Samstag, 20. Oktober 2012

Aktiv glücklich sein (werden)


Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter mir. Trotzdem hatte ich die Zeit, mir viele Gedanken zu machen. Ich bin nach der Lektüre einiger sehr aufschlußreicher Bücher, nach vielen schlecht geschlafenen Nächten und nach viel eigener Erfahrung (endlich) zu dem Schluß gekommen: Sein Glück und Wohlbefinden kann (soll) man aktiv unterstützen. Wer einfach nur die Augen aufschlägt und sich happy fühlt - super!! Der gehört aber vermutlich  zur Minderheit. Genießen!

Der Rest der Menschheit kann sein Glück aktiv unterstützen. Zum Glück gehört natürlich eine ganze Menge, aber es fängt im ganz kleinen an. Bei uns selbst! In unserem eigenen Gefühl, in unserem Wohlbefinden, in unseren Emotionen. Wenn das alles schon mal stimmt, wird unser Geist positiv, und wir strahlen das auch aus. Und dann kann man die Glückskreise weiterziehen: z.B. auf den Beruf, allgemeine Lebenssituation, auf noch unerfüllte Pläne,Wünsche und Träume usw. Aber der Anfang von allem liegt in uns selbst. Jetzt ist das vielleicht nicht gerade neu. Aber für mich war es, als ob "ein Schalter" umgelegt wird. Das Leben ist schön, wenn wir es uns schön machen. Wenn wir uns wohlfühlen. Das ist für jeden einzelnen was anderes und das gilt es herauszufinden. Und dann zu verfolgen. Werden wir also unser eigenen Glückscoach.  Kleine Schritte - große Wirkung.

Bei mir sieht das erst einmal so aus: Ich kümmere mich gut um mich. Das habe ich diese Woche "geübt". Ein Beispiel: Statt abends heimzukommen und sich über die müden und malträtierten Füße zu ärgern, die vom vielen Stehen wehtun, gleich direkt ins Bad gehen und ein schönes warmes Fußbad machen. Ich habe mir ein schönes Ölbad gekauft und es ist herrlich entspannend, als erstes das warme Wasser zu genießen. Danach schön dick eincremen, dicke Socken an und dann ist man richtig daheim "angekommen". Dauert vielleicht eine Viertelstunde, ist es aber wert. Sonst bin ich gleich in die Küche getappt, habe mich evtl. über die Unordnung genervt usw. So bin ich gleich mal viel entspannter. Dann habe ich mir angewöhnt, abends öfters mal eine (selbstgekochte) warme Suppe zu essen. Die kann man gut vorbereiten, sie ist leicht und macht nicht so voll. Mit ein bißchen Planung ist das nächste "Problem" also gelöst. Denn wenn ich nicht weiß, was ich essen soll, esse ich alles mögliche, bin unzufrieden, vielleicht zu voll und dann natürlich wenig locker. Dann habe ich mir Bücher gekauft als Alternative zum Fernsehprogramm abends. Statt irgendwas Blödes mitzugucken, das mich nicht interessiert, schnappe ich mir ein Buch und finde es toll.

Das ist natürlich alles noch sehr ausbaufähig. Aber (zumindest bei mir) sind es die kleinen Dinge, die das Leben unnötig schwer oder eben schön machen. Und die kann ich zumindest zum großen Teil durchaus selbst mitbestimmen. Ich freue mich richtig auf die nächsten Tage und was mir noch alles so einfällt.



Ich werde mein eigener Wellness- und Wohlfühlcoach!! Das gefällt mir !!


Kommentare:

  1. Wenn man dieses Prinzip erstmal für sich entdeckt hat, sind die Möglichkeiten unendlich.
    Ich versuche auch so zu leben-gelingt mir nicht jeden Tag, aber immer besser.
    Ich gehe achtsam mit mir um, schau was mir guttut und nehme mir meine Zeiten.
    bei mir ist es Yoga, ein schöner Tee, tolle Spaziergänge und sammeln weiterer schöner Erlebnisse.
    Man kann eine Stimmungen wirklich zu einem großen Teil selbst beeinflussen und ich finde das ist ein tolles Geschenk des Lebens.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

    Kati

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  2. Das hast du wieder mal richtig toll geschrieben, passt auch gerade zu meiner Situation.
    Danke dir für diese Worte.
    Liebe Grüsse und schönes entspanntes Wochenende wünscht dir, Franziska

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  3. Das hört sich toll an! Genau das rate ich auch meinen Klienten: regelmäßig etwas für sich machen und die Dinge aktivieren, die man zu der Zeit vor den Kindern gerne gemacht hat :-)
    Wünsche dir Durchhaltevermögen und viel Freude.
    Liebe Grüße vom Seelencoach Helga

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  4. Zu dem Posting muss man nichts mehr hinzufügen. Du bist auf dem richtigen Weg. ;D

    LG

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  5. Suppen, ich sage dir, die machen süchtig. Ich koche immer einen Riesentopf und will eigentlich portionsweise "archivieren" - Allerdings kann ich das Zeug auch schon frühstücken und dann bleibt oft nicht viel übrig zum Kühlen. Aktuell bin ich bei Hühnersuppe, weil die Nachbarn mir ein Huhn angebracht haben(selbstverständlich küchenfertig - die sind so gut zu mir), das morgens noch glücklich durchs Gras wackelte.

    Fussbad, dicke Socken - jo, brauche ich heute auch und wird sofort erledigt.

    Grüße! N.

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  6. das ist eine gute idee,nach der arbeit erst mal runter zu schalten. bei mir passiert das nach der arbeit mit einer tasse kaffee und früher ein stündchen zeitschriftlesen, heute bei euch reinschauen. du bist auf einem guten weg. take care of you!
    lieben gruß von sabine

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Über nette Kommentare freue ich mich: