Sonntag, 30. September 2012

Wären die Abende nicht...

Weil ich es nun echt "dicke" habe, immer dicker zu werden, habe ich mich letzte Woche zu einem Online Coaching angemeldet, in der Hoffnung, dadurch etwas mehr "Druck" zu kriegen und endlich länger als drei Tage beim Abnehmen dranzubleiben.
Das Prinzip ist einfach und gut durchführbar, man darf alles essen, nur die Zusammensetzung soll bei jeder Mahlzeit zu mindestens 1/3 Gemüse, Salat oder Obst bestehen, die KH's nur soviel wie ungefähr in eine Hand passen und man soll mit einem Teller, also einer Portion auskommen. Nachlegen soll man nur, wenn es gar nicht anders geht und dann nur Gemüse oder Obst. Man soll 3 l am Tag trinken, idealerweise 2 l Wasser und 1 l Tee und sich mindestens 30 Minuten täglich bewegen. Und die letzte Mahlzeit des Tages nicht spät einnehmen. Das ist so im Groben das Konzept. Man gibt einmal in der Woche das Gewicht durch und bekommt online Ernährungsratschläge, Wochenaufgaben und Motivations-Tipps. Soweit, so gut. Natürlich kostet das ganze auch was und sollte eigentlich zum Erfolg führen.

Ich habe jetzt gerade mal die erste Woche hinter mir und kann als Fazit sagen: Wäre alles ganz toll und leicht, wären da nicht die Abende. Die machen mir immer wieder alles kaputt. Tagsüber ist die Esserei überhaupt kein Problem, ich mag ja Gemüse gern, habe kein Problem mit Süßkram und kann mich sogar zum Sport aufraffen. Aaaaaber: Wenn abends die letzte Mahlzeit diszipliniert gegessen ist, alles aufgeräumt ist und ich sozusagen mit allem fertig bin, dann stellt sich mir jeden  Abend die Frage: Und jetzt? Kommt nichts Gescheites im Fernsehen (und das ist oft), dann ist der Abend lang. Und langweilig. Kommt was, was mich interessiert, hat garantiert ein Familienmitglied plötzlich Redebedarf und erzählt wie ein Wasserfall, dann ist das auch nervig. Oder oder oder... Jedenfalls gehe ich dann meistens doch mal in die Küche und dann stehen da die Muffins, die mich tagsüber überhaupt nicht interessieren oder das letzte kalte Stück Pizza von gestern oder man könnte doch eine Scheibe Wurst probieren oder ein Stück Käse usw. Kennt ihr das? Und dann "ißt" man sich irgendwie warm und findet immer mehr. Dabei ist das definitiv kein Hunger.

Außerdem ist man müde und die tagsüber vorhandene Willenskraft läßt nach und dann trinkt man vielleicht noch ein Glas Wein dazu und wumms! der ganze Abnehm-Effekt dahin. Das ärgert mich unendlich. Am besten würde ich mich ab 19.00 Uhr unter Vollnarkose setzen lassen, bis wieder Zeit zum Aufstehen ist. Himmel!

Trotzdem habe ich mir (mal wieder) vorgenommen, jetzt ziehe ich das durch.  Ich war heute schon walken, habe mir eine Packung Matcha Tee bestellt und will nachher höchstens noch einen Quark mit Beeren essen, damit das alles mal in die Gänge kommt. Und morgen muß das Wiege-Ergebnis durchgegeben werden. Dann geht die zweite Woche los und die soll gut werden.

Ich will das jetzt! Wie geht euch das so? Könnt ihr abends diszipliniert bleiben? Wie verhaltet ihr euch?


Dienstag, 25. September 2012

Mein Gast Post bei Happy Ich

Da scrolle ich nichtsahnend meine Blogliste durch und gucke mir plötzlich selbst ins Gesicht. Hoppla, hier komm ja ich.

Ich durfte nämlich einen Gastpost bei Happy Ich schreiben, während die Bloginhaberin selbst auf Hawaii weilt (ich bin auch kaum neidisch...). Wer mal gucken mag, hier der Link:

http://happyich.blogspot.de

Irgendwie ganz schön lang mein Artikel, das ist mir beim Verfassen gar nicht aufgefallen. Wenn ich erstmal im Schreiben bin, dann sprudelt es nur so, da kann ich gar nichts machen.

Gefällt euch der Artikel?

Ich muss jetzt arbeiten, bis. später!!

Montag, 24. September 2012

Diese Woche geht ja schon mal gut los ...

Ich wollte gerade eben meinen Müll raustragen, ziehe die Tüte raus und bumms, ergießt sich der Inhalt auf dem Küchenboden. Dinge, die die Welt nicht braucht!!! Die blöde Tüte ist einfach in zwei Teile zerrissen, dabei war sie nicht mal übermäßig voll.

Jetzt durfte ich erst alles einsammeln und dann den Boden wischen.





Sonntag, 23. September 2012

Herbst Impressionen

Meine liebste Jahreszeit hat nun auch kalendarisch begonnen. Es ist offiziell Herbst und auch wenn der Sommer vorbei ist, freue ich mich sehr auf die kommenden Monate. Was verbinde ich mit Herbst? Bunte Blätter, ganz klar, und Wind, der sie vor sich hertreibt. Ich denke an lange Spaziergänge, bei denen man nicht ins Schwitzen kommt, an schöne frische Luft und an.frische Äpfel. Die länger werdenden Abende werden mit stimmungsvollen Kerzen erhellt, es gibt dampfende Teetassen und viele gute Bücher. Die Zeit der Kuschelsocken und Kuschelkissen ist wieder da. Es kann wieder ausgiebig in gut duftenden Zusätzen warm gebadet werden, Sauna ist wieder angesagt, und alles geht ein bißchen gemütlicher zu. Ich mag auch die herbstliche Deko gerne, am liebsten Zweige mit Beeren aus der Natur, aber auch Kürbisse, große bunte Blätter oder Ziergräser. Von den Herbstsymbolen gefallen mir Eulen sehr gut (meine Lieblings-Eule durfte wieder aus dem Schrank, siehe Foto !!) und auch bunte Drachen in allen Varianten.

Ich war heute bereits beim Nordic Walken und habe jeden Schritt genossen. Wieder daheim, habe ich ein paar Fotos gemacht mit Dingen, die ich mit Herbst verbinde. Die Pflanzenbilder sind alle aus meinem Garten.


Freitag, 21. September 2012

Ordnung - Was ist das ?

Für meine Familienmitglieder stellt sich diese Frage offensichtlich nicht. Das erste, was man bei uns im Eingang sieht, ist diese Schuh-Ansammlung. Das ist sozusagen die "Eva-Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme". Damit es mir auch ja nicht langweilig wird. Mich stört das nämlich,und ich stelle sie mindestens 5 - 7 mal am Tag wenigstens in Reih und Glied. Das ist allerdings eine völlig sinnfreie Tätigkeit, denn sobald die oder der nächste kommt oder geht, sieht es genauso aus. Dieses Bild ist gerade original so entstanden. Es ist übrigens kein einziges Paar Schuhe von mir dabei!!



Ich krieg die Krise!!!

Wenn sie die blöden Schuhe schon nicht in den Schrank gepackt kriegen, dann kann man sie doch wenigstens ordentlich hinstellen. Das sind nur ein paar "jeden Tag Schuhe". Wenn ich die auch noch richtig einräume, werden sie sofort schmerzlich vermißt. "Mama, wo sind meine Schuuuuhhhuuuueee?" Ich finde sie nicht! "Schau mal in den Schuhschrank!". "Nee, da sind die nicht". Spätestens jetzt trabe ich an, greife in den Schuhschrank und Zauber Zauber, oh Wunder, da sind sie. "Ach so, in dem Schrank, da hab ich nicht geguckt".

Die "hübschen"weißen Gartentreter gehören meinem Göttergatten und auch wenn er die nicht auf Anhieb findet, dann ist das Gemecker groß. "Immer werden meine Sachen weggeräumt, ich wohne auch hier..." und so in der Art. Seufz!!!

Wie macht ihr das? Ich habe keine Idee mehr. Gleich in den Schrank funktioniert definitiv nicht. Eine hübschere schnelle Aufbewahrungsart für die wichtigsten Schuhe, die im Dauergebrauch sind? Gibt es sowas?



Entzückende kleine Hexe (die große ist nicht anders) !!
Für Helga!




Mittwoch, 19. September 2012

Morgendliches Herbst Walking

Ich habe mich überwunden und war seit Ewigkeiten mal  wieder (früh)morgens walken. Eigentlich war es gar nicht so schwer. Ich bin eh zeitig wach und meistens auch im Schlabberlook im Haus unterwegs, nur halt noch nicht so zielgerichtet. Dadurch geht viel Zeit verloren. Heute habe ich nicht lange überlegt, mir Walking Schuhe und Stöcke geschnappt und war (schon) um viertel vor acht unterwegs.

Und es war herrlich! Der Himmel war schon zartblau, nur noch ein paar Nachtwolken dabei, die sich schnell aufgelöst haben. Über unserem Wäldchen gab es ein wunderschönes rosafarbenes Morgenrot, das den Horizont in meiner Blickrichtung in ein fast schon magisches Licht getaucht hat. Ich bin sozusagen dem Morgenrot entgegengelaufen. Obwohl es eigentlich kühl war (7 Grad +) habe ich es als sehr angenehm empfunden. Die kühle Morgenluft ist ganz klar und man kann wunderbar durchatmen.

Die meisten Felder sind bereits abgeerntet, manche sogar schon wieder für das Frühjahr bepflanzt. Ich glaube, das sind kleine Rapspflänzchen. Alles war noch taunaß. Ich liebe es wirklich sehr, so durch den Morgen und die Natur zu laufen, ich fühle mich da irgendwie "richtig", so als Teil von alledem. Und auch der Wechsel der Jahreszeiten ist wunderschön, wenn man mal bewußt auf die Veränderungen achtet. Der Herbst hat ganz andere Farben, nicht mehr so intensiv und so "laut" wie der Sommer, irgendwie weicher. In den Vorgärten herrscht vor allem Gelb vor (Sonnenblumen, Mädchenaugen, Chrysanthemen), und die roten Vogelbeeren, Dahlien und Astern bilden einen schönen Kontrast dazu. Bei manchen ist es schon herbstlich dekoriert mit den ersten Kürbissen und ich bin wieder mal zu der Überzeugung gekommen, dass der Herbst meine liebste Jahreszeit ist. Er ist nicht mehr so heiß wie der Sommer, aber tagsüber immer noch angenehm warm. Die kühlen Morgen- und Abendstunden stören mich nicht, im Gegenteil, sie geben mir eine gewisse Frische. Ich kann mich bewegen, ohne Hitze- und Schwitzanfälle zu kriegen, und wenn es mal stürmischer oder kühler wird, dann kommt halt der kuschlige Schal raus und fertig.

Jetzt fühle ich mich gut und motiviert und verstehe mal wieder gar nicht, warum ich mir so einen Morgenlauf nicht öfters gönne. Es ist nur die Entscheidung dafür, ein paar Sekunden und dann läuft's.  Wünscht mir Glück, dass ich das morgen früh auch wieder so sehe!

Dienstag, 18. September 2012

Gemüse Gemüse

Momentan bin ich auf einem richtigen Gemüse-Trip. Ich mag es schon immer sehr gerne, habe aber mich aber in den letzten Jahren mehr oder weniger dem Geschmack meiner Familie untergeordnet, und da war das Angebot sehr überschaubar. Karotten, Mais, Zucchini, vielleicht mal Spinat, alles andere mögen sie nicht so gerne. Jetzt habe ich keine Lust mehr, auf alles zu verzichten, was ich mag und koche mir eben eine Extra-Pfanne mit Gemüse.

Gestern ging es los mit Spitzkohl:

Ich habe Zwiebeln und Knoblauch angedünstet, streifig geschnittenen Spitzkohl dazugegeben, 2 große blättrige geschnittende Champignons, ein Scheibe gekochten Schinken in Würfelchen und habe das alles mit Gemüsebrühe aufgegossen. Kurz und knackig werden lassen, dann 2 Esslöffel Sojasahne dazu und 2 Esslöffel geriebenen Parmesan. Gewürzen nach Geschmack, Salz, Pfeffer, wer mag Curry oder Chilliflocken.

Super lecker! Wenn man die Nudeln oder den Reis dazu knapp bemißt, hat man ein ausgewogenes Mittagessen. (Ich bin allerdings Kohl nicht so gewöhnt und war dann ein bißchen aufgebläht, aber dadurch, dass Kohl so mega gesund ist, geht das schon mal.)

Heute gibt es eine bunte Gemüse-Pfanne mit allem, was das Herz begehrt:

Ich habe ein kleines Putenschnitzel klein geschnitten und angebraten und dann viel Gemüse dazugeschnippelt. Momentan schmoren bei mir Karotten, Zucchini, Champignons, Blumenkohl und rote Paprika samt Zwiebeln und Knoblauch in einer Soße aus Sojasoße und Gemüsebrühe. Wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist, gebe ich ein bißchen Kokosmilch dazu. Dann wieder je nach Geschmack würzen, fertig! Ich freue mich schon richtig drauf.

Ich fühle mich gut gesättigt, aber nicht pappvoll und vor allem nicht müde und energielos. So ein Essen ist für alles gut, Figur, Verdauung, Haut, Immunsystem usw.

Wenn ihr einen schönen Vorschlag für ein leichtes Herbst-Gemüse-Gericht habt, dann immer her damit. Ich esse auch Fleisch, so ist das nicht, aber es muß nicht den größten Teil der Mahlzeit einnehmen.

Energiegeladene Grüße und guten Appetit!

Montag, 17. September 2012

Sch... Wochenende

Mein Wochenende war (mal wieder) mehr als bescheiden. Ich will gar nicht mehr auf nähere Einzelheiten eingehen, aber ich war enttäuscht, genervt, wütend, habe geheult, nicht gut geschlafen und vor allem ganz viel nachgedacht.

Gestern war das Wetter so herrlich, da konnten einen schlechte Gedanken gar nicht dauerhaft runterziehen. Ich war in meinem geliebten Garten, habe die Pflanzen beobachtet, versucht, die Stimmung aufzusaugen und habe wieder nachgedacht. Die Welt ist so schön, die Natur genial, immer wiederkehrend, nach einem bestimmten Rhythmus, egal, ober der Sommer davor gut oder schlecht war, egal, ob der Winter zu kalt oder zu warm war, es kommt immer wieder Frühling und das ganze geht von Neuem los. Neu, jedesmal mit neuer Power und ganzem Einsatz, die Natur läßt sich da nicht sonderlich beeindrucken. Immer wieder von vorn. Vielleicht mit kleinen Änderungen oder Anpassungen, aber doch im großen und ganzen nach demselben Schema. Warum sollte das nicht auch für uns Menschenkinder gelten?

Auch wenn ich oft gestolpert bin oder Hürden ausweichen mußte, auch wenn ich oft enttäuscht wurde und immer noch werde, ich bin und bleibe trotzdem ich. Mit meinen Gefühlen, Träumen, Hoffnungen, mit meinen Ansichten, Vorlieben und Schwächen. Ich ganz allein bin für mein Leben verantwortlich und das muß ich endlich mal verstehen. Es war schön, das bis hierher auch mal andere liebenswürdige Menschen da waren, die mir geholfen und mich gestärkt haben, aber ich kann das auch alleine. Wenn jemand wohlwollend und fürsorglich ist, schön, wenn nicht, auch nicht tragisch. Nur die Enttäuschung tut sehr weh und ist sehr anstrengend und kräftezehrend, wenn man auf andere gehofft und gewartet hat, und dann nichts kommt. Oder schlimmer noch, Spott und Häme kommt. Aber trotzdem oder gerade deswegen - "Hallo Welt, hier bin ich".  Ich habe noch lange nicht aufgegeben, bin immer noch nicht kaputt (nur manchmal kurz davor) und weiß gar nicht, wo ich die Kraft hernehme. Ich habe sie einfach. Manchmal glaube ich wirklich, es gibt so eine Art "höhere Macht", so eine Art Schutzengel, oder egal wie man es nennt, so eine Art ausgleichende Gerechtigkeitsinstanz. Mir ist es im Leben schon oft so ergangen, daß ich durch neue Menschen, Möglichkeiten, neue Gedanken, die ganz plötzlich da waren, weitergetragen wurde.

Ich bin der Mensch, der für mich zuständig ist, kein anderer. Und wenn es sowas wie eine fürsorgliche Schutzmacht für mich gibt, irgendwo da oben, dann umso besser. Zunächst ziehe ich mich mal wieder aus dem Sumpf der schlechten Emotionen.

Es gibt übrigens nichts Hilfreicheres als die Natur, ganz ehrlich. Egal, wie schlecht es einem geht. Schaut euch mal einen Baum an, seine Wurzeln, sein Blattwerk. Er kann sovielen Stürmen trotzen und selbst wenn mal was abbricht, kriegt er einfach einen neuen Trieb. Oder das Meer. Am Meeresufer zu sitzen, die immer wiederkehrenden Wellen zu sehen, das Salz zu riechen und auf der Haut zu spüren, das sollten wir uns viel öfter gönnen. Ich bin sicher, es würde vielen Menschen helfen.

"Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fang es an. 
In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie."

Johann Wolfgang von Goethe






Freitag, 14. September 2012

Veränderungen - Verbesserungen

Dieser schöne Text vom Motivationscoach Elmar Rassi hat mir gestern doch sehr zu denken gegeben.


"Wenn du dein Leben ändern möchtest, dann mußt du andere Entscheidungen treffen." So einfach, so wahr, Wenn ich alles immer gleich mache, weil ich es vielleicht so gewohnt bin oder mich nichts anderes traue, weil ich zu bequem bin und nicht aus meiner "Komfortzone" raus will, dann wird sich weder in kleinen noch in großen Dingen irgend etwas ändern.

Und ich werde "immer das bekommen, was ich bisher bekommen habe". Punkt. Fakt. Und genau das will ich ja nicht. Es gibt ganz viele Dinge, die ich anders haben möchte. Und trotzdem falle ich immer wieder in alte Muster zurück, sei das beim Essen, bei der Gesprächsführung, bei der Bewegung. Ich weiß sovieles, was falsch läuft und wie ich es anders machen könnte, aber ich tue es nicht. Veränderungen! Das ist mein Schlagwort.

Es geht bei mir nicht um eine große einschneidende Veränderung, sondern um viele kleine, jeden Tag. Und genau das wird wohl die Schwierigkeit, denn es reicht nicht, eine andere Entscheidung zu treffen, sondern ganz viele kleine.

Über die Versuche, meine Gesundheit, Fitness und auch Optik zu verbessern, berichte ich weiterhin in erster Linie in meinem Zweitblog "Ladylike schön ab 40" http://www.blogger.com/blogger.g?blogID=4596324964165307221#overview/src=dashboard  Wer ihn noch nicht kennt, darf gerne mal reinschauen, ich freue mich. Ich möchte einiges ausprobieren, sozusagen "im Selbstversuch", was so angepriesen wird und mal schauen, wie es mir damit geht. Heute geht es gleich schon mal los mit dem vielgerühmten Glas Wasser plus Zitrone nach dem Aufstehen.

Meine allgemeinen Eva-philosophischen Lebensüberlegungen im ganz normalen Alltags-Wahnsinn gibt es weiterhin hier.


Dienstag, 11. September 2012

Heute mal Bummel-Tag

Ich habe gleich ein Date mit meinem großen Tochterkind beim Schweden, darum habe ich gerade nicht viel Zeit zum Posten. Sie freut sich am meisten auf die "Markthalle", ich auf ein "lecker Mittagessen" bestehend aus Fisch und/oder Krabben und Salat.

Ich freu mich drauf! Bis später!


Aktualisierung Bummel-Tag:

Bin wieder da. War ein extremst sparsamer Ausflug!! Warum? Tja, zuerst haben wir schön gegessen. Dann sind wir gemütlich durch das Haus getourt und haben fleißig eingeladen. Lange überlegt, diskutiert, verworfen und dann doch eingepackt. An der Kasse konnte ich dann meine EC-Karte nicht finden. Kassiererin genervt, Eva genervt, aus der Schlange gegangen, ganze Handtasche auf links gedreht, nix, keine EC-Karte da. Adrenalin Kurve ging steil nach oben!

Wir mussten den ganzen Einkauf dort lassen, weil wir keine Karte hatten (das Essen hatte ich bar bezahlt, für den Resteinkauf hätte das Bare aber nicht gereicht). Wir sind nach Hause gefahren und was lag auf dem Fensterbrett?? Meine EC-Karte.

Das Gute an der Geschichte: Wir haben heute viel gespart!! Sollten wir öfters so machen!!

Sonntag, 9. September 2012

Ziemlich beste Freunde - ein beeindruckender Film

Meine Lieblings-Filme wurden heute um einen neuen erweitert. Im Rahmen vom sogenannten Programm-Kino werden immer mal wieder anspruchsvolle Filme gezeigt, die bereits vor einiger Zeit im Kino gelaufen sind. Für Leute wie mich, die gerne mal verpassen, den Film zu sehen, den sie eigentlich gerne sehen wollen, ist das ideal. Gerade der heute gesehene Film verdient absolute Kino-Atmosphäre. Daheim müsste man sich schon einschließen und komplett abschotten, um in den vollen Genuß zu kommen.

Ich bin ein kritischer Filme-Gucker, mir gefällt bei weitem nicht alles, was im allgemeinen so preisgekrönt wird. Aber wenn mir was gefällt, dann richtig. Und der heutige Film gehört dazu:

Ziemliche beste Freunde

Eine französische Produktion, die von einem durch einen Unfall querschnittsgelähmten, gebildeten und sehr wohlhabenden Mann handelt, der seine Lebensfreude und seinen Lebenswillen durch einen unkonventionellen, eher ungebildeten, aber menschlich sehr aufgeschlossenen und lebensfrohen Pfleger zurückerhält. Die üblichen Klischees werden bedient: Querschnitstgelähmter ist weiss und reich, der Pfleger ist dunkel, stammt aus ärmlichen Verhältnissen, ungebildet, arbeitslos. Aber mit einem großen Herzen und sehr viel Sensibilität und Neugierde. Er hatte einfach noch keine Chance, "es zu etwas zu bringen". Nach anfänglichem Widerstand öffnet er sich sogar der Kunst und der klassischen Musik. Solche Konstellationen gibt es ähnlich schon in anderen Filmen. Trotzdem ist dieser hier besonders und anders. Es ist keiner, bei dem man nach 30 Minuten weiß, wie er endet. Das fasziniert mich immer am meisten. Wenn ich sofort weiß, wie es ausgeht, dann langweilt mich ein Film. Gleichzeitig werden auch noch die Geschichten vieler anderer Personen erzählt und das keineswegs langweilig, sondern fesselnd, man lebt richtig mit.

Sehr einfühlsam und doch sehr realistisch rollt der Film die Lebensgeschichten zweier komplett unterschiedlicher Männer auf, die zu "ziemlich besten Freunden" werden. Und: Das Ganze basiert auf einer wahren Begebenheit. Der "echte" Querschnittgelähmte lebt heute in Marokko, mit einer neuen Liebe und zwei eigenen kleinen Kindern und ist glücklich. So schön. So furchtbar und schön!

Wer diesen Film noch nicht kennen sollte: Bitte schaut ihn euch an. Er ist inzwischen als DVD erhältlich. Er gibt Mut, aus noch so ausweglosen Situationen mit Mut und Selbstachtung weiterzumachen und sein Glück zu finden. Das Leben zu genießen! Jedes Leben ist lebenswert, es kommt nur auf den Blickwinkel an. Und man darf sich nicht hängenlassen. Man darf verrückte Dinge tun, lachen (auch über sich selbst) und trotzdem den Sinn für die Realität nicht verlieren.

Ich bin noch ganz berauscht und beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Geschichte und kann viel Energie und Tatkraft daraus ziehen.

Kennt ihr den Film? Wie findet ihr ihn?

Buchempfehlung "Elfenhellfer"

Also zunächst mal, ich bin der deutschen Orthographie durchaus mächtig, die Bücher nennen sich tatsächlich "Elfenhellfer" mit zwei "LL". Hinter diesen Sinn bin ich noch nicht ganz gekommen, vielleicht sollen sie "erhellen"? Egal, darum geht es auch nicht, ich wollte es nur gesagt haben.

Durch den wunderschönen Blog "Happy Ich" bin ich auf diese Buch-Reihe aufmerksam geworden und habe mich sofort verliebt.

Es handelt sich um kleine Büchlein mit verschiedenen Lebensthemen, zum Beispiel: "An sich selbst glauben" oder "Aus ganzer Seele leben" und viele mehr. Sie sind wunderschön und liebevoll illustriert. Auf der linken Seite steht jeweils eine motivierende Aussage, auf der rechten Seite ein Motiv aus dem "Elfenland", wobei hier nicht die kleinen Feen gemeint sind, sondern die kleinen Wichtelchen, diese Waldelfchen, die aussehen wie kleine Zwerge und die in Bäumen und im Wurzelwerk wohnen.

Schon als Kind habe ich diese Wichtelgeschichten geliebt, diese kleinen Zwerglein, die Gutes tun und die die Phantasie so wunderbar beflügeln. In Kombination mit hübschen Bildern, meistens mit viel Natur, Bäumen, Gras und Büschen und mit kleinen Tieren wie Mäuschen oder Maulwurf eine Erzählvorlage, die nie endet. Wer kennt nicht das Bild des Wichtelchens, das in einem hohlen Baum in einem Sessel sitzt, einen dampfenden Tee auf dem Tisch hat, einen kleinen Teppich davor und es gemütlich hat, während draußen die Herbststürme toben.

Die Elfenhellfer-Büchlein entführen Erwachsene in die Wichtelwelt gepaart mit motivierenden Sinnsprüchen. So schön! Hier der Link:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Elfenhelfer

Ein Büchlein kostet nur 5,90 Euro. Es ist eine ganz wunderbare Geschenk-Idee (man muss ja schon mal vorsichtig an Weihnachten denken), aber auch für sich selbst eine wunderschöne Sache.






Ich habe mir zuerst den Titel "Sei gut zu dir" ausgesucht, und ich lese jeden Abend, bevor ich einschlafe, einen dieser Sprüche. Zum Beispiel: "Wenn du Liebe brauchst, dann strecke deine Arme aus. Es gibt Menschen, die dich lieben". Oder: "Wenn du nicht klar denken kannst, laß das Denken sein. Fühle!"

Es wird nicht das letzte Büchlein dieser Art sein. Vielen Dank, liebe Susanne, für die Anregung! So ein bißchen heile Welt aus Kindertagen. Wunderschön!




Ich bin im knackigen Alter...

oder: es knirscht im Gebälk.

Seit ca. 14 Tagen bin ich im knackigen Alter. Und zwar bevorzugterweise morgens nach dem Aufwachen. Noch direkt im Bett. Sobald ich mich ein bißchen strecke, macht es "Knack". In den Knien, im Fußgelenk, wenn ich mit den Zehen wackle. Ich brauche keinen Wecker, ich mache selber Krach.

Auch wenn ich meine Finger bewege "Knack knack". Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht, aber es ist wirklich jeden Morgen so. Wenn ich den Fehler mache und schnell aufstehe, komme ich mir vor wie ein Roboter. Kann mich so ungefähr in Zeitlupe bewegen. Super, oder? Ich mache es inzwischen so, dass ich noch im Bett solange mit Armen und Beinen hample, bis ich mich "geräuschlos" bewegen kann. Mich sozusagen "warmgehampelt" habe. Dann kann ich ohne weiteres aufstehen, alles geht wie geschmiert und der Tag kann kommen.

Tja, das nennt man wohl "den Zahn der Zeit"...


Mittwoch, 5. September 2012

Rezept für Flammkuchen

Nach meinem gestrigen Post wurde der Wunsch nach dem Rezept für Flammkuchen geäußert, das mache ich doch gerne. Wobei "Rezept" fast schon übertrieben ist, denn man muss wirklich nur die Zutaten für den Teig verkneten und fertig. Gut, schnell, günstig, immer im Haus, gesund, auch geeignet für Gäste (ihr seht, ich bin begeistert)

Also:

300 g Mehl
125 ml Mineralwasser
4 El geschmacksneutrales Öl
1 gute Prise Salz

Mit dem Knethaken vorkneten. Den Rest mache ich mit der Hand, weil man da die Konsistenz besser spürt. Ist der Teig zu klebrig und naß, dann einfach noch ein bißchen Mehl dazugeben. Es sollte eine geschmeidige Teigkugel werden, die keine Rückstände mehr auf der Unterlage hinterläßt. Dann ist der Teig richtig.

Diese Menge reicht für ein Backblech. Man kann ihn aber auch bestimmt in zwei runde Tarteformen geben.

Ausrollen, belegen.

Ich habe einen Becher saure Sahne mit einer halben Tasse Milch verrührt, damit das ganze flüssiger wird. Bißchen Salz, Muskat, Pfeffer dazu und je nach Geschmack, ein bißchen Knoblauch reinpressen. Auf dem Teig verteilen. Dann habe ich 150 g gewürfelten Katenschinken drübergestreut und ca. 3 kleingeschnittene Frühlingszwiebeln. Das war's schon.
Bei ca. 200° C ca. 15 Minuten backen. Die Ränder des Teigs sollen leicht goldgelb sein.

Beim Belag kann man wirklich je nach Geschmack verfahren. Schmeckt bestimmt auch nur mit Zwiebeln gut, ist dann eine Art schneller Zwiebelkuchen. Vielleicht habt ihr noch ganz andere Ideen.

Frage an Nelja und Sabine: Ihr schreibt "Flammkuchen" mit einem "m", ich mit zwei. Geht beides oder war das Zufall? Ich kenne das Wort nur mit zwei "mm", was mir auch logisch erschien, weil man den ja früher als erstes in den Ofen schob, über die "Flammen", um die Temperatur fürs spätere Brotbacken zu regulieren. Durch die hohen Temperaturen bäckt er ja auch nur ganz kurz. So sind auch die schwäbischen "Dünnete" entstanden. Sowas interessiert mich (ich hätte Sprachwissenschaftler werden sollen, sorry).





Dienstag, 4. September 2012

Mein erster selbstgemachter Flammkuchen

Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Quiches in allen Varianten. Meine Lieblings-Variante ist eine mit Thunfisch nach dem Rezept einer ehemaligen französischen Mitschülerin. Man kann diese Quiche kalt oder warm essen, ein ganzes Blech zubereiten oder kleine Förmchen, je nach Belieben. Allerdings macht ein Quiche-Teig doch ein bißchen mehr Arbeit, man muß den Boden nämlich vorbacken. Außerdem kommt bereits in den Boden ein Ei, ein weiteres in den Belag und eine ganze Menge Käse auch. Schmeckt himmlisch lecker, ist aber nicht gerade kalorienarm.

Heute morgen beim Einkaufen hatte ich ganz kurz einen fertigen tiefgekühlten Flammkuchen in der Hand, da hat sich irgendwas in mir geregt und gesagt, nein, den kannst du selber machen. Clean eating! Also bin ich nach Hause gefahren und habe nach einem passenden Rezept gesucht. Es gibt welche mit Hefe, die wollte ich nicht, und nach kurzer Suche bin ich auf ein einfaches, idiotensicheres Rezept für den Boden gestoßen. Es besteht aus Zutaten, die man sowieso immer daheim hat: Mehl, Salz, Mineralwasser und geschmackneutrales Öl. Das ganze wird verknetet, muss nicht erst noch aufgehen, sondern man kann gleich weitermachen. Ich habe den Teig schön ausgewellt und auf ein Backblech gepackt.

Für heute habe ich eine klassische Variante ausgewählt, mit saurer Sahne, Frühlingszwiebeln und Katenschinken. Aber ich habe schon andere Varianten im Kopf: z.B. mit kleinen Paprikastückchen, mit Peperoni, mit Schafskäse und Spinat, Shrimps und Knoblauch usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Grundrezept enthält kein Ei, keinen Käse und nur wenig Öl, es ist also relativ kalorienarm und wirklich schnell gemacht. Ich bin ganz begeistert. Dazu gab es einen leckeren Blattsalat und fertig!







Hört sich vielleicht blöd an, aber ich habe noch nie vorher selber Flammkuchen gemacht, warum auch immer. Wird also Zeit. Gibt es ab heute öfter. Lecker!!!

Montag, 3. September 2012

Neue Brille

Meine neue Brille ist da! Sie ist größer und dunkler als meine vorherige. Ich sehe für mich selbst noch etwas fremd aus, aber insgesamt gefällt sie mir gut. Paßt gut zu den Haaren und ist doch passend zu vielen Kleidungsstücken (das Gestell ist dunkelbraun, aber nicht einheitlich, sondern mit helleren und dunkleren Stellen)






Und vor allem, ich habe wieder den vollen Durchblick!


Mein September - Motto

Im Zuge von "Tue dir selbst Gutes" habe ich ein schönes Monats-Motto gefunden:

Sei geduldig mit allen Dingen,

abers besonders mit dir selbst.

Werde nicht mutlos, indem du

deine Unvollkommenheit betrachtest,

sondern arbeite daran,

sie zu verbessern.

- Saint Francis de Sales -


Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Aber ich möchte es probieren. 

Sonntag, 2. September 2012

Heute nochmal Sommer genossen

Erst musste man mich ein bißchen überreden, aber dann war ich mit einem Satz drin im Wasser. Es war herrlich erfrischend.




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Lob dem Apfel

Ich habe ein Gedicht über den Apfel gefunden, das mir so gut gefällt, dass ich es mit euch teilen möchte. Oft liegt in den ganz einfachen Dingen des Lebens der größte Sinn.


Lob dem Apfel
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Eines musst du dir gut merken,
wenn du schwach bist, Äpfel stärken.

Äpfel sind die beste Speise,
für zu Hause, für die Reise,
für die Alten, für die Kinder,
für den Sommer, für den Winter,
für den Morgen, für den Abend,
Äpfel essen ist stets labend.

Äpfel glätten deine Stirn,
bringen Phosphor ins Gehirn. 
Äpfel geben Kraft und Mut
und erneuern dir dein Blut.
Auch vom Most, sofern dich durstet,
wirst du fröhlich, wirst du lustig.

Darum, Freund, so lass dir raten:
Ess sie frisch, gekocht, gebraten,
täglich ihrer fünf bis zehn.
Wirst nicht dick, doch jung und schön
und kriegst nerven wie ein Strick.
Mensch, im Apfel liegt dein Glück!

- Georg Wilhelm Otto v. Ries _








Samstag, 1. September 2012

Wiesn Zeit

Meine beiden Hübschen sind in Wiesn-Laune. Bei uns in Hessen nennt sich das Kerb, findet in einem großen Festzelt statt und ist mindestens genauso laut wie in München. Die Jugend hier ist völlig begeistert von Dirndln und Lederhosen. Das ist echt ein Phänomen. Zu unserer Zeit wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, außerhalb Bayerns freiwillig ein Dirndl anzuziehen. Heutzutage gibt es einen richtigen "Oktober-Fest-Hype". Finden alle ganz toll. Genauso meine beiden Mädels.

Die einzige, die (noch) kein Dirndl besitzt, bin ich. Was nicht ist, kann ja noch werden. Und ohne mich selbst loben zu wollen, muss ich doch ehrlich sagen, die beiden habe ich (haben wir) doch echt gut hingekriegt. Ich schaue sie so gerne an.

Links die Jüngere, rechts die Große




Meine beiden Mädels.