Freitag, 28. Oktober 2011

Fazit zu meiner Oktober Spar Challenge

So, der Oktober ist nun vorüber und somit meine "Spar-Challenge". 


Was ist draus geworden und was habe ich gelernt? Ich habe sehr engagiert und enthusiastisch angefangen. Im Bereich Lebensmittel Einkauf bin ich sehr viel bewußter geworden. Ich kaufe nicht mehr wild alles ein, was mir irgendwie appetitlich erscheint, sondern versuche die Zutaten für eine komplette Mahlzeit bereitzustellen. Dazu gehört auch die Verwendung der bereits vorhandenen Vorräte. Ich habe viel aus dem Tiefkühler verwendet und nur noch die fehlenden Sachen dazugekauft. Soweit so gut. Das Brot wurde immer gut aufgegessen, was früher nicht immer der Fall war und Obst und Gemüse kaufe ich nun  in kleineren Portionen, dafür öfter. So habe ich nicht soviel Überschuß und es wird alles aufgegessen. Das ist leicht umzusetzen und wirklich nicht schwer. Man muß es sich nur bewußt machen und vor dem Einkauf öfter seine Vorräte durchsehen. In diesem Punkt bin ich sehr zufrieden mit mir.


Allerdings habe ich festgestellt, daß es viele "äußere" Einflüsse gibt, die ich nicht wirklich steuern kann. Gerade gegen Ende des Monats kamen doch noch einige unvorhergesehenen Ausgaben hinzu. Ein großer Punkt sind die schulischen Veranstaltungen (jedenfalls bei uns). Tochter 1 fährt ins Theater zu Goethes Faust: 19 Euro Eintritt. Tochter 2 ins französische Theater: 10 Euro (plus jeweils etwas Taschengeld für Getränke usw.) Diverse Schul-Lektüren, die selbst angeschafft werden müssen: 30 Euro. Außerdem hatten diesen Monat mehrere Personen Geburtstag, die beschenkt wurden, und ich war beim Friseur, weil die Farbe erneuert werden mußte. (Klar, ich könnte auch mit grauen Strähnchen rumlaufen, aber das mag ich nicht, insofern ist diese Ausgabe ein Muß für mich). So, das alles war in der letzten Oktober-Woche und hat dementsprechend "reingehauen". 


Alles in allem war ich ganz gut, aber ich habe noch sehr viel Luft zum Verbessern. Ich habe trotzdem einiges an Deko gekauft, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre, aber halt schön ist, und ich habe bei Amazon Bücher bestellt. 


Mein Fazit: Gewisse Lebensqualität muß sein, wenn man sich wirklich alles versagt, macht es keinen Spaß. Aber bewußt zu kaufen ist für mich das Schlüssel-Wort. Ich überlege mir wirklich bei jedem Kauf, ob er das ausgegebene Geld wert ist. Komme ich zu dem Schluß "Ja", dann ist es ok, auch wenn es nicht unbedingt zum "Nötigsten" gehört. Denn wenn ich zum Beispiel mit meiner Frisur unzufrieden bin, dann nützt auch die gesparte Ausgabe nichts. 


Ich werde auch im November in diesem Sinne weitermachen. Es stehen ja auch Weihnachtsgeschenke an und die wollen gut überlegt sein. Und ich möchte meinen Lebensmittel-Verbrauch noch perfektionieren. Da steckt echt eine Menge Sparpotential drin, hätte ich gar nicht gedacht. 







1 Kommentar:

  1. Ein bißchen was gönnen muss man sich ja auch!!! Ich geh immer mit Einkaufszettel - wenn ich ihn nicht gerade zu Hause vergesse - und fast immer kaufe ich auch nur das, was draufsteht. Und Resteverwertung hilft auch enorm sparen. Aber frau sollte nichst übertreiben. Und Haarefärben ist auf keine Fall Verschwendung. ICh habe keine grauen Haare, aber alle 6 Wochen Frisör muss sein!! ich will mir doch gefallen! LG Kerstin

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