit. Deswegen werden momentan viele Menschen  krank, fühlen sich matt und antriebslos und dauermüde. Unser Immunsystem kann eine Unterstützung gut gebrauchen!

Ich bin da auf ein natürliches pflanzliches Produkt gestoßen, das eine wunderbare Ergänzung zur normalen Nahrung ist: "Wurzelkraft" von Dr. Jentschura.

Es ist ein geschrotetes Gemisch aus 100 Zutaten und in zwei Geschmacksrichtungen (fruchtig und würzig) erhältlich. Ich habe zunächst die fruchtige Variante getestet. Hochwertige Südfrüchte werden mit heimischen Früchten und einer Kräuter-Gewürz-Gemüsemischung zu einer Art grobem Pulver geschrotet. Ca. 3 Teelöffel pro Tag reichen, um den Organismus zu stärken. Man kann es so essen, schmeckt sehr lecker und fruchtig, vom Mundgefühl so ählich wie ein Knuspermüsli mit getrocketen Früchten, nur eben viel feiner. Man kann die Mischung auch über Müslis, Joghurts usw. geben oder in Saft einrühren. Mir schmeckt es pur aber wirklich super gut.

165 g       ca. 25 Euro
erhältlich in Reformhäusern, Bio-Läden und auch über amazon
Soviel ich weiß, gibt es auch noch eine kleinere Größe als 165 g.




Zusammensetzung:


Früchte 37 % (Ananas, Mango, Papaya, Himbeeren, Apfelgranulat3, Acerolakirschen, Heidelbeeren, Orangenfrüchte, Blaubeeren, Preißelbeeren, Brombeeren, Aprikosen, Zitronenschalen), Blütenpollen 31 %, Kürbiskerne3, Süße Mandeln, Lupinengrieß, Buchweizen3, Hirse3, Sonnenblumenkerne3, Walnüsse, Gewürze, Kräuter 1,1 % (Hagebuttenschalen, Dillfrüchte, Bärlauchkraut, Brennesselblätter, Rosmarinblätter, Ysopkraut, Eukalyptusblätter, Melissenblätter, Schachtelhalmkraut, Schafgarbenkraut, Weinblätter, Artischockenkraut, Brunnenkresse, Dillkraut, Eisenkraut duftend, Estragonkraut, Johannisbeerblätter schwarz, Lungenkraut, Melissenkraut, Orangenblätter, Quendelkraut, Rosenblütenblätter, Bibernellkraut, Brennesselkraut, Brombeerblätter, Erdbeerblätter, Himbeerblätter, Kapuzinerkressekraut, Lemongras, Maishaare, Sellerieblätter, Tausendgüldenkraut, Kerbelblätter), Gemüse 1 % (Rote Bete, Kohlblätter, Linsen rot, Karotten, Löwenzahnblätter, Kohlrabi, Rettich schwarz, Spargel, Kichererbsen, Paprika), Amaranth.

3 Zutat aus ökologischer / biologischer Produktion
21 % der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
DE-ÖKO-064

Eine ganze Menge, oder? Der Körper kommt mit nur 3 Teelöffeln täglich in den Genuß der ganzen guten Pflanzeneigenschaften. Geeignet für alle Personen, die Leistung bringen wollen/müssen, sei es bei geistiger Anstrengung oder auch bei körperlicher. Auch für Schüler geeignet. Die Vielfalt der enthaltenen Vitalstoffe hilft Zellen, Organe, Gefäße und Gelenke zu versorgen, um entweder deren Funktion oder deren Regenerierung zu unterstützen.

Enthalten sind:

- Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente)
- Vitamine
- sekundäre Pflanzenstoffe
- komplexe Kohlenhydrate und wertvolle Ballaststoffe
- essentielle Fett- und Aminosäuren (insbesondere über die Nüsse und die Blütenpollen)
Das alles ist ohne Zusatzstoffe, ohne Zuckerzusatz und gluten- und laktosefrei

Wurzelkraft hilft dem Körper beim Regenerieren nach einer Krankheit, es hilft beim Gesundbleiben und durch die guten Eigenschaften der verwendeten Pflanzen wirkt es sich sogar positiv auf unser Äußeres aus. Haare, Nägel, Zähne und die Haut profitiert von den guten Eigenschaften.

Wer sich was Gutes tun will, sollte das durchaus mal probieren!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Ich will alles, ich will alles - und das sofort...

"Ich will alles, ich will alles und das sofort...." Vielleicht kann sich die ein oder andere von euch noch an diesen Songtext von Gitte erinnern. Irgendwie geht mir dieser Refrain gerade nicht aus dem Kopf. Weil er genau das ausdrückt, was ich denke und fühle. Ja, ich weiss, "alles und sofort", das geht nicht und ist völlig unrealistisch. Das heißt aber nicht, dass ich es mir nicht trotzdem wünsche. Es ist wohl leider meine innere Haltung. Und dadurch setze ich mich enorm unter Druck.

Angefangen hat diese Woche mit der Mitteilung, dass einige Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz zuviele Überstunden angehäuft haben und diese nun reduzieren müssen. Sprich, daheim bleiben. Für mich gilt das nicht, da ich einen anderen Vertrag habe und mir alle meine gemachten Stunden seit neuestem auch bezahlt werden, ich habe sozusagen einen sehr großen Zeitpuffer nach oben. Oder anders erklärt, ich kann locker das Doppelte meiner "normalen" Stunden ableisten, ohne dass es "zuviel" wird. Also zuviel für den Laden. Ob mir das zuviel wird, fragt keiner. Und irgendwie fühle ich mich schon wieder so in einer Einbahnstraße, umdrehen verboten.

Ursprünglich bin ich gerade dabei, daheim Extrem-Aufräumen und Entrümpeln zu betreiben. Irgendwie scheine ich das Prinzip des Ausmistens jetzt endlich richtig verstanden zu haben. Wenn mir ein Teil nicht so gut gefällt, dass ich mich wirklich drüber freue, oder es nicht wirklich praktisch ist und benutzt wird, dann kann es weg. Egal, was es mal gekostet hat, egal, ob ich es in 10 Jahren vielleicht nochmal brauchen könnte. Oder Dinge, die mit negativen Assoziationen belegt sind. Die einen an Menschen oder Umstände erinnern, die nicht immer so toll waren. Weg damit! Unter diesem Gesichtspunkt ist natürlich eine ganze Menge in einem Haus mit 4 Personen überflüssig. Aber mein Traum, einen übersichtlichen Haushalt mit lauter Dingen zu haben, die ich mag, mit denen ich mich wohlfühle und die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, der ist gerade sehr präsent und den möchte ich auf jeden Fall umsetzen. Meine "Daheim-Wohlfühl-Oase". Ohne überflüssigen Tand. Diese Vorstellung ist so richtig befreiend. Wenn nicht jetzt, wann dann? Dasselbe gilt für meinen Kleiderschrank. Es fällt mir gerade richtig leicht, gewisse Sachen loszulassen. Man muss sie einfach objektiv betrachten. Nicht durch die persönliche Brille. Aber - so entsteht ein gewaltiger Haufen mit Sachen, die locker noch verkäuflich sind. Nur stellen die sich nicht selbst bei Ebay ein, also wie Handlungsbedarf und irgendwie Druck.

Dann habe ich momentan einen richtigen Kochfimmel, ich probiere aus und koche Rezepte, die ich schon lange mal nachkochen wollte, ich bin dabei, meine Vorratshaltung komplett zu überdenken und es macht mir Spaß.

Tja, außerdem wird es draußen wieder heller und freundlicher und ich freue mich unbändig aufs Walken. Leider (oder Gott sei Dank) ist es diese Woche noch sehr kalt bei uns und ich war ja erst krank, ich warte also auf Plusgrade. Ansonsten wüßte ich jetzt schon nicht, wann genau ich meine Walking-Stunde durchführen sollte.

Ich könnte diese Aufzählung noch locker erweitern, aber ich denke, man merkt schon, woraus es hinausläuft.

Daheim alles neu ordnen, Rezepte und Kochbücher sichten, zeitaufwendige Kochprojekte starten, Ebay, Sport und sehr viel beruflicher Einsatz - das ist zuviel auf einmal. Dabei habe ich das Bloggen noch nicht einmal dabei, obwohl ich auch hier ganz viele Themen hätte, über die ich gerne mal schreiben würde. Die typische "Ich will alles" - Situation. Klar, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden, aber die Grenze zwischen es macht mir gerade noch so Spaß und wumms - es ist mir definitiv zuviel, die ist sehr dünn. Und dann kann es sein, dass ich wieder in völlige Untätigkeit zurückfalle, weil ich enttäuscht bin und das Gefühl habe, das alles wird ja sowieso nichts, ich schaffe das nicht.

Ich will es aber schaffen! Und ich bin auch durchaus belastbar! (Nur im Einteilen der Zeit bin ich nicht so der Meister...). Ich wüßte auch nicht, auf was ich jetzt erst einmal zurückstellen sollte, denn die Sensibilisierung ist ja da, die läßt sich nicht einfach abstellen. Oh, heilige Ungeduld, ich bräuchte einen Zauberstab oder wenigstens eine gute Fee.

Ich habe übrigens eine natürliche Nahrungsergänzung entdeckt, für Leute die viel leisten wollen (müssen) und die belastbar bleiben wollen. Darüber erzähle ich im nächsten Post!


Montag, 18. Februar 2013

Gold und Silber - ein Frühlingstrend



Quelle: http://www.esprit.de/ballerinas/metallic-ballerina-P10422_713


Letzte Woche habe ich mal wieder in meinem geliebten Esprit online shop gestöbert. Ich mag diesen Shop auch deshalb so sehr, weil er mir gleich Outfit Vorschläge zum jeweilig aufgerufenen Artikel anbietet. So kann ich entweder gezielt nach Vorschlägen zu bereits vorhandenen Kleidungsstücken suchen oder mich einfach so inspirieren lassen.

Ein paar Tage zuvor hatte ich mir eine lachsfarbene Jeggings gekauft. Tolle Farbe wie ich finde. Die Hose passt mir super, sie ist schön für den Frühling, also musste sie mit. Daheim stand ich dann vor der Frage, was ich denn nun dazu kombinieren könnte. Außer Dunkelblau ist mir nichts Besonderes eingefallen, also habe ich Esprit befragt. Und da kam dann dieses Outfit dabei raus:



Goldmetallic Ballerinas mit einem langen beigefarbenen Cardigan. Das fand ich richtig gut, so würde ich mich wohlfühlen. Einen ähnlichen Cardigan habe ich bereits, die Jeggings habe ich auch, nur die Schuhe haben noch gefehlt. Et voilà, hier sind sie. Ich fühle mich wie eine Prinzessin mit goldenen Schuhen.

Heute ist es leider viel zu kalt dafür, aber sobald ich diese Kombination anhabe, zeige ich euch Tragebilder. 

Für heute gibt es diese hier:













Samstag, 16. Februar 2013

Blumengrüße

Habe ich gestern noch von meinem Mann bekommen, einen "verspäteten" Valentinsstrauß. Habe mich sehr gefreut, zumal es mir ja eh nicht so super gut geht im Moment.

Jetzt erfreue ich mich an diesem Anblick und teile ihn mit euch!

Einen schönen Start ins Wochenende!!




Freitag, 15. Februar 2013

Krank

Bin schon wach (und aufgestanden), nachdem ich mich die halbe Nacht schlaflos herumgewälzt habe. Vermutlich habe ich eine Blasenentzündung. Ich habe schon den ganzen gestrigen Tag Beschwerden gehabt, aber da meine Ärztin mittags geschlossen hatte (irgendwie hat die immer zu, wenn ich sie brauche...), habe ich es erstmal mit Extrem-Teetrinken versucht. Abends wurde es dann schlimmer und ich habe den abend mit Wärmflasche auf dem Bauch und Wasserglas in der Hand verbracht. (Alleine am Valentinstag, weil man GG mal wieder in Brüssel weilt). Das war aber nun wirklich nicht der Grund für meine Beschwerden. Ich war kürzlich ohne Jacke eine etwas längere Zeit draußen bei Minusgraden und habe da deutlich gefröstelt, mir aber nichts weiter gedacht.

Das reichte offensichtlich schon, denn wuppps, meldet sich die "untere Etage". Ich hatte schon ziemlich lange keine Blasen-Entzündung mehr, Gott sei Dank, denn als junge Frau leider sehr oft. Deswegen kenne ich die Symptome recht gut und kann das ganze schon sehr am Anfang erkennen. Bei mir hilft auch sonst leider nichts außer Antibiotikum, das hat sich im Laufe der Jahre leider so herauskristallisiert. Auch wenn manche Ärzte mir nicht geglaubt haben und "es erstmal so versuchen". Mit Blasentee, ansäuernden Tabletten und so gruselig gelben Dingern, die alles einfärben. Nach drei Tagen hieß es immer: "Oh, da brauchen wir doch ein Antibiotikum".

Um acht werde ich also mal zu meiner Ärztin tigern, das "Becherchen" habe ich schon dabei. Bin gespannt, was sie sagt (also, eigentlich nicht, kann es mir denken).

Ich bin ein bißchen genervt, denn bisher hat mein Immunsystem super durchgehalten. Kein Husten, kein Schnupfen, alles super. Aber in den letzten Tagen ist es hier sehr sehr kalt, immer minusgradig. Das war jetzt wohl doch zuviel. Obwohl ich immer noch (!!) Orangen vom lustigen Obstmann auspresse, aber ganz allmählich gehen sie zur Neige.

Hattet ihr schon mal Blasen-Entzündung? Dann wißt ihr ja, dass das wirklich sehr weh tut und man alle 2 Minuten zur Toilette läuft. Mir ist meistens am Anfang noch leicht übel, oft mit Fieber verbunden und die Gliedmaßen fühlen sich tonnenschwer an.

Mal sehen, was die Frau Doktor nachher meint.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Experiment Steckrübensuppe

Immer noch angewidert durch den Pferdefleisch-Skandal habe ich mich heute für vegetarisches Essen entschieden. Vor einer Weile habe ich in Christinas schönem Blog (guckst du) http://christinamachtwas.blogspot.de/2013/02/steckrubensuppe-la-meiner-mama.html 
das Rezept für eine Steckrübensuppe gelesen, verbunden mit der Frage, ob die Leser Steckrüben schon mal gegessen haben. Ich musste das verneinen. Klar, habe ich diese Steckrüben schon tausendmal gesehen, aber wirklich noch nie gegessen. Da mir die Zubereitung gefiel und nicht weit von meiner eigenen Kartoffelsuppe weglag, wollte ich das unbedingt mal probieren. Here we go!

Zunächst habe ich mir eine schöne Steckrübe ausgesucht, diese geschält und kleingeschnitten.




Die Möhren sind zwar nicht Bio, aber immerhin aus Deutschland und nicht dreimal um die Weltkugel gejettet. Ansonsten habe ich weniger Knoblauch genommen als bei Christina angegeben und auch keine Brühwürfel, sondern meine selbstgemachte Suppenwürze, Pfeffer und Salz. Und ich habe sie mit dem Kartoffelstampfer grob gestampft und nicht völlig püriert. Aber das kann ja jeder machen, wie er mag.

Das ganze geht wirklich schnell, schmeckt lecker, ist aus "reinen" Produkten, also nicht vorgefertigtes dabei und außerdem noch ohne Fleisch. Ein ideales Essen also. 

Ich muss sagen, das Experiment Steckrübe ist gelungen. Ich hatte mal noch gefragt, wie die denn so schmecken und finde nun, dass sie an den Geschmack von Kohlrabi erinnern. Das harmoniert super mit Kartoffeln und gibt gerade in Suppen und Eintöpfen eine frische Note!





Aufreger - Pferdefleisch im Essen

Ein "neuer" Skandal hat uns erwischt, Pferdefleisch statt Rindfleisch in Fertigprodukten. Verkauft von vielen großen Supermarktketten wie zum Beispiel Edeka, real, Kaiser's und anderen. Jetzt kann man theoretisch sagen, die können ja nichts dafür, sie haben es ja "nur" verkauft" und nicht produziert. Aber praktisch gab es viel zuwenig Kontrollen, sonst wäre das schon früher aufgeflogen!

Ich frage mich wirklich, was sich Menschen dabei denken, wenn sie unsere "Lebensmittel" mißbrauchen. Mißbrauchen, um möglichst viel Profit rauszuschlagen. Ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Skrupel, ohne Hirn. Da wurde schon Kunststoff in Babynahrung gefunden, Schlachtreste und minderwertiges Gammelfleisch in Fertigprodukten, auf Pizzen Käse, der keiner ist, Schinken, der keiner ist, giftige Substanzen in Kosmetik usw. und so fort.

Lebensmittelproduzenten, die keinerlei Verantwortungsgefühl haben, die kriminell sind, sollten viel strikter bestraft werden. Nicht mit Geldstrafen, sondern mit Berufsausübungsverbot für den Rest des Lebens. Ich ärgere mich unendlich darüber, dass solche Leute einfach eine neue Firma mit einem neuen Namen gründen können und weiterhin betrügen dürfen. Auch wenn ich höre, Pferdefleisch sei ja schließlich nicht gesundheitsschädlich, werde ich wütend. Erstens weiß keiner, ob das überhaupt zum Verzehr freigegebenes Pferdefleisch war und zweitens möchte ich als Verbraucher schon selbst bestimmen dürfen, welches Fleisch ich esse und welches nicht. Es gab vor vielen Jahren schon mal einen "Rattenfleisch"-Skandal, erinnert sich noch jemand daran? Damals wurden "feine" Ragouts und sowas in der Art unter die Menschheit gebracht. War natürlich auch"überhaupt nicht schädlich". Halloo?

Wenn ich als Mutter meine Familie bekoche und ernähre, möchte ich das natürlich gut machen. Und gesund! Ich würde niemals auf die Idee kommen, Schlachtabfälle unterzumischen, weil es billiger ist oder weil es mehr an Masse gibt. Blöder Vergleich? Finde ich nicht, denn die Lebensmittelproduzenten sind nichts anderes, als diejenigen, die uns Verbrauchern Lebensmittel offerieren, sozusagen die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen (sollten) und die ihren Posten aufs übelste mißbrauchen.

Was können wir denn jetzt tun? Nicht wirklich viel, außer auf Fertigprodukte jeglicher Art verzichten. Nur die Grundnahrungsmittel in Reinform kaufen, also Mehl, Milch, Butter, Gemüse, Obst usw. Auch das ist natürlich leider keine Garantie, dass da alles mit rechten Dingen zugeht, aber es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Fleisch werde ich nur noch regional einkaufen. Der Bauer um die Ecke hätte es nämlich sehr viel schwerer, Pferdefleisch als Rindfleisch zu verticken. Das würde viel schneller auffallen. Außerdem sollte der Fleischkonsum im allgemeinen reduziert werden.

Obst und Gemüse auch nur noch Bio und möglichst regional einkaufen! Das ist zwar alles auch keine 100 %ige Garantie, aber wenn die meisten Verbraucher so handeln würden, dann würden sich die Marktanteile ganz sicher gewaltig verschieben.

Ich unterstütze keine kriminellen Lebensmittelproduzenten. Mit keinem Cent. Irgendwann ist Schluß. Und es ist ja sowieso schon eher 5 nach 12, was dieses Thema anbetrifft.

Ich bin wirklich sauer. Auf die geistlosen Menschen, die so etwas tun, aber auch auf die Bestimmungen und Gesetze, die sowas immer wieder zulassen. Die Kontrollen sind zu lasch, zu wenig und nicht engmaschig genug.

Was muss eigentlich noch alles passieren, damit wir endlich aufwachen und aufhören, uns selbst Schaden zuzufügen? Und wann fangen wir Verbraucher an, uns ernstzunehmend zu wehren?





Mittwoch, 13. Februar 2013

Mein Aschermittwochs-Abendessen

Heute habe ich ein Aschermittwochs-Abendessen genossen, das ich bestimmt noch öfters essen werde. Auch wenn nicht Aschermittwoch ist.

Lachs mit Kräuterbutter und Salat mit selbstgemachten Croutons und Balsamico-Essenz (an der Größe der Croutons muss ich noch arbeiten, ich weiß, aber ich hatte Hunger und es mußte schnell gehen...)

In letzter Zeit mache ich öfter mal aus nicht mehr ganz taufrischem Brot Croutons. Einfach in Würfelchen schneiden, in wenig Olivenöl rösten, Knoblauch und Salz dazu. Das ist sehr lecker und verwertet Brot, das sonst unter Umständen nicht mehr gegessen werden würde. Nichts außergewöhnliches, aber vielleicht gerade deshalb so gut. Zusammen mit Salat und Balsamico-Essenz einfach nur lecker!!

Was eßt ihr so an Aschermittwoch (und bald Karfreitag) oder ist euch das egal?




Freitag, 8. Februar 2013

Neuer Tee

Ich finde zunehmend Gefallen an einem kleinen Bio-Supermarkt in unserer Nähe. Besonders gut gefallen mir die Tee-Regale. Viele Meter wunderschöne, bunt verpackte Bio-Tees mit teilweise sehr phantasievollen Namen. Gestern war ich wieder da und habe mir zwei neue Sorten mitgenommen.

Weil mir bei weitem nicht alle Tees schmecken, bin ich immer auf der Suche nach neuen Geschmacksrichtungen für mein "Geschmack-Profil".  Ich trinke nicht so gerne Hagebutte und Malve, Roiboos ist auch nicht meine Geschmacksrichtung, künstlich aromatisierte Tees mag ich gar nicht und auch Tees, die mit Kakaoschalen versetzt sind mag ich nicht. Ach so, und Zitronengras finde ich im Tee auch nicht besonders lecker.

Umso neugieriger war ich auf diesen hier:





Basilikum im Tee? Konnte ich mir erst nicht so recht vorstellen. Ich habe aber gelesen, dass es sich um ein sogenanntes "Süßkraut" handelt, das dem Tee eine gewisse natürliche "Süße" gibt. Chili wärmt und Orangenschalen runden den Geschmack ab.

Nach zwei Schlucken wußte ich, den mag ich! Ganz anders, als alle Tees, die ich bisher so kenne, aber wirklich gut.  Der Geschmack ist super, ganz mild. Witzigerweise riecht der Tee nach dem Aufgießen richtig nach Basilikum, beim Trinken fällt das aber gar nicht so ins Gewicht. Der Tee mit dem gewissen Etwas. Ich habe heute gleich 3 Tassen davon getrunken.




Outfit of the day - Achtung grün

Heute wird es grün. Ich gehe als Farbklecks in den verschneiten Wintertag.

Die Fotoqualität ist nicht so toll, ich weiß noch nicht, wie ich die roten Augen vermeide, aber das kriege ich auch noch hin.



Der Cardigan ist vorne lang und verzipfelt und hat hinten eine "normale" Länge. Es ist ein ganz feiner Strick. Weil es draußen kalt ist und schneit, habe ich das Ganze heute mit einer braunen Cordhose und einem braunen Top kombiniert. 

Der Cardigan geht aber auch toll zum Rock. Ich mag Grüntöne an mir gerne, bin so ein richtiger Grün-Fan. Auf dem Bild sieht es fast schon nach Petrol aus, ist aber in Wirklichkeit ein richtig schönes Smaragdgrün.

Dienstag, 5. Februar 2013

Frühlingshafte Fenster-Deko

Ich habe gerade noch mein Küchenfenster umdekoriert. Alle Vögel sind schon da...

Ich habe einen Haselnuß-Zweig abgeschnitten, die Vögelchen drangehängt und quer über mein Küchenfenster drapiert.

Und wenn mir das am Fenster nicht mehr gefällt, dann kommen sie an meinen Osterstrauß!




Montag, 4. Februar 2013

Just another manic Monday...

nein, I don't wish it was Sunday. Sonntage mag ich nämlich schon mal überhaupt nicht. Normale Tage sind mir lieber.

Ich habe heute früh ein schönes Zitat von Abraham Lincoln gelesen:

"Denken Sie stets daran, dass Ihr Erfolg in erster Linie von Ihrer Entschlossenheit abhängt!"

Da musste ich mich sofort fragen, wie entschlossen ich denn eigentlich bin. Entschlossen genug? Um ein gesundes und glückliches Leben zu führen? Ich muss das mit einem "Jein" beantworten, also bin ich nicht entschlossen genug. Denn sobald ein Hindernis in welcher Form auch immer auftritt, beginne ich sofort wieder zu zweifeln, mich zu rechtfertigen und unsicher zu werden. Außerdem ist Entschlossenheit auch durchaus kräftezehrend. Das hat etwas mit Ansprüchen zu tun, vor allem mit denen an mich selbst. Wenn ich entschlossen bin, etwas zu tun, dann muss ich es auch tun und das wiederum kann durchaus anstrengend sein. Trotzdem glaube ich, das es nichts Schlimmeres gibt als das Nichtstun. Das Nichtstun-Müssen ist furchtbar, noch schlimmer das Nichtstun-Können und vor allem die fehlende Anforderung. Ich denke, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Menschen brauchen einfach Forderungen, Herausforderungen und Anforderungen. Wenn schon nicht vor außen, dann auf jeden Fall von sich selbst. Denn jeder hat gewisse Grundansprüche, die er erfüllt haben möchte, ganz gleich welcher Art. Vielleicht sind viele - ich mit eingeschlossen - sich gar nicht mal immer bewußt darüber. Das ist denke ich ein ganz wichtiger elementarer Punkt. Denn wenn sich Enttäuschung breitmacht, das merkt man ja doch sofort. Enttäuschung heißt aber nichts anderes, als dass eine Anforderung nicht erfüllt wurde.

Ich gehöre zur Personengruppe die hohe Anforderungen hat. An mich selbst und vermutlich auch an meine Mitmenschen. Letzteres kann nur schiefgehen, denn die anderen kann (und muss) ich nicht ändern. Vielen ist es sowieso vollkommen egal, was ich denke, hoffe oder gar erwarte. Erkenntnis: Keine Erwartungen an andere Menschen haben.  Alles was ich mir wünsche, hoffe, erträume, liegt in mir selbst. Ich kann das. Ganz alleine. Ich bin die Meßlatte. Nicht die anderen.

Schwierig wird es für mich, wenn ich zusätzlich verbal von außen angegriffen werde. Aber ich denke, damit umzugehen kann man lernen. Denn je zufriedener ich mit mir bin, umso weniger Angriffsfläche biete ich anderen. Ich bin im besten Falle ja zufrieden und da kann es mir egal sein, was andere meinen. Nur wenn ich selbst mit mir ohnehin unzufrieden bin, unsicher bin und auch noch auf Unterstützung oder Ermutigung von außen hoffe, dann endet das leider sehr oft im persönlichen Supergau.

Es sind teilweise nur Kleinigkeiten, viele Kleinigkeiten, die ich an mir gerne anders haben möchte. Die kann ich alle selbst beeinflussen. Die größeren Dinge hängen zwar durchaus mit anderen Menschen zusammen, aber der Kern der Sache liegt in mir.

Also, mein Motto dieser Woche: Nichts von anderen erwarten. Selber entscheiden, selber tun. Entschlossen sein.

Abraham Lincoln war nicht umsonst einer der geistreichsten Männer unserer Geschichte.



Neues Tuch

Am Wochenende habe ich einen langen Spaziergang gemacht.

Ich habe ein schönes Beauty-Bad für samtweiche Haut ausprobiert (Post folgt in "ladylike").

Ich habe Apfelkuchen gegessen.

Und mein neues Tuch ausgeführt (ein Farbklecks im Regen), als kleinen Vorgeschmack auf den Frühling. Es regnet seit gestern nämlich wieder ununterbrochen und es ist wieder richtig kalt geworden.

Schönen Montag!




Sonntag, 3. Februar 2013

Zweige statt Blumen

Meine schönen gekauften Hyazinthen sind leider recht schnell aufgeblüht und dann mitsamt der schönen Blüte einfach zur Seite weggekippt :-(  Diese ganzen Frühjahrsblüherchen sehen zwar sehr hübsch aus, halten aber leider nicht wirklich lange.

Heute bin ich einfach mal durch den Garten gelaufen und habe ein paar Zweige abgemacht und mit einem grünen Stück Kletterpflanze in ein Glas gestellt. Ist sehr "Natur Pur", macht sich aber einigermaßen auf dem Tisch, immerhin besser als gar nichts.





Mehr gibt der Garten im Moment leider nicht her. Aber lange kann es nicht mehr dauern, die Magnolie hat schon dicke Knospen. Wenn mal ein paar Tage die Sonne scheinen würde, würden die Pflanzen alle einen großen Schub machen. Naja, abwarten...

Samstag, 2. Februar 2013

Clean eating und Bewegung = Huuunger

Mein Stoffwechsel funktioniert offensichtlich hervorragend. Sobald ich weniger Energie zuführe und dann auch noch mehr verbrauche, knurrt mir quasi dauernd der Magen. Der Sättigungseffekt hält sehr kurz an.

Ich habe gestern zum Beispiel Obstsalat mit Joghurt gefrühstückt und hatte mittags mega Hunger. Da habe ich mir dann zweierlei Gemüse gemacht (Blumenkohl und Champignons) und einen schönen Salat. Für den Moment war das in Ordnung, aber nach spätestestens 3 Stunden hatte ich Huuuunger. Da ich arbeiten war und erst so gegen halb neun heimgekommen bin, hätte ich am liebsten eine dicke Pizza verdrückt. Habe ich natürlich nicht getan, sondern nur verschiedenen geräucherten Fisch und ein hartgekochtes Ei gegessen. Das hat aber wirklich viel Disziplin gekostet

Heute früh dasselbe Spielchen, Obstsalat und Orangensaft, mittags jetzt Kartoffel mit Rosenkohl und einem superdünnen Mini-Steak. Jetzt ist es gerade mal knapp halb vier und ich habe Hunger. Trotz Tee und Wasser in großen Mengen habe ich Hunger.

Das ist gewichtstechnisch eigentlich toll, weil ich dadurch  recht schnell abnehme. Aber meistens ist es dann mit dem Durchhalten eben sehr schwerl. Spätestens heute abend schmachte ich nach gutem Essen. Hat jemand eine Idee? Es ist echt schwer. Und das ganze Obst und Gemüse rumpelt auch gewaltig im Bauch durch die Gegend. Vielleicht bin ich doch eher der Kohlenhydrat-Typ (also Brot und Nudeln - ??). Hmm. Heute abend mag ich definitiv keinen Salat essen. Es ist draußen wieder kalt, mir irgendwie auch. Da fällt mir nur noch eine Gemüse-Suppe (schon wieder??). Ojeee. Ich möchte doch nicht den Rest meines Lebens vor mich hin darben, nur damit ich ein bißchen schlanker werde/bleibe.

Oder gewöhnt man sich da irgendwie dran? Ich gehe jetzt mal einkaufen und hoffe, dass ich ein paar gute Inspirationen finde. Bis später.

Freitag, 1. Februar 2013

Vor-Frühlingsschuhe

Ich war mal wieder in der Stadt. Eigentlich wollte ich gar nicht wirklich was kaufen. Aber wie das so ist (bei mir), bin ich sehr fündig geworden, ohne zu suchen. Ein paar tolle "Vor-Frühlings-Schuhe".
Sportlich, bequem, ideal zum Arbeiten, vielseitig kombinierbar und außerdem noch ziemlich angesagt im Moment.

Es sind ein paar Wedge Sneaker von Esprit geworden, mit Keilabsatz und innenliegendem Plateau,
Modell Gladys Lu.

Die Gesamtabsatzhöhe ist 6,5 cm und dabei super bequem zu tragen. Es sind sportliche Schuhe, aber man latscht eben nicht in platten Turnschuhen daher, sondern hat einen schönen Gang. Ich liebe diese Schuhe jetzt schon.





Ich mag diesen lässigen Esprit Style sehr gerne, auch die Kleidung von Esprit mag ich sehr. Die Mode ist für mich absolut alltagstauglich, sportlich schick und ich fühle mich sehr wohl darin. Außerdem sind die Sachen bezahlbar, ist ja auch durchaus ein Argument.

Die ziehe ich heute gleich mal an!