Donnerstag, 31. Januar 2013

Februar

Für den neuen Monat habe ich mir folgende Schwerpunkte überlegt, auf die ich besonderen Augenmerk legen möchte.

F - Fitness, Freundlichkeit, Fleischkonsum 

E - Ernährung, Entspannung, Elan, 
      Einteilung, Energie

B - Bewusstsein, Bewegung, Balance

R - Reduzieren, Räumen, Relativieren,
      Reflektieren

U - Umdenken, Überblicken, Üben

A - Achtsamkeit, Ausmisten, Aufbrauchen
      Abnehmen, Ausdauer, Änderung

R - Realistisch sein, Rücksicht, Ruhezeiten





Mittwoch, 30. Januar 2013

Outfit of the day (fotografiert mit neuem Handy!)

Ich habe endlich auch ein Smartphone. Juchhuuu! Ja, ich habe bis gestern noch zu den "Oldies" in Sachen Handy gehört. Jetzt muss ich mich erstmal mit der ganzen Technik richtig vertraut machen. Vor allem über die bessere Handy-Kamera freue ich mich sehr und habe gleich heute mal eines meiner momentanen Lieblings-Outfits fotografiert.

Die Qualität des Bildes ist schlecht, ich weiß, aber ich stecke ja noch in den Anfängen fest. Das wird auf jeden Fall noch besser. Auf die Schnelle mußte das für heute halt reichen. Also, so fühle ich mich sehr wohl:



Der Cardigan ist braun-schwarz gestreift und hat an den Armen und am Bund ein bißchen pink. Ich ma ihn sehr. Am liebsten habe ich ihn mit den braunen Stiefeln und engen Hosen an. So gehe ich auch arbeiten. Das ganze ist sehr bequem, das ist bei mir wichtig. 

So, jetzt erkunde ich weiterhin mein Handy.



Dienstag, 29. Januar 2013

Detox Day

Im Februar möchte ich so richtig loslegen, was meine gesunde Ernährung und mehr Bewegung angeht. Damit ich gleich in der richtigen Schiene anfange, habe ich mein neues Detox Buch so richtig durchgewälzt http://www.amazon.de/Die-Tage-Detoxkur-Entgiften-genussvollen/dp/370402385X/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1359459086&sr=1-2 und mir viele Rezepte rausgesucht, die ich verwenden möchte.

Allerdings wird erst zu zwei bis drei strikteren Einführungstagen geraten, um "runterzukommen" und sich auf das, was da so folgt vorzubereiten. Da sind doch die letzten Januartage ideal dazu geeignet. Ich habe mich für zwei Gemüse-Tage entschieden und gestern mittag damit angefangen.



Ich habe mir einen großen Pott Gemüse-Suppe gekocht und mittags zwei Teller davon gegessen. War sehr lecker, aber - so gegen halb fünf hatte ich einen megamäßigen Hunger. Eigentlich sollte ich abends nochmal Gemüsesuppe essen, aufgrund meines Hungers habe ich mich aber umentschieden und eine Hähnchenbrust gewürfelt und mit Paprikagemüse gegessen. Aber wenigstens keine Kohlenhydrate.

Jetzt versuche ich es halt heute nochmal. Gerade Gemüsesuppe gegessen. Und für den Hunger, der spätnachmittags wieder auftritt, habe ich mir schon mal einen schönen Obstsalat geschnippelt. Tja, ich bin einfach der klassische Kohlenhydrat-Liebhaber. Kriege ich die nicht, sterbe ich vor Hunger. Gut, ich muß ja nicht komplett drauf verzichten, aber reduzieren sollte ich sie schon, wenn ich Gewicht verlieren möchte. Wenigstens abends. Die detox Kur erlaubt übrigens Kohlenhydrate in Maßen, aber eben "gute und vollwertige". Man soll auf Industrie-Zucker, Weißmehl, rotes Fleisch und Alkohol verzichten. Kaffee sollen höchstens 2 Tassen getrunken werden, wenn es nicht anders geht. Besser sind Kräutertees und Wasser. Der Schwerpunkt liegt auf frischen Sachen wie Obst, Salat und Gemüse.  Hört sich doch gar nicht so schlecht an, macht nur nicht wirklich lange satt.

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie der heutige Tag verläuft. Ich trinke schon das ich weiß nicht wievielte Wasser. Momentan fühle ich mit gut und gesättigt. Hoffentlich hält das an!!






Montag, 28. Januar 2013

Neue Woche

Neue Woche, neues Glück.

Wieder der Versuch, etwas zu verbessern. Diesmal bei meinen Gedanken.
Die Gedanken sollen ja die Grundvoraussetzung für Glück sein. Ich soll mich selbst lieben.
Dinge tun, die mir Spaß machen, in der Hoffnung, dass sich das positiv auf mich und die Menschen in meinem Umfeld auswirkt.


M ut zum Neuanfang
O hne Stress
N eue Ziele
T ag für Tag geniessen
A uch mal an mich denken (im Original heißt das: auch mal an andere denken, hab ich einfach mal geändert.)
G elassen bleiben

Uwe Beck


Also:

Es ist (höchste) Zeit, etwas Neues zu beginnen und meine Gedanken zu positivieren.
Ich bin toll, ich bin gut (jedenfalls auch nicht wesentlich schlechter als viele andere),
ich habe das Recht, so zu sein, wie ich bin. Ich bin in Ordnung so.
Und wer das nicht so sieht, sieht es eben so. Fertig.
Ich sag ja, ich habe immer wieder mal meine philosophischen fünf Minuten.

Und wie war das doch gleich (mir gefällt einfach das Bild so gut):

Auch wenn es schwer fällt:
Aufstehen, Krone richten, weitergehen.




In diesem Sinne einen schönen Wochenanfang!






Samstag, 26. Januar 2013

Wochenchallenge nicht geschafft - Fail

Meine Tochter besteht darauf, dass ich im Blog ehrlich beichte, dass ich meine Challenge nicht geschafft habe. Ich habe mir zwei Zeitschriften gekauft (und eine kostenlose im Bio-Laden mitgenommen). Die Verführung war einfach zu groß.

So, hiermit erledigt. Ich liiieeebe einfach diese blöden Zeitungen. Gibt doch bestimmt Schlimmeres, oder? Ich freue mich ganz tierisch drauf, nachher in meiner Sofa-Ecke drin zu schmökern.


Freitag, 25. Januar 2013

The circle of life

Ich bin immer wieder beeindruckt von der "Gewaltigkeit" der Natur (gibt es dieses Wort?). Diese unbeirrbare, immer wiederkehrende Kraft, die stets wieder von vorne anfängt, egal, wie trist oder trüb oder schwierig die Ausgangssituation ist. Die sich an die Gegebenheiten anpaßt, auch Neues hervorbringt und doch immer wieder gleich ist. Diese Beständigkeit zum Beispiel der Jahreszeiten oder der Gezeiten finde ich persönlich unglaublich kraftgebend, positiv und motivierend (ihr merkt schon, ich habe meine philosophischen "5 Minuten", ob das wohl am Tee aus dem vorangegangenen Post liegt?).

Was ich heute ganz konkret damit sagen will, ist folgendes: Obwohl wir momentan unter einer dicken Schneedecke versinken, trotz Eisregen und Minustemperaturen sind sie da. Die Frühlingsvorboten! Unverkennbar die allerersten Anzeichen, dass die Natur sich auf den Frühling vorbereitet. Dass diese Tristesse ein Ende haben wird und wir wieder unter duftenden Fliederbäumen im Freien sein werden. Natürlich haben auch die Winterbilder etwas Schönes, aber sie wirken doch oft sehr starr, so unveränderlich. Wer mal versucht hat, sein Stück Gehweg von zentimeterdicken Eisschichten zu befreien, der weiß was ich meine. Nach außen ist es eine Art Ruhestarre, irgendwie unumstößlich und teilweise irgendwie brutal. Wenn die Äste unter der Schnee-Last brechen, wenn das Eis hart wie Stein ist und wenn andauernde Fröste alles lahmlegen. Dann gibt es sie doch! Die kleinen Erinnerungsbringer an grüne Zeiten, bunte Blumen, an laue Sommerabende und angenehme Außentemperaturen. So, als wollten sie sagen "gedulde dich noch ein bißchen, wir sind ja schon da, alles wird gut."

Zunächst habe ich mal ein paar Schneebilder von unserem Garten gemacht:



Unsere dick vereiste Regenrinnen-Ablaufkette. 
Selbst wenn man dagegen klopft, tut sich nichts.


Hinten rechts unser total zugeschneiter Pool. Wir hoffen,
dass die Abdeckplane hält. Nur die Leuchten gucken noch aus dem Schnee.




Meine an den Tisch gekippten Stühle. Mit Eistropfen-Deko.




Viel Schnee, soweit das Auge reicht.



Manchmal verirrt sich eine Nachbarskatze im Garten.




Minus 2 Grad




Walnußbaum im Schnee, hier sitze ich im Sommer gern unter dem Blätterdach.

AABER, jetzt kommt's! 


Die Rosen haben Triebe!




Da will doch was durch die Schnee-Decke!




Diese Stelle ist zwar überdacht, aber trotzdem saukalt!




Direkte Nachbarschaft zum Schnee. Schon durchgekommen.




Die Magnolie bildet Knospenansätze.





Noch eine andere Rose, die ganz deutlich ausschlägt, trotz Eis.


Und hier der sogenannte Winter-Jasmin. Das ist ein Winterblüher, der braucht diese
Temperaturen. Aber doch trotzdem erstaunlich, oder?

Also, noch ein bißchen  durchhalten, der nächste Frühling ist im Anmarsch!!



pukka after dinner Bio-Tee

Gestern habe ich mich eine geschlagene Stunde in einem Bio-Markt umgesehen. Besonders lange stand ich vor der riesigen Tee-Auswahl. Wunderschön verpackte Teesorten mit noch wunderschöner klingenden Namen haben mir mal wieder Lust auf Tee gemacht. Es ist mir wirklich schwer gefallen, mich auf einen zu beschränken. Nach längerer Überlegung habe ich diesen Tee gekauft:

pukka after dinner-Tee 

20 Aufgußbeutel
3,29 Euro



Es ist ein 100 % koffeinfreier biologischer Kräutertee bestehend aus

- Fenchel- und Anissamen - köstlich ruhige Süße
- Kardamomsamen - wohltuend und aromatisch
sowie gerösteter Zichorienwurzel,  Süßholz, Orangenschale und Ingwer.

Nach einem guten Essen kann man ja entweder Kaffee oder Espresso trinken. Ich persönlich habe festgestellt, dass mir auch ein Tee gut tut, wenn ich viel viel Gemüse gegessen habe (so wie gestern zum Beispiel, da habe ich mittags und abends selbst gekochte Bohnensuppe gegessen). Manchmal rumort das Gemüse dann doch ganz schön im Bauch. Bisher kannte ich nur den herkömmlichen Fenchel-Anis-Kümmel Tee, der auch hilft, der aber auf die Dauer langweilig schmeckt. Ich habe also den after dinner Tee ausprobiert.

Schon beim Öffnen der Packung verströmt er einen würzigen Geruch. Es ist ein kräftiger, dunkler, wohltuender Tee, den man auch so trinken kann, nicht nur nach dem Essen. Ich weiß nicht, an welcher Zutat es nun liegt, aber er schmeckt unglaublich gut. Ich nehme mal an, es liegt am Kardamom. Die Orange bleibt sehr im Hintergrund, man schmeckt ein bißchen Ingwer raus, alles in allem ein wirklich wohltuender Tee, vor allem jetzt an diesen kalten Tagen.

Der Tee wird in England hergestellt und wurde schon mehrmals mit dem Londoner "Great Taste Award" in Gold ausgezeichnet.

Ich werde auf jeden Fall auch noch eine andere Sorte dieses Tees probieren. Vielleicht werde ich doch noch (endlich) zum Tee-Fan. Das hier ist jedenfalls kein Vergleich zu den Tees, die man so im Supermarkt kaufen kann.

Es gibt noch

- Night Time
- Drei Ingwer
- Drei Mint
- Zitronengras und Ingwer
- Detox
- Revitalize

und gaaanz viel mehr. An die anderen kann ich mich gar nicht mehr alle erinnern.
Diesen "Luxus" gönne ich mir auf alle Fälle noch öfters.

Dienstag, 22. Januar 2013

Vitamine Vitamine

Dank des verkaufstüchtigem Obstmannes starte ich zur Zeit immer mit einem großen Glas frisch gepreßtem Orangensaft in den Tag! Schmeckt gut, fühlt sich gut an, könnte ich eigentlich beibehalten!






Montag, 21. Januar 2013

Persönliche Wochenchallenge


Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

Der gute Goethe wußte damals schon, wovon er redet. Es reicht einfach nicht, um die "Mißstände" zu wissen, man muß einfach anfangen, etwas zu ändern. Irgendwo habe ich gelesen, dass man mindestens 30 x eine alte Gewohnheit anders machen muß, bis das Gehirn versteht, dass die neue Gewohnheit zur  Routine werden soll. Das heißt, jede wirkliche Veränderung braucht eine Menge Zeit. Auch wenn nicht alles auf Anhieb klappt und man wieder in alte Muster zurückfällt, soll man sich nicht entmutigen lassen, sondern weitermachen. Je öfter man "neu" und anders als bisher reagiert, um so schneller gewöhnt man sich daran. Das braucht einerseits natürlich Willenskraft und Disziplin, aber eben auch viele viele Wiederholungen.

In diesem Sinne habe ich mir überlegt, dass ich mir persönlich immer mal wieder eine Wochen-Challenge stelle. Ich fange ganz klein an und nicht mit zu vielen Sachen, sonst wird es wieder nichts. Es sind teilweise auch "nur" Kleinigkeiten, über die andere vielleicht lächeln werden oder die für andere gar keine Schwierigkeit darstellen, die mich aber stören und die ich anders machen möchte. Ich habe da eine durchaus längere Liste.

Diese Woche fange ich mit meinem Zeitschriften-Fimmel an. Ich liebe Zeitschriften, auch wenn fast immer dasselbe drinsteht und sie meistens nicht mal besonders anspruchsvoll geschrieben. Diese bunten Blättchen mit Informationen über Mode, Rezepte, Beauty und Gesundheit üben eine große Faszination auf mich aus. Fast bei jedem Einkauf nehme ich so ein Blättchen mit... Man kann sich vorstellen, dass das nicht nur ins Geld geht, sondern das bei mir zuhause überall irgendwelche Zeitschriften rumliegen, die ich teilweise nicht mal richtig lesen kann, weil mir die Zeit fehlt. Die vielen Rezepte reichen für drei Leben, weil ich eh schon soviele habe. Unmöglich, das alles nachzukochen. Und trotzdem, egal ob beim Tanken oder im Supermarkt, wupps, findet sich wieder so ein Druckwerk bei mir in der Hand. Damit soll nun Schluß sein. Daher meine erste Wochenchallenge:

Diese Woche wird keine, keine einzige Zeitschrift gekauft.

Es wird mir schwerfallen, aber das macht nichts. Wenn ich das einigermaßen im Griff habe, kann ich mir ja zukünftig ein oder zwei Exemplare, die mich wirklich interessieren, aussuchen und die dann am Erscheinungstag kaufen, bewußt und gezielt. Jetzt ist allerdings erstmal Einkaus-Stopp.

Ich werde berichten!






Sonntag, 20. Januar 2013

Äpfel-Verwertungs-Maßnahme

Um meinen großen Apfelvorrat klein zu kriegen, habe ich heute mittag gebacken. Man konnte eh nicht viel anderes unternehmen, denn wir haben Eisregen und spiegelglatte Straßen.

Ich esse sehr gerne Apfelkuchen, habe aber einen Lieblingskuchen: Den gedeckten Apfelkuchen. In letzter Zeit war ich etwas backfaul und habe fast nur schnelle Rührkuchen gemacht. Heute nun habe ich mal wieder einen "gescheiten" Kuchen gebacken, so wie wir ihn mögen.

Zuerst macht man einen Mürbeteig, teilt den ihn 2/3 und 1/3 und macht aus den zwei Dritteln den Boden und den Rand. Der wird erstmal ein bißchen vorgebacken, damit er nachher knuspriger ist und nicht so leicht durchmatscht.


In der Zwischenzeit schält man die Äpfel und schneidet sie klein. Sie werden mit etwas Zucker, Zitronensaft, Rum, Mandelblättchen und grob zerstoßenen Haselnüssen ca. 10 Minuten weich gedünstet. Hier kann man seinem Geschmack freien Lauf lassen. Ich lasse zum Beispiel die Rosinen raus und gebe stattdessen noch ein paar zerstoßene Walnuß-Kerne dazu sowie eine ordentliche Ladung Zimt. Hinterher schmecken die groberen Nußstücke sehr lecker im Kuchen.



Dann wird die Masse auf den vorgebackenen Boden gefüllt und möglichst glatt gestrichen, denn es soll ja noch ein "Deckel" drauf.



Nun aus dem zur Seite gelegten 1/3 Teig eine schöne Teigplatte ausrollen und auf die Füllung packen. Die Ränder ringsrum ein bißchen nach unten drücken, damit sie die Füllung gut abdichten. Wenn kleine Risse oder Löchlein drin sein sollten, kann man die mit kleinen Teigfetzen "reparieren". Das fällt später optisch nicht auf, weil noch ein Zuckerguß drauf kommt. Macht man das nicht, dann kriecht die Füllung während des Backens durch diese Löchlein durch und es gibt unschöne "Hubbel".







Nochmal 30 Minuten backen. Die Äpfel verbreiten einen wunderbaren Duft in Küche.

Nach dem Backen wird die Teigplatte zunächst mit Aprikosenmarmelade bestrichen, die man nochmal erhitzt hat, damit sie flüssig wird und sich besser verteilen läßt. 

Und dann kommt der krönende Abschluß:  Ein dicker Zuckerguß aus Puderzucker und Milch (oder wer mag aus Puderzucker und Cognac). Wenn der Kuchen richtig abgekühlt ist, gibt es eine knackige Zuckerkruste. Zusammen mit der eher säuerlichen Aprikosenmarmelade und der Apfel-Nuß-Mischung einfach unwiderstehlich! 

Mein absoluter Lieblings-Kuchen! Über Kalorien sollte man hier allerdings lieber nicht nachdenken. Aber diesen leckeren Kuchen gibt es ja nicht jeden Tag. 


F E R T I G  !





Brauche ich grüne Lackpumps?

Ich habe gestern einige Frühlingskataloge durchgesehen und bin über ein paar grüne Lackpumps gestolpert, die meinen Herzschlag direkt in die Höhe katapultiert haben.

Will ich haben, dachte ich, super schön. Wie schon öfters erwähnt, stehe ich total auf Lackschuhe, vorzugsweise in schwarz oder gerne auch in rot. Aber grün, das wäre doch mal was!

Da ich mich nicht mehr zu irgendwelchen Spontankäufen hinreißen lassen will, habe ich ganz tapfer den Katalog zur Seite gelegt und eine Nacht "drüber geschlafen". Aber auch heute, halb zehn in Deutschland, gefallen mir die Schuhe immer noch.

Objekt der Begierde:

Pumps, grün,  Alpina

Zu Jeans kann ich mir die toll vorstellen mit einem grünen Oberteil. Oder auch zu einem schwarzen Outfit, vielleicht nur mit einer grünen Kette oder einem Tuch in dieser Farbe. 

(Und dazu den tollen Duft von Lanvin, zu Femi rüberwink!...)

Hmm. Ich brauche sie nicht, aber gefallen tun sie mir doch. Mal sehen.


Kleine Entscheidungshilfe:

Mich gibt's in vielerlei Gestalt,
ob rot ob blau ob neu ob alt,
mich gibt es offen und geschlossen,
ich werd' genutzt und auch genossen.

Die Frauen lieben mich gar sehr
und kaufen mich und meiner mehr,
denn welch' ein wunderbar Entzücken,
ich kann sie kleiden und auch schmücken.

Dem Manne dien' ich immer treu
in Werkstatt, Feld oder auch Heu,
ich schütze ihn und halt ihn trocken,
ob barfuß oder auch mit Socken.
Nun rate schon, wer bin ich wohl,
außen fest und innen hohl,
auf mir stehen nicht nur Frauen
willst Du Dich 'ne Antwort trauen?

Freitag, 18. Januar 2013

Immer schön der Reihe nach

Leichter gesagt, als getan. Denn was ist eigentlich "die Reihe"? Meine alltägliche Haushaltspflichten-Reihe hat mehr Ausschläge nach rechts und links als ein Kaninchen Haken schlagen kann. Ist mir gerade wieder extremst aufgefallen. Ich habe mir einen Espresso gemacht, hingestellt und wollte "nur noch schnell das Eßzimmer durchsaugen". Als ich fertig war, war mein Espresso kalt.

Oder: Ich bringe "nur schnell den Biomüll raus". Dazu muß ich durch den Wintergarten gehen und sehe, dass einige Pflanzen wieder ordentlich Blätter abgeworfen haben. Die werden also zusammengefegt, dabei sehe ich, daß ich auch mal wieder gießen könnte, also gieße ich. Nur eine Kleinigkeit, aber ich wollte ja ursprünglich nur den Müll rausbringen und dann weiter die Küche aufräumen.

So in dieser Art bewege ich mich durchs Haus. Ich sehe: "Wohnzimmertisch ist vertappst (ich kaufe nie wieder einen aus Glas)" und denke "abwischen". Auf dem Weg zum Glasreiniger räume ich noch schnell die Spülmaschine aus, sortiere das Altpapier aus und schreibe eine Einkaufsliste.

Warum zum Teufel kann ich mich einfach nicht auf eine (1) Sache beschränken, konzentrieren, diese fertig machen und dann zur nächsten gehen? Keine Ahnung, ich kann es einfach nicht.

Ich will alles, jetzt und sofort. Das ist das Problem. Und dabei hüpfe ich von Zimmer zu Zimmer, von "Baustelle" zu "Baustelle" und werde nirgends richtig fertig. Oft mündet das dann auch noch in einem "freundlichen" Himmelherrgottnochmal vom Göttergatten, wenn der abends beim Heimkommen über den im Eingang abgestellten Staubsauger und Putzeimer samt Inhalt steigen muß. Mein Bügelbrett steht nie nur einen Tag, immer länger, der Staubsauger steht den ganzen Tag in verschiedenen Zimmern, entweder weil ich ihn noch benutzen will oder weil ich "nur noch kurz" was anderes mache, bevor ich ihn wegräume. Ja, so bin ich. Hört sich anstrengend an? Ist es auch. Ich kann einfach nicht "analytisch" denken. So Punkt 1, Punkt 2 usw.

Nein, alllles bitte schnell und zackig sauber!!! Und vor lauter Bäumen sehe ich den Wald nicht mehr. Ich bewundere diese organisierten und durchplanenden Hausfrauen. Bei mir scheitert es schon daran, dass ich erstmal einen Stift holen müßte, um was aufzuschreiben und auf dem Weg dahin.... Ihr wißt ja....

Was tun? Umprogrammieren, Eva, umprogammieren. Eine Sache fertigmachen. Fix und fertig, komplett. Abhaken, next. Hört sich doch nun wirklich nicht so schwer an.

Was tue ich denn nun heute mittag als erstes?? Hat jemand einen Vorschlag?? Wenn mir nichts besseres einfällt, dann weiß ich eh, was ich tue. Bügelbrett ignorieren, Staubsauger im Wohnzimmer stehen lassen, hinsetzen, bloggen. In der Ruhe liegt die Kraft!!


Donnerstag, 17. Januar 2013

Ich lern es einfach nicht (ich lern es doch)

Momentan bin ich wieder mal dabei meine Vorräte zu  verbrauchen, um sie
a) nicht kaputt gehen zu lassen,
b) um wirtschaftlicher zu sein und
c) um dann neu und gezielter/geplanter einzukaufen.

Hier geht übrigens ein lieber Gruß in diesem Sinne an Sudda (winke), ich habe nachher noch eine Idee für uns beide, wir sind ja beide die ungekrönten Shopping Queens.

Aber zurück zum Thema: um die Vorräte zu reduzieren, geht es gerade auch dem Tiefkühlschrank an den Kragen (weil sonst die Türen bald nicht mehr zu gehen). Auf der Suche nach dem passenden Mittagessen für heute, fiel mir gleich eine Tüte mit Nasi Goreng in die Hände. Die habe ich letztes Jahr noch gekauft. Irgendwie denke ich immer, es wäre gut, sowas im Hause zu haben, falls ich mal keine Zeit zum Kochen habe oder falls die Mädels mal Hunger kriegen, wenn ich nicht da bin oder, oder, oder. Das Tütchen hat auch gar nicht so schlecht ausgesehen, keine Zusatzstoffe, zarte Hähnchenbrust, Gemüse usw. und wupps ist es im Einkaufswagen und in meinem Tiefkühler gelandet.





Da wurde die Tüte allerdings ignoriert und ist immer weiter nach unten gewandert. Außer mir ißt sowas kein Mensch. Wenn es schnell gehen muß, gibt es zur Not halt Spaghetti mit Pesto oder mit Olivenöl, Knoblauch und Chillies, aber keiner macht diese fertigen Tüten. Also habe ich mich heute erbarmt und sie gemacht.

Schon beim Braten ist mir der ziemlich penetranter Duft von Zitronengras in die Nase gestiegen. Zitronengras mag ich überhaupt nicht gerne und bei nochmaligem Nachlesen auf der Zutatenliste ist mir aufgefallen, dass kein Zitronengras als Zutat angegeben war. Es hat trotzdem danach geschmeckt. Der Reis war ziemlich pappig und matschig, meiner Ansicht nach war es eher eine Art Risotto Reis. Immerhin waren ein paar ziemlich große Fleischklumpen drin, die ich nach dem Braten erst mal kleiner geschnitten habe. Geschmacklich war das ganze auch eine Katastrophe. Ich habe nochmal ziemlich viel Curry und Chillies drüber gemacht, um den Originalgeschmack zu übertönen.



Sieht so schlimm eigentlich gar nicht aus, oder? Schmeckt aber furchtbar. Ich weiß auch nicht, warum ich immer wieder auf die Werbeversprechen reinfalle und solche Sachen kaufe. Ein bißchen Reis kann man schnell selbst kochen und währenddessen ein Putenschnitzel in Streifen schneiden, mit ein bißchen Gemüse abbraten und dann den Reis dazugeben. Fertig! Das geht fast genauso schnell und schmeckt bestimmt tausendmal besser.

Darum heute ein weiterer Vorsatz bzw. Entschluß für 2013: Schluß mit fertigen Gerichten jeglicher Art. Auch keine Tiefkühlgerichte mehr. Die schmecken einfach nicht. Alles was ich brauche, sind gute Grundnahrungsmittel und die auch nicht in den Größenordnungen einer Fußballmannschaft. Gezielt und überlegt wird zukünftig eingekauft und frisch zubereitet.

Das schont die Geschmacksnerven, ist gesünder und spart auch noch Geld. Ich habe mir fest vorgenommen, abends ein bißchen "vorzuarbeiten". Da kann man gut einen Salat schon mal waschen und putzen und dann in Tupper verpackt in den Kühlschrank stellen. Oder abends Kartoffeln vorkochen, die man am nächsten Tag zu Bratkartoffeln oder Salat verarbeiten kann. Oder, oder, oder... Da gibt es bestimmt noch sehr sehr viele Möglichkeiten.

Es sind Kleinigkeiten, die aber viel verändern würden. Ich müßte weniger einkaufen und weniger wegwerfen. Und mittags würde es schneller gehen. Ich werde euch über meine Bemühungen in dieser Richtung auf dem laufenden halten.

Winterfreuden

Gestern nachmittag, als ich zur Arbeit wollte, war mein Auto komplett dick eingeschneit. Außer den Reifen nicht viel zu sehen. Ich war wie immer ein bißchen in Zeitdruck. Nach einer kurzen Überprüfung der Lage (Finger in den Schnee gesteckt), habe ich erleichtert festgestellt, dass es ganz leichter pudriger Schnee war, der nicht angefroren war. Super, dachte ich, da muss ich nicht fegen oder kratzen, da reicht der Scheibenwischer.

Gesagt, getan, ins Auto gesetzt und Scheibenwischer an. Erst vorne, tadaaa, dann hinten. Hat prima funktioniert. Während ich mich noch über das Nicht-Kratzen-Müssen gefreut habe, habe ich das linke vordere Seitenfenster mittels Fensterheber nach unten gefahren. Sssst, ist die Scheibe nach unten verschwunden. Die Schneewand am Fenster blieb stehen. Komplett. Leider nicht lange. Nach dem Bruchteil einer Sekunde entschied sich die Schneewand mit einem leisen "Puff" nach innen zu kippen. Übers Lenkrad, meine Oberschenkel und die Tür entlang nach unten. Tooooll! Ich saß da mit einer Ladung Schnee auf dem Schoß, so als ob mir einer einen volle Schippe Schnee durchs Fenster geworfen hätte.

Obwohl ich so gut es ging alles wieder abgeklopft und nach draußen bugsiert habe, wurde meine Unterseite auf der Fahrt zu Arbeit doch empfindlich naß.

Nächstes Mal fege ich, versprochen!!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Rohköstlicher Salat

Gestern war ernährungstechnisch gesehen ein wirklich guter Tag. Ich bin sehr zufrieden mit mir selbst und das will was heißen. Ich habe mich einen Tag lang so ernährt, wie ich mir das eigentlich vorstelle, habe abends auf dem Sofa nicht nochmal was gegessen und fühle mich heute schon nicht mehr so übervoll.

Das wichtigste am gestrigen Tag war jedoch die Erkenntnis, dass es geht, dass ich es kann. Ich muss es nur wirklich wollen. Nicht halbherzig, nicht nur tagsüber und abends nicht mehr Und vor allem nicht der ersten Versuchung nachgeben. Das ist ein kurzer Moment, in dem man seinen Kopf auf "nein" programmieren muß und dann ist er auch schon vorbei. Es geht.

Auch abends auf dem Sofa habe ich meinem Glas Wein widerstanden und mir einen Gewürztee gemacht. Allein die Kalorien-Ersparnis, wenn ich eine zeitlang komplett auf meinen Abendwein verzichte, fällt garantiert ins Gewicht (bzw. ins Gegenteil).  Sonst habe ich oft gedacht, "ach komm, du warst ja heute sonst ganz gut beim Essen, da macht ein Gläschen nichts", oder "man gönnt sich ja sonst nichts" oder "so viel macht das auch nicht aus" usw. Ihr kennt das ja bestimmt. Blöd ist nur, dass ich dann ganz schnell wieder Appetit kriege oder dann auch mal ein zweites Glas trinke und wumms hat man seinen Kalorienspiegel abends kurz vorm ins Bett gehen nochmal enorm in die Höhe gehauen. Das muß nicht sein, habe ich früher auch nie gemacht. Mit der Zeit schleichen sich einfach manche total blöde Gewohnheiten ein. Aber das wird jetzt wieder geändert.

Ich habe übrigens gestern noch bei Mimi gesehen, dass sie sich in ihren "guten Tagen", in denen sie Sport gemacht und gut ernährt hat, mit einem grünen Punkt im Kalender "belohnt" hat. Das hat mir gut gefallen. Wenn man dann viele grüne Punkte aneinander gereiht sieht, kann man gut erkennen, was man geschafft hat und das motiviert zusätzlich. Gestern war ein Tag mit einem grünen Punkt. Mit einem dicken grünen Punkt! Und heute folgt gleich der nächste.

Gestern abend wollte ich einen leckeren Salat essen. Ich hatte aber keinen Blattsalat mehr im Haus. Normalerweise wäre ich nochmal einkaufen gefahren, aber das Wetter war sehr schlecht, mein Auto zugeschneit und die Straßen glatt. Also habe ich mir eine Alternative gesucht. Und habe einen Gemüse-Rohkost Salat gemacht, mit allem was ich noch so im Kühlschrank hatte. War sehr gut. Ich habe sogar noch was übrig und denke, dass der Salat noch besser wird, wenn er etwas durchgezogen hat.


Gemüse Rohkostsalat mit Joghurt Dressing

Die Zutaten in kleine Stifte schneiden (da ist mir wieder aufgefallen, dass ich gerne einen Thermo-Mix hätte)

Ich habe Zucchini, Karotten, Paprika, Lauchzwiebeln und Kohlrabi kleingeschnippelt.

Dann habe ich einen halben Becher Naturjoghurt mit 2 Eßl. Zitronensaft und einem Eßl. Rapsöl gemischt. Wem das zu zäh und zu wenig flüssig ist, der kann mit ein bißchen Wasser auffüllen. Dann Salz, Pfeffer, bißchen Zucker, eine Messerspitze Senf und Knoblauch dazu und alles vermischen. (Kann man sicherlich auch noch mit Curry verfeinern, dann ist es ein bißchen asiatisch).

Schmeckt wirklich gut, geht schnell und ist ganz einfach und man kann alle Gemüsereste verwerten.




Detoxische "clean eating" Grüße!! 

Dienstag, 15. Januar 2013

Super duper clean eating / detoxing / veggie Eintopf

Entschlacken, entgiften, Gewicht reduzieren - ich sollte langsam mal in die Pötte kommen, das neue Jahr ist schon 15 Tage alt und ich bin immer noch kein Gramm leichter. An mangelnder Literatur liegt es nicht, ich habe zig Rezepte, Bücher, ich muss es "nur" umsetzen.

Gestern hat die auf diesem Gebiet sehr engagierte und motivierte Mimi von http://www.highheelsundlaufschuhe.de
ein neues Projekt gestartet und ich hänge mich da gerne mit dran. "30 Tage 100 % clean eating" hat sie vor.

Das ist auch für mich der perfekte Start-Schuß. Deswegen habe ich heute gleich mal mit dem Mittagessen so richtig "in die vollen gegriffen" und einen Eintopf gekocht, den ich so noch nie gegessen habe. Und er war sehr sehr lecker, wird auf jeden Fall öfters aufgetischt.

Bohnen-Wirsing-Eintopf 

Man nehme:

1/2 Wirsing
1 Zwiebel
2 Karotten
1 kleine Dose weiße Lima-Bohnen
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
Petersilie nach Wunsch


Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl andünsten. Den Wirsing in feine Streifen schneiden, die Karotten in Scheibchen und dazugeben. Alles mit 1 L Gemüsebrühe ablöschen. Das Lorbeerblatt dazugeben, ebenso die Knoblauchzehe dazupressen. Die Bohnen abtropfen lassen und eine Hälfte zum Eintopf geben. Die andere Hälfte der Bohnen zermörsern und mit der Gabel zermatschen, die Paste dann auch zum Eintopf geben. Das dickt die Flüssigkeit ein bißchen an. Ca. 15 Minuten garen. Gut mit Salz und Pfeffer würzen und Petersilie drübergeben (ich hatte nur TK Petersilie, frische ist natürlich besser).

Und ich habe noch meine geliebten Chilli Flocken reingegeben, das mag ich persönlich sehr gerne.




Es war suuuuper lecker! Obwohl ich mir die Kombination von Wirsing und weißen Bohnen erst nicht so recht vorstellen könnte, schmeckt diese Kombination wirklich gut. Der Eintopf enthält keine Nudeln, keine Kartoffeln und kein Fleisch.

Heute abend gibt es entweder Salat oder Obst oder vielleicht auch beides und Tee. Will doch mal sehen, was man in 30 Tagen so hinkriegen kann.

Montag, 14. Januar 2013

Getagged von "Happy Ich"

Ich bin schon eine ganze Weile lang Leserin von Susanne von "Happy Ich" (http://happyich.blogspot.de). Sie hat mich getagged, verbunden mit der Aussage "dass, sie sich freuen würde, wenn ich mitmache".

Na klar, ich habe überhaupt kein Problem damit, die 11 Fragen zu beantworten. Allerdings würde ich nur ungern, 11 weitere Blogs benennen, die mitmachen sollen, weil ich weiß, dass viele diese "Weiter-Taggerei" nicht so toll finden. Trotzdem schlage ich ein paar vor. Wer Lust hat, die Fragen zu beantworten, darf das gerne tun. Letzten Endes dient das ja dazu, dass wir uns alle ein bißchen besser kennenlernen. Warum also nicht. Hier kommen erstmal die 11 Fragen von Susanne:


Und hier nun die 11 Fragen, für meine Blogger, die ich hiermit tagge. 
  1. Wie entstand der Name Deines Blogs?
  2. Was würdest Du auf Deinem Blog gerne noch umsetzen (z.B. thematisch, grafisch, etc.)?
  3. Was ist Deine schlechteste Angewohnheit?
  4. Welche Reise möchtest Du in diesem Leben auf jeden Fall noch machen?
  5. Welche verstorbene Person würdest Du gerne einmal persönlich treffen?
  6. Mit welchem Deiner Vorbilder/Inspirationsquellen (noch lebend) würdest Du am liebsten einen Kaffee trinken gehen und ein paar Stunden unterhalten?
  7. Wovor hast Du Angst?
  8. Was würdest Du niemals anfangen?
  9. Was möchtest Du noch erlernen? (z.B. ein Instrument, ein besonderes Gericht, ein Hobby, etc.)
  10. Welches Buch hat Dich bislang am meisten inspiriert?
  11. Welchen Beruf (außer dem aktuellen) würdest Du gerne ausüben?


1. Zuerst wollte ich meinen Blog "Nellystories" nennen und mich nicht zu erkennen geben. Wer gibt schon gerne seine Identität im Internet frei? "Der ganz normale Wahnsinn" fiel mir spontan ein, weil ich mein Leben so empfinde. Genau so, im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings habe ich ganz schnell gemerkt, dass es nicht mein Ding ist, mich hinter dem Pseudonym "Nelly" zu verstecken. Dieser Blog ist ein Teil meiner Persönlichkeit und ich schreibe nur Dinge, hinter denen ich 100 %ig stehen kann, also habe ich ganz schnell meinen richtigen Namen, nämlich Eva preisgegeben. Eigentlich müsste es heißen "Eva-Stories", aber vielleicht ändere ich das noch irgendwann.

2. Ich bin nicht so der super Computer-Freak, deshalb ist die Gestaltung meiner Blogs nicht so professionell. Ich mache es so, wie ich es kann. Aber ich bemühe mich, die ganze Gestaltung immer mal wieder zu verbessern. Thematisch habe ich noch sehr viele Ideen, allerdings muss ich das alles in meinen Zeitrahmen kriegen.

3. Ich bin ungeduldig. Vieles geht mir einfach viel zu langsam. Manchmal möchte ich schon fertig sein, bevor ich angefangen habe. Das ist natürlich blöd. 

4. Ich würde unheimlich gerne mal eine Rundreise durch Indien machen.

5. Von den Promis gar keinen. Aber meine verstorbene Oma würde ich gerne nochmal in den Arm nehmen und ihr sagen, wie sehr sie mein Leben geprägt hat, wie wichtig sie für mich war und ist und wie lieb ich sie habe.

6. Ich würde mich vielleicht mal gerne mit Ursula Karven unterhalten. Sie hat ein Kind verloren, aber nicht ihren Lebensmut. Es würde mich durchaus interessieren, wie sie das macht. Außerdem gibt es einige Bloggerinnen, die ich ganz gerne mal persönlich treffen würde.

7. Ich habe Angst vor unheilbaren Krankheiten, die meine Familie oder mich treffen könnten, ich habe Angst vorm Fliegen, obwohl ich das schon gemacht habe und Angst, im Alter einsam zu sein.

8. Das Rauchen.

9. Ich würde gerne richtig gut tanzen lernen (nicht nur so durchschnittlich) Standard, Latein, Steppen, Ballett. Dann noch weitere Sprachen, auf jeden Fall italienisch und vielleicht russisch.

10. Das kann ich so gar nicht sagen. Es gibt viele gute Bücher, aber ich könnte nicht eines allein als Inspiration benennen. Vielleicht kommt da noch was? Was mich als Film schon in jungen Jahren sehr nachhaltig beeindruckt hat ist "Der Club der toten Dichter". Da geht es unter anderem um einen Jungen, der lieber Schauspieler werden möchte als Arzt und sich am Schluß umbringt, weil er keinen anderen Ausweg sieht. Außerdem überwindet ein anderer Schüler seine Angst und seine Komplexe und steht auf und sagt seine Meinung. Das hat mich unheimlich berührt. Man muß für seine Ideen und Träume kämpfen, auch wenn es schwer wird. Ein Hammer-Film. 

11. Ich wäre gerne Redakteurin in einer Zeitung. Das würde mir sehr viel Spaß machen.

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So. Wen ich für die Beantwortung der Fragen auch noch gerne vorschlagen würde sind:

1. Sabine von: http://achtstundensindkeintag.blogspot.de/

2. Nelja von:  http://mittwochs-frei.blogspot.de

3. Martina von: http://wwwpolkadots-polkadots.blogspot.de/

4. Daniela von http://http://femisuptodate.blogspot.de/


Das ist nur eine höfliche Anfrage, ob ihr die Fragen beantworten würdet. 
Mich würde zusätzlich interessieren: "Welches Sternzeichen bist du?"

Ich bin übrigens ein "Fischilein".

Wer von euch möchte, kann sich noch 11 eigene Fragen ausdenken und diese weitergeben.










Sonntag, 13. Januar 2013

Hab mich verbrannt mit dem neuen Dampfreiniger

Achtung, wer empfindlich ist, bitte wegklicken, es folgen zwei Fotos von meinen verbrannten Stellen.

Ich habe meine Dunstabzugshaube mit meinem neuen Dampfreiniger bearbeitet und stand zu diesem Zweck auf einem kleinen Fußhockerchen davor. Der Dampfer hat ungefähr die Größe einer normalen Blumengieß-Kanne. In der einen Hand hatte ich also den Dampfer, mit der anderen habe ich den Schlauch über die Abzugshaube bewegt. Mir ist der Schlauch kurz aus der Hand gerutscht und hat sich sozusagen durch den austretenden Dampf wie ein Gartenschlauch hin- und herbewegt (so als wenn man plötzlich das Wasser anmacht). Der Dampfschlauch  hat sich ganz kurz gegen mich gedreht, nur den Bruchteil einer Sekunde. Dann hab ich ihn wieder geschnappt.

Das hat aber gereicht um mich durch die Kleidung hindurch auf beiden Seiten der Brust zu verbrennen, kurz unter dem Dekolleté. Das ist eine ganz blöde Stelle, weil da ja die Kleidung drüber ist und jetzt auf den Stellen pappt. Die eine Seite näßt mittlerweile und ich habe echt Angst, dass da Narben bleiben. Ich hab ein bißchen Zinksalbe draufgemacht und hoffe, dass die hilft.

Das ist wieder so typisch Eva, kann ja nur mir passieren.

Also, das Dampfer-Ding ist sauheiß und durchaus gefährlich. Ich verwende ihn zwar weiterhin, aber mit großem Respekt und großer Aufmerksamkeit.





Wenn jemand einen guten Tipp zur schnellen und narbenfreien Wundheilung hat, dann bitteschön, teilt ihn mir mit.




Kleiner Frühlings-Vorbote

Auch ich habe keine Lust mehr auf trübe dunkle Wintertage, auf grau in grau gematschte Gärten und üppige Deko nach den ganzen Weihnachtssachen. Deshalb habe ich mir ein paar Duft-Narzissen gekauft, die wirklich einen wunderbaren Duft verströmen und mir noch mehr Lust auf Frühling machen. Sind ja nur noch ca. zwei Monate bis zum Frühlings-Anfang, das schaffen wir doch locker. Die Tage werden ja schon wieder länger. Ich freue mich richtig auf die Terrasse, aufs Draußensitzen, auf die frische Luft.

Bis dahin holen wir uns halt ein bißchen Frühling in unsere Zimmer:




Samstag, 12. Januar 2013

3D Kino "Life of Pi"

Gestern haben wir uns zum Wochenabschluß einen Kinofilm gegönnt. Mittlerweile ist das ein ganz schön teures Vergnügen. Wir haben für 3 Personen 36 Euro bezahlt plus 1 Euro Reservierungsgebühr. Es war ein 3D-Film, die sind ja immer etwas teurer. Trotzdem war der Kinosaal fast komplett belegt, nur ein paar Einzelplätze waren leer.

Ich hatte über den Film schon viel Positives gehört, wollte mir aber ein eigenes Urteil bilden. Und er hat mich in seinen Bann genommen. Wunderschöne Naturbilder, viel Meer und Sternenzelt, viel Urgewalt und vor allem viele Betrachtungen über den Sinn des Lebens, den Sinn des Glaubens und der Religionen. Die Verhältnismäßigkeit Mensch und Natur wird sehr schön dargestellt und auch der Wunsch nach Freundschaft und nach Weggefährten, und sei es im Überlebenskampf auch "nur" ein bengalischer Tiger, der das Leben des Jungen eigentlich ständig bedroht. Aber gerade diese Bedrohung hilft ihm, wachzubleiben, sich zu kümmern, aufmerksam zu bleiben und letzten Endes für den "Todfeind" zu sorgen, damit dieser auch überlebt. Ein wirklich unglaublich packender und berührender Film.

Für mich persönlich war die Schlüsselszene, die, als der schiffbrüchige Jungen nach vielen entbehrungsreichen      Monaten mit völlig unbekanntem Ausgang auf eine einsame Insel angespült wird. Im ersten Moment bietet die Insel sauberes Trinkwasser und Nahrung und einen Ort der Sicherheit, bei näherem Hinsehen bildet sie eine weitere lebensbedrohende Gefahr. Trotzdem hätte der Junge sich mit den Gegebenheiten arrangieren können und dort bleiben können. Er entscheidet sich dennoch, seine wahnsinnige Odysee übers Meer fortzusetzen, um irgendwann ein lebenswertes Leben führen zu können. Dafür riskiert er alles, was er noch hat, nämlich sein Leben. Er muß alle seine verbleibenden Kräfte einsetzen, alle mentale Kraft, ohne zu wissen, wie das Ganze ausgeht.

Soweit fand ich den Film super faszinierend. Vor allem die imposanten Bilder. Eines Nachts ist der Junge von phosphorisierenden Leuchtquallen umgeben, die das ganze Meer erhellen. Das wiederum erinnert ihn an ein Lichterfest aus seiner Kindheit, als alles noch in Ordnung war. Es gibt Bilder vom Sternenhimmel und auch welche, die die Naturgewalt zeigen in Form von Stürmen, haushohen Wellen und Blitzen.

Am Ende wird der Junge am Ende seiner Kräfte an die mexikanische Küste gespült, nach über 200 Tagen Irrfahrt auf dem offenen Meer. Der Tiger, der ihm die ganze Zeit über Kraft gegeben hat, verschwindet einfach so im Dschungel.

Und nun kippt der Film ins Gewöhnliche. So, als ob der Autor nun dringend die Kurve zu einem Ende kriegen müsste, verfällt er in Plattitüden, läßt den Jungen zwei Versionen der Geschichte erzählen und überläßt den völlig aufgewühlten Zuschauer sich selbst. Keine Aussage mehr, einfach nur ein plattes Ende.
Schade, denn der Film hat wirklich gute Kernaussagen. Mich hat das Ganze wirklich sofort an "Nathan der Weise" erinnert. Als ich daheim war, war ich so unzufrieden mit dem Ende, dass ich die Handlung gegoogelt habe und interessanterweise sagt Wikipedia dasselbe wie ich.

Ich habe das Buch nicht gelesen und überlege nun, es im nachhinein zu tun. Die Handlung, die Story, die Denkansätze super faszinierend und dann dieses Ende. Das geht gar nicht.

Wer hat den Film gesehen? Wie fandet ihr ihn? Habt ihr das Buch gelesen?

Freitag, 11. Januar 2013

Wenn der Obstmann 1 x klingelt...

...dann solltet ihr entweder fluchtartig das Haus verlassen, ihm mit einem bestimmten "nein danke, wir brauchen nichts" sofort die Tür vor der Nase zumachen oder euch zur Not auch tot stellen. Tut ihr das nicht, ergeht es euch wie mir gestern nachmittag

Wir saßen gemütlich um den Eßtisch, ich war schon in meinem "Mittagsloch" angelangt und ein bißchen müde, da klingelte es an der Tür. Da um diese Zeit immer unser Paketbote kommt, dachte ich mir nichts weiter und habe die Tür geöffnet. Vor mir stand ein kleines Männlein, mit schokobrauner Haut und dem breitesten Lächeln im Gesicht, das man sich vorstellen kann. Er trug ein blaue Latzschürze mit großen Taschen. Es muß wohl an meiner Verblüffung gelegen haben, dass ich die Tür für den Bruchteil einer Sekunde zu lange offen gelassen habe, denn so konnte er zu Wort kommen.  Obstmann: "Hallo Frau B., ich hoffe sie habe keine Angst vor dunkelhäutigen Männern." Das Männlein hatte eine Stimme wie Eddy Murphy! Ehrlich jetzt! Ich muss wohl ziemlich blöd aus der Wäsche geguckt haben. Jedenfalls sagte er: "Ist nur, weil sie so gucke, ich tue ihnen nichts, ich will ihnen nur anbiete unsere Äpfel. Griiiiiins!"

Ich musste mich eine Sekunde lang berappeln, dann sagte ich "Nein, nein" (bezogen auf Angst vor dunkelhäutigen Männern, sowas Blödes dachte ich, was soll denn das). Und dann:  "Ich esse keine Äpfel".

Schwupps, hatte er einen wunderschönen Apfel in der Hand, schnitt ein Stück ab und hielt ihn mir direkt vor die Nase: "Wie, sie esse keine Äpfel? Müsse sie probiere! Sind säääär gut. Griiiiiins!". Ähm, mir fiel so schnell kein sinnvoller Widerspruch ein , also habe ich brav in den Apfelschnitz gebissen. Blöd, ich weiß.

In diesem Moment lief meine Große hinter mir durchs Bild und wurde sofort miteinbezogen. "Oh, sie habe hübsche Tochter, ich schenke eine Apfel." Nun stand Lara neben mir, ebenfalls mit einem Apfel in der Hand. Das Männlein fragte: "Uuund? Welche schmeckte besser? Habe gegeben zwei verschiedene Sorten. Griiiins!" Wir einigten uns auf dieselbe Sorte. Noch bevor ich etwas sagen konnte, zauberte er mir eine Orange vor die Nase. "Musse probiere. Sind beste Orangen der Welt, komme aus meine Heimat Marokko, darum ich mich freue besonders." Wir haben also beide auch noch ein Stück Orange gegessen. Außerdem haben wir die Orange gedrückt, betastet und genau beäugt, alles wie vom Männlein verlangt. Ich muss sagen, sowohl die Äpfel als auch die Orangen waren sehr lecker. Sehr fest und aromatisch, frisch und saftig.

Unnötig zu erwähnen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon verloren hatte. Ich stand vor der Haustür, völlig überrumpelt, Apfel und Orange essend und bekam jetzt auch noch Kartoffeln angeboten. Gelbfleischig fest und lecker. So. Ich habe mich mal vorsichtig erkundigt, wieviel man den abnehmen müsse. Das Grinsemännlein meinte, sie hätten verschiedene Mengen, die kleinste sei 30 kg. Auf den Hinweis, dass das doch ganz schön viel wäre, kam: "Aber nein, eine Apfel wiegt doch schon 200 g. Ist nicht viel. Und hälte bis Ende März!"

Tja, das war durchaus ein Argument. Ich will mich doch eh gesünder ernähren und viel Obst und Gemüse essen. Sicherheitshalber wollte ich aber noch wissen, was der ganze Spaß denn kosten würde. "Oh, die Preis isse wie in einem Bio-Laden, auch nicht teurer, isse sehr gute Qualität. Kilo Orange kostet nur 2,99, Äpfel auch und die Kartoffel koste nur 1,99. Naja, dachte ich, ich will ja jetzt nicht aussehen, als käme es mir auf den Euro an, ist ja schließlich gute Qualität. Also höre ich mich sagen: "Na gut, von allen drei Sachen die kleinste Portion bitte."

Männlein: "Griiiiins. Sehr gut, Frau B. Iche  wiege ab und stelle vor die Tür. Der Bus isse noch ein paar Häuser weiter vorn, isse gleiche da. Ich klingle dann nochmal. Sie könne auch mit Karte zahlen."

Ich also Tür zu, gehe ins Wohnzimmer und sehe beide Augenpaare meiner Töchter auf mich gerichtet. "Mama, geht's noch?" Ich, nichtsahnend: "Wieso?" Die Große, unser Mathe-Crack: "Weißt du was das kostet?" Ich: "Na, soviel wird's schon nicht sein. Ist doch bloß ein bißchen Obst". "Mamaaaa? 1 kg kostet 2,99. Zehn Kilo kosten 29 Euro und du kaufst 30 Kilos! Das sind 90 Euro, nur für die Orangen!!!" Jetzt war ich wach. "Waaas? Dann kostet der ganze Mist insgesamt  über 200 Euro." "Genau, Mama, rechnen sollte man können".

Kurzer Schock meinerseits, aber nicht viel Zeit zum Nachdenken. Denn es klingelte wieder an der Tür. Der grinsende Obstmann mit der Stimme wie Eddy Murphy hatte mir einen großen Sack Kartoffel, und zwei Holzkisten voll Obst vor die Haustür gehievt. Ich erklärte ihm, dass mir das viel zu viel sei und ich mit so einer Menge nichts anfangen könne (in der Hoffnung, er nehme das Zeug wieder mit). Haha, da hatte ich nicht mit marokkanischem Verhandlungsgeschick gerechnet. "Also Frau B., ich möchte sie gewinne als Kundin, da mache ich Ausnahme: Ich gehe nochmal zurück und nehme Hälfte raus, ok?" Ich erleichtert: "Ok".

Ihr ahnt es schon, die Töchterleins hatten mitgehört. "Mamaaa, das ist zu teuer. Das sind ja immer noch über hundert Euro." Jetzt wurde es mir allmählich ein bißchen schwummerig; was sollte ich denn machen? Es rappelte wieder an der Tür und die halbierte Menge Obst und Südfrüchte und Kartoffeln stand da. In leicht aufsteigender Panik erklärte ich dem Männlein, dass ich die Kartoffeln lieber gar nicht haben wolle. Er guckte zwar ein bißchen verständnislos, versuchte aber nicht, mich umzustimmen. "Na gut, Frau B., danne kriege ich jetzt 90 Euro."

In diesem Moment fiel mir siedend heiß ein, daß ich gar nicht soviel Bargeld im Haus hatte. Ich habe  nie besonders viel Bargeld, weil ich ein "Kartenzahler" bin. Ich sagte also "Moment bitte" und machte die Tür zu. Hektisch scheuchte ich die Mädels auf, mir alles verfügbare Kleingeld zu bringen. Die Kleine hatte 10 Euro in bar, die Große um die 15. Na toll. Egal wie ich es gezählt habe, wir kamen genau auf 75 Euro! Mir wurde heiß. Da kam die Ermahnung meiner Töchter: "Mama, du gibst dem auf keinen Fall deine EC-Karte, klar? Der kann die Daten kopieren und plündert dann dein Konto." (Warum sind die beiden eigentlich so mißtrauisch??). Aber gut, das leuchtete mir ja ein.

Ich also nochmal die Tür auf: "Es ist mir furchtbar peinlich, aber ich habe nur 75 Euro. Das reicht leider nicht." "Aber Frau B., das macht doch nichts, sie könne doch zahle mit Karte!" , sagte der Obstmann und wedelte mit einem mobilen Kartenlese-Gerät. Ich habe mir gewünscht, ein Loch täte sich auf, in dem ich versinken könnte, so unangenehm war mir das alles inzwischen. "Nein, tut mir leid, ich zahle nicht mit Karte". Schweigen meines Gegenübers. Ehrlich gesagt hoffte ich, dass er sein Zeug einfach wieder mitnimmt und mich in Ruhe läßt. Da sagt der doch: "Ok, ich mache absolute Sonder-Ausnahme und gebe das für 75 Euro. Sie könne das esse und teste, und ich komme in 3 Monaten wieder!" "Dankeschön, auf Wiedersehen!".

Neeeeeinnnn, ich mache nicht auf, ich mache nicht auf, ich mache nicht auf.



...






Donnerstag, 10. Januar 2013

Früchte-Frühstück

In letzter Zeit habe ich mir angewöhnt, gleich zum Frühstück eine Portion Obst zu essen. Da kriege ich das nämlich problemlos unter. "Normalerweise" esse ich auch gerne Brot oder Brötchen mit herzhaftem Belag wie Schinken oder Käse. Das habe ich die letzten Wochen komplett gelassen und immer einen Obstsalat wahlweise mit oder ohne Joghurt gegessen, mit zwei zerkrümelten Walnuß-Hälften drauf oder Chia-Samen.

Ich muss sagen, mittlerweile freue ich mich drauf. Seit ich ein neues, sehr scharfes Messer habe, kann ich sogar eine Orange problemlos zerstückeln. Die ist sehr lecker und erfrischend, hat Vitamine und ich mische sie mit allem, was ich sonst so an Obst habe.



Das gab es heute: Orange, halbe Banane und ein paar Trauben mit Walnuß. Jetzt habe ich hoffentlich genug Start-Power für den (langen) Arbeitstag.

Bis mittags gibt es außer viel Wasser nichts mehr, aber das reicht mir auch locker. Ich bin auch nicht so der "Zwischendurch-Esser".

Bis heute abend!






Dienstag, 8. Januar 2013

Zwischenstand Erledigungswoche

Ich wollte mal kurz meine Zwischenergebnisse mitteilen. Ich habe gestern eine große Menge lange aufgeschobenen Kleinkrams erledigt und bin ganz stolz. Wie zu erwarten war, fallen mir (leider) immer noch mehr Sachen ein, die erledigt werden müssen. Hoffentlich hält mein Elan noch ein kleines bißchen länger an.

Das Wichtigste zuerst: Ich war beim Zahnarzt (yeah, freu, hüpf) und überraschenderweise lebe ich noch. Mein Zahn ist repariert, es hat nicht wehgetan, und ich habe gleich noch einen Termin zur professionellen Zahnreinigung Anfang Februar gemacht. Bin ich gut oder bin ich gut?? Ich bin wirklich über mich hinausgewachsen, denn ich hasse Zahnarztbesuche und gehe nur hin, wenn es sein muss. Es mußte sein und ist erledigt!!

Dann habe ich einen stillgelegten Handy-Vertrag gekündigt. Schriftlich und der Brief ist schon bei der Post (und liegt nicht tagelang auf dem Fensterbrett). Außerdem ist das Kontaktlinsen-Abo auch gekündigt. Ich war außerdem auf dem Rathaus und habe mir einen Müllkalender für 2013 geholt, denn wir fanden den nicht mehr (wie jedes Jahr)  , obwohl er Ende letzten Jahres mit der Zeitung an alle Haushalte verteilt wurde. Egal - jetzt hängt er am Kühlschrank!! Ich habe heute sogar an die Tannenbau-Abholung der Feuerwehr gedacht und uns somit erspart, den Baum in mühsamer Kleinarbeit kleinzuschneiden und per Biotonne zu entsorgen (so geschehen letztes Jahr, hust).

Mein Frauenarzt hat (leider - Gott sei Dank) noch bis 14.01. Urlaub, da kann ich noch nicht anrufen.

Für heute mittag steht die Vereinbarung der allgemeinen Hausarzt Vorsorge-Untersuchung auf dem Programm (die mag ich nämlich auch nicht wirklich) und ich möchte endlich das Foto für meine Krankenkassen Karte hochladen, nachdem die mich schon dreimal oder so gebeten hat. Ja, wir sind nämlich freiwillig gesetzlich versichert, weil mein Mann sich die Arbeit mit der privaten Abrechnerei ersparen möchte (ist vielleicht auch besser so, sonst hätten wir noch mehr Chaos).

So, das war's erstmal. Privateinblick beendet. Ach so, und bügeln will ich auch noch ein bißchen heute, damit das nicht wieder so einen Bügelberg gibt wie letztes Jahr.  Bis jetzt läuft's ganz gut.


Montag, 7. Januar 2013

Neues Spielzeug . Dampfreiniger von Tchibo

Ich habe mir ein neues "Putz-Spielzeug" zugelegt. Den aktuellen Hand-Dampfreiniger von Tchibo. Sieht aus wie eine Handgießkanne, macht aber heftig Dampf. Man füllt ein bißchen Wasser ein, wartet ca. 3 Minuten und kann loslegen.

Es gibt verschiedene Aufsätze und Düsen, zum Beispiel für Fensterscheiben, für Fliesenfugen, für Flächen usw. Ich habe heute zuerst das Gäste-WC und das Waschbecken gereinigt, dann Küchen- und Eßzimmerfenster und dann die Küchenfronten. Es ist ein anderes Putzen, ohne jegliche Chemie, ohne Schaum, ohne Rubbeln und Schrubben und ohne Krafteinsatz. Man fährt nur mit dem jeweils geeigneten Aufsatz über das zu reinigende Objekt. Das ist dann mehr oder weniger feucht und man sollte es mit einem trocken, fusselfreien Tuch abtrocknen. Geeignet dazu sind Morfaser-Tücher oder Küchenkrepp. Nach dem vollständigen Abtrocknen hat man eine wirklich glatte gereinigte Fläche.

Das Teil wird an der Austrittsöffnung wirklich sehr heiß. Ich habe vorhin ein bißchen hin- und hergewackelt und eine Sekunde nicht aufgepaßt. Da hat sich der Dampfschlauch ganz kurz gegen meinen Körper gedreht und ich hatte - wirklich nur einen Bruchteil einer Sekunde - den Dampf auf mein Dekolleté gerichtet. Ergebnis: Rechts und links zwei dicke rote verbrannte Streifen. Tja, so schnell geht das.

Aber genauso schnell geht es mit dem Reinigen. Die Fenster sind nach einem einzigen Abzug quietsche sauber. Mein Fliesenspiegel in der Küche auch. Die Fronten sind wieder sauber, alles ganz ohne Krafteinsatz. Sogar die Dunstabzugshaube aus mattem Stahl, die immer einen Spezialreiniger und viel Gerubbel benötigt hat, war ganz einfach und leicht zu säubern. Sie spiegelt richtig. Der Tuch-Überzieher war hinterher allerdings richtig "dunkelschwarz". Der heiße Dampf entfernt Fett, Schmutz und Fingertappser ganz easy. Was nicht so toll ist, ist das Durchhaltevermögen des Dampfers. Ich schätze es mal so auf 10 Minuten. Dann muß man nachfüllen.

Man braucht allerdings überhaupt keine Chemie, pro Füllung nur 175 ml Wasser und nur ca. 3 Minuten Wartezeit bis zum Einsatz. Ist doch sehr umweltfreundlich, trotz Stromeinsatz und macht wirklich hygienisch sauber.

Das ganze Teil kostet nur 29,95 Euro, vermutlich gibt es von Kärcher ähnliche für mehr Geld. Für den täglichen Einsatz eine echte Hilfe, schnell und sorgfältig. Allerdings Verbrennungsgefahr inklusive. Aber ich habe heute mit sehr wenig Zeit- und Krafteinsatz eine Menge Flächen gereinigt. Morgen geht es an die Mikrowelle.

Habt ihr Erfahrung mit solchen Dampfreinigern??




Erledigungswoche für "unangenehme" Dinge

Gibt es auch gewisse Dinge, die ihr gerne auf die lange Bank schiebt? Bei mir gäbe es da eine ganze Liste an Dingen. Ziemlich weit oben steht der Zahnarzt. Gefolgt vom Frauenarzt. Dann die freiwilligen Vorsorge- Checks beim Hausarzt. Hmm. Dann das Kündigen länger bestehender, nicht mehr aktueller Sachen: Handy-Verträge, Kontaktlinsen-Abo der Tochter, Handwerker-Termine. Auch meine Urlaubsplanung im voraus fürs kommende Jahr gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Bin da lieber eher spontan, aber das geht natürlich nicht, wenn man mehrere Kolleginnen hat.

Da ich die nächsten beiden Tage frei habe, habe ich mir vorgenommen, diese Woche einige dieser unangenehmen Dinge zu erledigen.

Punkt 1: Zahnarzt.

Mir ist über die Feiertage eine Plombe rausgefallen. Also ist der Termin zwingend nötig (wuha). Ich rufe da gleich mal an.

Punkt 2:

Termin für Vorsorge Check. Ich war schon länger nicht mehr und sollte mal wieder. Aangst!

Punkt 3:

Kontaktlinsen-Abo kündigen.


Ich finde, das reicht für einen Tag.

Warum ich so ungern zum Zahnarzt gehe, weiß ich gar nicht. Zum Glück habe ich von Natur aus relativ gesunde und schöne Zähne (wirklich). Es gibt also keinen Grund, warum ich mir da immer solche Ängste aufbaue. Aber so mit Schlauch im Mund, mehrere Augenpaare auf einen gerichtet, verkrampft auf dem Zahnarztstuhl hängend ist nicht das, was ich als angenehm empfinde.

Beim Frauenarzt ist es immer die unterschwellige Angst, er könnte was ganz Schlimmes entdecken. Warum? Weil ich schon deutlich die 40 überschritten habe und bisher noch gar nichts hatte. Die meisten Frauen (ach, fast alle), haben irgendwann mal irgendeinen blöden Befund oder irgendwelche Probleme. Gebärmutter raus, ja, nein, vielleicht? Keine Ahnung. Ich bin noch sehr vollständig, habe sogar noch den Blinddarm und die Mandeln. Da kann man doch verstehen, dass ich Angst habe, dass da mal was kommen muss, oder?

Punkt 3: Vergeßlichkeit, da nicht wirklich essentiell, nur eine unnötige Ausgabe.

Ich geh jetzt mal ans Telefon...