Freitag, 25. Januar 2013

The circle of life

Ich bin immer wieder beeindruckt von der "Gewaltigkeit" der Natur (gibt es dieses Wort?). Diese unbeirrbare, immer wiederkehrende Kraft, die stets wieder von vorne anfängt, egal, wie trist oder trüb oder schwierig die Ausgangssituation ist. Die sich an die Gegebenheiten anpaßt, auch Neues hervorbringt und doch immer wieder gleich ist. Diese Beständigkeit zum Beispiel der Jahreszeiten oder der Gezeiten finde ich persönlich unglaublich kraftgebend, positiv und motivierend (ihr merkt schon, ich habe meine philosophischen "5 Minuten", ob das wohl am Tee aus dem vorangegangenen Post liegt?).

Was ich heute ganz konkret damit sagen will, ist folgendes: Obwohl wir momentan unter einer dicken Schneedecke versinken, trotz Eisregen und Minustemperaturen sind sie da. Die Frühlingsvorboten! Unverkennbar die allerersten Anzeichen, dass die Natur sich auf den Frühling vorbereitet. Dass diese Tristesse ein Ende haben wird und wir wieder unter duftenden Fliederbäumen im Freien sein werden. Natürlich haben auch die Winterbilder etwas Schönes, aber sie wirken doch oft sehr starr, so unveränderlich. Wer mal versucht hat, sein Stück Gehweg von zentimeterdicken Eisschichten zu befreien, der weiß was ich meine. Nach außen ist es eine Art Ruhestarre, irgendwie unumstößlich und teilweise irgendwie brutal. Wenn die Äste unter der Schnee-Last brechen, wenn das Eis hart wie Stein ist und wenn andauernde Fröste alles lahmlegen. Dann gibt es sie doch! Die kleinen Erinnerungsbringer an grüne Zeiten, bunte Blumen, an laue Sommerabende und angenehme Außentemperaturen. So, als wollten sie sagen "gedulde dich noch ein bißchen, wir sind ja schon da, alles wird gut."

Zunächst habe ich mal ein paar Schneebilder von unserem Garten gemacht:



Unsere dick vereiste Regenrinnen-Ablaufkette. 
Selbst wenn man dagegen klopft, tut sich nichts.


Hinten rechts unser total zugeschneiter Pool. Wir hoffen,
dass die Abdeckplane hält. Nur die Leuchten gucken noch aus dem Schnee.




Meine an den Tisch gekippten Stühle. Mit Eistropfen-Deko.




Viel Schnee, soweit das Auge reicht.



Manchmal verirrt sich eine Nachbarskatze im Garten.




Minus 2 Grad




Walnußbaum im Schnee, hier sitze ich im Sommer gern unter dem Blätterdach.

AABER, jetzt kommt's! 


Die Rosen haben Triebe!




Da will doch was durch die Schnee-Decke!




Diese Stelle ist zwar überdacht, aber trotzdem saukalt!




Direkte Nachbarschaft zum Schnee. Schon durchgekommen.




Die Magnolie bildet Knospenansätze.





Noch eine andere Rose, die ganz deutlich ausschlägt, trotz Eis.


Und hier der sogenannte Winter-Jasmin. Das ist ein Winterblüher, der braucht diese
Temperaturen. Aber doch trotzdem erstaunlich, oder?

Also, noch ein bißchen  durchhalten, der nächste Frühling ist im Anmarsch!!



Kommentare:

  1. Sooo schöne Bilder!
    Toll!!!!

    Lieb grüßt
    Martina

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  2. Die Natur ist ein Wunder, was mich selber jeden Tag immer wieder überrascht :-) Und ja, ich liebe auch den Jahreszeitenwechsel und bemerke ihn so stark, jdesmal wenn ich laufen gehe, das ganze Jahr hindurch. Jetzt muss ich mal bei uns im Garten schauen, ob sich die Pflanzen auch schon durch den Schnee kämpfen :-) lg

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  3. Ja, genaus so, die Natur ist ein großes Vorbild, das ich auch mich, mein Einstellung, nutze.
    Schöne Gartenbilder.
    LG Marita

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  4. Tolle Bilder, Eva! Dein Garten ist sogar im Winter wunderschön. Was mir gerade am Winter gefällt ist die Ruhe. Alles geht etwas langsamer und vieles kann warten. Eigentlich ist das nach der eher hektischen Weihnachts- und Neujahrszeit die so ersehnte ruhige Zeit. Über die Frühlingsboten freu ich mich aber trotzdem.
    Lieben Gruß und ein schönes Wochenende für Dich!
    Sabine

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Über nette Kommentare freue ich mich: