Donnerstag, 8. Dezember 2011

Viel gearbeitet, kaum was geschafft

Heute möchte ich mal einen kleinen Tagesbericht schreiben. Darüber, wie mein Tagesablauf war. Verbesserungsvorschläge angenehm.

Um 4 Uhr heute nacht ist mein Götter-Gatte aufgestanden, zwecks Tagesreise nach Brüssel. Ich habe es zwar nur so am Rande mitgekriegt, aber ich habe registriert, dass er aufgestanden ist.

Ich hatte meinen Wecker auf 7 gestellt, habe mich aber erst um 8 Uhr zum Aufstehen motivieren können. (Fehler Nr. 1, ich muß einfach früher raus). Das ging aber nur, weil Tochter 1 "Projekttag" und somit gar keine Schule hatte und Tochter 2 erst um 9.45 Unterrichtsbeginn hatte. Da um diese Zeit kein Bus mehr zur Schule fährt, musste ich mal wieder Taxi spielen. Ich bin also um 8 Uhr aufgestanden, habe mir einen großen Pott "Aufwach-Kaffee" gemacht, ein Blech TK-Brezel in den Ofen geschoben und bin duschen gegangen. Der Küchenwecker durfte mit ins Bad, damit ich die Brezel in der Backröhre nicht vergesse. Dann föhnen (ist bei mir immer was längeres, da ich viele und dicke Haare habe, das dauert). Anziehen und Tochterkind 2 wecken. Es war heute ihr erster Schultag nach ihrem Kranksein. Also habe ich frischen Orangensaft gepreßt und Trauben und Nußkerne als Snack für die Schule mitgegeben. Sie hat gefrühstückt und dann habe ich sie in die Schule gefahren. Auf dem Rückweg habe ich mein Altglas in den Container gekloppt.

Wieder daheim ich schnell ein Brezel gegessen. Dann habe ich Grießklößchen gemacht, eigenhändig, nach Kochbuch, für die bereits gestern gekochte Rindfleisch-Suppe. Hatte sich meine Große gewünscht. Ich habe also um 10 Uhr schon mit Grieß in der Küche rumgepatscht. (Fehler Nr. 2, hat zuviel Zeit gekostet).  Dann kurz die Spümaschine angemacht. Es war schon 20 nach zehn. Um 11 Uhr sollte ich heute anfangen zu arbeiten. (2 Stunden früher als eigentlich geplant, zwecks Personalmangel).  Also schnell hoch ins Bad, bißchen Schminke drauf, einmal grob das Bad aufräumen und dann war es schon halb elf und ich mußte starten. Da hat auch noch meine Schwester angerufen und ich mußte sie relativ abwürgen, weil ich keine Zeit mehr hatte.

Ich habe weder die Betten gemacht (mache ich sonst immer, ich schwöre) noch sonst irgendwas aufgeräumt. (Fehler Nr. 3, denn ich mag nicht so ein Chaos hinterlassen).  Ab gings und ich war gerade rechtzeitig an der Arbeit.  Ich habe wie gesagt 2 Stunden früher als geplant angefangen und dafür noch 1 Stunde länger als geplant gearbeitet. Ist halt so in der Vorweihnachtszeit. Auf dem Rückweg war ich kurz im Supermarkt , dann habe ich gegen 18.00 Uhr was gegessen (ansonsten den ganzen Tag nichts, keine Zeit) und jetzt sitze ich hier und denke, das muß besser organisiert werden. Die Arbeit selbst macht mir Spaß, das ist kein Problem. Problematischer sind da schon die sehr flexiblen Überstundenzeiten, die erwartet werden. Ich kann mich nie 100 % auf meine geplanten Arbeitszeiten verlassen, da sie meistens geändert werden. Das wäre auch nicht sooo schlimm, außer daß halt daheim sehr sehr viel Arbeit liegen bleibt.

Jetzt habe ich auch keine große Energie mehr für Hausarbeit. Ich sollte meine Böden feucht wischen und die Treppe, und Staub wischen. Und natürlich die Wäsche machen. Morgen, jetzt mag ich echt nicht mehr.

Wie regelt ihr das? Macht ihr morgens schon viel oder eher abends noch den liegengebliebenen Rest? Oder seid ihr Organisations-Profis? Ich mache morgens auch schon was geht, aber es geht halt nie alles, was ich mir vornehme bzw. was getan werden müßte.

Verbesserungsvorschläge angenehm.

1 Kommentar:

  1. Also ich hasse es, wenn ich Frühdienst habe, weil ich dann Nachmittags alles machen muss. Oder eben nicht... weil ich dann keine Lust habe. Besser ist da Mittel- oder Spätschicht. Da erledige ich Morgens alles.

    Bei uns wird GsD nicht erwartet, dass man spontan länger bleibt, oder früher kommt. Aber es wird schon sehr oft einen Tag vorher gefragt, bzw. angerufen.

    LG

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