Mittwoch, 30. November 2011

Bin wieder daheim

So, nach 5,5 Stunden ununterbrochenem Einsatz hinter der Kasse bin ich wieder daheim. Es war wirklich ein sehr anstrengender Tag, aber doch habe ich das Gefühl, etwas geschafft zu haben und dadurch eine gewisse Zufriedenheit. Schon um neun heute früh sind die Leutchen in den Laden gestürmt und haben stapelweise Kleidung, Spielzeug und Weihnachtsdeko gekauft. Mir sind immer wieder die Tüten ausgegangen, ich wußte nicht mehr wohin mit den "abgebügelten" Kleiderbügeln, weil es einfach so viele waren, und ich habe tausend und eine Frage beantwortet. Viele trauten der Sache nicht und haben immer wieder die Preise hinterfragt. "Kostet diese Kinderjacke wirklich nur noch 7,50 Euro? Sicher? Kann ich die trotzdem umtauschen?" Wenn man alles bejaht hatte, dann haben die Leutchen sich ungläubig in die Schlange gestellt und nach dem Kauf sehr genau den Kassenbon untersucht. Herrlich!

Andere dagegen hatten gar keine Ahnung von der Sale-Aktion. Wäre ja nicht so, dass wir 2 grosse Aufsteller vor der Tür hatten, die das angepriesen hätten (man hat sie quasi fast umgerannt). Innen an jeder Wand große rote Sale Aufhänger, an den Bügeln rote Reiter mit "Sale" und ganz viele kleinere Schilder an jedem (!) Ständer. Trotzdem ungläubiges Staunen: "Die Socken kosten doch 5 Euro!" "Nein, heute nicht, heute gibt es Prozente." "Achso, habe ich gaaaar nicht gewußt!"

Passend zu der ganzen Kauferei wurden wir mit Weihnachtsliedern beschallt. Ziemlich laut. Nach der dritten Wiederholung bestand akute Fluchtgefahr der Angestellten.  Wir haben ausgehalten. Und dann die Kinder. Während die Mamis hinter und in den Kleiderständern verschwunden sind, wurden die Kinder einfach oft sich selbst überlassen. Sie haben alle den Weg zum Spielzeug gefunden und auf wirklich jede Taste gedrückt von jedem "Musikbuch" und von jeder Figur, die irgendwelche Geräusche von sich gibt. Von Tatüüü Tataaaa bis Muuuuh und Jingle Bells war alles dabei. Auch dass die Kiddies die geschenkten Gummibärchen zwar geliebt haben, aber die Tütchen direkt vor der Kasse aufgerissen und fallengelassen haben, haben wir einfach übersehen.

Der Oberkracher war heute aber ein Opi. Ein feiner älterer Herr. So süß. Er kam mit einer Plüschfigur von Winnie Puh, dem lieben Tigger an die Kasse. Er sagte: "Hallo junge Frau, darf ich sie mal stören ?"(klar Opi, wer mich so nennt, der darf das natürlich). Er fragte mich ernsthaft, ob man den "Tigger" auch als Hund durchgehen lassen könnte, denn er bräuchte einen Hund als Geschenk. Ich bin fast abgebrochen. Hab ihm erklärt, dass bei Winnie Puh kein Hund vorkommt und dass wir ersatzweise einen schönen Plüsch-Hund anbieten könnten, aber er wollte den Tigger. Also habe ich ihm den Tigger-Hund verkauft. Wer den wohl kriegt?

Eine andere süße Geschichte ist die  einer jungen Mutter mit einem süßen kleinen Mädel. Die Kleine hat sich ein pinkes Bolero-Jäckchen mit Glitzer geschnappt und erklärt: Das will ich haben. Die Mutter meinte, guck mal, die haben hier gar nichts Passendes dazu, was man drunter ziehen könnte. Da sagte die Kleeene: Ach, da nehmen wir einfach was von zu Hause! Huuust, bei sowas muss ich mich echt umdrehen, dass ich nicht lache. Da weiß ich, warum mir dieser Job so einen Spaß macht.

Ich habe wirklich jahrelang auf den Chefetagen von großen Firmen gearbeitet. Idiotische Chefs inklusive (nicht alle natürlich, aber viele). Zickenkrieg hinter den Kulissen, Neid und Intrigen, 5 Minuten vor Feierabend den Auftrag ein 20seitiges Angebot nach Malaysia zu faxen. Natürlich ging das nie auf Anhieb durch und ich habe oft stundenlang versucht, das doofe Fax durchzukriegen (Cheffe war natürlich längst daheim). Heute würde man das vermutlich per Mail verschicken, aber vor einigen Jahren war das noch nicht üblich. Ich hatte sogar mal eine Kollegin, die bei der Postverteilung gearbeitet hat und uns ganz gezielt manche Rundschreiben verspätet ausgehändigt hat. So ein Biest! Ich habe erst sehr viel später erfahren, dass sie meinen Job haben wollte, ihn aber nicht bekommen hatte. Ich hatte mich von "aussen" beworben, hatte keine Ahnung von ihren internen "Spielchen". Naja, natürlich gibt es sowas überall, aber mein jetziger Verkaufsjob ist so ein bißchen wie im Kino. Natürlich braucht man Nerven und Geduld, ab teilweise ereignen sich sooo süße Stories, da würde man im Leben nicht draufkommen. Wenn ihr mögt, erzähle ich immer mal wieder ein kleines Geschichtchen aus dem Lädelchen, denn ich erlebe täglich lustige Sachen.

Ganz lustig war auch heute mein eigener Einkauf: Es gab ja schließlich Prozente, also habe ich eingekauft. 150 Euro, uuuups. Das war so auch nicht geplant, aber es waren ein paar tolle Sachen dabei, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte, die ich mir so nicht geleistet hätte, außerdem war auch schon das ein oder andere Geschenk dabei. Und den Tigger-Hund hätte ich auch gerne gehabt. Es gibt auch einen supersüßen Iaaaahhh, ganz weich und kuschelig.... Vielleicht morgen?

Jetzt packe ich meine geschundenen Beine hoch, und morgen gehts weiter.

To be continued.....

Heute ist Groß-Kampf-Tag

Bei uns im Laden gibt es heute eine vorweihnachtliche Sale-Aktion. Es gibt viele Reduzierungen in allen Bereichen und das ganze wurde ausführlich angekündigt. Wir sind heute mit Luxus-Personalbesatzung (alle) zugegen, um dem Ansturm entgegenzutreten. Es ist wirklich unglaublich (!!!), was die Leute alles kaufen, nur weil ein  Sale Zeichen draufsteht. So, als ob morgen das Einkaufen verboten würde. Es gibt Schlangen an der Kasse, plärrende Kinder, die nicht die zehnte Winterjacke probieren wollen und knatschige Ehemänner (bist du jetzt fertig?).

Ab neun heute früh geht der Wahnsinn los, darum mache ich mich gleich auf den Weg. Mein krankes Kind schläft noch und muß heute früh alleine bleiben. Das ist wieder mal sehr doof, denn nach dem Aufstehen geht es ihr nicht so gut. Aber ich habe niemanden hier, der auf sie schauen könnnte. Die Große hat aber heute nur bis eins Schule, dann ist sie auch da, das beruhigt. Denn ich "darf" bis halb drei arbeiten, danach fall ich wahrscheinlich nur noch aufs Sofa. Mal sehen.

Kleidertechnisch habe ich mich bequem angezogen. Schwarze Legging, schwarze flache Stiefel, hellbrauner    Longpulli, der am Saum so ne Chiffonrüsche hat, sieht bißchen aus wie ein Kleid, ganz leichte A-Form. Und ein Chiffonschal um den Hals. Ich fühle mich wohl, aber das ganze wirkt ziemlich mädchenhaft. Hoffe, nicht zu sehr (ich bin immer unsicher, ob ich das in meinem Alter noch tragen kann). Aber irgendwas an dem man dauernd rumzippeln muß, wäre heute total ungeeignet.

So, jetzt geht's los. Wasserflasche gepackt, Handcreme geschnappt und bis später!

Montag, 28. November 2011

Ich find's ätzend (geklaut von Manu, winke dahin)

- dass es meiner Tochter so sch... geht. Sie hat das Gefühl, dass der Hals jetzt von innen zuschwillt. Sie kann kaum schlucken, hat starke Schmerzen, aber die Ärzte sagen, dass muss von selber weggehen. Man kann nichts machen. Das ganze kann von 1 Woche bis 6 Monate dauern, bis das Mädel wieder ganz fit ist. (1 Woche ist schon rum).  Antibiotikum hilft hier nix, es ist eine Viruserkrankung.

- dass ich ihr nicht helfen kann. Macht mich so hilflos. Habe heute lauter "leicht zu schluckendes" Zeugs gekauft: Apfelmus, Obstpürée im Babygläschen, Eis, Wackelpudding, Saft, 2kg Beutel crushed ice. Kühlschrank ist brechend voll mit Dingen, die den Hals  kühlen.

- dass ich arbeiten muss und das Mädel stundenlang alleine daheim bleiben muss. Gefällt mir nicht.

- dass ich nicht wie geplant, schon Plätzchen gebacken habe. Ich schaff's zeitlich momentan einfach nicht.

- dass ich noch kein einziges Weihnachtsgeschenk habe.

- dass ich gerade nicht zum Sport gehen kann. Aber ich habe keinen Kopf und keine Zeit dafür.

- dass das Benzin so schweineteuer ist .

- dass manche Leute alles "in den Hintern geschoben" kriegen. Sorry, und die dann noch arrogant rüberkommen. Einbildung ist alles.

- dass ich in der momentanen Situation nicht souveräner bleiben kann.

Sonntag, 27. November 2011

Advents-Deko

Nach diesem nervlich aufreibendem Tag möchte ich euch auf eine kleine Advents-Tour durch unser Haus mitnehmen. Das hat mir gerade Spaß gemacht, die adventlichen Ecken zu fotografieren. Ich habe versucht, es dieses Jahr auf "Nötigste" zu beschränken. Früher war es wesentlich mehr, weil kleine Kinder so viele Freude an Nikoläusen und Engelchen und Glitzer und Glöckchen haben. Mein bevorzugtes Weihnachtssymbol ist übrigens eindeutig:




Ersteres Exemplar steht im Vorgarten, zweiteres steckt im Blumenkübel vor der Tür.

Außerdem hält vor der Haustür draußen dieses Kerlchen Wache: Wieder ein Weihnachtselch, ich liebe die einfach.



An der Haustür von innen hängt dieser schöne Stern, er hat eigentlich viel Glitzer, sieht man nur auf dem Foto nicht.


Im Wohnzimmer in einer Ecke steht das:


Auf dem Tisch:


Und auf dem kleinen Fensterbrett:



Uupps, da hat sich der Fernseher gespiegelt, egal. Das Schneemann-Pärchen hat ganz feine Näschen, ich packe die immer ganz gut ein übers Jahr, damit sie nicht kaputt gehen. Bis jetzt haben sie schon mehrere Jahre überstanden.

Nun zum Eßzimmer. Dieses süße Engelchen habe ich seit vielen Jahren und ich möchte es nicht missen.


Auf unserem Balken haben wir außerdem die Adventskalender für die  Mädchen plaziert. Für die Große:



Für die "Kleine": 



Der Kaminsims sieht dieses Jahr so aus: 



Und meinen schönen Korb habe ich so dekoriert:




Hier kommt noch ein Engel, dahinter ein Foto meiner beiden Engelchen: Lara war 3, Pia noch nicht ganz ein Jahr alt. Ich mag das Bild sehr. Mir fällt gerade auf: E wie Eva, E wie Engel, E wie Elch. Hihi,
hat wahrscheinlich nix zu sagen. Sterne mag ich nämlich auch. Da fällt mir keine Verbindung zu ein.

Im Küchenfenster hängt ein Leuchtstern:



Und mein "Adventskranz" sieht dieses Jahr so aus:



Dann haben wir oben noch ein Balkonfenster, da hängt ein "Sternenvorhang".


So, und zum Schluß nochmal mein Lieblings-Tier Elch mit Nikolausi und dem unverzichtbaren Weihnachs-Stern: 



Das war's erstmal. Kleiner Rundgang durchs Eva - Haus. Schönen Abend und bis bald!






















1. Advent und Warten auf die Ärztin

Meiner "Kleinen" geht es nicht besser. Die Vereiterung im Hals hat sich ausgebreitet, ich kann sie so mit bloßem Auge sehen, wenn ich ihr in den Hals gucke. Außerdem tun ihr auch noch die Ohren weh. Gesicht ist nach wie vor verquollen. Oh Mann.

Wir sitzen hier im geschmückten und aufgeräumten Wohnzimmer und warten auf die Ärztin. Kommt zwischen 10 und 12 Uhr vorbei, um nochmal nachzugucken. Das ist ja sehr nett von ihr. Andererseits "droht" sie mit Klinikeinweisung. Ich frage mich warum. Man könnte ja erst einmal das Antiobiotikum wechseln. Wäre doch eine Maßnahme.

Ich habe gestern das Haus schön weihnachtlich gemacht und versucht, es nicht zu überladen. Die Kinder sind ja schon groß, da muß es nicht mehr aussehen wie in Disneyland. Ich habe ein paar schöne Ecken als Hingucker gemacht und fertig. Leider hat man Mann super schlechte Laune, er haßt Deko im allgemeinen. Schade, ich könnte gerade ein bißchen Aufmunterung gebrauchen. Die kranke Maus, die Unsicherheit und Unruhe, die man als Mutter hat und dann noch Arbeit und Schmücken und Kochen, also so ganz langsam flattern mir die Nerven. Und ich glaube, ich kriege Halsweh. Vielleicht meine ich das auch nur.  Naja, Männe ist im Fitneß-Studio. Warten, warten, warten. ....

Trotzdem wünsche ich Euch allen einen SCHÖNEN 1. ADVENT (für alle die, die aufs Christkind warten) !!

Freitag, 25. November 2011

Mein Tag bis jetzt

So, der letzte Stand der Dinge ist: Die Ärztin lag doch nicht so ganz furchtbar daneben. Das Penicillin ist in diesem Falle durchaus geeignet. Daher wird es jetzt auch gegeben. Außerdem soll sie extrem viel trinken, da die Eiterherde Toxine bilden, die wiederum im Blut zirkulieren und so schnell wie möglich ausgeschwemmt werden sollen. Das Drüsenfieber selbst ist eine Viruserkrankung, die man nicht mit Antibiotikum behandeln kann. Da aber das Immunsystem in so einem Fall total am Boden ist, setzt sich meistens was Bakterielles drauf. Das wiederum behandelt man mit Antibiotikum. Und deshalb ist Pfeiffersches Drüsenfieber gar nicht so leicht zu diagnostizieren. Die Patienten kommen mit Beschwerden wie Halsweh, Ohrenschmerzen oder sonstwas und das wird dann behandelt. Die eigentliche Grunderkrankung wird nur am Blutbild erkannt oder eben via Ultraschall, weil die Milz sich vergrößert. Das bildet sich laut Arzt aber wieder komplett zurück, wenn man gesund ist, nur dauert es eben sehr lange und ist nicht zu unterschätzen. Dinge, die die Welt nicht braucht. Was soll's, da müssen wir jetzt durch.

"Krankenschwester" Eva befindet sich ab sofort im Dauer-Dienst: Tee kochen, Halswickel machen, Tabletten geben, zum Trinken ermahnen. Ach so, sie soll nach Möglichkeit Bettruhe halten. Haha, sie hat es sich schon auf dem Sofa bequem gemacht. Wärme, Ruhe, keine Anstrengung und nächste Woche wieder Ultraschall. Keine Schule, kein Sport, kein Tanzen (letzteres betrübt sie sehr).

Das Komische ist: Von uns in der Familie hat (bis jetzt) keiner was und im Freundeskreis ist auch kein Drüsenfieber bekannt. Woher sie es also hat, keine Ahnung.




Nach diesem ganzen Hin- und Her koche ich jetzt erstmal was Leckeres. Haben wir uns verdient. 

Nix gegen Ärzte, aber...

manchmal zweifle ich einfach an deren Meinung. Falls sich hier ein Mediziner angesprochen fühlt, sorry, es sind nicht alle so. Und meine Schwester ist mit einem super lieben Exemplar verheiratet. Aber wie gesagt, manchmal zweifle ich einfach an deren Wissen.

Meine Kleine hatte nicht definierbare Symptome. Starke Schluckbeschwerden, stark zugeschwollene Augen morgens (so richtig doll) und noch einiges mehr. Nein, wir haben alle keine Allergien, wir haben kein Waschmittel gewechselt und auch sonst nichts Neues verwendet. Alleine das überzeugend rüberzukriegen war schwer. Die Ärztin wollte unbedingt auf Allergie raus, es ist aber keine. Im Hals hat sie nichts gesehen, nur bißchen gerötet. Beim Ultraschall hat sie uns auf mehrere mögliche Dinge aufmerksam gemacht und uns dann mit Augentropfen entlassen. Toll, oder?

Gestern konnte meine Maus kaum noch schlucken, geschweige denn aus den Augen sehen, es ging ihr richtig schlecht. Wir wieder zum Arzt, wieder in den Hals geguckt und uuuuups, plötzlich ist die ganze Seite stark vereitert. Nicht an der Mandel, sondern unterhalb. Starke Angina. Sozusagen über Nacht. Aha. Na immerhin erklären sich so die Schluckbeschwerden. Und außerdem Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber. Richtig sch..... Die Drüsenfiieber-Blutwerte kommen erst heute, daran sieht man das. Dann haben die Ärztin und ihre Helferin ein Buch gesucht, in dem die Ärztin etwas über die möglichen Tabletten nachlesen wollte. Sie hat es nicht gefunden (super Organisation) und uns dann halt das ganz normale Penicillin verschrieben. Und eine Krankenhausein-weisung mitgegeben, sozusagen proforma, falls es am Wochenende schlimmer wird. Was hättet ihr getan???

Ich bin heim und habe unseren Kinderarzt angerufen (langer Donnerstag) und habe ihn um halb sechs tatsächlich noch erreicht. Bzw. eine total unfreundliche Arzthelferin. Was ich denn jetzt wolle, ich wäre doch beim Hausarzt gewesen und jetzt sollen sie es wieder richten und der Chef macht sowas nicht und blablabla... Und außerdem hätten sie jetzt gleich Feierabend.

Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich tatsächlich mit dem Penicillin anfangen soll, denn ich weiß, daß es heutzutage bessere (breiter gefächerte) Mittel gibt. Ich wollte nicht Penicillin anfangen, weil man es ja dann fertig geben muß und wenn es eh keinen Sinn hat, muß ich meine Tochter nicht damit belasten. Habe meine Telefonnummer hinterlassen (obwohl sie die eh schon haben), habe noch die schon vorhandene Blutwerte gefaxt (komischerweise angeblich in Ordnung) und habe ehrlich gesagt nicht mit einem Rückruf gerechnet. Doch dann, oh Wunder, der Herr Kinder- und Jugendarzt persönlich. Hat mich geschlagene 5 Minuten belehrt, daß er es komplett daneben von mir findet, daß ich nicht gleich zu ihm gekommen bin und wieder blablabla, bis er endlich zum Punkt kam. Kein Penicillin! Auf keinen Fall. Es wurde kein Abstrich gemacht, daher hätte es nur eine ganz geringe "Trefferquote" und außerdem sei das Blut doch in Ordnung, nix bakterielles sichtbar. Auf meinen Hinweis auf den total vereiterten Hals meinte er, nicht jeder Belag sei Eiter. Belag? Die Kollegin hat uns eine Klinikeinweisung mitgegeben wegen der Schwere der Vereiterung. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.....

Bei der Ärztin um die Ecke kann man jederzeit ohne Termin kommen. Gut, man muß warten, aber man kommt dran. Beim supermodernen Kinder- und Jugendarzt-Team geht das nicht. Man muß an den bärbeißigen Arzthelferinnen vorbei, man zählt nur als Notfall, wenn man eh schon halb tot ist und selbst dann kommt man mit Pappe-Spuck-Schüssel mindestens zwei Stunden ins Wartezimmer zwischen verschniefte Babies mit Termin. Man kommt sich vor wie ein Bittsteller, der eine völlig unrealistische Forderung hat: Kind krank, bitte behandeln. Schon unverschämt, oder???  Das ist der Grund, das ich bei "kleineren" Sachen gar nicht erst zu ihm gehe. Nur mit Termin zu Impfungen, Vorsorgen usw. denn bei akuten Sachen hat man ja nunmal keinen.

Der letzte Stand: Wir gehen heute um 10 Uhr zum Herrn Kinderarzt. Mit meiner wirklich ziemlich kranken Tochter, die sich gar nicht gut fühlt und gar nicht gut aussieht. Ich werde berichten. Am besten studiere ich selber Medizin. Das wärs doch. Ich meine, ganz blöd bin ich auch nicht, ich habe schon zwei kleine Kinder großgezogen, die wirklich viel krank waren, ich kann durchaus beurteilen, wann es "nur" eine Erkältung ist und wann etwas Schlimmeres. Warum glauben die Ärzte das uns Müttern nicht? Und warum ist es so schwer, ein krankes Kind umfassend zu untersuchen (ohne stundenlange Warterei) und mit einigermaßen Aussage nach Hause zu entlassen? Ich verstehe es nicht. Wahrscheinlich wissen sie es selbst nicht. Bis später.

Mittwoch, 23. November 2011

Heute mal wieder Nachdenklichkeit

Gestern war ich ja mit meiner Großen schon beim Blutabnehmen. Sie hat große Angst davor, also habe ich sie begleitet. Es ging alles gut und es gab keine weiteren Probleme. Allerdings saß ich ab 8 Uhr in einer Praxis und habe gesehen, was da alles so kommt und geht. Weil ich keine halben Sachen machen, bin ich heute mit der Kleinen zum Arzt. Sie ist schon eine Weile stark erkältet, ich wollte einfach mal nachgucken lassen. Was kam? Mega Ultraschall, mega Blutbild, Eva wieder im Wartezimmer, inmitten vieler sehr  alter und sehr sehr alter Menschen. Gehört dazu, gehört zum Leben, ganz klar. Haut mich aber um. Immer wieder. Jedesmal. Ich mag mir das natürlich nicht anmerken lassen vor meinen Kindern, aber das ist jedes Mal eine Überwindung für mich.  Außerdem kamen ein paar ungeklärte Sachen raus, die mir durchaus Sorgen machen. Wir müssen warten. Dann wissen wir mehr.

Mir gibt das natürlich mal wieder viel zu denken. Was ist wichtig im Leben? Gesundheit. Ganz klar. An Stelle 1. Ohne Gesundheit ist alles nichts. Aber warum machen wir uns dann den Alltag immer wieder mit Kleinigkeiten schwer? Bzw. warum mache ich das? Warum muß ich aus kleinen Problemchen manchmal so eine große Sache machen ? Das frage ich mich dann. Eigentlich ist das Leben einfach. Einfach laufen lassen. Es gibt sowas wie Schicksal. Das glaube ich wirklich. Es ist vorbestimmt. Man darf und man sollte genießen. Es geht uns gut.  Wir sind nicht umsonst auf diese Erde gekommen. Wir sollen leben. Also laßt uns leben.

Dienstag, 22. November 2011

Ich habe Hunger....

Nachdem ich letzte Woche ziemlich konsequent mein Sportprogramm durchgezogen habe, befinde ich mich irgendwie im Dauerhungerzustand. Ich weiß ja, daß Sport die Fettverbrennung ankurbelt, aber so dolle und schon nach einer Woche? Klar gucke ich auf die Portionsgrößen und versuche, nicht zuviel zu essen, aber ich hungere auch nicht. Trotzdem habe ich jetzt (kurz vor vier) schon wieder richtig Hunger. Das ist doch zu blöd.

Abends verzichte ich auf Kohlenhydrate und morgens habe ich keinen großen Hunger. Erst gegen Mittag.  Und zwei Stunden danach. Ich trinke schon eine Menge Wasser, komme mir vor wie ein Durchlauferhitzer, also noch mehr trinken geht nicht. Grrrrmmm...

Außerdem bin ich ziemlich müde heute. Trotzdem werde ich meine Sporttasche wieder packen, wenn ich nachher Mama-Taxi spiele und gehe dann direkt zum Sporteln. Will doch mal sehen, wer stärker ist, der Hang zur Bequemlichkeit oder ich. Kann ja hinterher immer noch schlafen, ne?

Heute morgen habe ich meine Große zum Arzt begleitet. Sie hat einfach Panik vorm Blutabnehmen, und deshalb bin ich mitgegangen. Dabei war es gar nicht schlimm, alles gleich getroffen, alles supi. Es war halt früh, acht Uhr, und weil wir danach noch Zeit hatten, sind wir noch ein bißchen durch die Stadt gebummelt, und ich habe mir zwei wunderschöne Tücher gekauft. Erst hatte ich alle möglichen Oberteile an, aber irgendwie konnte mich keines so recht überzeugen. Ein knall oranges hätte mir gefallen (ich habe eine olivgrüne Cargohose), aber dann habe ich es doch gelassen. Ich habe immer recht viel Mut zur Farbe, manchmal wohl zuviel, denn ich bin ja keine 20 mehr. Also habe ich mir die beiden Tücher gekauft. Eins ist rot-weiß und blau von Street One, das andere ist beige-khaki-schwarz gemustert mit roten Blümchen von AccessOries. Da ich eine rote Brille habe, stehen mir beide recht gut. Und damit kann man jedes Basic Shirt gut aufpeppen. Es war ein ganz schöner Vormittag, wir hatten beide gute Laune, als wir heimgekommen sind. Geht doch.

Jetzt noch Sport heute, dann war der Tag doch noch halbwegs gut, auch wenn ich sonst nicht viel gemacht habe.

Sonntag, 20. November 2011

Jeder hat 24 Stunden pro Tag

Irgendwie mache ich mir zur Zeit viele Gedanken darüber, wie es geht, seine Zeit sinnvoll einzuteilen und zu verbringen. Der Tag ist ja nun definitiv für jeden gleich lang. Manche scheinen aber viel mehr in der gleichen Zeit hinzukriegen.

So ein gesunder sportlicher Lebenswandel kostet auf jeden Fall Zeit. Es ist ja nicht nur die Stunde Sport, man muß ja hinterher duschen, manchmal Haarewaschen usw. Und ich war diese Woche jeden Tag sporteln bis auf gestern. Ich habe meine Sporttasche teilweise gepackt im Kofferraum stehen gehabt, so daß ich nach der Arbeit einfach weiter ins Fitness-Studio fahren konnte. Wenn ich erst mal daheim bin und anfangen muß, zu überlegen, ob ich gehe, oder ob nicht, dann habe ich schon verloren.

Aber natürlich bleibt daheim einiges an Arbeit liegen. Ich tue mich immer noch sehr schwer mit dem Bewußtsein, daß ich eigentlich erst etwas im Haushalt erledigen müßte, bevor ich zum Sport gehe. Aber bedingt durch meine Arbeitszeiten oder durch die Öffnungszeiten im Fitness-Studio muß ich halt die Reihenfolge manchmal umdrehen.

Ich habe mir diese Woche bewußt die Zeit für Sport genommen. Trotzdem habe ich den Eindruck, daß so manche andere schon Stunden vorher im Bad verbracht haben muß (das tue ich definitiv nicht). Hinterher ist sowieso wieder Auffrischungsarbeit angesagt. Davor/danach einkaufen, kochen, putzen, puuuuh, anstrengend! Aber von nix kommt nix (wie Polkadots so schön sagt) und das stimmt. Also, Einsatz!! Ich muß einfach besser organisieren.

Heute war ich zum Beispiel von zehn bis halb zwölf im Fitti, danach bin ich heim und habe gekocht. Gleich gehe ich in die Badewanne. Gestern habe ich bis halb neun abends gearbeitet, da war nix mehr mit vorkochen. War einfach müde. Und auch nix mehr mit Hausarbeit. Die Wäsche wird heute noch so zwischendurch erledigt. Bis heute abend. Aber nur so geht das.

Meine früher schon mal erwähnte "Super Mutti", die, die immer gut aussieht, hat 3 Kinder, geht stundenweise arbeiten, ist im gleichen Sportstudio wie ich, backt leidenschaftlich gerne Kuchen (wann bloß?), macht viele ehrenamtliche Posten in der Schule und hat ihren Haushalt mehr als perfekt im Griff. Und sie hat auch die gleichen 24 Stunden zur Verfügung wie ich.

Ich möchte einfach einen "Wohlfühl-Level" erreichen. Für mich und für meinen Haushalt. Es muß nicht steril sein, aber ich mag es schon ordentlich und sauber. Wenn ich weiß, die Wäscher türmt sich, habe ich einfach kein gutes Gefühl.

Wie macht ihr das? Fester Stundenplan? Jeden Tag um fünf aufstehen? Irgendwie kriege ich nicht alles unter. Ich möchte demnächst auch ein paar Plätzchen backen, und ich will weiterhin nicht auf meinen Sport verzichten, wenn ich schon mal den Dreh habe. Dann sind auch noch Fahrdienste für die Kinder (sorry, für ein Kind, die andere fährt ja selber).

Seid ihr abends noch sehr aktiv? Manche putzen ja noch das ganze Haus, wenn die Family schläft und nicht im Weg ist. ??? Ich könnte das nicht, bin dann selber müde.

Wie gesagt, ich gehe jetzt erstmal ausführlich in die Wanne. Danach Wääääscheeee!!

Freitag, 18. November 2011

Ich habe mich getraut - endlich

Und wie es so ist, hinterher ist man immer schlauer. Es war gar nicht schlimm und hat super viel Spaß gemacht. Erstmal war natürlich die Klamottenfrage zu klären. Es sollten feste Turnschuhe sein, mit denen man sich trotzdem gut drehen kann. Der Rest bleibt einem selbst überlassen. Ich habe also weiße Chucks mit dünner Sohle, eine lange dunkelblaue Leggings und ein graues Kurzarmshirt angezogen. Nächstes Mal weiß ich: Zu warm! Ich habe schon nach zehn Minuten richtig dolle geschwitzt. Ich kann locker eine kürzere Hose und ein ärmelloses Shirt anziehen.

Als ich in den Raum kam, mußten wir uns mit genügend Abstand voneinander aufstellen. Ich habe mich in die hintere Reihe verkrümelt, das war nicht so gut, weil mir teilweise der Blick auf die Lehrerin versperrt wurde. Viele haben ja schon ein paar Mal mitgemacht und konnten die Schrittfolgen schon ganz gut. Ich hatte teilweise Mühe, meine Beine zu "sortieren".  Das Ganze ist schnell, die Musik ist laut, und die Schritte werden nur einmal kurz gezeigt. Dazu  idealerweise Arm-Einsatz, dann sieht das richtig toll aus.

Ich habe so gut ich konnte die Schritte mitgemacht und wenn ich "rausgekommen" bin, habe ich einfach irgendwas gemacht, was zur Musik passt. Es ist eigentlich ganz egal, denn es kommt auf die Bewegung an, nicht auf die Korrektheit der Schritte. Von allen lateinamerikanischen Tänzen kommen Elemente vor, also ein paar Salsaschritte, Tcha-tcha, Rumba und Mambo. Gott, was haben wir gelacht. Wenn es hieß: Halbe Drehung nach links und hüpf, dann ist garantiert der halbe Saal in die verkehrte Richtung gehüpft. Aber wie gesagt, egal, der Spaß steht im Vordergrund. "Gewackelt" wird zum Glück immer nur kurz zwischendurch (Sport BH empfehlenswert!!). Selbst nur mit der Hüfte wackeln ist gar nicht so leicht, ich wackle da mit den Knien und keine Ahnung... War sehr aufschlußreich.

Dazwischen gibt es immer wieder kurze Trinkpausen. Gegen Ende gab es langsamere Moves und eine Dehneinheit. So wie in jeder normalen Gymnastik-Stunde. Alles in allem ein sehr gelungener Kurs. Ich war klatschnaß geschwitzt (normalerweise schwitze ich nicht leicht, nicht mal in der Sauna), hatte einen hochroten Kopf und einen sehr erhöhten Puls. Zufrieden bin ich nach Hause gefahren.

Und heute kam die Überraschung: (Fast hätte ich jetzt gesagt Preisrutsch): Gewichtsrutsch. Endlich!
67,1 kg!!   Jappaduuu.... Da kann ich schon mal vorsichtig die 66 vor dem Komma anpeilen.  Das liegt vermutlich nicht nur am Zumba, ich war ja schon die ganze Woche recht sportlich für meine Verhältnisse, aber ich habe michtrotzdem sehr gefreut. Und es spornt an zum Weitermachen. Es geht langsam voran, aber es geht.

So ein Kurs ist zur Abrundung und Ergänzung des Gerätetrainings absolut sinnvoll und macht einfach nur Spaß. Ich gehe nächstes Mal wieder hin. Bin stolz, daß ich mich endlich getraut habe, das ist so ein Gefühl, wie wenn man das erste Mal vom 3 m Brett gesprungen ist. Yeah!

Donnerstag, 17. November 2011

Zumba (oder auch nicht)

In unserem Fitness-Studio wird seit kurzem Zumba angeboten. Ich habe mich bestimmt schon dreimal in die Teilnehmerliste eingetragen und bin dann doch nicht hingegangen. Ich habe mich einfach nicht getraut. Heute um 19.00 Uhr stehe ich wieder in der Liste, weil ich ja schon genug Gerätetraining gemacht habe diese Woche und mal was anderes probieren möchte.

Aber ich kenne da so direkt niemanden, die Gruppenzusammensetzung ist ja nicht fest. Und ich weiß nicht, ob ich da so aus mir rausgehen kann. Die tanzen ja mit viel Hüfte und Bauch und mit Busen-Wackeln, ab und zu wird "Yeaaah" gebrüllt, nun ja.... Ob das was für mich ist? Momentan bin ich der ganz festen Überzeugung, ich gehe hin. Wenigstens einmal probehalber. Die anderen sind auch keine Profitänzer. Und viele haben sehr viel mehr Kilos als ich. Und gehen trotzdem hin.

Hoffentlich traue ich mich!

Mittwoch, 16. November 2011

Mir geht's immer noch gut

Ich habe heute früh verschiedene Haushaltsdinge erledigt, verschiedene leider auch nicht. Ich habe ein Thai Curry mit Hühnchen gekocht und dann bin ich ab ins Fitness-Studio. Ich befürchte sehr, daß ich mich morgen früh ganz schlecht bewegen kann... Aber ich muß schon um 9 Uhr arbeiten. Habe gerade heiß gebadet und mich jetzt auf dem Sofa niedergelassen.

Das Leben ist immer noch schön und ich bin sehr gespannt auf mein Gewicht morgen früh.

I want to get in shape! Now! Sofort! Wird schon.

Gute Nacht bis morgen, ich liebe mein Leben.

Dienstag, 15. November 2011

Sport hat gewonnen

Ich bin stolz! Habe die Tochter zum Tanzen gefahren, war im Schnell-Durchlauf einkaufen und bin dann direkt zum Fitness-Studio gefahren. Bei diesen Temperaturen konnte ich die Einkäufe gut im Kofferraum lassen.

Als ich vom Parkplatz so nach oben geschaut habe, dachte ich erst, ne, komm dreh wieder um, aber ich bin einfach weitergegangen und zack, war ich drin. Und ich fühle mich gut! Ich habe zwar kürzer als sonst, aber intensiv trainiert und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Es ist nur dieser dicke, blöde "Schweinhund", der sich einem in den Weg schmeißt. Einfach drübersteigen!!

Die Küche habe ich in der Halbzeitpause vom Fußball aufgeräumt (gewischt hab ich nicht mehr), und ich finde es gut, mal von den "eingefahrenen" Routinen wegzukommen. Morgen habe ich komplett frei und kann mich meinem Haushalt widmen (und vielleicht ein Stündchen Training abzwacken)?

Mir hat die Äußerung einer anderen Mutter, die ich kürzlich gehört habe, nämlich sehr zu denken gegeben. Diese Frau sieht immer aus, als ob sie direkt aus dem Bad bzw. aus einer Modezeitschrift kommt. Egal, ob morgens um neun oder abends um halb zehn, sie sieht immer aus, wie frisch aus dem Ei gepellt. Hat Kinder, Mann und Haus und geht auch arbeiten. Auf die Frage, wie sie das denn mache, kam die Antwort: "Wenn ich nicht mit mir zufrieden bin, dann klappt alles andere auch nicht. Und ich stehe morgens schon recht früh auf." Da ist was Wahres dran. Wenn man selber unzufrieden mit sich ist, wie sollen andere dann erst über einen denken?

Also, auch an sich selber denken, dann kann man noch besser auf die anderen eingehen, und man fühlt sich trotzdem pudelwohl.  Ich glaube, ich bin momentan in so einer Art "Umbruchphase". Wird auch Zeit. Das eine schließt das andere nämlich nicht aus. Das Leben ist schön. Wir sind alle sehr privilegiert, so zu leben, wie wir es tun.

Man kann und darf und soll gut zu sich selbst sein und seine eigenen Bedürfnisse und Interessen stillen, dann hat man viel mehr Energien für den Rest der Welt. Und man kann die Welt genießen. Ist das nicht schön?

Heute geht es mir echt gut. Ich hoffe, euch auch. Und ich lerne, lerne, lerne, jeden Tag....

Blöderweise habe ich vor lauter mein Handy im Fitness-Studio liegenlassen. Ich nehme es immer mit, falls mich einer von der Familie mich erreichen möchte, so von Gerät zu Gerät quasi, und ich abe es am Schluß auf dem Boden liegenlassen. Als ich daheim war, habe ich gleich dort angerufen und sie haben es gefunden und am Empfang hinterlegt. Mein Mann hat es netterweise für mich abgeholt.

Ich bin manchmal etwas "verpeilt", aber ich denke, das ist nicht schlimm. Ich bin auf dem Weg. Wie lange er geht, keine Ahnung und wohin er führt, auch keine Ahnung. Aber ich kann endlich unterscheiden, was ich will und was nicht. Und was mir gut tut und was nicht. Und das wiederum ist gut für alle anderen....
Es bleibt spannend!

Liebe Grüße und bis morgen!

Sport oder Spülen?

Bin gerade von meinem Nachmittags-Dienst gekommen. Ich muß nachher noch meine Tochter zum Tanzen fahren und dann ganz kurz was für Abendessen einkaufen. Zurück wird sie gebracht, das heißt, ich könnte wahlweise die liegengebliebene Küchenarbeit erledigen (Töpfe abspülen, Boden wischen) ooooooder ich könnte noch in Fitness-Studio gehen. Aber dann fühle ich mich so getrieben (also zeitlich). Andererseits kann ich später immer noch spülen und wenn nicht, dann eben morgen. Oder? Was meint ihr?

Der Tag ist irgendwie zu kurz, um alles zu schaffen, was man sich vornimmt.

Montag, 14. November 2011

Guter Wochenausklang und -start

Ich hatte gestern einen schönen Sonntag-Nachmittag. Ein großes Gartencenter hatte geöffnet zwecks "Adventsausstellung", und ich habe mich ein bißchen in Weihnachtsstimmung versetzen können. Ich wußte gar nicht, in welche Ecke ich zuerst gucken sollte, in die Gold und Silber Glitzer Ecke oder in die schwedische Richtung mit kleinen genähten Stoff-Anhängern aus karierten und bunt gemusterten Stoffen oder sollte es lila sein oder grün.... Es war alles schön.

Ich habe allerdings festgestellt, daß ich das meiste eh schon habe. Wirklich neu waren für mich nur klitzekleine genähte Kleidungsstücke für "Wichtelmänner" wie Stiefelchen, Westchen, Hosen und Mützen aus festem, nicht so ganz knallig buntem Filz. Ein ganzer Weihnachtsbaum war damit dekoriert. Hat mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem aber die damit verbundene Idee, die Wichtelchen nachts anzulocken, damit sie einem im Haushalt helfen. Ich bin einfach unbelehrbar, was solche Sachen angeht und freue mich sehr über sowas. Die Wichtelmann Geschichte gehört zu meinen Lieblingsmärchen.

Nach langem Gucken durfte nur dieses Engelchen mit, weil ich es so niedlich fand, wie es auf seiner goldenen Kugel hockt. (Goldene Kugeln haben mich auch schon immer fasziniert, erinnern mich an die Prinzessin im "Froschkönig", aber ich schweife ab):





Da das mit den Wichtermännchen leider ins Märchenreich gehört, werde ich jetzt ganz realistisch "Wichtelmännchen" spielen. Es muß Wäsche aufgehängt werden, die Treppen müssen gewischt und das Bad geputzt werden. Also, ganz unweihnachtlich mit MP3 Player für mehr Elan werde ich jetzt den Feudel schwingen. Musik hilft bei der ganzen Sache sehr (Gruß an Viki, ich liebe Coldplay).

Und wenn ich dann noch gut drauf bin, könnte ich heute abend ins Fitness-Studio gehen. Dann wäre es ein wirklich sehr guter Tag. Also, auf geht's!

Das Leben ist schön


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Sonntag, 13. November 2011

Meine Mantras

Das Leben ist schön.


Es geht mir gut.


Ich lebe gerne.


Ich bin für mich selbst verantwortlich.


Ich gehe gut und achtsam um mit mir.


Ich muß nicht perfekt sein. Die anderen auch nicht.


Es gibt gute und schlechte Zeiten. Wichtig ist, was wir draus machen.


Ich darf das Leben genießen. 


Ich darf mich wohlfühlen.


Ich bin wertvoll.


Ich bin liebenswert.


Ich kann das.


Ich brauche das nicht.


Es ist alles gut, so wie es ist. (Besser geht immer, sorry, das mußte sein).


Bewegung ist wichtig.


To be continued...

Samstag, 12. November 2011

Nur kurzer Post heute

Für Martina: So sehen St. Martin's Weckmänner aus:



Die von unserem Bäcker sind aber ehrlich schöner und haben die Füße und den "Hut" in Schokolade getaucht. Ich bin kein Süß-Fan, aber auf den Weckmann an St. Martin freue ich mich das ganze Jahr. (Es ist ganz normaler Hefeteig, leicht süß, so wie ein Hefezopf, aber ich finde sie sehr lecker).

Ich bin gerade erst heimgekommen, war mit den Kolleginnen beim "Weihnachtsessen". Wir haben das vorgezogen, weil um die Weihnachtszeit sowieso keiner Zeit hat. Wir haben viel gelacht, es hat Spaß gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, daß die Kolleginnen fast alle Speiselokale im Umkreis kennen. Ich kenne nur wenige, weil wir nicht so oft essen gehen. Wenn, dann holen wir Pizza. Ich habe viele gute Tipps bekommen und werde das ein oder andere Lokal ausprobieren.

Ab nächster Woche muß ich mich mit Nachdruck um die Weihnachtsplanung kümmern. Ich habe noch kein einziges Geschenk. Und die Kochplanung muß auch über die Bühne gehen. Ich nehme mir jedes Jahr vor, rechtzeitig anzufangen, aber irgendwie mache ich es dann doch nicht. Seid ihr schon weiter?

So, bin jetzt ziemlich müde und freue mich auf mein Bett.

Freitag, 11. November 2011

Lieblingszitat und Weckmänner

Hi ihr Lieben,

ich bin gerade ein bißchen komisch drauf. Irgendwie gibt mir das Leben soviel zu denken, daß es mich fast ein bissi überfordert. Andererseits herausfordert. Und nur mit Herausforderungen ist es interessant. Also erstmal mein momentan absolutes Lieblingszitat:

"Das Beste im Leben verdanken wir dem Zufall"

Ich würde das jederzeit unterschreiben. Bei mir war es schon so oft so. Immer dann, wenn man nicht mit irgendetwas rechnet, vielleicht sogar rat- und hilflos ist und möglicherweise den Glauben an das Gute verloren hat, ja, immer dann ist etwas Positives passiert (hier ein lieber Gruß an Elisabeth, ja ich glaube da wirklich dran).

Heute war Sankt Martin. Bis vor ein paar Jahren bin ich mit zwei kleinen aufgeregten Mädels und deren Laternen im Umzug mitgelaufen. Mußte gucken, daß sie nicht nach ein paar Metern die Laternen abfackeln, was unweigerlich zu Gebrüll geführt hätte. Wir haben das übrigens immer gut hingekriegt. Da die Mädchen ja nun groß sind und seit ein paar Jahren kein Interesse mehr am Laternenumzug haben, wollte ich heute in Erinnerung an früher die legendären Weckmänner präsentieren. Wir haben hier im Dorf einen super Bäcker (Familien-betrieb, keine Kette), der noch richtig backt, ohne Backmischungen usw., richtiges Bäcker-Handwerk. Er stellt die leckersten Weckmänner dieser Erde her. Ich habe heute früh 4 gekauft, für jeden einen sozusagen. Was soll ich sagen? Ich habe mich gefreut und meinen schon lange gegessen, mein Mann hat sich gefreut, Tochter 2 auch, Tochter 1 sagte: Die Weckmänner waren auch schon mal schöner. ????????? Ohne Worte.

Außerdem habe ich heute mein lila Autochen abgeholt. Es ist schön. Kein Rennwagen, aber für die Stadt und fürs Einkaufen ganz süß. 

Und ich habe mir mal wieder vorgenommen,  morgen wird alles (aber auch alles) besser. Wird's auch.
So, ich wünsche euch einen schönen Abend und eine gute Nacht!

Der Trend geht zum Drittauto

Seit Mitte Mai ist meine Große 18. Vor diesem Tag war ich der festen Überzeugung, daß zwei Autos bei drei führerscheinbesitzenden Personen eigentlich reichen müßten (man kann sich ja absprechen und so). Haha, naive Eva. Trotzdem habe ich bis vor ein paar Tagen an meiner Meinung festgehalten, obwohl ich im Inneren schon längst wußte, so geht das nicht.

Diese Woche also Richtungswechsel und Meinungsänderung: Wir brauchen ein drittes Auto, ansonsten dreh ich durch, zieh ich aus, wechseln mein Mann und ich den Beruf und gründen ein Taxiunternehmen oder es passiert was Schlimmeres.

Es gab ja schon immer Diskussionen, wann und wie oft Töchterlein 1 mein Auto nehmen darf, nicht darf, soll oder nicht soll. Das hat sich mehr oder weniger zum Dauerdiskussionspunkt und Streitpunkt in der Familie entwickelt, und ich mag einfach nicht mehr. Tochter 1 hat in diesem Punkt so eine entwaffnende Argumentationstechnik und dazu so eine grundlegende Verständnislosigkeit, daß es einem regelmäßig die Sprache verschlägt.

Diese Woche hatte beispielsweise Tochter 2 um 16.00 Uhr einen Artztermin im 30 Minuten entfernt gelegenen Städtchen. Um 18.30 mußte sie in der Tanzschule sein, um 18.00 Uhr wollte die Große mein Auto, weil sie zum Jobben fahren mußte. Knapper Zeitplan, aber machbar. Ich bin also um halb vier mit Tochter 1 zum Arzt gefahren. Das hat insgesamt bis viertel nach fünf gedauert, ich habe sie dann vor der Tanzschule rausgelassen und habe mich ab auf den Heimweg gemacht.

Wie gesagt, 18.00 Uhr war deadline, die Große brauchte das Auto. Mal abgesehen davon, daß ich mir den ganzen Nachmittag um die Ohren geschlagen habe und vielleicht auch noch gerne ein Stündchen bummeln gegangen wäre, mal abgesehen davon, daß gerade Feierabendverkehr auf der Autobahn war, habe ich mich echt beeilt. Ich konnte nichts dafür, daß Stop and Go Verkehr angesagt war und ich für die Heimfahrt ein paar Minuten länger gebraucht habe. Unterwegs kamen mehrere Anrufe und SMS meine Großen, wo ich denn bleibe, was das denn solle, und blabla. Hat mir kaum Druck gemacht. Mein Adrenalin ist echt gestiegen, aber es ging halt nicht schneller. Fliegen kann ich nicht. Ich war genau um 8 Minuten nach 18.00 Uhr daheim. Haus leer!  Mein Mann war ausnahmsweise mal früher daheim und hat das Töchterlein direkt zur Arbeit gefahren. Und ich stand völlig entnervt da und habe mich geärgert.

Tags drauf sollte ich um 13.00 Uhr anfangen zu arbeiten. So gegen halb zwölf kam ein Anruf meiner Großen, die ihr Handy bei ihrer Job-Stelle vergessen hatte und somit nicht erreichbar war. Sie sagte nur, ach gut, du bist noch da, dann komm ich ja rein, ich habe nämlich auch meinen Schlüssel vergessen (Anruf kam von einem anderen Handy). Zack, aufgelegt. Ich hatte keine Möglichkeit zu sagen, daß ich nur bis ca. halb eins daheim sein werde, weil ich ja arbeiten muß. Ich konnte sie nicht fragen, wann sie denn nun konrekt heimkommt (so wie immer oder fällt was aus oder wie oder was). Und sie hatte keinen Schlüssel. Super!

Ich kam mir echt vor wie blöd, hab mir Gedanken gemacht, ob sie den Schlüssel wohl findet, wenn ich ihn irgendwo hinlege. Aber ich konnte ja schlecht einen Zettel an die Haustür hängen, Achtung Schlüssel liegt unter der Mülltonne oder so. Also, Mann angerufen, nicht erreicht. Tochter 2 angerufen (auf derselben Schule wie Tochter 1), aber die hatte Bio und konnte auch nicht weg. Ich habe also eine sehr unruhige letzte Stunde daheim verbracht und wußte nicht, was ich tun soll.  Zehn Minuten bevor ich gehen mußte kam eine quietschvergnügte große Tochter durch die Tür. "Was hast du gekocht?"

Da habe ich gekocht und zwar innerlich. "Gekocht habe ich nichts, weil ich nicht mit dir gerechnet habe". Eigentlich hätte sie Mittagsschule gehabt und in der Schule gegessen. Töchterlein: "Ich habe paar Freistunden, muß heute mittag nur nochmal zum Sport. Kann ich dein Auto haben?" Diese unschuldige Ahnungslosigkeit, ich hätte echt Schreien könnnen. Kein Gedanke darüber, daß sie meine ganze Planung komplett durcheinander schmeißt, weil sie in der Freistunden lieber mal heimkommt, ohne Schlüssel, ohne Handy, und gar nicht versteht, warum ich mich denn schon wieder aufrege.

Wir sind also ins Auto gehüpft (in meins!), sie hat mich zur Arbeit gefahren, hat sich unterwegs was zu essen gekauft, ist wieder heimgefahren, später dann zur Schule und hat mich danach von der Arbeit abgeholt.

Nein, so geht das nicht. Ich kann nicht von Stunde zu Stunde den Tag völlig neu gestalten und planen. Das ist echt mega anstrengend, man betreibt die Quadratur des Kreises, hetzt sich ab, kommt zu nichts und wird dann auch noch völlig fassungslos angeguckt: "Reg dich doch nicht auf, chill mal." Ich war echt fix und fertig und den Tränen nahe, aber sie konnte gar nicht verstehen warum.

So ähnlich sind bei uns die Tage immer. Ich kriege kaum mal eine Stunde Walking unter, ohne daß irgendwer irgendwohin gefahren werden muß oder geholt werden muß. Idealerweise hätte ich außerdem eine 24 Stunden geöffnete Küche mit ganz bestimmter Speisekarte (Kühlschränke sind zwar voll, aber es ist angeblich nix Gescheites drin), einen Room- und Wäscheservice, eine Bankomat im Keller und - natürlich ganz wichtig - ein Auto mit Chauffeur, 24 Stunden verfügbar.

Um diesem Spuk ein Ende zu setzen, haben wir beschlossen, pfeif auf unsere Prinzipien, wir kaufen noch ein Auto. Für mich. Damit ich wieder selbstbestimmt leben kann. Jedenfalls im Großen und Ganzen.
Und das haben wir getan. Ich kann es nachher abholen und es wird meins. Meins! Meine Große kriegt mein bisheriges zur Verfügung.

So sieht mein neues Autilein aus, ein richtiges Mädchen Auto:


Ein gebrauchter Fiesta mit nur 11.000 km, innen wie neu und in silberlila Metallic! Freu freu freu!

Wer Freudentänze seitens der Tochter erwartet hat: Fehlanzeige. Trockene Zur-Kenntnisnahme. "Wie machen wir das mit dem Benzin?"    UUUUwaaaaaahhhh....



(Post zu diesem Thema folgt, führt sonst zu weit). Nur soviel: Wir haben schon einen Plan.

Ungaro oder Valentino ?

Ich habe mir gestern die neue Ausgabe der Zeitschrift "Donna" gekauft. Da ist gleich am Anfang eine Fotostrecke drin von sogenannten "Tageskleidern". Eines hat mir besonders gut gefallen, darum habe ich es gleich mal gegoogelt. Es ist das erste  unten, von Emanuel Ungaro für schlappe 619 Euro. Dabei bin ich auch noch auf das tolle rote gestoßen, ist von Valentino und kostet 1189 Euro!




                                              
                                                                                     




Ähm, ja. Kein Ding, ich trage immer 1000 Euro Kleider als "Tageskleid". Nee, mal im Ernst, ich finde es schon dreist, daß einem in einer normalen Frauenzeitschrift (nicht Vogue oder so) für normale Frauen suggeriert wäre, es sei völlig normal, sowas als "Tageskleid" zum Arbeiten zu tragen.  Also, ich kenne niemanden und ich habe lange in einer großen Bank mit sehr gut gekleideten Menschen gearbeitet. Auch sonst habe ich durchaus modische Frauen kennengelernt, die viel Wert auf ihr Äußeres legen, aber keine hatte jemals Lust, soviel Geld für ein Teil auszugeben. Ich meine, man braucht ja noch Schuhe, Tasche, usw., daß gibt ja schon einen Kleinwagen.

Ich verstehe es auch nicht, denn diese Kleider sind schlicht, nicht irgendwie mit Brimborium verziert, woher dann dieser Preis? Und ein Seidenkleid, was diesen Preis evtl. begründen könnte, wäre ja auch denkbar ungeeignet als "Tageskleid", einmal sitzen und knitter knitter.

Ich weiß gar nicht, wieso mich solche Beiträge so ärgern. Halten einen die Redakteure für blöd? Wo holen die sich ihre Weisheiten nur her? Ob die wohl so rumlaufen? Ich fände es viel toller, Kleider für normale Frauen wie du und ich zu empfehlen, welche, die man nicht nur bezahlen, sondern auch tragen kann. So ein schönes Wickelkleid ist toll, macht eine schöne Figur und sieht mit hohen Schuhen und Kette super gut aus. Warum muß das so teuer sein?

Also, falls einer ein bezahlbares Modell in dieser Art weiß, bitte Bescheid sagen. Gebt ihr soviel Geld für ein einzelnes Kleidungsstück aus?

Montag, 7. November 2011

Hammer Gewinn hihi

Ich habe ein Kleenex Balsam Taschentuchset gewonnen. Es besteht aus einer Menge Taschentücher in Würfelbox und 6er Packs, und es ist noch ein kleines Balsam Döschen dabei. Das ist neu und soll bei roter Schnupfennase oder rauhen Lippen Abhilfe schaffen.

Auch wenn es nur Kleinkram ist, ich freue mich drüber, denn es war echt eine Überraschung, als der Postbote das Päckchen gebracht hat. Und in der kommenden Erkältungszeit ist das gut zu gebrauchen. Die Tücher sind wirklich superweich, hätte ich gar nicht gedacht.

Nur eine Nasensalbe in Dosenform finde ich nicht so hygienisch, weil man ja mit dem Finger reinfassen muß. Da breiten sich die Schnupfenviren doch explosionsartig aus. Eine kleine Tube wäre bestimmt angebrachter gewesen. Und ich würde mich auch entscheiden, entweder für die Lippen oder für die Nase, nicht für beides. Ich bin aber doch auch eine Nörgeltante, sorry.

Also, und nächstes Mal gewinne ich die Million, ok.??


Another Monday

Mein Wochenende war durchwachsen. Hätte schlimmer sein können, aber auch besser. Es wechseln sich  einfach immer einigermaßen "normale" Momente mit ganz plötzlichen Miß- und Unverständnissen ab. Sehr anstrengend sowas. Und auch frustrierend. Es geht gar nicht nur allein um die Mädels, sie sind in der Entwicklung und ich bin erwachsen. Ich müßte das alles ganz anders aufnehmen.

Aber auch andere Menschen, die mir bisher nahestanden und freundlich waren, attackieren mich manchmal wie aus dem Nichts. Nur kurz. Dann ist alles wieder wie vorher. Für sie jedenfalls. Für mich bei weitem nicht.

Ich weiß auch nicht, ob man sowas anziehen kann wie ein Magnet. So nach dem Motto, auf der trampeln eh schon soviele rum, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an. Statt daß es auch nur eine einzige ehrliche Hand gibt, die einem helfen möchte. Das gibt mir sehr zu denken. Wenn alles und jeder wichtiger ist als ich und meine paar wenigen Wünsche und Bedürfnisse, dann macht das alles wenig Sinn. Ist es denn so schwer, miteinander zu reden? Mal eine Minute zuzuhören? Ich muß das doch auch. Ich glaube, das richtige Zuhören ist noch schwerer, denn jeder geht nur von sich aus und will seine Meinung loswerden. Aber den anderen sehen und hören ist eine andere Sache. Ich glaube ja immer noch, daß man sowas lernen kann, wenn man es möchte. Wenn man es allerdings nicht möchte, tja....

So, nun genug der schweren Gedanken. Zum Praktischen: Ich war gestern vormittag (Sonntag!!) im Fitness-Studio. Heute geh ich wieder. Ich will wirklich wieder in die Form kommen, in der ich mich uneingeschränkt wohlfühle. Und da trennen mich noch ein paar Kilos. Die müssen weg. Denn ich habe  am Wochenende natürlich für alle gekocht und konnte nicht so ganz meiner Wunsch-Ernährung nachkommen. Aber ab heute wieder, juchhu! Außerdem gehe ich heute arbeiten und freue mich drauf. Es macht mir Spaß, mit den Leutchen umzugehen und auf ihre unterschiedlichen Eigenarten einzugehen (außer sie sind so sehr strange wie kürzlich beschrieben, aber das kommt nicht allzuoft vor).  Die winkenden Babies sind zu süß oder die kleinen Mädels, die ganz stolz ihre Jeans alleine bezahlen. Und natürlich auch die ein oder andere Kundin, mit der man immer wieder kurz ins Gespräch kommt. Am Samstag gehen wir mit der ganzen Kollegen-Mannschaft essen, da freue ich mich auch schon drauf.

Und ich habe mir gestern ein paar Sachen bestellt, mit denen ich gezielt meine Garderobe ergänzen möchte. Mal sehen, ob was dabei ist.

So, gehen wir die Woche an.

Samstag, 5. November 2011

Das Wochenende kommt

...und auch gleich wieder Meinungsverschiedenheiten und Streitpotential. Wie ich es hasse. Es gibt Diskussionen um mein (!) Auto, das ich inzwischen verteidigen muß wie einen Schatz. Die Launen meiner Mitmenschen machen mir mein Leben schwer und jeder hat andere Vorstellungen. Saubermachen gehört bei den anderen nicht dazu. Nur Ausschlafen und Weggehen. Es werden tonnenweise Klamotten probiert, alles wird für doof befunden und landet dann auf dem Boden oder verknuddelt im Schrank. Außerdem werde ich angepampt ohne Ende, weil irgendeiner muß ja der Blitzableiter für die schlechte Laune sein. Nee, macht keinen Spaß. Ich habe normale Wochentage lieber, wenn jeder seine Aufgaben und Beschäftigungen hat.

Ich werde heute mittag einen kleinen Nordic Walk einlegen, dann bin ich wenigstens 1 Stunde für mich. Außerdem war ich die letzten beiden Tage im Fitness-Studio, da kann ich heute eine andere Bewegung einplanen. Gestern hatte ich abends ziemlichen Hunger, habe aber nur ein Rührei mit Krabben gegessen (viel Eiweiß). Heute hatte ich trotzdem 200 g mehr. Ich denke, ich sollte mich nicht täglich wiegen, sondern nur 1x die Woche. Aber ich bin in dieser Hinsicht eine Mrs. Ungeduld und will immer wissen, ob sich schon was getan hat.

Tja, ich werde mich wohl in Geduld üben müssen. Und dranbleiben. Hat schließlich auch einige Monate gedauert, das Gewicht zuzulegen, da kann es nicht schwuppdiwupp wieder weg sein.

Ich bin bei meiner Fitness Recherche übrigens auf eine DVD-Reihe gestoßen, die verspricht, einen in 60 Tagen fit zu kriegen mit 10 verschiedenen DVDs und anspruchsvollen Workouts. Leider gibt es die nicht in Deutschland zu kaufen oder kennt jemand eine Bezugsquelle dafür? Die Seite heißt:

http://www.beachbody.com/product/fitness_programs/insanity.do

Ich müßte das über diese Seite bestellen, ich weiß nicht so recht. Amazon oder so wäre mir lieber. Aber reizen würde mich das schon. Man kann einen Plan ausdrucken und für jeden Tag sein Sportprogramm abarbeiten. Und die DVDs sollen wirklich gut und effektiv sein. Kennt ihr solche Insanity Programme?

Freitag, 4. November 2011

200 g weniger

200 g weniger. Nicht gerade der Brüller, aber immerhin. Die Tendenz der Waage stimmt auf jeden Fall. Ich war sogar gestern abend sogar noch im Fitness-Studio. Ich war zwar sehr müde nach der Arbeiterei, aber ich habe mich überwunden.

Mein Mittagessen bestand aus einer Dose Weight Watchers "Gulasch-Suppe". Das "Gulasch" muß man zwar suchen, es war mehr so braune Soße, aber geschmeckt hat das ganze gut. Ich mach momentan fast überall Chilli dran, dann schmeckt es eh. Abends gab es Blattsalat mit Putenstreifen. Und nach dem Sport habe  ich super gut geschlafen.

Heute früh war wieder Granatapfel mit Joghurt angesagt. Mittags gab es dann Fisch mit Gurkensalat. War sehr lecker. Außerdem gab es frische Ananas (schon geschnitten aus dem Supermarkt). War alles lecker und schön leicht, hat aber den Nachteil, daß ich schon wieder Hunger habe/hätte. Den werde ich aber tunlichst ignorieren. So geht das ja nicht.

Wasserflasche, ich komme.

Donnerstag, 3. November 2011

"Lustige Kunden"

Als ich heute arbeiten war, hatte ich drei Stunden Kassendienst. Das ist normalerweise durchaus interessant, was die Leute so kaufen, was sie sagen usw. Und ich habe wirklich schon viel miterlebt! Von "Frollein, kommen se mal her" bis hin zu stummschweigenden und Guten Tag und Auf Wiedersehen ignorierenden Leuten. Manche versuchen einfach, irgendwelche nicht vorhandene Mängel zu suchen, um ein Teil billiger zu kriegen "Da ist ein Faden gezogen". Wooo? Und so ähnlich.

Heute kam allerdings eine Dame, die mich echt erstmal sprachlos gemacht hat. Ich versuche, immer freundlich zu bleiben, auch wenn man innerlich schon lange "blöde Kuh" gedacht hat. Aber manchmal.... Heute kam wie gesagt eine Dame, die sich eine Jeans für günstige 20 Euro gekauft hat. Außerdem legte sie einen großen Stapel T-Shirts und Oberteile auf den Kassentisch. Als erstes fragte sie mich, wie lange wohl der Reißverschluß der Jeans halten würde, denn sie würde ihre Kleidungsstücke immer mindestens 3 Jahre tragen. Ähm, wie? Ich sagte ihr, daß es auf den Umgang mit der Jeans ankäme und auf die Häufigkeit des Gebrauchs und daß wir diesbezüglich noch keinerlei Reklamationen bekommen hätten. Sie meinte wiederum, daß es ja sehr teuer sei, einen Reißverschluß zu ersetzen. (Ich dachte, ja eben, bei einer Jeans für 20 Euro kann man ja alle 3 Jahre durchaus eine neue kaufen.). Das habe ich natürlich nicht gesagt, sondern meinte, daß es sich hier halt um ein günstiges Modell handele und daß es doch schön sei, auch mal ein Schnäppchen zu machen. Und daß bei teuren Jeans der Reißverschluß auch nicht anders eingenäht sei. Sie guckte mich zweifelnd an, aber das war es erstmal. 



Dann habe ich das T-Shirt eingescannt und sie: " Nein, nein, das alles möchte ich nicht. Das habe ich nur zur Jeans anprobiert, um sie mit verschiedenen Oberteilen zu sehen ." Ach so. Daher legt man ja alles kommentarlos zur Kasse. Supi! Ein ganzer Stapel.


Als ich ihr die Jeans in eine normalgroße (kostenlose) Tüte packen wollte, kam der Kommentar: Nein, bitte in eine kleinere Tüte, ich mag diese Größe nicht. Sie können die Jeans gerne kleiner falten. Herr schmeiß Hirn vom Himmel. Ich habe sie also in eine Mini-Tüte gequetscht (s0lche, die man für ein paar Socken bekommt) und hab mir ein freundliches Auf Wiedersehen abgerungen.


Maaaaahnn! Als sie draußen war kam von allen Kolleginnen im Chor: Was war das denn? Ja, keine Ahnung. OMG!!!


Doch mir macht mein Job Spaß! Jedenfalls meistens!!!

Die Richtung stimmt schon mal

Nach meinem Foto-"Schreck"-Erlebnis bin ich ganz schnell wieder zurück in die Welt der gesunden und bewußten Ernährung geplumpst. Und das ist gut so. Ich habe nach nur einem einzigen Tag der "Eßbremse" bereits einen Erfolg zu verbuchen. 67,6 kg, das läßt sich doch schon mal sehen. Natürlich ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, aber der Anfang ist gemacht. Und ich will wieder. Das ist das Wichtige. Dieser Wille hat mir doch eine ganze Zeitlang gefehlt.

Ich habe nach Frühstücksjoghurt und Linsensuppe mittags gestern abend noch eine Schale mit Rotkrautsalat und Orangenfilets gegessen. Der Salat war nicht schlecht, aber ich habe ihn wie im Rezept beschrieben mit Joghurt angemacht und das war gewöhnungsbedürftig. Ich kenne Rotkrautsalat mit Essig und Öl, man muß ihn kräftig würzen und gut durchziehen lassen, damit er richtig gut schmeckt. Dann kann man ihn je nach Lust und Laune mit Nüssen oder Trauben oder Ananas oder Apfelstückchen oder Feta oder oder variieren. Das werde ich mit dem Rest des Kopfes machen. Gleich nachher, dann ist er bis heute abend gut durchgezogen.

Ja, dann habe ich viel Wasser getrunken (allerdings nicht soviel wie ich wollte, der Rest muß heute dran glauben) und abends ein Glas Weißweinschorle. Das war's. Und siehe da, das Gewicht geht nach unten. Ich freue mich sehr, denn ich habe noch nicht mal Sport getrieben. Wenn das noch dazukommt, müßte es noch besser werden. Natürlich hat mir zwischendurch mal der Magen geknurrt, aber das habe ich als Erfolgszeichen verbucht. Ich muß mich erst wieder drauf einstellen, aber das macht nichts.

Und motiviert wie ich nun mal bin, habe ich gleich noch einen Beutel Clementinen, Kiwis, schöne Äpfel und einen Granatapfel gekauft (letzteres ist schon zur Hälfte im Frühstücksjoghurt verschwunden). Durch diese "Obstschwemme" hat sich sogar meine Große unaufgefordert einen schönen Obstteller gemacht und diesen mit ihrer Schwester verspeist. Was will man mehr!! Die Clementinen sind zwar noch ein bißchen sauer, aber  als Obstsalat oder so geht das schon.

Ich habe mir auch noch überlegt, das meine Arbeiterei zwar nicht als Sport angesehen werden kann, aber da ich ja nun mehr Stunden mache und fast täglich hingehe, schlägt das sicher auch positiv zu Buche. Denn drei bis vier Stunden am Stück stehen oder hin- und herlaufen ist auch anstrengend und besser, als 3 Stunden auf dem Sofa zu sitzen.

Jedenfalls sieht die Welt heute schon besser aus. Ich muß nur durchhalten und nicht nach einer Woche Anfangserfolg wieder aufhören. Aber dieses Mal fühlt es sich anders an. Ich will wirklich.
Jetzt habe ich erstmal eine Kanne Tee gemacht für heute Vormittag. Was ich esse, weiß ich noch nicht. Ich werde berichten.

Liebe Grüße von einer zuversichtlichen Eva

Mittwoch, 2. November 2011

Eßbremse bis Weihnachten

Gestern habe ich ein paar relativ aktuelle Fotos von mir sehen müssen gesehen. Ich sitze auf einem Stuhl mit überschlagenen Beinen und sehe aus wie ein Klops. Uuuuwaaaah! Das hat mich derartig geschockt, daß ich mich von allen Seiten gedreht und betrachtet habe und zu dem Entschluß gekommen bin, jetzt reicht's wirklich. Ich will nicht zum formlosen Kloß mit Mopsgesicht mutieren. Nein, auf keinen Fall. Daher wird jetzt die rigorose Eßbremse reingehauen bis Ende des Jahres, damit ich wieder einigermaßen in Form komme.

Ich habe mir also stilles Wasser besorgt und bin schon fleißig am Trinken. Alles, was den Bauch unnötig dehnt, fällt ab sofort weg. Gefrühstückt habe ich einen Naturjoghurt mit Granatapfelkernen (zu Viki rüberwink, ich mag die Dinger inzwischen super gerne). Kaffee gab es nur eine Tasse und auch keinen Orangensaft.

Jetzt habe ich mir gerade einen Teller Linsensuppe von Weight Watchers genehmigt (ich bin heute alleine zum Essen, da mag ich nicht groß kochen, außerdem liebe ich Linsensuppe und die anderen nicht). Die war ganz lecker und hat mit insgesamt 350 kcal nicht so dolle zu Buche geschlagen. Was ich an Fertiggerichten positiv finde (ich weiß, sie sind nicht gesund und haben Zusatzstoffe usw.), ist die Tatsache, daß es keinen Nachschlag gibt. Wenn mir nämlich etwas lecker schmeckt, nehme ich immer ein zweites Mal und wohin das führt, sieht man auf den Fotos. Heiliger Bimbam! Es reicht auch so. Ich bin schön satt von dem einen(!) Teller und nicht so übervoll.

Ich habe mir auch schon einige schöne Salatrezepte gesucht, die ich alle ausprobieren möchte. Zum Beispiel Rotkraut mit Orangenfilets und Walnüssen. Hört sich doch ganz gut an! Vermutlich werde ich das eher mittags essen, weil abends Salat ist nicht immer so doll. Da kann ich ja auf Gemüse-Suppen ausweichen (mit viel Chilli und Ingwer). Oder was mit Ei, wegen der Eiweiß-Zufuhr abends.

Ich meine es dieses Mal wirklich richtig ernst. Heute abend vermesse ich mich und dann wird aufgeschrieben und verglichen. Weil diese Tendenz von momentan geht gaaar nicht. So, jetzt süppel ich noch mehr Wasser (ich nehme heute auch eine große Pulle mit zur Arbeit) und dann schaun wir mal.

Es grüßt der Eva Mops

Dienstag, 1. November 2011

Doch aufgerafft

So, nach langem vorangegangenem Posting habe ich mich doch noch ein bissi zum Haushalten aufgerafft.


Zuerst kam wichtigste Tätigkeit: Die Lieblings Nachbarskatze im Garten mit einem Leckerli gefüttert. Sie macht solange Radau an der Terrasse, bis sie was bekommt. Das war also Nummer 1.


Als zweites habe ich mir Lady Gaga (I'm on the edge of glory) auf die Ohren gesetzt und schon nach der dritten Wiederholung war meine Treppe im Treppenhaus gewischt und duftet jetzt nach Grapefruit. Das gefiel mir so gut, daß ich gleich noch die Gästetoilette mit dem gleichen Zeugs gewischt habe.


Außerdem habe ich die Blumen gegossen, den Müll rausgetragen und die Spülmaschine ausgeräumt. Reicht das nicht?


Jetzt fehlt nur noch das Bügeln, aber das könnte ich doch auf ein andres Mal verschieben oder so??? Dieser Haushaltkrams ist manchmal wirklich nervig. Einerseits möchte ich natürlich alles schön haben, aber unsere vielen Quadratmeter fordern ganz schön viel Einsatz. Irgendwie bin ich nie fertig. Und je mehr ich mache, um so mehr sehe ich, was noch getan werden müßte. Naja, schätzungsweise ergeht das Jedem irgendwie ähnlich. Und manchmal habe ich auch richtig Lust dazu.


Wie macht ihr das? Legt ihr gleich morgens los? Nach einem festen Plan? Oder an einem festen Tag in der Woche? 


Ich meine Haus und Garten erfordern schon ganz schönen zeitlichen Einsatz. Und manche vorgestellten Häuser sehen echt aus wie im Wohnmagazin. Also, ich bin wirklich kein Messie und ich bemühe mich auch sehr um Ordnung und Sauberkeit, aber so perfekt habe ich es nie. 

Positive Energie muß her

Heute muß ich erst gegen Spätnachmittag arbeiten, dafür bis Ladenschluß. Das stört mich nicht, es stört mich eher die Zeit bis dahin. Ich habe ganz doll das Gefühl, unheimlich energiegeladen und effizient alles mögliche zu erledigen zu müssen bis dahin. Das da wäre Wäsche bügeln, Treppe putzen, Staub wischen, Küche feucht auswischen usw. Ich habe aber gar keine Lust!!


Ich habe also erstmal einen bißchen hin und hergekramt, und schließlich ein paar Ebay Sachen eingestellt. Jetzt steht hier der blöde Staubsauger und guckt mich vorwurfsvoll an. Auf Eva, du hast doch jetzt Zeit, also nutze sie und putze!! Ja, das doofe Ding spricht mit mir. Aber ich nicht mit ihm. Ich blogger lieber noch kurz.

Aber dann geht's los. Brummel. Jede Tätigkeit braucht ja nur ein paar Minuten, also könnte ich im Blitztempo durchs Haus rauschen, MP 3 Player auf und ab geht's... Aber heute kann ich mich nicht aufraffen. Hilfe!! Da nützt mir mein ganzes Feng Shui Buch nix, wenn ich es nicht umsetze. Staub behindert nämlich auch die positiven Energien, für alle die es noch nicht wußten, jawohl! (ist mir irgendwie auch egal).

Also, falls irgendjemand außer mir um diese Zeit on sein sollte, ich freue mich über nettgemeinte Vorschläge, mich zu motivieren. Wahrscheinlich sind aber alle in ihren Tätigkeiten vertieft und so sollte es ja auch sein. Vielleicht drehe ich mal eine Runde durchs Wohnzimmer mit dem Staubsauger, und dann sehe ich weiter.

Energieströme fließet, auf auf...