Freitag, 30. September 2011

Sparmaßnahme

Obwohl heute noch September ist und ich ja erst ab Oktober super sparsam werden möchte, habe ich heute ungeplanterweise einen Doppelpack Kissenhüllen (80 x 40) gekauft (aus dem Angebot natürlich), und ich brauche sie sogar. Naja, ich hätte auch ohne leben können, aber naturfarbene hab ich noch nicht, und die passen jetzt zu jeder Bettwäsche. Ist doch so gesehen günstiger, als in jeder Farbe welche anzuschaffen. Außerdem habe ich mir heute meine letzte Frauenzeitschrift gegönnt (eine günstige), weil ich ja im Oktober enthaltsam sein möchte. Das wird mir mit Sicherheit sehr schwer fallen, aber ich habe eine Menge ältere hier rumliegen, dann lese ich die halt nochmal.

Um meinen guten Willen zu beweisen, habe ich heute anstelle meines normalen Friseurs einem Billig- Friseur-Laden meinen Besuch abgestattet. Normalerweise komme ich nicht unter 70 Euro weg, es fällt eher mehr an. Daher war der Gesamtpreis für Waschen, Schneiden und Föhnen mit 30 Euro erstaunlich günstig. Aber ganz ehrlich - leider sieht es auch so aus. Ich muß mir die Haare erst nochmal selber föhnen und gucken, ob der Schnitt dann besser fällt. Im Moment finde ich es nicht so prickelnd. Da wäre das Mehr-Geld dann wohl doch besser angelegt gewesen. Allerdings muß ich fairerweise dazu sagen, daß ich keine "einfachen" Haare habe. Sie sind sehr dick (alle Friseure sind total begeistert) und haben eine leichte Naturwelle bzw. Locken, wenn ich sie nicht total glatt föhne. Daher nicht so ganz einfach zu stylen. Und in diesen Billig-Ketten wird man halt im Hauruck-Verfahren abgefertigt, die müssen halt möglichst viele Leute durchschleusen, schon klar. Wie auch immer, kostengünstig war ich heute.

So und ab morgen gilt's. Dann ist Oktober. Ich habe schon meine Lebensmittelvorräte durchgeguckt und es wird nur gekauft, was fehlt bzw. das verwendet, was ich habe. Ich gehe sozusagen bei mir selber einkaufen. Ist mal was Neues!

Mittwoch, 28. September 2011

Streß und persönliche Challenge für Oktober

Zur Zeit werde ich fast jeden zweiten Tag angerufen, um außerplanmäßig im Geschäft auszuhelfen. Eine Kollegin ist schon seit Wochen krank und verlängert immer wochenweise, d.h. man weiß am Freitag noch nicht, ob sie am Montag kommt und eingesetzt werden kann. Eine andere ältere Kollegin ist in Kur. Dadurch entstehen natürlich immer wieder Lücken im Tagesplan, die besetzt werden müssen. Da wir nicht so sehr viele sind, muß man momentan extrem flexibel sein.


Normalerweise stört mich das nicht so sehr, aber diese Woche ist meine Große auf Abifahrt in Rom und mein Mann geschäftlich unterwegs. Das heißt, alle Termine und Wege muß ich irgendwie allein auf die Reihe kriegen und zwischen die Arbeitszeiten quetschen. Und das ist natürlich umso schwieriger, wenn man nichts planen kann. Jetzt wurde ich auch noch gefragt, ob ich den ganzen Samstag mittags bis abends allein bestreiten kann, weil eine weitere Kollegin aufs Oktoberfest möchte. Toll, oder? Natürlich habe ich zugesagt, ich möchte ja flexibel und hilfsbereit sein, aber allmählich nervt es doch. Ich hab ja auch noch andere Dinge zu erledigen, so ist es ja nicht und der Samstag mittag bis abends ist einer der verkaufintensivsten Zeiten, da steppt der Bär.  Andererseits macht mir der Job ja auch Spaß, nur kann ich im Moment alles andere knicken.


Zum Sport komme ich kaum die letzten Tage, weil ich abends erst später heimkomme und dann müde bin. Morgens muß der Haushalt und das Einkaufen erledigt werden und meine Tanzmaus hat ja fast jeden Tag mittags oder abends Tanztermine. Dazwischen gibt es mal nen Arzt- oder Friseurbesuch und das war es dann auch schon. Und Evalein fährt und zerreißt sich zwischen Arbeit und Fahrdiensten. Naja, will mal nicht zuviel nörgeln, anderen berufstätigen Mamas geht es ja auch so. Trotzdem anstrengend gerade.


Außerdem neigt sich der September ja der Neige zu. Irgendwie bin ich am resümieren, was gut war und was nicht. Ich denke, ich werde mir im nächsten Monat mal als "Challenge" setzen, wirklich nur das Notwendige zu kaufen und  was Lebensmittel betrifft besser zu planen. Anders als viele gehe ich nämlich super gerne einkaufen, auch Lebensmittel und koche dann daheim doch was ganz anderes. Nicht sehr effektiv, ich weiß, aber kreativ und spontan. Und einfach 100 % Eva.


Da bleibt natürlich eine ganze Menge Geld auf der Strecke, was nicht wirklich sein müßte. Also nur um falschen Dingen vorzubauen, es geht uns gut und wir stehen nicht vor dem Bankrott oder so, aber für mich persönlich möchte ich mal rausfinden, wieviel oder wie wenig ich eigentlich wirklich brauche. Und ich wette jetzt schon, das wird spannend. 


Außerdem neige ich dazu, ständig neue Klamotten zu kaufen, die ich auch nicht wirklich brauche. Weil sie halt schön sind oder modern oder günstig. Daheim stapeln sie sich dann im Schrank und werden gar nicht wirklich gebraucht. Irgendwann werden sie ein Fall für Ebay. Das muß ja auch nicht sein, es kann bestimmt auch Spaß machen, das was man hat neu zu kombinieren oder mit kleinen Accessoires zu verändern. Da reicht unter Umständen eine schöne Kette oder ein Tuch und es muß nicht gleich ein neues Oberteil sein.


Soweit, so gut. Eigentlich alles ganz logisch, aber in der Realität sieht es halt anders aus. Jedenfalls bei mir. Wie seht ihr das? Habt ihr sowas schon mal gemacht? Also, ich habe richtig Lust drauf. Ich werde mir vielleicht einen festen Betrag pro Woche Bargeld zugestehen und versuchen, damit auszukommen. Normalerweise bin ich der typische Kreditkarten-Bezahler und habe immer nur ganz wenig Bares dabei. Manchmal so wenig, daß ich am Bäckerstand kein Brot kaufen kann, weil der keine Karten nimmt. Also, sehr verbesserungswürdig!


Auch wenn mir was gefällt, muß ich es haben und kann nicht abwarten. Dabei wäre eine Nacht drüber schlafen manchmal ganz gut. Das gleiche gilt für Kosmetik- und Beautyprodukte. Uhhh, ich liebe sie. Ich muß also einen großen Bogen um dm, Rossmann und Co. machen. Abgesehen von wirklichen Verbrauchsmaterialien wie Shampoo, Duschbad und Deo könnten bei mir locker 3 - 5 Personen ein halbes Jahr mit Kosmetik versorgt werden (schäm). Naja, ein Laster braucht der Mensch. Oder zwei oder drei....


Also, ich möchte mich einfach mehr auf das Wesentliche besinnen. Darum geht es eigentlich. In jeder Hinsicht. Innerlich und äußerlich. Mal sehen, was draus wird.

Dienstag, 27. September 2011

Granatapfel

Ich habe vor kurzem den schönen und informativen Post bei  http://www.muesliviki.de/ über den Granatapfel gelesen. Nach einem kurzen Ausflug in Wikipedia und andere Infoquellen war mir klar, ich möchte den auch mal ausprobieren. Super Gesundheitswirkung, antioxidativ, im Herbst und Winter eine tolle Vitaminquelle. Da ich im allgemeinen überhaupt kein großer Obst-Esser bin, habe ich mich bisher noch nicht soviel mit exotischen Früchten auseinandergesetzt. Ich kenne Physalis, die mag ich auch, und die Sternfrucht und Mango, aber dann war's das auch schon. Ich esse allerdings (leider) auch nur ganz selten mal einen Apfel, nur Blaubeeren, die liebe ich. Daher habe ich also wirklich noch nie einen Granatapfel gegessen (Asche über mein Haupt). Ich weiß, wie er aussieht und auch wie man ihn ißt, aber es hat mich noch nie gereizt, das wirklich auszuprobieren.


Aber man soll ja niemals nie sagen, also habe ich mir einen gekauft, ihn aufgeschnitten und die Kerne rausgekratzt. Die Spritzerei lasse ich jetzt mal weg (mein Shirt war hinterher wäsche-reif).  Dann habe ich einen großen Löffel voll Kerne in den Mund genommen und war total enttäuscht. Ich habe ewig drauf rumgekaut und am Schluß nur noch die bitteren Innenteile der Kerne geschmeckt. Also, erstmal weg damit in den Kühlschrank.


Weil der Granatapfel aber nicht gerade billig war und somit zu schade zum Wegwerfen und ich mir außerdem nicht vorstellen konnte, warum fast allen diese Frucht schmeckt, nur mir nicht, wollte ich dem Granatapfel eine zweite Chance geben. So einen krummen außer-gewöhnlichen Geschmack habe ich nämlich normalerweise wirklich nicht. Also habe ich heute früh die Kerne in einen Joghurt gerührt und ein paar Knusper-Leinsamen dazugegeben und siehe da, das Geschmackserlebnis war klasse. Richtig erfrischend. Knackig und lecker.


Ich denke, ich werde gleich nochmal einenn kaufen und ihn dann wieder zum Frühstück verspeisen. Die gesundheitlichen positiven Eigenschaften sprechen wirklich für sich. Danke, liebe Viki, man lernt nie aus.

Montag, 26. September 2011

Living in a box

Ich kenne jemand, der lebt in einer Box. In einer großen dunklen Schachtel. Groß genug zum Überleben, aber zu klein zum Leben. Da paßt sonst nix rein, kein Fünkchen Glück oder Liebe, das ist viel zu eng. Dieser jemand sitzt meistens in der Box und hört die Welt um sich herum. Er hört Stimmen und Musik und Lachen. Er ist sehr sensibel und bemerkt die leisesten Schwingungen. Manchmal steht die Box tagelang in einer Ecke und keiner kümmert sich darum. Manchmal wird sie hin- und hergeschoben, aber sie paßt nirgends wirklich hin. Sie war auch ab und zu schon mal versandfertig zugepackt, ready for take off, mach nen Abflug, dumme Box. Weit weg mit fernem unbekanntem Ziel. Verschwinde, wir wollen dich nicht.

Es gibt aber auch Zeiten, in den versehentlich ein kleiner Lichtstrahl durch die Ritzen hineinfällt. Dann wird der jemand unruhig, er macht sich Hoffnung und er traut sich ein kleines bißchen was. Er hebt ganz sachte den Deckel an. Erst kommt ein Stück Haarschopf heraus. Dann - ganz vorsichtig - die Augen. Erstmal gucken.  Kennt ihr die Fühler einer Schnecke? Die sie ganz vorsichtig ausstreckt, solange bis - ja bis sie an ein Hindernis stößt. Wupps, sind die Fühler wieder weg. Und genauso - wupps - sitzt mein Jemand wieder in der Box. Manchmal kommt ein Windstoß und klappt den Deckel wieder zu. Wupps, wieder weg.

Aber manchmal - ganz selten - traut sich mein Jemand ein kleines bißchen weiter heraus. So bis zu den Schultern. Niemals weiter, viel zu gefährlich. Aber manchmal hört er freundliche Stimmen und schöpft Hoffnung. Vielleicht gibt es doch noch mehr als eine dunkle Box zum Leben?  Noch ein Stückchen weiter die Nase raus ? Vielleicht doch sowas wie ein Freund ?

Träum weiter, dummer nutzloser Jemand. Nicht für dich. Für dich gibt es kein Licht, keine Liebe und keine freundlichen Stimmen. Was bildest du dir denn ein? Nein, da kommen Menschen, die dir sehr sehr nahestehen (nein dummer Jemand, dir steht niemand nahe). Also, da kommen Menschen die dir selbst sehr am Herzen liegen, die dir alles bedeuten, weil du sie zum Beispiel geboren hast oder weil sie dich vor vielen Jahren geheiratet haben. Und sie treten - wumms - den Deckel wieder zu. Rein in die Box, da gehörst du hin.
Du bist kein Jemand, du bist ein Niemand. Für dich gibt es keine Liebe. Also laß es. Streck dich nie wieder nach dem Licht. Du überlebst, das reicht doch, was willst du mehr? Deckel zu und Ruhe.

Hinter'm Horizont geht's weiter, ein neuer Tag.....

Freitag, 23. September 2011

Nochmal bißchen Herbstdeko zum Herbstanfang

Mein Blumenkübel sieht momentan so aus:



Für den Herbst in lila. Das Stiefmütterchen vorne rechts sieht man gar nicht, es ist ganz dunkellila und sieht richtig schön aus. Es muß nur noch ein bißchen wachsen und mehr Blüten kriegen.

Außerdem habe ich mir heute frische Blümchen für den Tisch gekauft und heiße so den Herbst willkommen. Ich freue mich auch schon auf den Oktober, da kommen dann meine kleinen Gespensterchen und Hexchen zum Einsatz. Spoooky... 

Ja, ich weiß, ich bin erwachsen, aber was soll's!



Walnuß Schwemme

Dieses Jahr "ertrinken" wir regelrecht in Walnüssen. Ursprünglich gab es einen kleinen Baum mitten in unserem Rasen, der vielleicht 5 Zweige hatte. Das war vor ca. 10 Jahren. Er hat sich prächtigst entwickelt, spendet im Sommer super Schatten und trägt dieses Jahr Walnüsse wie verrückt.



Ich weiß gar nicht, was ich mit sovielen Walnüssen anfangen soll. Hat jemand eine Idee? Es soll wohl eine Art Pesto geben aus geraspelten Zucchini und Walnüssen, das allerdings warm mit Nudeln gegessen wird. Einen reinen Walnußkuchen kenn ich gar nicht, weiß nicht, ob das schmecken würde.

Jedenfalls liegen diese kleinen Teile wie verlorengegangene Ostereier bei uns im Garten.


Manche schaffen es gar nicht auf die Erde und springen schon am Baum auf.



Und das ist ungefähr die Menge, die ich gerade täglich aufsammeln kann:






Donnerstag, 22. September 2011

Heute autofreier Tag für mich

Schon wieder ich. Heute ist für mich ein autofreier Tag. Mein Mann ist beim Arbeiten (übrigens wieder gut gelandet aus China, Gott sei Dank), und meine Große hat mein Auto, weil sie nach der Schule noch Termine hat. Ich bin also mehr oder weniger zuhause angebunden und kann nicht einkaufen fahren oder sonstwas machen. 
Was tut die brave Hausfrau also morgens als erstes? Putzen? Naja,, ich geb's zu, ich guck immer erstmal in den Compi. Aber dann wird aufgeräumt und geputzt. Da ich heute eh nicht wegkonnte, habe heute schon Wäsche gewaschen und draußen (!) aufgehängt. Die Küche etwas gründlicher gesäubert und bin mit meinem super Schmutz-Radierer  durch das Haus getigert und habe überall ein paar Streifen beseitigt (Achtung, erst an unauffälliger Stelle ausprobieren! Im Arbeitszimmer fehlt jetzt ein Stück Tapete, die hat das nicht ausgehalten...). Dann habe ich den ganzen unteren Stock naß aufgewischt und zwischendurch immer mal gebloggt und gelesen. Eigentlich ein schöner gemütlicher Tag. 
Außerdem habe ich eine Bestellung an H&M losgelassen, mal nur für mich alleine. Das gibt eh wieder Geschrei, wenn das Päckchen kommt, warum ich nur für mich bestelle und nicht für die Töchterleins, aber egal. So sieht's also aus, wenn man mir das Auto wegnimmt. Keine allzu gute Idee. Jetzt leere ich noch ein paar Mülleimer (Bad, Arbeitszimmer und Küche) und dann hab ich genug gehaushaltet. 



"Habe fertig!"






Kennt sich jemand mit Picasa aus?

Kleiner Hilfeaufruf,  nachdem ich jetzt fast 2 (!!) sinnlose Stunden damit verbracht habe, mich mit dem Fotobearbeitungsprogramm Picasa 3 vertraut zu machen. Ich dürft mich ruhig auslachen, aber ich check das irgendwie nicht. Picasa ist ein Fotobearbeitungs-programm, das man sich kostenlos herunterladen kann, und mit dem man leicht und schön Fotos bearbeiten kann (wenn man's kann).
Ich wollte eigentlich eine Collage erstellen, mit Fotos, die sich noch auf meiner SD Karte befinden. Karte war im Laptop, klar soweit, ich hatte sie auch aufgerufen und die Bilder sehen können, aber dann gings los. Importieren? Wie markiere ich die gewünschten Fotos denn. Da geht so ein Stern an und aus (???), aber sonst tut sich nix. Ich hatte am Schluß sechs  wirre angefangene Collagen, manche nur mit einem Foto, manche mit mehreren, aber nie so, wie ich es wollte, brummel.
Kann mir irgendwer Schritt 1, Schritt 2 usw. kurz aufschreiben? Ich meine, so schwer kann das doch nicht sein, wahrscheinlich vermute ich da vielmehr Kompliziertheit dahinter, als wirklich drinsteckt. Allein die ganzen Begriffe wie Ordner, Webalbum, importieren und blabla, was weiß ich, wie die das meinen. Mit Photoscape kriege ich Fotos leidlich bearbeitet, also müßte ich das mit Picasa auch schaffen. Ich hab aber noch mehr zu tun, als stundenlang irgendwas auszuprobieren, was dann doch nicht klappt. Ich schäm mich auch ganz doll!!

Tolles Haushalts-Helferlein

Ich möchte euch gerne meine neuesten Errungenschaften zeigen, die ich gestern (wieder) entdeckt habe. Vor ein paar Jahren hatte ich die schon mal, sie sind dann aber irgendwie in Vergessenheit geraten. Die sogenannten "Schmutzradierer", echte wirklich hammer-mega Zauberschwämmchen, die vielseitig einsetzbar sind.

Ich habe einmal die von dm gekauft, da sind 4 Stück drin und die kosten 2,85 Euro (Eigenmarke dm). Und dann noch die von Rossman, da heißen sie Magic Pad, es sind 2 Stück drin und die kosten 1,49 Euro, auch die Eigenmarke. Es gibt sie auch von Meister Proper und Co., da sind sie aber teurer.





Die Schwämmchen selbst sehen recht unspektakulär aus, sie sind weiß und fühlen sich an wie Schaumgummi, aber sie haben es echt in sich. Nur ein bißchen mit Wasser feucht machen (nicht naß) und los gehts. Als erstes habe ich meine Dunstabzugshaube aus mattem Edelstahl bearbeitet und sie glänzt, wie schon lange nicht mehr. Absolut ohne Reiniger. Genauso die Spüle. Und an meinen Küchenfliesen sind manchmal Spritzer vom Kochen, auch Fett und sowas, die gingen sensationell leicht ab.

Ich hab mich dann in eine regelrechte Putzlust gesteigert und habe meine weißen Türrahmen von allerlei schwarzen Spuren und Tappern befreit. Ebenso die weiße Rauhfaser im oberen Flur, an der schon mal was vorbeischrappt und dann schwarze Spuren hinterläßt. Alles weg, wie neu! Auch den Wasserhahn kann man blitzblank polieren. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe ein neues Spielzeug!!

Der Schmutz-Radierer entfernt problemlos hartnäckigen Schmutz und Flecken auf allen glatten Flächen, Textilien, Leder nur mit Wasser und ohne chemische Reinigungsmittel. Besonders geeignet zum Entfernen von hartnäckigem Schmutz wie Tee- und Kaffeeränder, Rotweinflecken, Kalkrückstände, Kugelschreiber- und Buntstiftflecken durch sanftes Reiben.
  • Entfernt angetrockneten Schmutz und Fett auf Küchengeräten, Herden, Gefrierschränken und Spülen
  • Reinigt Gartenmöbel und andere Gegenstände aus Kunststoff
  • Radiert Schuhstreifen weg
  • Reinigt Bäder, Kacheln und Böden

 Also, wer es noch nicht kennt, los in den nächsten Drogeriemark. Ihr werdet begeistert sein.  Ich geh jetzt auch noch ein bißchen polieren, irgendwas findet sich immer!

Dienstag, 20. September 2011

Neuer Lieblingskuchen

Heute hat meine Tochter eine andere Variante des gedeckten Apfelkuchens gebacken. Der ist seit Jahren mein absoluter Lieblingskuchen. Mit grob gestoßenen Haselnüssen und einem ordentlich Klacks Sahne einfach ein Traum.


Normalerweise wird nach meinem Rezept die Füllung gekocht, ähnlich wie Apfelmus, nur nicht so weich und etwas grobstückiger. 


Doch jetzt haben wir bei der sehr kreativen


gourmandisesvegetariennes.blogspot.com


dieses Rezept gefunden und nachgebacken. Einen ganz lieben Gruß dahin! Wir sind treue Fans und kochen und backen super  gerne Rezepte von ihr nach. Megalecker!!!


Jedenfalls wird bei dieser Variante der Apfel roh direkt auf den Teig gegeben und mitgebacken. Riecht schon toll beim Backen, wird nicht so matschig, einfach toll. Wir haben wieder ordentlich stückige Haselnüsse dazugegeben und .....  Wie sagt man: J A C K P O T!! 
Absolut empfehlens- und nachbackenswert. So gut!!! Sehr knusprig und knackig und auf jeden Fall mein neuer Lieblingskuchen.


Wir konnten nicht mal fürs Foto warten, haben gleich zugeschlagen. Und dabei ist nicht mal ein richtiger Guß drauf, sondern nur Puderzucker.


Paßt super zum Herbst und auch sonst immer !


Nochmal danke an Gourmande! Nous sommes très enchantées!!!


LG Eva





Herbst Deko

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,


Doch warte nur ein Weilchen!


Der Frühling kommt, der Himmel lacht,


Es steht die Welt in Veilchen.


Na, das ist doch mal eine Aussicht, oder? Und bis dahin dekoriere ich ein bißchen.

Ich mag meine Eule hier, die habe ich schon letztes Jahr gekauft. 

Ist für mich auch so ein Herbstsymbol und Kürbisse natürlich. Die müssen sein.









Sonntag, 18. September 2011

Bißchen Herbstzauber

Vor kurzem habe ich in einem Laden etwas entdeckt, das ich so noch nie gesehen habe. Es ist ein Bild mit integrierten LED Lichtlein. Im Normalzustand zeigt es schöne Kerzen in Braun- und Naturtönen. Mittels einem Schalter kann man Kerzenlicht "einschalten". Ich bin ein paar Tage "drumherumgeschlichen" und hab mir überlegt, ist das nun Kitsch oder nicht, aber dann war es mir einfach egal. Ich habs gekauft und nun hängt es in meinem Eßzimmer. 


Ich finde es macht eine total schöne Stimmung, einfach toll für dunkle Herbst- und Winterabende. Und die echten Kerzen dürfen natürlich auch nicht fehlen, die stehen auf dem Tisch.


So sieht's aus: 




Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
Graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.



Schön wenn man es drinnen gemütlich hat. Ich liebe übrigens den Herbst. Jedenfalls als Jahreszeit. Den Herbst des Lebens eher nicht. Das führt aber nun zu weit. 


Diese Gedanken kommen bestimmt, weil mein Mann momentan in Peking in China weilt. So weit weg, da fühl ich mich total verunsichert. Nicht weil ich nicht allein sein kann, im Gegenteil, aber China ist so fremd und unwirklich für mich, und da kann soviel passieren. Es ist für mich so unerreichbar und ich bin zum Passiv-sein und Warten verurteilt. Eine völlig andere Kultur und zehn Stunden Flug bis dahin. Und wieder heißt es ausharren und aushalten. Ich hasse das. Da freue ich mich doch umsomehr über meine Lichtlein.


Schönen Sonntag-Abend!!




PS: An alle, die X-Factor gucken, so wie ich: Dieser Bo ist doch eine Katastrophe, redet nur Müll, oder sieht das jemand anders???? Der soll heimgehen und Klappe halten, so! Waaaaah....



Freitag, 16. September 2011

Ausverkauft

Jetzt wollte ich vor einer halben Stunde mein geliebtes Eiweißbrot kaufen, da war das doch glatt schon ausverkauft!!  Morgens um halb elf. Ja hat man denn Worte. Ich habe auch noch bei allen Bekannten Werbung dafür 


gemacht und die meisten sind auch ganz begeistert. Das hat man nun davon... Ich hab jetzt für morgen eins vorbestellt. 


Ach so, und weil ich doch jetzt auch immer mal an mich denken möchte und Dinge tun, die mir Freude machen, habe ich ganz klein angefangen, aber ich freue mich trotzdem. Ich habe mir selber diesen Blumenstrauß geschenkt und ich finde, er macht sich echt gut auf unserem Eßtisch. 



Die sind doch echt schön, oder? So, jetzt gehe ich an den Haushalt und heute abend arbeiten. Bis dann!!

Tanzprüfung geschafft - mit Auszeichnung

Wie berichtet, fand gestern abend die "Goldprüfung" meiner Tochter statt. Sie hat mit Auszeichnung bestanden! Wir freuen uns sehr und haben den Abend noch mit einer schönen Pizza ausklingen lassen (darf ich heute wieder absporteln, egal). Die Prüflinge waren alle toll, aber es gab nur 3 x Auszeichnung von 12 Paaren, die mitgemacht haben. Und meine ist die Jüngste der Mädchen. Freu!




Gewinnspiel bei magnoliaelectric


Ich habe ein schönes Gewinnspiel entdeckt. Um dort mitzumachen muß man in seinem eigenen Blog darauf hinweisen und den Link dazuschreiben, was ich hiermit  getan habe.


Es gibt diesen Blog magnoliaelectric nun schon seit einem Jahr und zu diesem Anlass wird ein schönes Gewinnspiel mit tollen Preisen veranstaltet. 

Einfach hier klicken und schon könnt ihr sehen, wie ihr mitmachen könnt :

So, habe meinen Part erfüllt, nun muß nur noch die Glücksfee den ihrigen tun!

Donnerstag, 15. September 2011

Lebenszeichen

Also, erstmal möchte ich mich bei euch bedanken, daß ihr mich so lieb aufmuntert und mental unterstützt. Danke! Ich möchte aber auf keinen Fall, daß ihr euch wegen mir Sorgen macht. Wenn ich so einen Tiefpunkt habe, dauert es halt immer ein bißchen, bis ich mich wieder "berappelt" habe.


Mir ist schon mehrmals gesagt worden, ich soll professionelle Hilfe suchen. Aber ich sage ganz ehrlich, daß mir sowas schon schwerfallen würde. Und ich wüßte auch nicht, wie ich das machen sollte. Soviel ich weiß gibt es lange Wartelisten, also mit schneller Unterstützung ist nicht zu rechnen. Und an wen ich mich genau wenden müßte auch nicht. Und mit welcher Begründung. So nach dem Motto, hallo ich habe gerade mal wieder eine Krise, bitten helfen sie mir? Ich weiß ehrlich nicht.


Es ist ja auch nicht immer so wie gerade. Momentan brennt es sozusagen an allen Ecken und Enden. Es ist (finde ich) ungeheuer schwer, wenn ein Kind volljährig geworden ist und nichts mehr so ist wie vorher. Beziehungsweise wenn man dann nur noch hört, wie schlecht alles ist/war, wenn man so gut wie alle Fehler aufgezählt kriegt, die man je gemacht hat. Und natürlich habe ich Fehler gemacht, so wie jeder Mensch. Aber das Grundvertrauen, der Grundrespekt und die Würde des anderen sollte gewahrt bleiben. Ich meine, ich habe ein kleines Menschenkind 18 Jahre lang großgezogen, mit allen Höhen und Tiefen, und gehütet und unterstützt, und dann kriegt man von jetzt auf gleich einen Tritt in den Allerwertesten. Selbst bei allem Verständnis für Jugend und Pubertät, das ist einfach zuviel. 


Ich höre nur noch von Pflichten die ich (angeblich) habe, Rechte gibt und gab es keine. Kommunikation gibt es keine. Und Zuhören tut sowieso keiner.


Sina, du hast das schön geschrieben mit dem "bei sich selbst zuhause sein". Ich dachte eigentlich, ich wäre das. Weißt du, 18 Jahre lang habe ich geglaubt, alles ist ok, ich habe ein schönes Zuhause geschaffen, sozusagen als sicheren Hafen, von dem aus man ins Leben starten kann und auch sich auch jederzeit wieder zurückziehen kann. So habe ich mir das jedenfalls vorgestellt. Naiv naiv. Jetzt wird mir fast alles aus der Hand genommen, ich werde nur noch vor vollendete Tatsachen gestellt, es ist nichts Liebes da. Ich fühle mich in meinem sicheren Hafen bedroht  (also im übertragenen Sinn), so als ob ein Schiff von einer feindlichen Mannschaft gekapert wird und man kann nichts dagegen tun. Weil - gefangen in der Rolle als Mutter - darf man keine Fehler machen, sie werden einem vorgeworfen, man muß sich stets erstklassig und korrekt verhalten und immer vorbildlich reagieren. Dabei 24 Stunden für andere sein (Mutterpflicht!!), sonst ist man ja wieder schlecht, aber fordern darf man nichts. Man darf nicht mehr entscheiden, wer (und vor allem wieviele) fremde Menschen mit im Haus übernachten, wann ein Schüler während der Woche zuhause sein sollte, wann und was gegessen wird, denn - das Gegenüber ist ja VOLLJÄHRIG. Ich fühle mich echt als Spielball .


Ich darf nur noch abnicken und das war's. Keine eigene Meinung haben, und falls doch, sie auf keinen Fall äußern. Mich angiften und blamieren lassen, aber ich darf mich nicht wehren (bin ja als Mutter die erfahrenere und abgeklärtere...)  


Ich kann nicht einfach sagen, so jetzt denke ich an mich und mach einfach mal, was ich will. Ich bin ja ein Teil einer Gruppe, da schert man nicht einfach aus, oder? Dazu hätte ich ein viel zu schlechtes Gewissen. Wahrscheinlich stelle ich viel zu hohe Anforderungen an mich selber und dadurch auch an die anderen, das war schon immer so. Die kann ich erstens gar nicht alle  erfüllen und zweitens wenn andere Menschen mit ihrer Zielsetzung wesentlich darunter bleiben, verstehe ich das auch nicht. Sie sind halt oft schon viel schneller zufriedenzustellen als ich. Was ein Wirrwarr. 


Dabei bin ich jemand, der mit (fast) jedem klarkommt. Ich bin nicht streitsüchtig oder so, nicht berechnend oder auf meinen eigenen Vorteil bedacht.  Keine Ahnung, was da gerade so schiefläuft. Meine Kolleginnen im Laden nennen mich beispielsweise "Evalein", obwohl bis auf eine alle jünger sind als ich. Total süß. Zeigt doch auch, daß ich noch so ganz schiefgewickelt sein kann. Es hat noch nie im Leben jemand "Evalein" zu mir gesagt, weder aus der Familie noch im Freundeskreis. Also mir gefällt's.


So, das war's erstmal. Heute abend steht nämlich noch was Schönes auf dem Programm. Meine Jüngere (die Tanzmaus) hat heute abend Goldprüfung. Sie ist schon mächtig aufgeregt. Da müssen bestimmte Abfolgen und Figuren vor einer Jury abgetanzt werden, die auf alles achtet: Technik, Rhythmus, Ausdruck. Die Eltern sitzen dabei und schauen zu, die Mädchen tragen schöne Kleider, die Jungs Anzug. Hat ein bißchen was von "Let's dance". Und es gibt Wertungen von "bestanden  über gut bis mit Auszeichnung", was auf diesem Level schon schwer erreichbar ist. Also, wünscht ihr Glück. Ich muß mal gucken, was ich da so anziehe. Ich werde berichten.
Schönen Tag!

Mittwoch, 14. September 2011

Traurig

Kennt ihr das Gefühl der völligen Leere? Das Gefühl, mißverstanden zu werden, weil das Gegenüber nicht in der Lage ist, einen zu verstehen oder es gar nicht erst versuchen will? Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Manchmal komme ich mir vor, als ob ich in einer Hülle durchs Leben laufe, die zwar alles an mich dran und reinläßt, aber irgendwie nix raus. 


Wenn so gleichgültige Reaktionen von Menschen kommen, die einem (eigentlich) sehr nahestehen, dann tut mir das besonders weh. Wenn sich die Anzahl der Menschen häuft, die so reagieren, bin ich ratlos. Ich fühle mich einsam und allein. Bei mir ist es leider auch so, das manche sich sogar aufschwingen und meinen, mir sagen zu müssen, was mich interessieren darf und was nicht, jede Frage wird sofort kommentiert und niedergemacht, jedes Gespräch im Keim erstickt. Wenn ich versuche zu erklären, daß es halt meine Empfindungen und Gedanken sind, meine eigene Meinung, meine Persönlichkeit, dann wird das mit unglaublicher Intoleranz und Härte niedergewalzt. Zurückbleibt mein niedergeschmettertes Ich. 


Dann frage ich mich, was ich falsch gemacht habe, warum ein ehrliches und respektvolles Gespräch nicht möglich ist. Warum ich überhaupt so gesehen werde, als ob jeder über mich urteilen und mich treten kann, je nach Belieben. Und ob das das Leben ist, das ich führen möchte. 


Es ist so unglaublich anstrengend, sich da wieder rauszuziehen. Wieder ganz normal weiterzumachen, bis zum nächsten Schlag ins Gesicht, der so sicher kommt, wie das Amen in der Kirche. Manchmal habe ich echt keine Lust mehr. Und keine Kraft. Für was ? Für wen ? Habe ich denn kein Anrecht auf Glück, nur immer die anderen? Wie weit darf und kann das gehen? Muß ich wirklich mein Ich komplett zurücknehmen, nur damit andere zufrieden sind? Darf man von mir alles nehmen und nichts wird gegeben außer Gleichgültigkeit (was ja noch der beste Fall ist) und Verachtung, Spott und Hohn? Wieso mag mir keiner helfen? Bin ich nicht liebenswert? 


Solche und ähnliche Gedanken beschäftigen mich dann die halbe Nacht. Und sie morgens abzuschütteln ist schwer. Ich träume oft auch wirres Zeug, das sich dann so wahr anfühlt, als ob ich mitten drin wäre.


Was ich mir wünschen würde, wäre Geborgenheit, Achtung, Achtsamkeit, Verständnis, Wohlwollen und tadaa jetzt kommt's Liebe. Wirklich Hohn aus meinem Mund, sei ruhig Eva, das gibt's für dich nicht. Vermutlich sind das auch zuviel der Wünsche.


So, auf geht's, Tagwerk ist angesagt und funktionieren. So wie immer halt.

Dienstag, 13. September 2011

Verletzt



Hermann Hesse



Im Nebel


Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.






Sonntag, 11. September 2011

Mir ist so übel - Burger K... sei Dank

Heute mittag mußte ich mal wieder spontan mit einer Tochter den ärztlichen Notdienst aufsuchen (damit mir's auch ja nicht langweilig wird,ne). Meine Kochpläne wurden dadurch jäh unterbrochen. Wir mußten länger warten und waren erst so gegen halb drei fertig. 


Da wir danach doch etwas Hunger hatten, sind wir auf dem Rückweg am Konkurrenz-unternehmen von Mac D... vorbeigefahren, nämlich am Burger K..., der direkt auf der Strecke lag. Ich habe also einen Hot Whopper Chilli oder so ähnlich geordert und verspeist. Er hat eigentlich auch gar nicht so schlecht geschmeckt, aber kurz darauf mußte ich dringend ein gewisses Örtchen aufsuchen mit durchschlagender Wirkung. Mir ist es auch k....übel und das geht gar nicht weg. Ob das am Burger lag? Ich esse wirklich nur ganz selten (sozusagen in Notfällen) einen Burger von so Fast Food Ketten. Vorher ging es mir gut. Meine Tochter hat einen Crispy Chicken gegessen, ihr fehlt gar nix.

Ich habe heute mittag Fencheltee getrunken und hänge mehr oder weniger krumm auf dem Sofa und ich schwöre, mir ist sooooooooo schlecht. Meiner Tochter geht es nach dem Arztbesuch wieder pumperlgut, dafür mir nicht. Was ein blöder Tag. Und ich muß morgen früh arbeiten, ich hoffe sehr, es geht mir dann besser.

Aber das positive ist doch (vielleicht), dadurch ich son Krams echt überhaupt nicht vertrage,  ernähre ich mich vermutlich ansonsten doch ganz gesund. Ich bin diese Fette und Soßen einfach nicht gewöhnt. Nur gute Öle und ungehärtetes Fett. Also mit mir macht Burger
Dingens so schnell keinen Umsatz mehr!!!


Fencheltee - my love

Heute vor 10 Jahren...

weiß vermutlich jeder, was er wann getan hat. Und niemand hat diesen Tag in guter Erinnerung, weil jeder früher oder später von den furchtbaren Ereignissen in New York erfahren hat.
Für mich persönlich war der 11. September einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Nicht nur wegen New York.
Wir befanden uns damals mitten in Umzugsvorbereitungen nach Hessen. Will heißen, wir haben unser erst 3 Jahre altes selbst gebautes (wir haben es natürlich bauen lassen, aber halt nach unseren Wünschen) Häuschen in Nordrhein Westfalen verkauft und in Hessen ein anderes gekauft, weil mein Mann sich beruflich verbessern konnte. 

Er befand sich bereits am neuen Arbeitsplatz, und ich war während der Woche mit meinen Töchtern allein. Die Große war damals 9 und ging in die 3. Klasse, die Kleine war gerade 5 Jahre alt. Man kann sich vorstellen, daß es schon genug Streß bedeutet, sozusagen die Fahne hochzuhalten und den Alltag für die Kinder so gut wie möglich aufrechtzuerhalten,  während man selber schon alles beenden muß (Schulabmeldung, Kindergartenabmeldung, Turnverein und Malkurs kündigen, Kinderchor verabschieden). Gleichzeitig gab es tausend Entscheidungen zu treffen (Umzugswagen, Neu-Ausstattung neues Haus,  Terminabstimmung mit neuem Eigentümer und und und). Dazu sehr viel persönliche Unsicherheit über die Richtigkeit der Entscheidung und eine Menge Ängste vor der Zukunft, wohlwissend, daß eine gravierende Veränderung bevorsteht.

Zur Unterstützung waren damals meine Eltern auf Besuch. Die Oma hat gekocht, damit ich ein bißchen mehr Bewegungsfreiheit hatte und mit meinem Vater bin ich durch die Baumärkte gezogen. Man kann sich denken, daß die gesamte Situation für mich stressig und angespannt war.

Dann wurde meine Kleine krank. Durchfall, Buchschmerzen, aus heiterem Himmel. Der 11.09. war ein Dienstag.  Morgens waren wir noch beim Kinderarzt, mußten warten, es ging ihr sehr schlecht und der Tagesablauf war eh schon durcheinander. Ich habe sie nach dem Arztbesuch gleich heimgebracht zu meinen Eltern, sie aufs Sofa gepackt, um nach der Mittagspause zur Apotheke zu fahren und das Rezept einzulösen.

Kurz nach zwei mittags habe ich mich ins Auto gesetzt und bin zur Apotheke gefahren, dabei hatte ich das Autoradio an. Zur damaligen Zeit war es bei uns nicht üblich, schon mittags fernzusehen und auch daheim haben wir eher Kinder CDs gehört und Rolf Zuckowski und so. Im Auto-Radio hörte ich also, daß etwas Schreckliches passiert sei in New York und daß das Fernsehen in Sondersendungen darüber berichtet. Wieder daheim haben wir sofort das Fernsehen angemacht und waren so mehr oder weniger zufällig von Anfang an dabei. Ich sehe noch die Ratlosigkeit von Ulrich Wickert, der ganz nervös seine Zettel durchgeblättert hat und auch Peter Klöppel, der versucht hat zu berichten, und dem hin und wieder echt die Worte fehlten. Wir saßen - wie viele andere auch - fassunglos vor  dem Geschehen.

Ich bin allerdings zusätzlich mit meiner Kleinen im Zehn-Minuten-Takt auf die Toilette gegangen. Als der Bauch dann wirklich mehr als leer war, kam dann plötzlich nur noch Blut. Ich bin damals so erschrocken, daß ich es nicht in Worte fassen kann. Als ob eine kalte Hand an mein Herz greift. Ich hatte sowas noch nie gesehen, und es war wie eine existentielle Bedrohung für mich und mein wimmerndes Kind.

Gegen Spätnachmittag sind wir in Bielefeld in die Kinderklinik eingerückt. Nach längeren Eingangs-untersuchungen und schier endloser Wartezeit war, klar, wir mußten bleiben. Wir kamen in ein Zimmer mit einem anderen Durchfallkind (Salmonellen) und dessen Mutter. Weil die eine Toilette nicht für zwei reichte und keiner von beiden warten konnte, bekam meine Tochter eine Art Nachttopf.  Ich ein Beistellbett mit Gummitütenüberzug, der bei jeder noch so kleinen Bewegung geraschelt und gequietscht hat.
In dieser Nacht war ich sehr nahe mit meiner Tochter. Wir waren mehr auf dem Topf als sonstwo und ich hatte so eine Angst, meine Kleine zu verlieren. Keiner konnte mir so recht sagen, was es ist, alle wollten den nächsten Tag abwarten.

Wer die Klinik in Bethel damals kannte, weiß, daß sie zu der Zeit aussah wie ein Bunker. In der Ecke des Zimmers befand sich eine Art Ventilator-Lüftung, die ständig vor sich hingebrummt hat. Grüne Wände, grüne Vorhänge, auf den Fluren viele sehr kranke Kinder und auch Babies. Von Cortison aufgeschwollene Krebskinder und Babies, mit verbundenen Köpfen und Drähten aus allen Körperteilen. Weinen, Angst, blasse übernächtigte Mütter, furchtbar. Mitten drin ich mit meiner Kleinen. Teelöffelweise habe ich versucht, ihr Fencheltee zu geben, der sofort wieder herauskam.
Am nächsten Morgen bei der Visite kam ein junger Arzt im Schlepptau mit einigen Studenten. Jeder "durfte" den Bauch meiner Kleinen fühlen und da war es für mich vorbei. Als ob alle Dämme brechen, ich habe nur noch geheult. Die ganze Angst und Unsicherheit, die Anspannung, alles brach heraus. Der Arzt hat mich beiseite genommen und gewartet, bis ich wieder sprechen konnte. Er erklärte mir, daß dieses Krankheitsbild für ihn gar nicht sooo ungewöhnlich war, daß er jeden Tag mindestens ein Kind mit dergleichen Sache behandle, daß man erst mal abklären müsse warum und so.

Dann folgten unzähligen Ultraschalls und Blutabnahmen und dann irgendwann die Erkenntnis, daß es sich um einen sehr aggressiven, aber bei Kindern durchaus nicht unüblichen Virus handelt. Und daß sie auf jeden Fall wieder ganz gesund wird. Jetzt könnte man denken, Erleichterung - aber diese Angst saß bei mir noch sehr lange sehr tief. Die ganze Atmosphäre war einfach nur bedrohlich.

Vor zehn Jahren durfte man übrigens noch kein Handy im Krankenhaus haben, sondern es gab auf dem Gang einen öffentlichen Fernsprecher. Der war natürlich dauerbelegt, weil jeder mit daheim telefonieren wollte. Wenn ich mal kurz meinen Mann informieren konnte, war das schon toll. Ich habe mich so abgeschottet von der Außenwelt gefühlt und so unendlich allein.

Die Geschehnisse in New York traten da erstmal total in den Hintergrund für mich. Erst als wir wieder entlassen wurden, traf mich auch das alles mit voller Wucht. Die Zeitungen waren voll davon, das Fernsehen hat über nichts anderes berichtet.

Und - als wäre das alles nicht genug, ich weiß es noch wie gestern, habe ich am allerersten Tag daheim die Zeitung gelesen, beim Frühstück ganz früh, da war eine Todesannonce drin mit einem Namen den ich kannte. Ich habe es mehrmals gelesen und es echt nicht kapiert. Ein Freund unserer Familie, der junge geschiedene Vater einer Kindergartenfreundin meiner Tochter war tot. Wir hatten uns die Woche davor noch gesehen. Er war weder krank noch sonst irgendwas, lag mit Anfang 30 einfach tot im Bett.

Es war wie ein Schlag aus heiterem Himmel, man geht so innerlich in die Knie. Er war (nach meinem Mann) einer der liebevollsten Väter den ich bis heute kennengelernt habe. Er hat für seine Kleine alles getan, sie geliebt und gehütet. Er hat mit ihr im Heu geschlafen, meine Tochter und seine Tochter haben bei ihm in der Küche getanzt (da gibt es noch Fotos von), er hat den Mädels Pizza gemacht, war auf jedem Kindergarten Event dabei und mit den Kindern auf dem Weihnachtsmarkt und auf dem Rummel. Unfaßbar. Bis heute.

Ich denke mir, er ist an gebrochenem Herzen gestorben, denn seine Ex-Frau hatte mit ihrem "Neuen" ein neues Baby bekommen. Er hätte auch gerne weitere Kinder gehabt und er hing auch noch sehr an dieser Frau, die ihn übelst betrogen hat.

Tja, soweit meine Erinnerungen an den September 2001. Wir sind 4 Wochen drauf weggezogen und konnten hier ganz neu anfangen, das ganze schlechte blieb dort zurück. Aber wenn ich das alles so schreibe, steigen mir immer noch die Tränen in die Augen. Keine Ahnung warum. Das waren irgendwie die intensivsten Ängste und Bedrohungen, die ich bis dahin erleben mußte.

Heute ist meine Maus übrigens 15 und kerngesund. Möge es so bleiben.

Samstag, 10. September 2011

Testpaket von Secret Potion

Heute in der Früh gab es gleich eine schöne Überraschung für mich. Die Postfrau hat meinem Mann (ich lag noch im Bettchen) dieses schöne Päckchen überreicht, das mich sehr gefreut hat. (Bei uns kommt die Post schon um halb neun, das sei zu meiner Entschuldigung gesagt). Natürlich mußte es sofort ausgepackt werden. 
Ich war sofort hellwach.







Vor einiger Zeit hatte ich mich mal als Produkttesterin für das neue Parfüm von Christina Aiguelera "Secret Potion" beworben (und es fast schon wieder vergessen). Nun kam die Nachricht, daß ich tatsächlich ausgewählt wurde. Jipppiiieh!

Voller Spannung habe ich das ganze ausgepackt.

Step 1:


Zuerst ein pinkes Tüll-Tuch, wie süß...

Step 2:     Tadaaaa....



Dann kam ein sehr schöner schwarzer Karton zum Vorschein, die Spannung stieg....





Step 3:     Aufklappen!




Und das war drinnen: Eine Originalgröße des neuen Dufts.





Und 20 dieser kleinen Probegrößen für interessierte Freundinnen





Und dann mußte ich natürlich Sprühen und Schnuppern und schnuppern und schnuppern.

Es riecht so:

Kopfnote:          Passionsfrucht, Limone, Mango

Herz:                 Lotusblüte, Jasmin, Orange, Blüten und Tonkabohne

Basis:                Moschus, Ebenholz


Es duftet toll! Elegant und auffällig. Ein eher dominantes Parfüm fürs Ausgehen und Parties. Es ist sehr feminin und sinnlich, für tagsüber würde ich es nicht benutzen. Aber für besondere Events auf jeden Fall....  
Für die kommende dunkle Jahreszeit sehr geeignet. Ein echter Herbst-Winter Duft, geheimnisvoll und verführerisch....

Und wie ihr euch denken könnt, duftet es in unserem Haus jetzt überall nach Secret Potion, denn alle wollten mal testen.

Ab Oktober in den Läden.


Donnerstag, 8. September 2011

Das Eiweißabendbrot gibt es jetzt auch bei uns!

 Nachdem ich schon in mehreren Blogs von diesem Brot gelesen hatte, habe ich es sehr bedauert, daß es in Hessen noch nicht erhältlich war. Aber gestern habe ich es das erste Mal im Backshop unseres Edeka Supermarktes gesichtet und voller Begeisterung gekauft!


Zuerst hat mich die Kalorienangabe etwas erschreckt: Pro 100 g ca. 248 kcal. Dann habe ich eine Scheibe abgeschnittenes Brot gewogen und kam auf ca. 46 Gramm. Also, damit kann ich sehr gut leben. 



Ich habe gestern abend zwei Scheiben mit Frischkäse (noch mehr Eiweiß) bestrichen und mit Salatblatt, Radieschen und  Lachsschinken belegt. War sooo lecker und so schön, mal endlich wieder abends ein belegtes Brot zu essen, ohne schlechtes Gewissen wegen den Kohlenhydraten. 

Das Brot schmeckt sehr lecker, ist körnig und lecker gewürzt (nicht  labberig oder so). Natürlich werde ich das jetzt nicht jeden Abend essen, aber ich muß nicht mehr grundsätzlich auf Brot am Abend verzichten. Das ist doch toll! Leider habe ich die Banderole schon weggeworfen, da standen noch mehr Infos drauf.  Es hat mehr Eiweiß als die gleiche Menge Steak. Und pro hundert Gramm nur 7,4 g Kohlenhydrate (bei einer Scheibe dann ja noch viel weniger). (Wie oft habe ich jetzt das Wort "lecker" benutzt?? Naja, ist halt mal so...)

Also, ich bin ein Fan. Sogar meiner Tochter hat das Brot gut geschmeckt. Im Winter kann man zum Beispiel auch einen Teller leichte Suppe und eine Scheibe Brot essen. Dann ist man super satt und gut ernährt.

Hier kommen die offiziellen Daten:

Eiweiß-Abendbrot Zutaten:
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Wasser, Eiweißmischung (Weizeneiweiß, Sojaeiweiß, Lupineneiweiß), Sojaschrot, braune und gelbe Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Sojamehl, Weizenvollkornmehl, Weizenspeisekleie, Apfelfaser, Hefe, Sesam, Salz, geröstetes Gerstenmalzmehl
Hinweis: enthält Gluten, Soja und Sesam. Kann Spuren von Milch, Haselnüssen und Lupine enthalten.

Nährwertanalyse

Eiweiß-Abendbrot enthält durchschnittlichpro 100 g
Energie1034 kJ / 248 kcal
Eiweiß26 g
Fett10,3 g
davon gesättigt1,3 g
Kohlenhydrate7,4 g
davon Zucker0,7 g
Ballaststoffe10 g
Natrium0,4 g







100 g verzehrfertiges Produkt entsprechen 0,62 BE
1 BE entspricht 162 g Produktgewicht