Dienstag, 27. März 2012

Chili-Wirsing und Trainings-Puls

Ich war heute wieder ab halb zehn mit meinem Ausdauertraining plus Belly Attack Gürtel zugange. Das Studio war fast leer, das war sehr angenehm. Nachdem ich gestern fast von meinem Ergometer gekippt bin (also nicht wirklich, nur bildlich gesehen), habe ich heute nochmal nach dem richtigen Trainingspuls gefragt. Ich bin momentan nicht in meiner besten Leistungsform, aber es gibt sicherlich noch Leute mit weniger Kondition. Ich würde es momentan als durchschnittlich definieren.

Sobald ich 5 Minuten auf dem Ergometer gefahren bin und den Widerstand ein bißchen erhöhe, erhöht sich automatisch mein Puls und zwar auf ca. 135 bis 140. Ich habe gesagt bekommen, das sei ok. Ich finde das nicht ok. Mein Widerstand liegt nämlich eher im mittleren Bereich, es gibt noch ganz viel Luft nach oben. Und wenn ich 20 Minuten auf diesem Ding und 20 Minuten auf dem Cross Walker verbringen soll, dann glaube ich nicht, dass es gut ist, bereits nach wenigen Minuten mit hochrotem Kopf und Schnappatmung dazusitzen. Selbst wenn ich nur kurz was trinken will, fehlt mir da sozusagen schon die Atmung.

Deshalb habe ich heute einfach den Widerstand nicht dauernd erhöht und versucht, einfach die vorgegebene Zeit einigermaßen auszuhalten. Ich schwitze zwar schon, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das sich die Anstrengung im Kopf "staut". Dann kriege ich hochrote Backen, fühle mich unwohl und würde am liebsten sofort aufhören. Andere "triefen" regelrecht, das ist bei mir nicht so.

Ich kann nur hoffen, dass sich das alles mit zunehmender Kondition wieder verbessert. Wenn ich sehe, wie manche auf den Walker hopsen, den Widerstand mal locker auf 110 hauen und wie bekloppt losdüsen, dann frage ich mich schon, ob mit mir alles in Ordnung ist. Ich fand es heute megamäßig anstrengend, obwohl ich bei weitem nicht an meiner Leistungsgrenze war. Und ich habe den Eindruck, es bringt trotzdem was.

Als Ausgleich für diesen Kraftakt habe ich mich mit einem leckeren Mittagessen "belohnt", ganz im Sinne der Antikrebs-Ernährung (Krebszellen mögen nämlich keinen Kohl). Ich habe mir einen große Pfanne Chili Wirsing gemacht und dazu ein Putenkasseler gegessen. Es war megalecker! Hattet ihr schon mal Chili-Wirsing?

Zuerst viertelt man den Wirsingkohl und schneidet ihn quer in mittelfeine Streifen. Dann eine halbe Zwiebel in wenig gutem Öl anbraten (wer mag, nimmt Knoblauch dazu. Ich mag). Dann den streifigen Wirsing dazu, 100 ml Gemüsebrühe drauf, Pfeffer, Muskat und ein bißchen Salz dazu. Dann habe ich eine getrocknete Chili (so eine kleine) zwischen den Fingern zerrieben und dazugegeben). Deckel drauf, mittlere Hitze, ca. 10 Minuten. Am Schluß einen Teelöffel Frischkäse unterrühren. Der dient als Sahne-Ersatz und macht das ganze sämig. Nebenher kann man das Putenkasseler abbraten. Es gehen auch andere fettarme Fleischssorten, Schinkenstreifen oder Geflügelstreifen oder sowas. Weil nur Wirsing alleine wäre vielleicht doch nicht so das Wahre. Ich habe also eine große Portion leckeren Wirsing verdrückt, den Rest friere ich ein.

Gesportelt habe ich auch schon, jetzt kommt noch eine Tasse grüner Tee. Möge es nützen!!

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