Dienstag, 31. Juli 2012

Outfit Stufenrock

Wie steht ihr zu Stufenröcken? Als Jugendliche habe ich sie relativ gehasst, aber "das einzig Beständige ist die Veränderung" und mittlerweile liebe ich sie.

Sie sind bequem, leicht, gemütlich und irgend weiblich. Ich mag sie gerne. Sie schwingen beim Gehen schön um die Beine und geben einem irgendwie Elan. Heute habe ich ein braun gemustertes Exemplar an mit braunem Polo.

Findet ihr sowas schön oder eher total unmodern?

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This is one of may favorite skirts, it's a tiered skirt. When I was younger, I didn't like these types of skirts, but I had to wear them. In the meantime, I like them very much. They are very comfortable to wear and I think they give me a very female look. Today it's a skirt with brown patterns and I wear a brown polo shirt. Do you like those skirts or do you think they are old-fashioned? (Sorry for being late, I know it's already Tuesday, but I didn't manage it yesterday)

1 kg weniger



Dank meiner sportlichen Bemühungen hat sich mein Gewicht ein Kg nach unten korrigiert. Ob das nun Wasser war oder was auch immer, ist mir eigentlich egal, es ist weniger. Also stimmt mein obiger Spruch. Und ich mache weiter. Ich weiß ja wie es geht. Das wissen die meisten. Warum es so schwer ist, das anzuwenden kann ich nicht sagen. Trotz besseren Wissens tut man es einfach nicht. Man muss irgendwie aufwachen, so als ob man auf dem Sofa eingeschlafen wäre, den Film verpaßt hat und wieder in der Wirklichkeit ist. Dann funktioniert es auch.

Ich habe gestern sehr viel halbstilles Mineralwasser getrunken.

Zum Frühstück gab es Knäckebrot mit Schinken, mittags mageres Geflügelfleisch (wenig), Salzkartoffeln und Broccoli (viel). Abends Steak mit einem großen Salat und Rettich (es gibt wieder Rettich, mag ich sehr).

Dann habe ich versucht, neben dem Fernsehen her nochmal ein bißchen Trampolin zu hüpfen, das war mir dann aber eindeutig zu anstrengend. Deswegen gehts jetzt drauf.

Außerdem habe ich beschlossen, in unserem neuen Gartenpool auch nicht nur faul rumzuhängen, sondern eine Art Armtraining zu machen (bzw. soll es eher die Brust trainieren). Ich denke, ich fülle einfach zwei leere Plastikflaschen mit Wasser, das sollte ein guter Hantelersatz fürs Wasser sein.

Kennt jemand eine gute und effektive Brustübung? Ich nehme nämlich auch "obenrum" gerne zu und das ist mir gerade auch zuviel. Wie kann man denn da üben ohne Fitness-Studio?

Einen schönen Tag!

Montag, 30. Juli 2012

Schlank und fit - die nächste Runde ist eingeläutet


Das ist doch mal eine coole Aussage. Genauso ist es! Man kann nicht mit einem Satz am Ziel sein, geht einfach nicht, aber Stückchen für Stückchen in diese Richtung gehen. Jeden Tag. Mit Geduld (oje, die habe ich nicht, muss ich aber lernen und mit Beständigkeit). Mit Dranbleiben, nicht mit aufgeben. Ich habe jetzt eine Weile innerlich mit mir gekämpft, hinnehmen oder nochmal von vorn. Ich habe mich für "von vorn" entschieden. Deswegen gefällt mir das Bild samt Aussage ausgesprochen gut.

Ich war nämlich heute früh auf der Waage. Und was ich da gesehen habe, gefiel mir ganz und gar nicht. Ich will mich nicht im Jammern ergehen, sondern endlich wieder in die richtige Richtung gehen. Das habe ich mir felsenfest vorgenommen.

Ich war bereits eine halbe Stunde auf dem Trampolin und entweder gehe ich noch walken oder radeln. Bei mir steht und fällt das Gewicht und die Kondition mit der sportlichen Tätigkeit. Tue ich nichts, nehme ich zu, verfalle in eine Art Handlungsunfähigkeit, statt erst recht was zu tun und brauche einen riesigen Anlauf. Aber dann, irgendwann, fange ich wieder an. Das war gestern. Und ich bleibe dran.

Ich will nicht zur wandelnden Wampe mutieren oder zur Mutter der Matronen, nein, danke, kein Bedarf. Ich verrate heute mal mein Gewicht nicht, denn ich würde mich schämen. Auf jeden Fall ist das bisher erreichter Höchst-Stand und jetzt reicht's. Sobald es wieder ein bißchen runter geht, sage ich Bescheid.

Die Ernährung ist das eine, wichtig, ganz klar, das andere die Bewegung und die habe ich sträflich vernachlässigt, wider besseren Wissens.

Aber tja, geht's halt wieder los. Ich werde die nächste Zeit wieder vermehrt über meine Bemühungen berichten, mich zu "entrunden" und fit zu werden. Ich werde über meine Aktivitäten und natürlich meine Ernährung berichten.

Unterstützung und Motivation welcome!

Gestatten? Mode Minna...

An diesem Beispiel zeigt sich mal wieder, dass sich Meinungen in kürzester Zeit ändern können und auch Leutchen in meinem Alter von der Jugend inspiriert werden können und sollten. Ich glaube, ich hatte es mal kurz erwähnt, dass ich kürzlich über den Inhalt eines nicht angekündigten Paketes ein bißchen erschrocken war, weil da eine Art Damen-Oberkörper drin war. Aus Styropor natürlich, aber es sah im ersten Moment schon komisch aus.

Nachdem das Teil zusammengebaut war, sah es schon besser aus, allerdings erkannte ich Sinn und Zweck dieser Modepuppe nicht. Meine Große hatte sie bestellt, um schönere Fotos für Ebay und Co. machen zu können. Braucht kein Mensch dachte ich zunächst.

Was soll ich sagen? Ich finde diese Puppe mittlerweile echt toll. Nicht nur für Fotos, man kann seine eigenen Outfits schön drapieren und sieht die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten. Und an so einer Puppe wirkt das alles ganz anders als so auf dem Bügel. Wenn jetzt schlechtes Wetter ist, habe ich Spaß dran, meine Klamotten zu sichten, zu ordnen und auch zu fotografieren, damit ich mich an die schönsten Kombination erinnern kann und gegebenenfalls nicht lange überlegen muss.

Ich habe sie Mode-Minna getauft und finde die Idee einfach genial. Egal ob Tuch, Kette, Shirt, Cardigan, man kann alles an ihr ausprobieren und sieht es dann mit anderen Augen.






Und gekostet hat sie auch nicht viel. Tolle Idee, Töchterlein, muss ich schon zugeben!!


Sonntag, 29. Juli 2012

Raus aus der Lethargie

Heute mittag war es mir zunächst mal langweilig. Da habe ich meinen neu gekauften Nagellack ausprobiert, einen grauen von Catrice. Man muss ja schon mal an den kommenden Herbst denken und da paßt so ein grauer Farbton ganz gut, finde ich.





Dann habe ich endlich meine "Runners" Zeitschrift gelesen, die schon eine ganze Weile hier rumliegt.




Und dann habe ich mich endlich wieder zu einer Stunde Nordic Walking aufgerafft, nachdem ich wieder mal vor Augen geführt bekommen habe, wie gesund und wichtig Laufen für die Gesundheit ist. Ich habe ganz schön schnaufen müssen und ich merke sehr, dass ich eine Weile nichts Sportliches gemacht habe. Ich habe es mir für morgen gleich wieder vorgenommen. 

Außerdem habe ich mir überlegt, das die Worte "ich muss abnehmen" sofort negative Assoziationen in mir auslösen. Da ich Wortspiele mag und für eingängige Mantras sehr zugänglich bin, habe ich mir ein paar Alternativen überlegt.
Besonders gut gefällt mir "Ich entrunde mich". Oder "Ich lasse mein Fett schmelzen". Statt zu sagen, ich mache Sport, könnte man auch sagen "Ich gehe Fett verbrennen" . 

Gegessen habe ich vernünftig, es waren Heidelbeeren und Salat dabei, heute mittag mageres Geflügelfleisch und Gemüse und heute abend Fisch und Ei und wieder Salat. Eine gute Mischung von gesunden Sachen. 

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.“ (Goethe)





Emotionaler Supergau

Emotionaler Total-Absturz und das gleich am ersten Urlaubsabend. Das kriege auch nur ich hin. Andererseits vielleicht auch gut, so gleich am Anfang. Es haben sich viele viele kleine und größere Frustrationen zu einer großen Gewitterwolke geballt und die hat sich gestern entladen. Dann noch der Krach mit meinem Göttergatten und peng, da sitzt sie wieder, die ratlose Eva mit einem verwirrten Gemütszustand.

Solche Debakel sind für mich allerdings auch immer ein Anlaß, über mich nachzudenken. Diesmal hat es zu dem eindeutigen Schluß geführt, dass ich mich meistens (eigentlich immer) minderwertig fühle, weil ich selbst  mit mir nicht zufrieden bin. Das erstreckt sich auf alle möglichen Bereiche. Ich bleibe weit unter meinen eigenen Ansprüchen und Möglichkeiten und hoffe, dass mir andere auf die Sprünge helfen. Dass sie sozusagen immer mitdenken. Da das nicht passiert, fühle ich mich schlecht. Wenn dann noch Kritik hinzukommt und andere Schwierigkeiten wie zum Beispiel, wieviel Urlaubsanspruch habe ich eigentlich, dann verunsichert mich das sehr. Ich hoffe immer auf "die gute Seite" im anderen, aber da kann man wirklich lange warten. Auch Entscheidungen werden mir nicht abgenommen, die muss ich schon selbst treffen. Und dann auch mit evtl. Kritik klarkommen. Außerdem neige ich sehr zum Vergleichen und - wer hätte das gedacht - ich schneide dabei natürlich immer schlecht ab. Soweit zum Status Quo. Die gute Fee, die mit ihrem rosa Zauberstab einmal wedelt und alles wieder gut macht, die gibt es leider nicht. Ist wohl auch eine ziemlich kindliche Erwartungshaltung. Tja, so bin ich.

Ich habe mich in den letzten Wochen leider ziemlich hängen lassen, viel mehr als nötig gearbeitet und nicht wirklich gehandelt. Das mir das nicht gerade Anerkennung einbringt, ist irgendwie klar. Wie sollen meine "Gegenübers" mich gut finden, wenn ich es selbst nicht tue?

Also, mal wieder alles auf Anfang und von vorn. Ich könnte mir ja mal "Eva, du bist in Ordnung und du schaffst das" an die Wand tapezieren. Vielleicht hilft's.

Ich muss mich ändern, denn die anderen tun es nicht. Ich muss und ich will. Ich muss mit mir klarkommen, dann klappt (vielleicht) auch der Rest. Himmel, irgendwie ist diese momentan Phase eine der bisher schwierigsten im Leben. Als Frau älter zu werden, die Kinder gehen zu sehen, das Desinteresse der anderen an der eigenen Person zu akzeptieren, das ist gar nicht leicht. Ich bin nicht  der Mittelpunkt der Erde, ich war es nie und werde es nie sein. Nur für mich bin ich so wichtig, dass ich mir all diese Gedanken mache und die anderen vielleicht wirklich gar nicht verstehen, was in mir vorgeht. Die vermutlich komplett andere Gedanken haben und mit mir überfordert sind.

Also, es bleibt spannend. Jetzt koche ich mir lauwarmen Tee, mache ein gesundes Essen, achte auf nicht zu große Portionen und werde nachher meinen Hintern in Sachen Sport aufschwingen. Falls nicht, dürft ihr mich in denselbigen treten.

Alles klar? Bis später.


Kommunikationsprobleme

Männer sind meistens keine Kommunikations-Talente. Das weiß man ja. Von Natur aus sozusagen. Meiner ist es auf jeden Fall nicht. Und das treibt mich von Zeit zu Zeit echt auf die Palme. Weiterbringende Gespräche Fehlanzeige. Es gibt mehrere Varianten, wie er sich aus der Situation zieht, wenn er nicht reden mag:

1. Variante (sehr häufig), die "Therapeutische": Das musst du selber wissen, du bist erwachsen, da misch ich mit nicht ein." Super, oder?

2. Variante (auch sehr häufig), die "Lehrmeisterhafte": Du müsstest nur auf mich hören, ich habe doch schon immer gesagt, dass ....... Ist doch sonnenklar, ganz einfach, Punkt. Ähm??

3. Variante (leider immer häufiger), die "Gemeine: "Ich habe jetzt keine Lust auf sowas". Aufstehen, aus dem Raum gehen. Das finde ich super kränkend und bin dann meist sehr beleidigt. Ist ihm aber egal.

4. Variante (am seltensten, kommt aber vor), die "Spöttische": Er versucht, durch wirklich blöde Bemerkungen alles ins Lächerliche zu ziehen und lacht quasi über mich. Somit braucht er sich auch nicht auseinandersetzen und ich fühle mich wieder echt blöd.


Kennt ihr das? Oder habt ihr gesprächs-talentierte Männer?






Ich habe doch schon immer gesagt und gewußt, das musst du so machen. Du müsstest nur auf mich hören.

Samstag, 28. Juli 2012

Kennt sich jemand aus im deutschen Arbeitsrecht?

Ich meine, so richtig. Ich habe folgende Frage/folgendes Problem: Ich bin auf Lohnsteuerkarte angemeldet und habe einen Arbeitsvertrag über 60 Stunden pro Woche. Das heißt doch auch, ich habe einen ganz normalen Urlaubsanspruch. Soweit, so gut. Meine Chefin sagt nun, dass ich ja auf Stundenbasis bezahlt werde und dass ich auf jeden Fall die 60 Stunden im Monat ableisten muss. Falls nicht, zum Beispiel durch Urlaub, falle ich stundenmäßig ins Minus. Das heißt, ich muss meine Urlaubstage entweder vor- oder nacharbeiten, was wiederum heißt, dass ich unbezahlten Urlaub habe. Oder? Ich verstehe das wirklich nicht. Ich bin doch normale Angestellte. Und ok, ich bekomme die 60 Stunden auch bezahlt, falls ich mal nur 55 Stunden gearbeitet habe. Dass ich dann ins Minus rutsche, ist ja klar. Aber durch Urlaub? Ich habe auch bei der Personalabteilung nachgefragt, die sind extrem unfreundlich und drücken sich sehr unklar aus. Ich habe es nicht verstanden. Da traut man sich natürlich kaum, nochmal nachzufragen.

Kennt sich da irgendjemand aus? Oder hat jemand zufällig einen 60 Stunden pro Monat Arbeitsvertrag? Wenn ich übrigens halbtags tätig wäre, sprich 80 Stunden, wäre das angeblich hinfällig. ??? Ich habe meistens eh mehr als 60 Stunden. Das heißt doch, ich sollte mich halbtags anstellen lassen, oder? Dann muss ich allerdings auch wirklich immer die 80 Stunden machen, was mir bei der momentanen Familiensituation noch schwerfallen würde, in zwei/drei Jahren wäre das kein Problem.

Ich habe momentan stark das Gefühl, ausgenutzt zu werden. Aber ich weiß nicht, wo ich mich erkundigen könnte. Der Urlaub steht mir wohl angeblich zu, aber ich muss ihn vor- oder nacharbeiten. Also, vielleicht habe ich auch ein Brett vor dem Kopf, bitte helft mir mal auf die Sprünge.


Nächtliche Wanderschaft

Diese Schwüle ist mittlerweile wirklich sehr unangenehm. Selbst beim Nichtstun schwitzt man. Unser eh schon hoher Mineralwasser-Konsum ist auf ein Maximum gestiegen. Ich zähle schon gar nicht mehr mit, wieviel Wasser ich trinke. Ich komme mir vor wie ein Durchlauferhitzer. Im Wohnzimmer läuft ein Ventilator, oben läuft ein Ventilator, ich bin echt auf unsere Stromrechnung gespannt...

Gestern musste ich dann auch noch bis abends 20 Uhr arbeiten. Bei diesen Temperaturen eine echte Herausforderung. Da wollten wir uns den Rest-Abend möglichst gemütlich machen. Was bei dieser Hitze nicht so einfach ist. Den ganzen Abend haben wir auf der Terrasse verbracht, sind um 22 Uhr nochmal in den Pool gehüpft, da ließ es sich dann aushalten, und danach wollten wir ein bißchen Olympia gucken. Ich habe auf eine kleine Abkühlung in der Nacht gehofft oder ein bißchen Wind oder so, aber nix. Unser Dachgeschoß heizt sich tagsüber sehr auf und gibt die Hitze dann nachts gleichmäßig ab, stöhn. Um halb zwei habe ich aufgegeben, einschlafen zu wollen und bin erstmal einen Stock tiefer aufs Sofa gewandert. War mir aber immer noch viel zu warm. Also, ganz runter ins Zimmer meiner Tochter, die ja gerade nicht da ist. Angenehme Kühle, grosses Prinzessinnen-Bett, herrlich!! Da werde ich heute wieder nächtigen. Ansonsten hält man es echt nicht aus.

Mittlerweile hat es zwar  geregnet, aber die Schwüle ist geblieben.

Was tut ihr gegen die Hitze? Oder findet ihr das sogar angenehm? Ich habe eine Kollegin, die diese Temperaturen liebt. Ansonsten stöhnen fast alle, die ich kenne. Es ist einfach zu viel. Jedenfalls weiß ich, daß ich weder nach Ägypten noch in die Türkei in Urlaub fahren sollte, sondern an die Nord- oder Ostsee. Ich bin einfach kein Hitzetyp. So und jetzt trinke ich mal wieder mein Wasser und verhalte mich möglichst ruhig heute.

Dienstag, 24. Juli 2012

Heute mal Karo Bermudas

Weil heute so schönes Wetter ist, bin ich heute mal in Karo Bermudas. Ich mag es einfach gemütlich. Und das sind diese Hosen für mich. Außerdem mag ich das lockere Westchen,denn  "nur" so im Spaghetti-Top fühle ich mich "außer Haus" momentan nicht besonders wohl (höchstens am See oder im Schwimmbad). Aber wenn ich einkaufen bin oder sonst unterwegs, dann fühle ich mich so wesentlich angezogener.

Was habt ihr bei dieser Hitze an? Ist gar nicht so einfach. Nach Kleid oder Rock war mir heute nicht, deswegen habe ich diese "alte" Buchse wieder vorgekramt.








Montag, 23. Juli 2012

Helle Strähnchen


Ich war beim Friseur und habe nun helle Strähnchen. Meine letzte Farbe war mir viel zu dunkel. Jetzt gefalle ich mir viel besser, sieht irgendwie freundlicher aus.

Today I have been at the hairdresser (is this right? How do you say??). I have got blond highlights because my last hair colour was too dark. I didn't like it. Now, I look more friendly and I like it very much!

To brighten up my dark blue shirts,  I like wearing coloured scarves. Today my whole outfit (scarf, Shirt and Chino) is from H&M. 





Samstag, 21. Juli 2012

Wochenend-Impressionen

Mein Tochterkind 1 ist übers Wochenende nach Hause gekommen!! Nach zwei Wochen das erste Mal. Ich habe mich mega gefreut und der Rest der Familie auch. Sie sieht gut aus, das hat mich besonders gefreut. Seit zwei Wochen macht sie ihr Praktikum in einem Klinikum in Nordrhein-Westfalen und fängt morgens um 6 Uhr (wiederhole: 6 Uhr!!) an zu arbeiten.. Das heißt, sie muss um fünf Uhr aufstehen. Wenn sie daheim nichts zu tun hat, erscheint sie nicht vor dem Mittagessen. Ich hatte große Bedenken, aber: es funktioniert!! Sie ist dann auch immer schon gegen frühen Nachmittag fertig, schläft dann ein bißchen, dann ist sie wach bis abends und geht relativ zeitig ins Bett. Sie ist auf einer Urologie-Station eingesetzt. Sie macht das mit Bravour. Wäscht eingenässte und eingesch.... Menschen. Hat gelernt, Betten umzuziehen, wenn eine Person drin liegt. Fährt Menschen von A nach B... Verteilt Essen und sammelt es wieder ein. Holt halb kollabierte Menschen aus der Duschd und packt sie in Windeln, echt unglaublich. Kein Jammern, kein, es ist mir zuviel. Das einzige, mit dem sie zu kämpfen hat, ist der Geruch. In der Wäschekammer muss es unglaublich nach Urin riechen. Aber ansonsten ist sie super motiviert, zufrieden und sieht wirklich gut und ausgeglichen aus. Mein Mädchen. Das hätte ich echt nicht erwartet. Bin sehr stolz auf sie! Sie ist ja bei meiner Schwester untergekommen, die drei Kinder hat. Eine Neunjährige und einjährige Zwillinge! Was da los ist, könnt ihr euch vorstellen. Die Kleinen sind putzmunter und aktiv, quasi bis spät abends. Aber auch das findet sie toll, macht die Zwillinge abends oft bettfertig, war mit der "Großen" schon im Hallenbad und macht sich überhaupt ganz prima. Sie hat dort schon für alle gekocht und hat auch einen ganzen Abend lang alle drei Kids alleine gehütet. Und es ging gut. Ich freue mich so, das kann mir gar keiner glauben. Sie wird ihren Weg machen, da bin ich mir mittlerweile sicher.

Nach dem tagelangen Regen hat es heute gegen abend aufgeklart. Wer hätte das erwartet. Ich war mittags arbeiten, dann einkaufen. Ich freue mich morgen auf ein bißchen Gartenarbeit, das hat was Entspannendes für mich.

Außerdem bin ich in eine Art Ebay Marathon eingestiegen. Ich habe diese Woche viele viele Teile eingestellt und habe noch zwei Wäschekörbe voll. Irgendwann wird es fertig sein.

Weggeworfen habe ich diese Woche einen häßlichen fleischwurstfarbenen Nagellack (Meinung von Tochterkind 2, aber kommt hin) und einen Eyeliner, den ich eh nie benutzt habe. Ich habe mir vorgenommen, nächste Woche weiter auszumisten und das auch zu dokumentieren. Gekauft habe ich diese Woche "nur" ein mitternachtsblaues längeres T-Shirt, das sehr gut zu kombinieren ist  (und eine Bestellung von BHs ist eingegangen, die waren aber wichtig). Ich habe meinen Schrank aufgeräumt und beschlossen, nur noch gezielt fehlende Teile zu kaufen. Wichtiger ist es, erst  mal eine ganze Menge loswerden. Aber irgendwann muss man ja anfangen, damit man irgendwann auch fertig wird.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang, dieser Spruch gefällt mir gerade sehr. Jeden Tag ein bißchen besser, nicht aufgeben oder resignieren, einfach kleine Schritte, alles ist besser als nichts.

Übrigens, die Erkenntnis meiner 19jährigen Tochter nach nur 2 Wochen Praktikum im Real Life ist: Alles tun, um bis ins Alter möglichst gesund zu bleiben. Damit  jetzt schon anfangen. Bewegen, Sport, Bewegen und gesunde Ernährung. Damit man sich möglichst lange seinen Allerwertesten selbst putzen kann und nicht in diese Hilflosigkeit fällt. Klar gibt es auch furchtbare Schicksalsschläge und Krankheiten, aber einiges kann man durchaus selbst beeinflussen. Und das sollte man tun! Das sollten wir tun!

In diesem Sinne allen ein wunderschönes Wochenende!!!




Freitag, 20. Juli 2012

Schönes für "Drunter"

Vermutlich kennt jeder den Namen "Ulla Popken" als Übergrößenhersteller in Sachen Mode. Was ich bis vor kurzem nicht wußte, ist, dass es bei Ulla Popken auch schöne und hochwertige BHs ab Körbchengröße B gibt. Sie sind immer für die üppigere Oberweite gemacht, das heißt, sie haben genügend Stoff, breitere Träger und einen guten Sitz. Drückt nix, quetscht nichts raus, alles gut verpackt.

Relativ neu ist der Online Shop: www.ullapopken.de

Da kann man in Ruhe gucken und aussuchen und sich die Modelle in verschiedenen Größen nach Hause kommen lassen (kostenlose Retoure). Die Modelle sind im normalen Preisbereich, die meisten so um die 29 Euro, also absolut bezahlbar.

Der Versand kostet 5,95, aber das ist es mir ehrlich gesagt wert. Ein Parkhaus irgendwo in der Innenstadt kostet auch nicht wenig und man muß sich in den Umkleidekabinen in gruseligem Licht entscheiden, oft sind die gewünschten BHs nicht in der passenden Größe da und ich finde es daheim wesentlich angenehmer, Unterwäsche zu probieren.

Momentan ist auch noch SALE, also reingucken lohnt sich.

Und, seien wir mal ehrlich. mit dem richtigen "Darunter", sieht das "Darüber" gleich viel besser aus.  Das schönste Shirt wirkt mit einem Schlabber-BH nicht gut. Oder man denke an Blusen. Gerade, wenn man obenrum ein bißchen mehr hat, sollte man unbedingt auf gut sitzende BHs achten. Sprich mit Bügeln und Trägern, die nicht einschneiden. Leider investieren die meisten deutschen Frauen lieber in "Darüber" statt sich ein paar gut sitzende BH's zu leisten, die einen Hammer Effekt haben/hätten. Oder, und da schließe ich mich ein, sie haben viele "BH-Leichen" im Schrank. Irgendwann mal gekauft, nicht gut gesessen und im Nirwana des Schrankes verschwunden. Bei mir ist das so. Ich habe eine ganze Kommodenschublade voll, trage aber letzten Endes immer dieselben. Ich werde jetzt aber drastisch aussortieren (Weniger ist mehr!!) und nur noch die wirklich gut sitzenden Modelle behalten (ich habe jetzt ja drei neue).

Außerdem gibt es eine Rubrik "Wohnen" und jede Menge Accessoires, also Tücher oder Taschen. Die Mode finde ich teilweise auch echt pfiffig, leider paßt mir die kleinste Größe nicht, ist zu groß. Da wird die Philosophie von echten großen Größen konsequent eingehalten.

Also, guckt ruhig mal rein in den Online Shop. Ist wirklich eine positve Überraschung!




Donnerstag, 19. Juli 2012

Tschüß Erdbeere, bis nächstes Jahr

Die Erdbeerzeit ist vorbei. Ich trauere ihr so ein bißchen nach. Die ganzen hübschen Stände überall, die selbst aussehen wie eine Erdbeere, sind inzwischen alle abgebaut. Das ist so ein Zeichen, dass der Sommer ins Land geht. Ich habe dieses Jahr wirklich viele dieser süßen roten Früchte gegessen, die so kalorienarm, vitaminreich und sehr gesund sind. Jetzt gibt es nur noch Supermarktware und von der lasse ich die Finger, weil sie bei weitem nicht an die Qualität und Geschmack der Früchte von unserem Erdbeerbauern hier herankommen.

Bei aller Wehmut ist es aber so, dass das rote Früchtchen von einem anderen Power-Obst abgelöst wird, genauso gesund, nicht minder vitaminreich und voller Antioxidantien. Also:

 Hallo und Willkommen liebe Heidelbeere (oder wie man anderenorts sagt Blaubeere), schön dass du wieder da bist!



Damit das alles noch etwas bunter wird, habe ich ein paar frische Ananas-Stücke mit dazugemacht.



Das war mein heutiges Früchte-Frühstück ganz im Sinne von "Weniger ist mehr". Es war frisch und leicht, hat eine Menge Ballast-Stoffe und war einfach lecker!

Weitere "Weniger ist Mehr" Maßnahmen meinerseits:

- Nur noch gutes natives, kalt gepreßtes Olivenöl verwenden. (Mache ich zwar eh meistens, aber nicht 
   immer). Keine gehärteten Fette.

- Statt Butter aufs Brot kommt Frischkäse. Hat weniger Fett und mehr Eiweiß.

- Noch mehr Wasser trinken. Ist einfach wichtig für den ganzen Organismus und tut gut.

- Wieder jeden Tag mindestens eine große Tasse grünen Tee trinken.

- Nichts Frittiertes essen (kommt bei mir auch nur ganz selten vor, aber manchmal eben doch)

- Fleischkonsum runter- und Fischkonsum rauffahren (wir fangen heute gleich an, ich gehe mit meinem
   Tochterkind 2 zum Mittagstisch zum Chinesen und wir essen Sushi! (freu)

- Möglichst wenig "fertige" verarbeitete Lebensmittel verwenden, also nichts was irgendein "Label" hat.
   Besser: Alles im Rohzustand kaufen und selbst verarbeiten. Ist meist sogar günstiger und auf jeden Fall
   gesünder (Nur bei Milchprodukten wird das schwierig, ich habe keine Kuh im Garten und hab auch nicht
   vor, eine zu kaufen). Also Milch, Joghurt und Käse wird weiterhin "fertig" gekauft, aber in guter, möglichst
    Bio-Qualität.

- Jeden Tag mindestens 30 Minuten bewegen (das wird schwierig, aber ich will).




Mittwoch, 18. Juli 2012

Toter Vogel im Pool - Schreck in der Morgenstundee

Bei meiner morgendlichen Runde durch den Garten habe ich im Pool einen toten Vogel gesichtet. Flügelein nach außen, Füßchen nach unten trieb er vor sich hin. Wir haben seit bestimmt 10 Jahren einen Aufsetll-Pool im Garten gehabt, aber ein toter Vogel war noch nie drin. Da mein Mann nicht greifbar war, mußte ich mich der unangenehmen Aufgabe stellen und den Vogel mit dem Käscher aus dem Pool holen. Es hat mich echt geschüttelt und geekelt, aber hilft ja nix. Danach habe ich eine Schock-Chlorung veranstaltet und bis heute abend den Pool ca. 8 Stunden umgewälzt. Das komische Gefühl bleibt. Der Ekel auch.

Bitte sagt mir, dass in öffentlichen Freibädern bestimmt auch Mäuse und Vögel im Wasser landen, und dass dieser eine bestimmt keine Vogelgrippe hatte. Ich glaube, ich gehe nie wieder in dieses Wasser! Uwaaah! Das war wirklich schlimm. Ich kann jedes Tiefkühlhähnchen auseinandernehmen, aber bei so einem Mini-Vogel gruselt es mich. Andererseits gibt es bestimmt in jedem See und Meer auch tote Fische oder was weiß ich. Trotzdem, das war eine richtige Schrecksekunde.

Außerdem bin ich sehr anfällig für HERPES-Lippenbläschen. Wenn ich eine große Spinne sehe, habe ich zwei Tage später den dicksten HERPES an der Lippe. Wenn ich psychisch angespannt bin auch. Bin gespannt, was der Vogel auslöst.

Ich habe schon eine Abdeckfolie veranlaßt. Ab morgen wird das Dingens abgedeckt. Bäääh!

Weniger ist mehr...

oder: "Eva auf dem Weg zum Minimalismus". Das ist das Ziel. Ich  schreibe bewußt, auf dem Weg, denn es wird bestimmt noch ein längerer. Ich bin ja eher so ein ungeduldiger Hau-Ruck Typ, das geht bei dieser Vielfalt an Notwendigkeiten leider nicht. Aber ich finde diese

"Weniger ist Mehr"-

Idee so toll, dass ich es auf jeden Fall versuchen möchte. Dieses "Motto" läßt sich in jeden Lebensbereich übertragen. Und es läßt mich nicht mehr los.

Zunächst natürlich auf die Ernährung. Einfach kleinere Portionen essen, bewußter, langsamer und qualitativ hochwertiger. Ich habe kürzlich gelesen, dass wir mittlerweile alle viel zu große Portionen essen. Selbst der Inhalt eines Bechers Cola hat sich im Vergleich von vor zwanzig Jahren vergrößert. Wir tendieren zu immer mehr, größer, fettiger. Es ist kein Problem, eine riesige Kalorienmenge mit einer einzigen Mahlzeit aufzunehmen. Man denke da an Pizza, Pommes und Co. Das möchte ich bei mir persönlich auf jeden Fall ändern. Ich werde ja auch älter (hust), und da braucht der Körper bei weitem nicht mehr soviel Kalorien. Hochwertige Vitamine und Mineralstoffe schon. Also, mein neues Mantra lautet hier auf jeden Fall: Weniger ist mehr!!

Dann ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist mein zuhause. Es gibt noch soviele Dinge in den Schränken, die ich halt schon immer habe, aber überhaupt nicht brauche. Da manche durchaus teuer waren oder irgendwelche Geschenke, fällt es mir manchmal schwer, mich zu trennen. Andererseits überwiegt momentan der Wunsch nach Schränken, die nur Dinge enthalten, die mir Freude machen und die ich auch benutze. Also, wird hier peu à peu aussortiert. Selbst Duschtücher habe ich teilweise noch vom Anfang unserer Ehe. Natürlich habe ich auch immer welche neu gekauft. Die alten blieben drin (fürs Schwimmbad draußen, für die Sauna, für was auch immer. Wer sagt, dass man für draußen nicht auch ein neues nehmen kann? Steht nirgends, na also, weg mit dem alten Krams).

Dann meine "Kosmetik-Schublade" im Bad. Das ist ein ganz spezielles Thema. Sehr voll. Ich benutze allerdings vielleicht eine Handvoll Dinge. Der Rest ist für "besondere" Gelegenheiten". Also z.B. besondere Lidschatten, die ich mal gekauft habe oder irgendwelche Eyeliner mit Glitzerzeugs (benutze ich eh nie) usw. Allerdings tut es mir hier richtig weh, das wegzuwerfen. Aber jeden Tag ein nicht benutztes Teil, das müßte gehen. Und ich habe die Angewohnheit, z.B. Puderdöschen, bei denen mir die Farbe gut gefallen hat und die fast leer sind, aufzubewahren, damit ich mir die Farb-Nr. merken kann. Entweder werden die jetzt nachgekauft oder sie fliegen raus.

Dasselbe gilt für Kleidung. Ich bin schon seit ein paar Tagen jeden Abend dran, bei Ebay einzustellen. Ich will das jetzt wirklich angehen. Ein Kleiderschrank, der nur gut passende und geliebte Kleidungsstücke enthält (die man dann sogar auf Anhieb findet). Ein Traum. Und ich kaufe nur noch neue Teile, die mir absolut gut gefallen und nicht, weil ich sie evtl. eines Tages zu einem unbekannten Event gebrauchen könnte.

Sogar Putzmittel. Ich habe so einen blöden Fettlöser Spray, der ekelhaft riecht und den ich nie nehme, der mir aber täglich in die Hände fällt. Wenn das heute so ist, wandert er in die Tonne.

Ein Päckchen für rebuy wird auch mal wieder fällig, denn es gibt viele Bücher, die ich einmal und nie wieder lese. Die müssen auch nicht hier rumstehen. Mein Tag müßte momentan 48 Stunden haben!!!
Aber Schritt für Schritt geht es voran!

Weniger ist mehr!

Mein Lieblings-Motto!


Dienstag, 17. Juli 2012

Pimp your Bad

Ich muss euch was zeigen: Eine super süße Kosmetiktücher-Box. Da hat meine Boxen-Liebe mal wieder zugeschlagen. Guckt mal:



Ist die nicht süß? Die ist doch ein Hingucker im Bad!






Die habe ich gestern zufällig gesehen und sie hat mir spontan gefallen, obwohl in meinem Bad überhaupt nichts pink ist. Aber egal, jetzt schon. Think pink!!!



Montag, 16. Juli 2012

Outfit of today

Motiviert durch einen Blog-Tipp von Sabine von http://achtstundensindkeintag.blogspot.de/ habe ich mich gerade spontan fotografieren lassen. Sozusagen direkt aus dem Leben. Ohne Vorbereitung oder irgendeine Aufhübschung. Genauso tigere ich momentan durchs Haus. Ich kann mit dem Foto absolut leben. Das Shirt liebe ich sehr, auch die Farbkombination braun und dunkelblau. Was ich als Hose trage, ist eine Art "Jeggings" und sehr bequem, außerdem braune Ballerinas. Bei mir muß eine Klamotte einfach auch bequem und komfortabel sein, dann fühle ich mich wohl.

Auch wenn die breiten Blockstreifen vielleicht nicht unbedingt "figurfreundlich" sind, mag ich das Shirt trotzdem. Braun und blau kann man toll kombinieren. Jetzt versuche ich mal, mein Foto bein http://notdeadyetstyle.blogspot.de/ hochzuladen. Eine tolle Idee, ganz ehrlich. Vielleicht mag von euch auch noch jemand mitmachen? Danke Sabine für deinen Tipp, ein echt interessanter Blog!




Samstag, 14. Juli 2012

Unser Outdoor Garten Projekt ist fertig

Vor kurzem habe ich mal anklingen lassen, dass wir im Garten an einem größeren Projekt arbeiten. Genauer gesagt mein Göttergatte. Der hat sich richtig ausgepowert.

Wir haben nämlich bis vor anderthalb Jahren einen schönen großen (von Vorbesitzer angelegten Gartenteich) gehabt, der leider ziemlich verschlammt und verlandet ist. So ein Teich braucht viel Pflege und die Zeit haben wir momentan einfach nicht. Deswegen haben wir ihn völlig ausgeräumt und trockengelegt und hatten dort ein Jahr lang ein großes Loch.

Statt einen neuen Teich anzulegen, haben wir das auf unser Rentenalter verschoben und beschlossen, dass wir da einen eingelassen Pool anlegen. Wir hatten bisher immer einen Aufstell-Pool, der uns viel Freude gemacht hat, aber kaputt gegangen ist. So hätten wir eh einen neuen kaufen müssen und haben somit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das Teichloch ist wieder zu und wir haben einen Hammer Garten Pool. (Mein Mann hat ein halbgeschrottetes Kniegelenk, kaputte Hände, mindestens 4 Paar durcharbeitete Arbeitshandschuhe und momentan echt keine Lust mehr, aber:) Es ist fertig. Wir haben tatsächlich einen Pool im Garten. Die Einfassung fehlt noch, aber wir haben schon Platten angeguckt, geht halt nicht alles auf einmal.

Ich habe eine aufblasbare Erdbeere gekauft, sieht aus wie ein Luftsofa und wir haben zwei große Schwimmreifen, in die man sich einfach nur reinhängen kann und dann treiben lassen kann, genial.

(Unnötig zu erwähnen, dass das Wetter momentan gar nicht paßt, aber das kommt noch). Heute haben wir einen halbautomatischen Bodensauger gekauft und ein "Starterpaket" mit ph-Meßgerät und ph-Reduzierer und Chlorgranulat und Anti-Algenmittel und was weiß ich was und nun werde ich zum Chemie-Druiden und mixe geheimnisvolle Mittelchen....

Hier ein paar Fotos:



So ging es los... Mein Mann hat das alles von Hand ausgeschippt, ohne Bagger.




Die Freunde der Mädels haben auch geholfen! Es wurde stabilisierende Mauern gesetzt und das ganze Dinge wurde einbetoniert, damit es sich nicht bewegen kann.





Die erste Befüllung hat ganz schön lange gedauert, da hatte einer Spaß!




Dann wurde alles wieder angefüllt, die Leiter ist einbetoniert und wir haben sogar schon ein paar bescheidene Solarleuchten drumrum



Die "Dreckfläche" war eigentlich Rasen und soll es auch wieder werden. Wir haben mal ein paar provisorische Platten drum gelegt, aber so bleibt das nicht.




Hier eine Ansicht des Bodensaugers (der Bürstenaufsatz wird vorne draufgesetzt).




Giftbox mit Chemikalien

Es war sehr viel Arbeit und macht auch immer noch einige, bis alles ganz fertig ist. Die Einfassung muss noch gekauft und gelegt werden, der Rasen neu eingesät, die Büsche und das Dickicht hinter dem Pool muss weichen oder zumindest geschnitten werden, und ich hätte gerne so eine Art Bambus Trennwände als Sichtschutz zu den Nachbarn.

Und vor allem, wir brauchen Sonne! Wir waren jetzt genau 3 x drin, das ist zuwenig. Es hat viel Geld und Schweiß und Diskussionen gekostet, und nun regnet es seit anderthalb Wochen.

Macht doch mal einen Sonnentanz, vielleicht hilft's!








Freitag, 13. Juli 2012

Heinzelmännchen welcome!

Als Kind habe ich die Geschichte der Heinzelmännchen sehr geliebt. Diese kleinen Zwerglein, die nachts kommen und einem helfen, das Tagwerk zu erledigen. Sogar besser als sonst. Außergewöhnlich. Erst als die dumme und neugierige Schneidersfrau ihnen auflauert, werden sie erkannt und bleiben weg.

Ich würde mir auch Heinzelmännchen wünschen. Die hätten allerdings andere Aufgaben.  Morgens wecken, so gegen sieben, mit einem Glas Orangensaft. Die Laufschuhe reichen und mit mir eine Stunde Nordic Walken. Dann wäre es so viertel nach acht. Sie würden mich zur ausgiebigen Körperpflege ermuntern (Bürstenmassage, Peeling, Haarpflege) und ich wäre so gegen neun fit und frisch und einsatzfähig, um munter und engagiert meinen Haushalt zu wuppen. Vorher gäbe es eine gute Tasse Kaffee. Sie würden sich mit mir über frisch bezogene Betten freuen, über blank gewienerte Fenster, sie würden mir erklären, dass Bodenwischen was Meditatives hat und dann würden wir so gegen elf ein gesundes Mittagessen zubereiten, dass dann gegen zwölf verspeist wird. Ich würde die Küche aufräumen und hätte dann Zeit, mich auszuruhen oder ein bißchen rumzubloggen. Danach könnte ich im Garten für Ordnung sorgen oder die Wäsche machen, idealerweise vielleicht ein bißchen lesen, was wäre das toll. Natürlich würden sie mich mit der Wasserflasche begleiten und ich käme locker auf 2 l Mineralwasser pro Tag. Abends würden wir ein kohlenhydratfreies Abendessen machen und nochmal für körperliche Ertüchtigung sorgen (Radeln, Trampolin, Spazierengehen) und ich würde zeitig ins Bett gehen. An manchen  Tagen würden sie mich allerdings auch mit einem Kino- oder Restaurantbesuch überraschen oder mit einer Lesung oder mit einem Konzert. Wäre das schön!

Was für eine traumhafte Vorstellung! Allerdings fällt mir gerade auf, meine stundenweise Jobtätigkeit (ca. 4 Stunden am Tag), habe ich völlig vergessen. Paßt nicht in einen Heinzelmännchen-Tag. Sollte mir zu denken geben. Leider bin ich noch keinem echten Heinzelmännchen begegnet. Ich muß wohl mein eigenes Heinzelmännchen sein.

Die nächsten drei Tage hätte ich gute Chancen, denn: Ich habe morgen mal komplett frei!! Dann kommt der Sonntag und am Montag habe ich auch frei !!! Es sei denn, die planen mich doch ein, aber wer sagt, dass ich ans Telefon gehen muss... Das heißt, ich habe drei Heinzelmännchen-Tage vor mir mit frischem Orangensaft, viel Sport und viel Energie. Ich werde gut zu mir sein und gut für mich sorgen, so als ob ich ein persönliches Heinzelmännchen hätte. Heute abend habe ich schon mal angefangen und mir einen super leckeren Ananas-Lauch-Schinken-Erbsen-Ei-Salat gemacht. Mit selbstgemachtem Joghurt-Dressing und ohne "leeren" Kohlenhydrate. Dafür mit Chilli-Flocken. War super lecker!


Heinzelmännchen very very welcome!!






Mittwoch, 11. Juli 2012

Habt ihr eine Macke?

Ich meine so im Sinne von Marotte? Oder Leidenschaft? So im Sinne von "ich kann nicht anders"?

Ich habe eine, die mir allerdings bis vor kurzem überhaupt nicht bewußt war.

Ich liebe Kartons. Ja, schöne Boxen, Verpackungen, alles was aus Pappe ist und schön aussieht (und in meinen Augen sehen viele Kartons schön aus). Wenn wir in einem Schuhgeschäft sind und die Verkäuferin fragt: "Karton mitnehmen?", dann bin ich immer schneller als der Rest der Familie und sage "Ja, gerne". Auch wenn mir das immer öfters rollende Augen und schiefe Blicke der meinen beschert.

Auch wenn Päckchen kommen, die mir schön erscheinen, vor allem natürlich die wunderbaren Beauty Boxen, dann kann ich die einfach nicht wegwerfen. Ich denke immer, ach ist der Karton schön, den kann ich bestimmt mal für was ganz Tolles gebrauchen. Mittlerweile stapeln wir die Teile in der Garage an der Längswand (!) und die Mauer ist schon ziemlich hoch.

Das bringt mir immer öfter Beschwerden der Familie (wir haben doch schon genug, was willst du denn damit, nein, den brauchen wir nicht. ) Meine Tochter verhandelt schon mit mir: "Ein neuer Karton für die Garage wenn du drei alte wegwirfst."

Ja, so sieht's aus. Ist das ein beginnendes Messie-Syndrom oder eine bisher nicht entdeckte Liebe? Keine Ahnung, ich mag schöne Kartons einfach. Ich bin überhaupt kein Sammler und habe auch kein Interesse an Sammlungen irgendeiner Art, nur bei hübschen Kartons wird mir's warm ums Herz.

Ich habe mal auf die Schnelle eine ganz kleine Auswahl der allerobersten fotografiert (Qualität ist schlecht, aber es sollte schnell gehen):



Ohne Worte, alles klar! Sind die nicht wunderschön??? !!!
Wenn ich irgendwann ein Karton-Museum eröffnen sollte, seid ihr die Ersten die es erfahren...

Habt ihr irgendeine Macke/Marotte, die euch gar nicht so recht bewußt ist?

Volle Dröhnung

War das gestern mal wieder ein Tag! Ich bin geimpft worden. So lapidar der Satz, so sehr habe ich mich bei der Aktion getäuscht. Aber von vorn. Tochterkind 2 brauchte Auffrischung FSME, ich brauchte Auffrischung alles (hust). Also saßen wir um halb neun erwartungsvoll und noch ziemlich optimistisch in der Arztpraxis. Als wir dran waren, die erste Frage: "Haben sie gut gefrühstückt?" Beide: "Nein, noch gar nichts. Wir dachten, das hier geht schnell und wir wollten dann...." Fassungsloser Blick. Aufklärung, also nein, das gehe gar nicht. So impft die Frau Doktor nicht. Viel zu riskant zwecks Kreislauf und Umkippen und was weiß ich. Wir also wieder nach Hause, Brot und Joghurt gegessen, nach ca. anderthalb Stunden wieder im Wartezimmer. Um halb zwölf waren wir im Behandlungsraum und bekamen erzählt, dass wohl gestern ein Patient ziemliche Probleme nach einer Impfung hatte. Das hinge wohl mit dem warmen schwülen Wetter zusammen. Wir wurden gefragt, ob wir auch wirklich gesund seien, wurden abgehört und der Hals wurde begutachtet. Grünes Licht!

Inzwischen ist meine anfangs ahnungslose "Das mach ich schon" Haltung mehr und mehr in ziemliche Nervosität abgerutscht. Ich bin schon ewig nicht mehr geimpft worden und kann mich auch nicht erinnern, das man damals so ein Trara gemacht hat. Dann bekamen wir noch die Ermahnung, hinterher keinen Sport zu machen, uns lieber im Kühlen aufzuhalten und uns überhaupt möglichst ruhig zu verhalten. Da dachte ich noch, he, was wollen die, es ist "nur" eine Impfung, keine Herztransplantation. Der kleine Piks war überhaupt nicht schlimm, ruck zuck vorbei. Dann mußten wir noch zehn Minuten im Wartezimmer sitzen, falls sich eine Reaktion zeigen würde. Es zeigte sich nichts, wir durften gehen.

Fast schon siegessicher haben wir es uns dann daheim auf dem Sofa gemütlich gemacht, ich dachte, man, was wollen die, was machen die für einen Aufriß. Cut - zwei Stunden später...

Mein Tochterkind 2 ist prompt auf dem Sofa eingeschlafen, völlig weg. Ich wollte eigentlich lesen, bin aber schläfrig geworden und wollte mir die Eieruhr neben das Sofa stellen, weil ich um 16.00 Uhr zur Arbeit sollte. Beim Aufstehen sah ich Sternchen und war so müde wie nach einem Marathonlauf. Der linke Arm schmerzte und ich fühlte mich wie hinter einer Wattewand. Außerdem bekam ich abwechselnd Gänsehaut und Hitzewallungen. Toll, dachte ich, und in zwei Stunden soll ich arbeiten. Da ruhe ich mich noch ein bißchen aus. Ich kann euch sagen, ich bin fast nicht mehr hochgekommen, so "benommen" war ich. Hundemüde, total fertig. Ich habe mich ans Telefon gehängt und wollte "Ersatz" bei der Arbeit bekommen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, so 4 Stunden lang zu stehen. Ich hätte im Stehen schlafen können. Nix möglich, alle Urlaub oder krank, es half nichts, ich mußte antreten. Vorher habe ich mir mit kalten Güssen über die Arme und das Gesicht versucht, ein bißchen Wachheit hervorzurufen.

Als ich in den Laden kam, sagte meine Kollegin, die ich ablösen sollte, oje, setz die doch gleich mal hin. Haha! Ich habe die 4 Stunden ausgehalten, halb auf dem Kassentisch abgestützt, öfters mal auf dem "Elefantenfuß" sitzend, es war gefühlt eine der längsten Schichten, die ich je hatte.

Endlich daheim, habe ich nur noch geduscht und bin ab ins Bett.

Und die Moral von der Geschicht? Unterschätze eine Impfung nicht. (Meine hält jetzt 10 Jahre vor, Gott sei Dank!). Und mich wundert es überhaupt nicht mehr, wenn Babies nach der Impferei völlig "neben der Spur" sind. Heute tut mir nur noch der linke Arm ein bißchen weh, ansonsten alles im grünen Bereich.

Sonntag, 8. Juli 2012

Entlassung ins Arbeitsleben

Heute habe ich meine (unsere) Erstgeborene in ihr 3monatiges Praktikum nach Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Ab morgen wird sie dort als Pflegepraktikantin in einem Klinikum arbeiten. Ich habe sie sozusagen ins richtige Leben entlassen. Die ersten 2 Wochen wird sie dort bleiben, um sich erstmal einzugewöhnen. Und danach kommt sie auch nur sporadisch am Wochenende heim. Bei diesen Benzin- und (leider) auch Bahnpreisen, geht leider nicht jedes Wochenende, es ist einfach zu weit.

Das war heute ein eigenartiger Moment. Ich hatte mir wirklich vorgenommen, nicht zu weinen. Ich will es ihr ja auch nicht schwerer als nötig machen. Aber ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Das heute war für sie nun wirklich der erste endgültige Schritt in die Selbständigkeit. Sie ist nun für sich selbst verantwortlich. Keine Mama als schützender Schirm obendrüber. Es fühlt sich einfach schlecht an. Sie ist weg. Und ich frage mich natürlich, ob ich auch wirklich alles getan habe, sie zu einem starken Menschen zu machen, der sich '"da draußen in der Realität" behaupten kann. Und es gehen einem soviele andere wichtige Momente durch den Kopf: der erste Kindergartentag, der letzte Kindergartentag, Schulbeginn, die ersten Schüleraustausche, der Führerschein usw. usw. Sie auf meinem Schoß beim Zahnarzt, das erste Mal alleine die Rutsche runter, usw. Ich konnte gar nichts dafür, diese Erinnerungen schoßen einfach so durch meinen Kopf. Und nun der Start ins Arbeitsleben. Versteht mich nicht falsch. Ich weiß, daß es richtig und gut so ist. Und dass ich stolz auf sie sein kann. Und natürlich wünsche ich ihr alles Glück der Welt und würde sie nicht bis sie 70 ist, daheim halten wollen. Aber es tut verdammt weh. Das können bestimmt alle Mütter bestätigen, die das schon hinter sich haben. Ich weiß auch, dass sie wiederkommt. Aber es ist eben anders.

Ich kann mich noch erinnern, dass bei Schulbeginn vor dreizehn Jahren ein bestimmtes Bilderbuch ganz hoch im Kurs bei manchen Müttern stand: "Der Ernst des Lebens". Wir hatten es auch. Ganz nette Geschichte. Aber wirklich passend fand ich das damals gar nicht. Heute wäre es passender gewesen.

Kürzlich habe ich meine Tochter gefragt, ob es ihr auch wirklich klar ist, dass man auf keinen Fall mit elektrischen Geräten im Wasser hantieren sollte, also nicht baden und föhnen, da hat sie nur gelacht und gemeint: "Ach Mama..." Ich hoffe einfach, dass ich ihr alles mitgegeben habe, was man fürs Leben so wissen muss.

Nachdem der Mittag dann ziemlich trübselig war, ich vor mich hinschniefen musste und mich irgendwie gar nicht ablenken konnte, habe ich mir das jüngste Töchterlein geschnappt und war mit ihr eine Runde walken. Es tut zwar immer noch weh, aber die Walkerei hat wirklich geholfen. Ich versuche, das alles mit mehr Vernunft zu sehen.  Wird schon werden. Wir haben es ja auch hingekriegt. Und bei mir hat sich kein Mensch solche Gedanken gemacht.

Es kann auch sein, dass ich noch besonders intensiv reagiere, weil ich schon öfters im Leben diese Erfahrung des "Verlassen Werdens" machen musste. Ganz früh mit meiner Mutter, die arbeiten ging und mich als ganz kleines Kind bei der Oma abgeladen hat (die ich sehr geliebt habe, aber es war halt nicht die Mama). Später, als ich größer war, hat sie mich tagsüber allein gelassen.  Meine Eltern haben keinerlei Rücksicht genommen. Egal, ob ich geheult oder getobt habe, sie sind halt trotzdem gegangen. Auch abends ausgegangen. Und ich hatte Panik allein. Egal. Später hat sich das mit meinem Mann wiederholt. Er hat zwar nicht mich verlassen, aber uns als kleine Familie immer wieder allein gelassen, weil er in der Weltgeschichte rumreisen musste. Beruflich zwar, aber ich fand das schrecklich. Diese Gefühl der Zurückbleibens, des Wartens, dieses Passiv Sein und nichts ändern können, obwohl man es ganz anders haben wollte, das hasse ich einfach. Wenn man selber weggeht ist das ganz anders. Das ist aktiv. Das hatte ich aber noch nie. Ich bin immer der wartende Part, der dableiben muss.

So, jetzt werde ich mal überlegen, wie ich das alles möglichst gut auf die Reihe kriege. Walken tut mir definitiv gut. Morgen gleich wieder.


Samstag, 7. Juli 2012

So ein schönes Zitat


    "Himmelwärts geht unser Leben, 

    Abschied hier ist Ankunft dort,

     Ende hier ist Anfang dort, 

    Erde hier ist Himmel dort."
    Hildegard Nies

Was ein wunderbarer, schöner und unglaublich furchtbarer Spruch. Einerseits so wahr, andererseits so beängstigend. Ich habe mehrere Gründe diese Woche, dieses Zitat schön und passend zu finden. Ich wußte bis heute nicht, wer Hildegard Nies ist. Jetzt weiß ich es schon. 

"Abschied hier ist Ankunft dort", schöner könnte ich es nicht formulieren.

"Himmelwärts", was will man mehr??

Donnerstag, 5. Juli 2012

Kein Streß, nur Herausforderungen

Das wird vielleicht ein Tag. Nach meinem 20 Minuten Trampolin-Hüpf-Training schnell unter die Dusche gesprungen. Dabei festgestellt, dass das Bad dringend eine Tiefen-Grundreinigung nötig hat. Schnell ein paar Klamotten weggeräumt und ein bestimmtes langes T-Shirt gesucht. Im Schrank gewühlt, dabei viel Unordnung verursacht, T-Shirt nicht gefunden.

Postbote hat geklingelt und bringt ein riesengroßes Paket. Ich weiß von nix, habe nichts bestellt. Beim Öffnen trifft mich fast der Schlag: ein Schneiderpuppen Torso! Ich bin vielleicht erschrocken, wenn da so ein Ding im Karton liegt. (Tochterkind hat's bestellt und vergessen, mir zu sagen. Sie will das Ding für bessere Präsentation bei Ebay Fotos. Ja, perfektionistisch ist sie).

Hungrig in die Küche, festgestellt, dass kein Brot mehr da ist. Drei alte übriggebliebene Brötchen von (vorgestern?) gefunden, nochmal aufgebacken, festgestellt, dass die Küche auch eine Tiefen-Grundreinigung nötig hätte. Warum sehe das immer nur ich?

Jetzt habe ich gleich einen Fußpflegetermin, dann halbe Stunde Zeit zum Essen machen, ab mittag arbeiten. Heute abend Auto von Tochterkind in die Werkstatt bringen zwecks Kundendienst, weil sie am Wochenende in ihr Praktikum startet und das Auto in Ordnung sein soll. Dann mit ihr "Arbeitsschuhe" kaufen für das Praktikum im Krankenhaus. Vorne geschlossen sollen sie sein, bequem und leicht, wahrscheinlich werden es Birkis oder sowas in der Art. Mal sehen ob sich das mit den Modevorstellungen des Tochterkindes deckt.

Dann heim, wo mich 5 Tonnen Wäsche erwarten (Tochterkind war im Urlaub und braucht alles wieder wegen besagtem Praktikum). Das Waschen geht ja noch, aber das Bügeln.... Wird wohl wieder nix mit Bad und / oder Küchenputz. Vielleicht sollte ich doch mal über eine Haushaltshilfe nachdenken...

Nein, ich habe keinen Streß. Nur Herausforderungen!

Dienstag, 3. Juli 2012

Eigene Ernte

Vor ein paar Jahren haben wir mal von einer Nachbarin 2 kleine Himbeerstrauch-Ableger bekommen. Wir haben sie in eine Ecke des Gartens gesetzt, in erster Linie als Begrünung und fast vergessen. Dieses Jahr nun trägt der Himbeerstrauch das erste Mal mehr als zwei drei vereinzelte Früchte. Momentan kann in jeden Morgen so ein Schälchen voll pflücken. Ist das nicht toll? Rein "Bio" ohne Würmer und super aromatisch.


Die habe ich jetzt mit einem Becher Naturjoghurt übergossen, ein bißchen Zimt dazu und einen Teelöffel Knsuperleinsamen. Das war mein Frühstück. 

Im Zuge von "clean eating" verzichte ich auf meinen so geliebten Vanillejoghurt, weil auch das alles künstlich ist. Ich muss sagen, mit ein bißchen Zimt kann man Naturjoghurt durchaus geschmacklich aufpeppen.

Den Tag habe ich 20 Minuten Trampolin springen begonnen. Leider tut sich auf der Waage (noch) rein gar nichts. Aber ich bleibe dran. Ich fühle mich jedenfalls sehr fit und spüre so eine Art angenehme Spannung in den Muskeln. Das ist doch schon mal was.

Außerdem bin ich gerade mal wieder auf dem "ich brauche meine Vorräte auf" Trip. Meine Gefrierschubladen sind einfach brechend voll. Heute muß eine Packung TK Spinat dran glauben. Ich denke mal, ich mische den irgendwie mit Spaghettis und vielleicht ein paar Chilli-Flocken, mal sehen. Dazu einen Salat, fertig.

So, jetzt wartet das Bad auf eine gründliche Reinigungsaktion. Ich wünsche mir eine Putzfrau!!! (Nein ich glaube, nicht wirklich, das wäre mir peinlich, dann denkt die, was eine schlampige Hausfrau). Oder doch?? Keine Ahnung, wird eh nicht eintreten, also Hintern hoch und selbst geputzt. Aber bei so einem Haus ist man nie fertig, das ist wie ein ewiges Karussell. Eine Ecke schön, Rest wieder von vorn. Brummel.... auf 280 Quadratmetern hat man ganz schön was zu tun.



Montag, 2. Juli 2012

Ein Trampolin ist toll - besser spät als nie

Heute habe ich lange gearbeitet. Viele Mitarbeiter haben Urlaub und der Rest der Truppe muss das alles übernehmen. Aber obwohl es schon spät ist, fühle ich mich putzmunter und mir tut nichts weh (okay, die Füße ein bißchen). Aber ansonsten geht es mir wirklich gut. Ich habe den Tag mit 20 Minuten Trampolin Springen begonnen.  Besonders gut eignen sich manche Lady Gaga Lieder, die einen schnellen Takt vorgeben. Hat mir mega Spaß gemacht. Mir persönlich tut es gut, wenn ich beide Arme in die Höhe strecke und abwechselnd nach oben ziehe. Diese Dehnung spüre ich im Rücken, aber sehr  angenehm. Irgendwie hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ein Trampolin so ein tolles Trainingsgerät ist. Ich hätte es als "Kinder-Hüpf-Kram" abgetan. Ein großer Irrtum! Es macht Spaß, ist anstrengend, strafft und ich liebe es!!! Schade, dass ich es nicht früher kennengelernt habe.

Morgen kommt meine Große aus ihrem Nach-dem-Abi-Italien-Urlaub zurück. Sie war mit einigen Freundinnen in der Nähe von Venedig. Am Sonntag startet sie in ein dreimonatiges Praktikum an einem Klinikum. Ca. 300 km entfernt. Das ist eine komische Vorstellung. Sie war zwar schon auf Sprachreisen und Schüleraustauschen, aber halt nie für solange und mit so einem "ernsten" Hintergrund. Wir haben jetzt schon mal einen schönen Abschiedsabend für Samstag geplant, so mit Grillen im Garten und mit ihrem Freund natürlich, einfach als schönen Start in ein neues Leben. Irgendwie erfüllt es mich mit unglaublicher Wehmut und ich befürchte, das merkt sie auch. Meine Erstgeborene (gestern?) geht in den Ernst des Lebens.    Das fühlt sich so komisch an. Andererseits auch wieder nicht. Ich wünsche ihr so sehr, dass sie zurecht kommt und ihren Weg findet. Aber die Situation wird sich ändern. Ich mag eigentlich keine Veränderungen, wenn etwas gut funktioniert. Aber ich kann es nicht halten. So ist das Leben.

Sonntag, 1. Juli 2012

Gartenlektüre

Heute ist es bei weitem nicht mehr so warm und schwül wie gestern. Deswegen sitze ich mit einer Strickjacke im Garten und habe ein neues Buch angefangen, das mir von einer Buchhändlerin als witzig empfohlen wurde. Es heißt

"Fix and Forty" von Rhoda Janzen und ist eine deutsche Erstausgabe.

Der Klappentext hat sich interessant angehört. Und die Kritiken von anderen auch:

"Dieses Buch ist nicht nur klug und brillant, sondern auch unfassbar witzig. Es passiert mir selten, dass ich beim Lesen laut lachen muss (passiert mir durchaus oft, nur nicht bei diesem Buch, Anmerkung von mir!!) Aber Rhoda Janzens einzigartiger ehrlicher Ton und ihr scharfer Witz haben mich umgehauen. Dies ist die wunderschönste Geschichte, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Elizabeth Gilbert, Autorin von Eat, Pray, Love."


Was sagt man dazu? Wann geht sie denn los, diese wunderschönste Geschichte? Ich bin schon auf Seite 134 von 247 und warte. Bisher eine mehr oder minder langweilige Aneinanderreihung von Kindheitserinnerungen. Die Komik soll wohl stellenweise durch ausführliche Beschreibung ekliger Kleinigkeiten aus der Kindheit unterstützt werden, also ich find's bisher gähnend langweilig. Dabei hat sich der Titel so gut angehört.

Nee, gefällt mir nicht.

Kennt jemand von euch dieses Buch? Wenn ja, wie findet ihr es? Wenn es nicht bald besser wird, fliegt es auf den Stapel der nicht zu Ende gelesenen Bücher.