Dienstag, 4. September 2012

Mein erster selbstgemachter Flammkuchen

Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Quiches in allen Varianten. Meine Lieblings-Variante ist eine mit Thunfisch nach dem Rezept einer ehemaligen französischen Mitschülerin. Man kann diese Quiche kalt oder warm essen, ein ganzes Blech zubereiten oder kleine Förmchen, je nach Belieben. Allerdings macht ein Quiche-Teig doch ein bißchen mehr Arbeit, man muß den Boden nämlich vorbacken. Außerdem kommt bereits in den Boden ein Ei, ein weiteres in den Belag und eine ganze Menge Käse auch. Schmeckt himmlisch lecker, ist aber nicht gerade kalorienarm.

Heute morgen beim Einkaufen hatte ich ganz kurz einen fertigen tiefgekühlten Flammkuchen in der Hand, da hat sich irgendwas in mir geregt und gesagt, nein, den kannst du selber machen. Clean eating! Also bin ich nach Hause gefahren und habe nach einem passenden Rezept gesucht. Es gibt welche mit Hefe, die wollte ich nicht, und nach kurzer Suche bin ich auf ein einfaches, idiotensicheres Rezept für den Boden gestoßen. Es besteht aus Zutaten, die man sowieso immer daheim hat: Mehl, Salz, Mineralwasser und geschmackneutrales Öl. Das ganze wird verknetet, muss nicht erst noch aufgehen, sondern man kann gleich weitermachen. Ich habe den Teig schön ausgewellt und auf ein Backblech gepackt.

Für heute habe ich eine klassische Variante ausgewählt, mit saurer Sahne, Frühlingszwiebeln und Katenschinken. Aber ich habe schon andere Varianten im Kopf: z.B. mit kleinen Paprikastückchen, mit Peperoni, mit Schafskäse und Spinat, Shrimps und Knoblauch usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Grundrezept enthält kein Ei, keinen Käse und nur wenig Öl, es ist also relativ kalorienarm und wirklich schnell gemacht. Ich bin ganz begeistert. Dazu gab es einen leckeren Blattsalat und fertig!







Hört sich vielleicht blöd an, aber ich habe noch nie vorher selber Flammkuchen gemacht, warum auch immer. Wird also Zeit. Gibt es ab heute öfter. Lecker!!!

Kommentare:

  1. Lecker, da bekommt man richtig Appetit :) LG Femi

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  2. Das ist wie mit den Pizzen. Wenn du einmal einen Teig gefunden hast, dann willst du NIE mehr TK-Dinger.
    Vor allem die Auflagen werden immer variantenreicher werden. Hach, ich liebe sie.

    Gestern hab ich Flamkuchenteig-Platten im Supermarkt gesehen (also pur und nur angebacken, ohne Auflage) und dachte, wozu braucht man so was denn? Ist das Gleiche mit den geschälten rohen Kartoffeln im Glas. Es gibt Sachen, da frag ich mich echt, was das soll. Aber scheinbar gibt es Leute, die so was kaufen.

    Viel Spaß beim Flamkuchenexperimentieren! Grüße! N.

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  3. Pizzateig und Quiche-Teig mache ich seit Ewigkeiten selber und kann es aus dem "FF", Flammkuchen habe ich erst heute selber gemacht, frag mich nicht warum. Gibt es ja auf jedem Weihnachtsmarkt usw. War wirklich total einfach und lecker. Man muss für manche Dinge erstmal ein Bewußtsein entwickeln. Ich bin dabei! Sogar meine Mädels fanden das total lecker. Fazit: Heute wieder was gelernt!
    LG Eva

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    1. Um mal bei Pizza zu bleiben (mache ich öfter und kenne mich besser aus, aber Flamkuchen sind ja ähnlich). Für eine TK-Pizza brauchst du 20 Minuten Backzeit plus Ofen aufheizen ... so ca. 30 Minuten vom Karton aufreißen bis zum Teller. Für mein Frischpizza-Rezept brauche ich vom Mehltüte öffnen bis zum Teller - na? - genau!: 30 Minuten. Seit unserem ersten Versuch haben gerade die Kinder keine fertige mehr haben wollen und da waren die acht und zehn. Seitdem haben ich, glaub ich, den Ökomuttistempel weg. Obwohl ich das ganz und gar nicht bin. Also sieh dich vor. Du könntest völlig verkannt werden. ;)
      Aber es lohnt sich echt! Also mein Müsli schrote ich auch nicht selber, aber dem Flamkuchen mache ich per Hand.

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    2. Boah, das klingt so eklig angeberisch, dabei wollte ich nur plaudern ... du machst deinen Teig schließlich auch selber.

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    3. Ach, ein gesundes Selbstbewußtsein schadet nie... :)
      Bei der Pizza sollte der Teig halt erst noch aufgehen, wenigstens ein bißchen, dann dauert es schon länger. Und Sauerei und schnippeln usw. Aber: Es schmeckt halt wirklich besser. Und da bei uns jeder was anderes mag, kann man auch jede Ecke nach Geschmack belegen, dann sind alle glücklich.
      Ich habe auch schon mittags den Teig vorbereitet und gehen lassen, dann mußte ich ihn abends nur noch schnappen und weiterverwenden. Dann geht es in der Tat sehr schnell. So ein bißchen Organisation und schon klappt alles wie am Schnürchen (haha, und das aus meinem Munde).
      LG Eva

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  4. du bist nicht die einzige. ich hab flamkuchen immer nur auswärts gegessen, selbstgemacht noch nie. aber mein pizzateig - ein hefemürbteig - ist so variabel aus dem mach ich manchmal kleine fladen, streich schmand drauf und beleg sie mit frühlingszwiebeln, das schmeckt fast wie flamkuchen, ist allerdings kalorienreicher.wenn ich dem sohn eine freude machen will, mach ich pizza, er liebt es.
    ich bin ja noch kein ganzes jahr in der bloggerwelt, kann es sein, dass das kühlere wetter die koch- und backlust bei allen steigert. ist in den nächsten monaten mit einer flut an leckeren rezepten zu rechnen? wenn ja, freu ich mich schon mal drauf! lieben gruß von sabine

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    1. Och, das kommt in Wellen. Ganz schlimm wird es vor Weihnachten!

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    2. Ich glaube schon, dass einen das Herbstwetter mehr zum Kochen animiert. Ich habe schon eine Menge Apfelrezepte zum Ausprobieren rausgesucht. Als nächstes gibt es mal Apple-Crumble zum Nachtisch.
      Ich freue mich auch immer über neue Anregungen.
      LG Eva

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  5. uuuuund? wo bleibt das Rezept? Erst lecker machen und dann sowas...*schnüff*
    Mein Mann liebt Flammkuchen. Habe letztes Jahr auch öfter selbst gebacken, vielleicht ist dein Rezept schneller? Klingt auf jeden Fall einfacher. Ich hatte sonst immer einen Hefeteig.
    Wäre dir also sehr dankbar für den einfachen Teig.

    LG

    Kati

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  6. Ja bitte - ich hätte auch gerne das Reszept :-)
    LG Ursula

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