Mittwoch, 18. Juli 2012

Weniger ist mehr...

oder: "Eva auf dem Weg zum Minimalismus". Das ist das Ziel. Ich  schreibe bewußt, auf dem Weg, denn es wird bestimmt noch ein längerer. Ich bin ja eher so ein ungeduldiger Hau-Ruck Typ, das geht bei dieser Vielfalt an Notwendigkeiten leider nicht. Aber ich finde diese

"Weniger ist Mehr"-

Idee so toll, dass ich es auf jeden Fall versuchen möchte. Dieses "Motto" läßt sich in jeden Lebensbereich übertragen. Und es läßt mich nicht mehr los.

Zunächst natürlich auf die Ernährung. Einfach kleinere Portionen essen, bewußter, langsamer und qualitativ hochwertiger. Ich habe kürzlich gelesen, dass wir mittlerweile alle viel zu große Portionen essen. Selbst der Inhalt eines Bechers Cola hat sich im Vergleich von vor zwanzig Jahren vergrößert. Wir tendieren zu immer mehr, größer, fettiger. Es ist kein Problem, eine riesige Kalorienmenge mit einer einzigen Mahlzeit aufzunehmen. Man denke da an Pizza, Pommes und Co. Das möchte ich bei mir persönlich auf jeden Fall ändern. Ich werde ja auch älter (hust), und da braucht der Körper bei weitem nicht mehr soviel Kalorien. Hochwertige Vitamine und Mineralstoffe schon. Also, mein neues Mantra lautet hier auf jeden Fall: Weniger ist mehr!!

Dann ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist mein zuhause. Es gibt noch soviele Dinge in den Schränken, die ich halt schon immer habe, aber überhaupt nicht brauche. Da manche durchaus teuer waren oder irgendwelche Geschenke, fällt es mir manchmal schwer, mich zu trennen. Andererseits überwiegt momentan der Wunsch nach Schränken, die nur Dinge enthalten, die mir Freude machen und die ich auch benutze. Also, wird hier peu à peu aussortiert. Selbst Duschtücher habe ich teilweise noch vom Anfang unserer Ehe. Natürlich habe ich auch immer welche neu gekauft. Die alten blieben drin (fürs Schwimmbad draußen, für die Sauna, für was auch immer. Wer sagt, dass man für draußen nicht auch ein neues nehmen kann? Steht nirgends, na also, weg mit dem alten Krams).

Dann meine "Kosmetik-Schublade" im Bad. Das ist ein ganz spezielles Thema. Sehr voll. Ich benutze allerdings vielleicht eine Handvoll Dinge. Der Rest ist für "besondere" Gelegenheiten". Also z.B. besondere Lidschatten, die ich mal gekauft habe oder irgendwelche Eyeliner mit Glitzerzeugs (benutze ich eh nie) usw. Allerdings tut es mir hier richtig weh, das wegzuwerfen. Aber jeden Tag ein nicht benutztes Teil, das müßte gehen. Und ich habe die Angewohnheit, z.B. Puderdöschen, bei denen mir die Farbe gut gefallen hat und die fast leer sind, aufzubewahren, damit ich mir die Farb-Nr. merken kann. Entweder werden die jetzt nachgekauft oder sie fliegen raus.

Dasselbe gilt für Kleidung. Ich bin schon seit ein paar Tagen jeden Abend dran, bei Ebay einzustellen. Ich will das jetzt wirklich angehen. Ein Kleiderschrank, der nur gut passende und geliebte Kleidungsstücke enthält (die man dann sogar auf Anhieb findet). Ein Traum. Und ich kaufe nur noch neue Teile, die mir absolut gut gefallen und nicht, weil ich sie evtl. eines Tages zu einem unbekannten Event gebrauchen könnte.

Sogar Putzmittel. Ich habe so einen blöden Fettlöser Spray, der ekelhaft riecht und den ich nie nehme, der mir aber täglich in die Hände fällt. Wenn das heute so ist, wandert er in die Tonne.

Ein Päckchen für rebuy wird auch mal wieder fällig, denn es gibt viele Bücher, die ich einmal und nie wieder lese. Die müssen auch nicht hier rumstehen. Mein Tag müßte momentan 48 Stunden haben!!!
Aber Schritt für Schritt geht es voran!

Weniger ist mehr!

Mein Lieblings-Motto!


Kommentare:

  1. Oh ja.

    Ich hatte ein "Sammel-Porzellan-nur-für-besondere-Anlässe".

    Abgeschafft, denn ich finde, man sollte täglich wat Schönet auf dem Tisch haben. Also benutze ich es jetzt täglich. Und wenn was kaputt geht, sei es drum.

    Und ausmisten ist immer mein Thema. Das ganze Zuviel ist irgendwie Ballast.

    Nur muss man dann natürlich auch Neueinkäufen weiträumig aus dem Weg gehen. ;)

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  2. da sagst du was! das gilt wirklich für alles. ich frag mich auch oft, warum hab ich 3xwimperntusche, wenn ich doch bloß jeweils eine verwende oder gläser oder schüsseln, ich glaub ich hab 5 verschiedene kleine fürs dessert, jeweils achtfach mindestens, brauchen tu ich meist nur 2 - 4 und ein satz würde reichen. mit den größeren portionen das stimmt sicher. denk mal wie klein die weingläser früher waren und was für kelche das heute sind. wenigstens kleidung und wäsche bring ich regelmäßig ins sozialkaufhaus, weil mein schrankplatz begrenzt ist, die lücken werden aber mit secondhand-funden flux wieder aufgefüllt. ich glaub ich muss auch mal ausmisten, nur nicht heute, das wetter ist so schön, da will ich raus. lieben gruß von sabine

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  3. Ohja, Ausmisten/Reduzieren/Vereinfachen... das ist gerade auch seit Wochen/Monaten mein Thema. Ich versuche auf meinem Blog festzuhalten, wie ich langsam, aber sicher überall Reduziere. Eine Menge ist schon weg und das Haus deutlich leerer, aber viel zu viel ist noch da... Wenn ich an unseren Speicher denke, graust mir. Andererseits: für was das ganze Zeug aufheben? Mein Traum ist auch, nur noch Sachen im Haus zu haben, die ich besonders mag oder die ich brauche. Mehr nicht....

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