Mittwoch, 6. Juni 2012

Was können wir uns heute Gutes tun?

Oje, der Titel hört sich sehr egoistisch an. So ist das gar nicht gemeint. Natürlich sollen und wollen wir auch unseren Mitmenschen und unserer Umwelt Gutes tun. Aber vor lauter "Sich-um-die-anderen-kümmern" vergißt man ja oft seine eigenen Bedürfnisse bzw. hat gar nicht erst die Zeit, darüber nachzudenken. Soll sich ja ändern, also habe ich mir schon mal ein gesundes und leckeres Frühstück gegönnt:


Gestern abend war bei uns im Laden Inventur. Da wir relativ zeitig (gegen 21.oo Uhr) fertig waren, haben die Mädels noch beschlossen, "was Trinken zu gehen". Normalerweise hätte ich mich da ausgeklinkt und wäre heimgegangen. Gestern bin ich einfach mal mitgegangen, und es war wirklich lustig. Wir haben alle noch einen schönen Salat gegessen und einen Weißwein getrunken und sind dann gut gelaunt gegen halb elf zu Hause eingetrudelt. So während der Woche weggehen ist etwas, was ich eigentlich gar nie mache. Warum? Keine Ahnung, eigentlich blöd. Es war ein viel schönerer Abend, als nur daheim rumzusitzen.

Und bevor meine Energie diesbezüglich wieder nachläßt, habe ich mir gleich mal für nächste Woche zwei Termine notiert: einmal gehe ich zur Hot Stone Massage und einmal ins Kino in "Ein Chinese zum Mitnehmen". Einmal die Woche wird hier immer ein "besonderer" Film angeboten, das ist dieses Mal diese Komödie, die ich nicht kenne und die sich doch ganz gut anhört.

So, bleibt noch die heutige Tagesplanung. Ich möchte heute abend ein bißchen radeln (falls das Wetter mitmacht) und auf jeden Fall einen Großteil meiner Wäsche wegschaffen. Denn auch das tut mir gut, wenn ich das Gefühl habe, ich habe es aufgeräumt und die Arbeit türmt sich nicht ins Unermeßliche.

Abends werde ich wieder wenig und bewußt essen. (Ich habe heute schon ein Kilo weniger). Die Zeiten der Nachlässigkeiten müssen vorbei sein.


"Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
Teresa von Ávila

Tja, die Teresa, die Gute, Recht hatte sie. Hatte diese Erkenntnis schon vor ca. 500 Jahren. Wird Zeit, dass wir sie auch endlich haben!!










Kommentare:

  1. Hallo !

    Na das liest sich schön. Ich freue mich, das du einen netten Abend hattest. Ich kann dich gut verstehen, ich mag Abendtermine in der Woche auch nicht so gerne. Zweimal im Monat muss ich da aber durch, weil es mir dann nämlich auch immer wirklich gut tut.

    Zwei Frauenabende sind gesetzte Termine und zu viel mehr, reicht es bei mir noch nicht. Das wird aber kommen, wenn die Kinder größer werden.

    Viele Grüßé
    Andrea

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  2. Ich weiß gar nicht, was jetzt stärker ist, Neid oder Stolz? Na, eher Stolz und Freude. (Denn wenn ich endlich mal aus den Puschen käme und nicht dauernd zwischendurch hier in den Blogs rum hängen würde, hätte ich meine Pflichtaufgaben längst erledigt - selber Schuld, wenn ich abends Gutachten schreiben muss, dafür hatte ich ja dann am Nachmittag sozusagen frei.)

    Nee, Stolz auf dich! Hast du gut entschieden. Ich freue mich, dass du Spaß hattest.
    Ich hatte, solange die Kinder klein waren, einmal in der Woche, nämlich immer dienstags abends, meinen freien Abend. Das war für alle planbar und ich habe den sehr genossen. Und da gab es wirklich KEINE Ausnahme.
    Inzwischen lebe ich mit dem Ehemann eh ziemlich kompromissarm. Da er viel im Ausland herum turnt, haben wir beide unsere Freiheiten und genießen auf der anderen Seite die gemeinsame Zeit sehr. Ein gemeinsamer Google-Kalender macht die Koordination leichter. Internet sei Dank. ;)

    Grüße! N.

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  3. das hört sich gar nicht egoistisch an sonder wunderbar entspannt. wenn wir uns nicht um uns selber kümmern, haben wir keine reserven für andere, so sehe ich es und ich bin froh zu hören, dass du zeit für dich freischaufelst, das wird dir gut tun, da bin ich sicher. lieben gruß von sabine

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Über nette Kommentare freue ich mich: