Montag, 26. Dezember 2011

Kelly Family in der Jahrhunderthalle Frankfurt

 Noch ganz überwältigt vom Konzert der Kelly Family bin ich gerade nach Hause gekommen. Unter dem Thema "Stille Nacht" haben Paul, Joey, Kathy, Patricia und Paddy ein hammer Musik Event auf die Beine gestellt, das ich so gar nicht erwartet hätte.

Die Jahrhunderthalle war ausverkauft (ca. 2400 Plätze). Und die Kellies haben die Bühne gerockt. Von wegen Stille Nacht. Gleich am Anfang mit spanischen Weihnachtsliedern aus ihrer Kindheit. Das Publikum (und mich) hat es nicht auf den Sitzen gehalten. Wir haben mitgetanzt, mitgesungen und mitgehüpft. Dazwischen gab es immer wieder ruhigere Teile, in denen einzelne Personen alleine gesungen haben. Außerdem hat Patricia ihre beiden Söhne ein französisches Lied singen lassen und Joey hat zur Klavierbegleitung seines Sohnes gesungen. Sehr rührend, sehr authentisch: "All I want is a smile in the face of my child." The next Kelly generation, sozusagen.

Ich habe fast alle Lieder bereits gekannt. Bis auf ein, zwei, die Patricia bzw. Paddy erst vor kurzem neu geschrieben haben.

Die Lichtshow war eher gemäßigt (Gott sei Dank), nur ein "Sternenhimmel" und die Bühne in buntes Licht getaucht, mal blau, mal rot. Allerdings gab es Tänzer zur jeweiligen Untermalung, das war mir fast schon zuviel. Wenn man einen Paddy mit Gitarre auf der Bühne hat, was braucht man mehr? Er hat  mit seiner super sympathischen Art locker durch den Abend geführt. Wortgewandt, charmant, witzig, selbstsicher, aber kein bißchen arrogant. Ich wünsche mir sehr, daß wir in Zukunft wieder mehr von ihm hören.

Auch "deutsche" Weihnachtslieder, wie zum Beispiel Stille Nacht wurden gesungen, mehrstimmig und jeweils auf verschiedenen Sprachen. So schöööön.

Und das Publikum wurde miteinbezogen. Mal sollte "der rechte Block" mitsingen, dann der "linke Block". Bei einem Lied sollte sich das Publikum an den Händen halten und bei der Zugabe "Amen" durften wir auch wieder mitsingen.

Es war ober mega hammer genial.

So, jetzt dürfte auch der letzte gemerkt haben, dass ich ein großer Kelly Fan bin. Aber dass außer mir noch so ca. 2000 andere mitgerockt haben und es toll fanden, dass war schon klasse.

Kommentare:

  1. Liebe Eva,

    mit dir freue ich mich über diesen erfüllten Abend.

    Erholsame Stunden wünscht dir
    Elisabeth

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  2. Hey, das klingt ja nach einem super Abend, kann mir gut vorstellen wie das war. Hab früher auch die Kellys rauf und runter gehört :-)

    Lg, Susi

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  3. schönes highlight,
    live Auftritte sind sowieso durch nichts zu ersetzen.
    +Grüße

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  4. Bin auch gerade heim gekommen und mußte natürlich gleich mal gucken, wie Du den Abend fandest... ;o) Mein Mann, meine 2 Kids (3 + 5!!!!) und ich waren GENAUSO begeistert wie DU, dem ist NICHTS hinzuzufügen ;o) !!!
    Wo hast Du gesessen???
    LG unbekannterweise Katharina

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  5. Hochparkett rechts, Reihe 31.
    Das waren gute Plätze, direkt neben uns rechts war sozusagen Ende (Gang) und die Treppe ging runter ins Foyer.
    Wo hast du gesessen? Ich musste jetzt erstmal duschen, weil ich so mitgetanzt habe. Das war echt toll!!
    LG Eva

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  6. Du warst nach dem Konzert bereits um 21h22 wieder daheim? Wann fing das denn an? ;-)
    Klingt ja TOLL, was du da erlebt hast... ich glaube so etwas würde mir auch sehr gefallen.
    Schöne Erinnerung!
    Liebe Grüße,
    SOLEILrouge :-)

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  7. Das fing um 16.00 Uhr schon an. Es war das Abschluß-Konzert der Weihnachts-Tournee, vermutlich deswegen die ungewöhnliche Anfangszeit. Trotzdem ging es ganz schön lange. Die Kellies haben noch 25.000 Euro für das Bonifatius-Werk gestiftet, da wurde der Scheck übergeben und vielen Menschen am Ende gedankt usw. Und zwei tolle Zugaben gespielt.
    Die "Mädels", Patricia und Kathy touren jeweils solo, das soll auch sehr hörenswert sein. Vielleicht kommt da mal was in deiner Gegend.
    Schönen Urlaub!
    LG Eva

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    1. Die Kellys habe ich vor vielen Jahren in unserer Stadt erlebt. Ich habe schon von weitem wahrgenommen, daß da auf unserem Kohlmarkt etwas ganz besonderes stattfindet. Patricia war da ca. 15 oder 17 Jahre alt und ihre Mutter Barbara noch nicht sehr lange tot. Patricia war so anmutig - der Menschenauflauf war riesengroß - es wurde keinerlei Eintritt verlangt, die Menschen kamen einfach von allein, weil sie wie ich spürten, da passiert etwas Einzigartiges.

      Schöne Erinnerngen!

      Liebe Grüße
      Sara

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