Donnerstag, 26. Mai 2011

Problem

Als meine erste Tochter geboren wurde, haben wir das sozusagen "im Alleingang" durchgezogen. Mein Mann und ich ins Krankenhaus, niemandem was gesagt, erst als die Kleine auf der Welt war, haben wir alle verständigt. Beide Familien (also meine und die meines Mannes) wohnten weiter weg und hatten ca. 2,5 Stunden Anfahrtszeit zu uns. Am nächsten Tag kam dann meine Mutter ins Krankenhaus zum Antrittsbesuch und das war es dann erst einmal. Auch als wir heimdurften, war außer meinem Mann niemand da. Der erste "richtige" Besuch daheim kam erst ca. 10 Tage später in Form meiner Mutter, Oma und Tante, dauerte einen Nachmittag, dann gingen alle wieder heim. Ich hatte eine Blasenentzündung aus dem Krankenhaus mitgebracht und durch das Stillen eine fiese Brustentzündung, aber egal, wir haben das alles ganz alleine geregelt.


Als meine zweite Tochter geboren wurde, haben wir meine Mutter etwas früher als Betreuung für die Große zu uns gebeten. Man weiß ja nie, wann es so richtig losgeht und ich wollte die Große gut versorgt wissen. Vorahnung? An dem Abend, als meine Mutter ankam, bekam ich Wehen (einige Tage zu früh) und noch in derselben Nacht wurde mein zweites Sternchen geboren. In der Zeit meines Krankenhausaufenthaltes hat sie für das Kind und meinen Mann gekocht und den Haushalt versorgt. Natürlich habe ich gehofft, daß sie ein paar Tage länger bleiben würde, damit ich mich "zurechtrappeln" konnte, denn wieder hatte ich eine schmerzhafte Brustenzündung mit Fieber usw. Ich kannte das ja schon. Aber nein, sie wollte "das junge Glück" nicht stören und wupps weg war sie. Das diese Anfangszeit recht anstrengend ist, kennt jede Mutter, zumal es nicht leichter wird, wenn man sich nicht auf der Höhe fühlt. Ich wollte auch auf keinen Fall, daß die Große sich irgendwie zurückgesetzt fühlt, also habe ich mich sehr angestrengt, alles gut und richtig zu machen. Die Enttäuschung über die Abreise meiner Mutter aber war groß (sie hatte keine anderweitigen Verpflichtungen, sie fuhr einfach nur so nach Hause).


Kleine Anmerkung: Ich war 81/2 Jahre Einzelkind, bevor meine Schwester geboren wurde. Ich weiß noch wie heute, wie es sich angefühlt hat, wenn die ganzen Onkels und Tanten sich plötzlich nur noch für das neue Baby interessieren und man selber blöd dabei steht und nicht beachtet wird. Einmal sollte ich sogar so einen Gummi Quietsche-Elefanten bringen, weil das Baby dann so schön lacht.  Ich habe den Elefanten von der Wohnzimmertür aus Richtung Sofa geschmissen und dafür viel Empörung und Tadel geerntet. "Was ist denn mit der los?" "Das hätte das Baby treffen können". "Früher war sie aber artiger" und blabla. Momente, die man nie vergißt, sowas wollte ich meiner Erstgeborenen auf jeden Fall ersparen.


Also, nochmal: meine erste Tochter war das erste Enkelkind, meine zweite Tochter das zweite Enkelkind, dann kam lange nichts. Viele Jahre später bekam meine Schwester ihr erstes Baby, auch wieder ein Mädchen. Als ich mit meinen Töchtern zum Antrittsbesuch kam, traute ich meinen Augen nicht: Da stand im Vorgarten ein riesiger Holzstorch mit Stoffbündel und riesigem herzlichen Glückwunsch drauf. Hatte mein Vater gebastelt für seine dritte Enkeltochter. Hat nur der rote Teppich noch gefehlt. Im Wohnzimmer stand dann eine große vom Opa selbstgebaute Holz-Wiege. Ich habe von ihm seinerzeit zur Geburt von beiden Töchtern jeweils eine Postkarte bekommen (gut, er hat damals noch gearbeitet,) und er kam jeweils wesentlich später mal kurz zum Kaffee vorbei. Kein Holzstorch, keine Wiege. Als meine Kleine mich gefragt hat, warum hat der Opa denn nicht auch mal was für uns gebastelt hat, wußte ich nicht, was ich sagen soll. 


Wer jetzt denkt Schwamm drüber, nein es geht weiter. Amelie (so heißt das Mädchen meiner Schwester) bekam ein selbstgezimmertes Prinzessinnen-Bett. Das Bettoberteil sieht aus wie eine Krone, darauf prangt dick ihr Name, die Pfosten haben golden angemalte Holzkugeln drauf. Sehr süß, hätte meinen auch gefallen. Zum ersten Weihnachten gab es eine selbstgemachte Krippe für Amelie. Bei einem späteren Besuch  ein Holzgarten-Häuschen vom Feinsten, auch wieder mit Namenszug und allem, was kleinen Mädels gefällt.  Und mein Vater war sich auch nicht zu fein, mir in allen Einzelheiten zu erklären, wo er wie welches Brett gekauft, gesägt und weiß was ich gemacht hat. Statt zu schreien oder zu heulen, bin ich hinter ihm hergetrottet, habe wortlos seine Erklärungen über mich ergehen lassen und bin meist so schnell wie möglich wieder heimgefahren. Die Blicke meiner Mädchen muß ich hier nicht beschreiben, wer selber Kinder hat, kann sich vorstellen, wie sie aussahen. Große erstaunte Augen, fragender Blick und irgendwie Fassungslosigkeit und tiefe tiefe Traurigkeit.


Einer der Höhepunkte in dieser traurigen Geschichte fand an der Kommunion meiner Jüngsten statt. Wir haben zu diesem Zeitpunkt schon in Hessen gewohnt, also noch weiter weg, und die ganze Verwandtschaft trudelte der Reihe nach ein. Meine Schwester plus Mann und Kind waren schon da, meine Schwiegereltern auch. Amelie war damals ca. zwei Jahre alt, meine Kleine 9, die Große 12. Als meine Eltern ankamen stolzierte meine Mutter mit einem ballkleidähnlichen Mädchentraum in pink auf dem Kleiderbügel ins Wohnzimmer an uns allen vorbei (ehrlich!), hängte den Bügel direkt an den Wohnzimmerschrank und sagte beifallsheischend in den Raum "guck mal Amelie, ist das nicht ein schönes Kleid für dich, das kannst du zur Kommunion anziehen". Erst danach begrüßte sie erstaunten Anwesenden u.a, meine Kinder, von denen ja eigentlich eines die damalige Hauptperson war. Als ich in der Küche den Kaffee fertig machte, saß meine Kleine bei mir auf der Arbeitsplatte und weinte. Auch mit neun hätte man sich über ein rosa Prinzessinenkleid gefreut, aber leider Fehlanzeige. Sie bekam zur Kommunion eine Kette mit einem Kreuzanhänger. Das Kreuz war so klein, (höchstens 1/2 cm) daß man es kaum erkennen konnte (Kommentar meiner Mutter: das ist jetzt modern).


Ich könnte noch viel erzählen, aber ich denke, das reicht erstmal um den Eindruck zu vermitteln, wie es bei uns in der Verwandtschaft aussieht.  Ich habe erst vor kurzem den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen, weil ich die ständigen Herabsetzungen nicht mehr ertragen konnte. Hat ja lange genug gedauert.


So und jetzt komme ich zum eigentlichen Problem: meine Schwester hat im November Zwillinge bekommen. Ein Pärchen. Ich muß jetzt nicht ausführlicher werden, nur soviel:  Es  ist endlich der heiß ersehnte Junge dabei und der blöde Holzstorch kam auch wieder zum Einsatz. (Anmerkung von mir : ich wollte immer zwei Töchter haben, also ich hab da kein Problem mit, egal). Die Zwillinge sollen Ende des Sommes getauft werden und einen Zwilling kriege ich als Patenkind (Amelie hab ich auch schon). Soweit wäre das ja ganz ok, aber: Ich würde bei der Veranstaltung natürlich meine Eltern wiedersehen. Allein der Gedanke daran macht mir Bauchschmerzen. Und auch das Verhalten meiner Mutter auf solchen Feiern ist kaum zu ertragen. Sie kann sowas von schnippisch, zweideutig und unterirdisch gemein sein, das einem da echt kaum was dazu einfällt. Sie verdreht einem die Worte, sie verdreht die Tatsachen und haut lauter Spitzen gegen einen raus, das es einem schlecht werden kann. 


Was bitte soll ich tun?? Hingehen, lächeln, nix sagen und vor mich hinleiden (so geschehen fast mein ganzes Leben)??
Das ansprechen, was mich stört und allen den Tag vermiesen?? (ne, geht gar nicht). 
Die Patenschaft ablehnen und gar nicht hingehen?? (wäre eine Alternative, dann wäre aber meine Schwester beleidigt).
Außerdem werde ich sowieso als die "Neidische" hingestellt, die, die immer meckert und Ärger macht. Dabei sage ich lange lange nichts. Und mit Neid hat das gar nichts zu tun, nur mit unbeschreiblicher Enttäuschung und manchmal auch Wut. 


Seit wir keinen Kontakt mehr haben, kann ich mich viel mehr auf mich selbst besinnen, weil ich nicht dauernd über irgendwelche Beleidigungen seitens meiner Mutter nachgrübeln muß. Ich kriege so auch viel weniger mit und ärgere mich dementsprechend viel weniger. Was habe ich oft abendelange geheult oder mit meinem Mann diskutiert und auch durchaus mit meinen Eltern. Letzteres führt nur dazu, daß ich noch mehr torpediert und schlecht gemacht werde. Und wenn man das ewig hört, glaubt man es am Schluß. Es geht mir wirklich besser ohne all diese Anfeindungen, auch wenn das natürlich kein guter Zustand ist. Es ist mir klar, daß meine Eltern nicht unsterblich sind, aber was bitte soll oder kann ich tun, ohne meinen Mädels und mir noch mehr zu schaden? Sie haben eh schon viel mitgemacht. Die meckernde Oma auf dem Kinderchorkonzert, die fehlende Oma am Geburtstag, die unangenehme Oma, die die Enkelkinder nur kritisiert (sitz aufrecht, schreib schöner, wie siehst du denn aus? usw. usw. usw. Die Oma, die ein T-Shirt schenkt, auch wenn es in der falschen Größe war (es gab es halt nicht anders). Die Oma, die nie gefragt hat, was wünscht du dir; die Oma, die nie in den Arm genommen hat. So, jetzt hör ich auf, sonst muß ich heulen.


Kann mir irgendjemand auf dieser Welt einen Rat geben? Die Taufe kommt sicher. Und vielleicht noch eine Frage, für mich persönlich: Bin ich echt so schief gewickelt und unnormal in meinen Empfindungen, oder kann irgendjemand mich verstehen (wenigstens ein bißchen)? 

Kommentare:

  1. Puh...

    Also erstmal finde ich Dich normal (was ist das überhaupt???)

    Steht Dir Deine Schwester nahe? Möchtest Du gern die Patentante sein?

    Frag Dich doch zuerst einmal, was Du für Dich wirklich möchtest. Also nicht was die anderen alles nicht sagen, tun oder lassen sollen. Sondern was Du möchtest! Und das tust Du dann. Ganz selbstbewußt und nur für Dich.

    Ich lebe ganz bewußt nach dem Motto: Wer's sagt, ist es selber!
    Wenn die anderen motzen, miesgelaunt, rechthaberisch usw. sind - sie sprechen im Grunde mit sich selbst.

    Wenn es Dich schmerzt, dass Deine Eltern für Deine Schwester und ihre Kinder mehr tun - sollen sie. Besinn Dich auf Deine Familie, Dein Glück. Brauchst Du nen Storch?

    Natürlich tut es weh, wenn Deine Eltern zu Dir so sind. Stell Dich vor der Taufe darauf ein, dann trifft es Dich vielleicht nicht so.

    Mach Dir klar, wie einzigartig, besonders und toll Du bist! Wenn Du das weißt - wer sollte etwas dagegen sagen? Wer sollte Dich herabsetzen?

    Niemand! Auch nicht Deine Eltern.

    Du siehst so hübsch aus und hast einen guten Weg für Dich gefunden. Darauf kannst Du stolz sein.

    Also, die Taufe schaffst Du auch noch... ;-)


    Liebe Grüße,
    Anke

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  2. Also liebe Anke, du bringst mich irgendwie zum Lachen. Nein, ich brauch keinen Storch. Ich brauche eine Einstellung so wie du, denn wenn ich das so lese, hast du ja total recht. Trotzdem fehlt mir da oft das richtige Selbstbewußtsein dazu. Aber ich lerne gerne dazu.
    Ich finde es total süß, daß du mich hübsch findest. Ich finde mich: geht so. Jedenfalls vielen Dank, denn wenn eine Frau das über eine andere Frau sagt, ist es sehr schön. Nette Sachen hört man ja nur selten!
    Einen schönen Tag noch! Und danke!

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  3. Wow, was für eine Geschichte. Es ist sooo gemein! Mir dränge sich die Fragen auf: Warum tun deine Eltern das? Und was sagt deine Schwester dazu?? Wenn es für euch besser ist, würde ich es vermutlich vermeiden, deine Eltern zu sehen und das notfalls deiner Schwester genau so erklären. Sie weiss ja auch, was passiert ist und wenn sie es nicht versteht, soll es nicht dein Problem sein. Außerdem: Musst du als Patentante unbedingt bei der Taufe dabei sein?
    Liebe Grüße! Sonja

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  4. Liebe Nelly,
    große Bewunderung,dass du solange durchgehalten hast!
    Ich würde die Patenschaft ablehnen und nicht hingehn.
    Manchmal muss man im Leben ein oberdicken fetten Schlussstrich ziehen. Damit es alle verstehen. Ich glaube auch, dass du von deiner Mutter Anerkennung suchst die du nie bekommen hast und glaub mir, n-i-e bekommen wirst.
    Deine Mutter ist offensichtlich betriebsblind. Der kann man nicht helfen. Reden nützt auch nix. Du musst auf dich und deine Familie schaun und wissen wo du hingehörst. Du gehörst zu deinen 2 süßen Töchtern und deinen Mann. Das steht über dem Rest der Familie. Die anderen sind an zweiter Stelle.
    Wenn es nicht reibungslos zu absolvieren ist so ein Fest dann soll man es lassen.
    Hey, du bist eine erwachsene Frau und du entscheidest selbst. Du brauchst dir nix mehr vorschreiben zu lassen.
    *drückdich*

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  5. Das liest sich schon dermaßen fies, dass man deinem Vater das Bett und den Storch und deiner Mutter das Kleid um den Hals wickeln möchte. Sorry.

    Was du nicht schreibst, ist wie deine Schwester damit umgeht.

    Und nein, du scheinst nicht schief gewickelt zu sein.

    Ich würde den Eltern, die dir so gar nicht gut tun (und so etwas geht eindeutig irgendwann auf die Gesundheit), nicht mehr begegnen und damit auch die Patenschaft ablehnen.

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  6. Oh ja, das ist wirklich keine leichte Situation. Leider gibt es für so etwas kein Patentrezepte. Das wäre manchmal nicht schlecht. Einfach die verschiedenen Punkte abarbeiten und schon passt es. Aber wir Menschen sind einfach individuell und einzigartig.

    Vielleicht kannst du versuchen daran zu arbeiten die Beziehung oder vielmehr Nicht-Beziehung mit deinen Eltern zu akzeptieren wie sie nun einmal ist und deine eigenen Strategien entwickeln, um damit zu leben. Falls nötig sogar mit Hilfe einer Person, die dich coacht und mit verschiedenen Verhaltensmustern vertraut macht, die dir in Situationen, in denen du dann mal mit ihnen zu tun hast (wie z.B. die anstehende Taufe) helfen können.

    Überlege mal, wie du dich am wohlsten fühlen würdest auf der Taufe (z.B. wo bzw. neben wem du sitzen willst, was du anziehen willst, wie du auftreten willst etc.) und arbeite dann darauf hin, dass möglichst viele deiner Wünsche realisert werden. Ich weiss nicht, wie du zu deiner Schwester stehtst. Aber wenn möglich würde ich mich ihr anvertrauen. Es wäre irgendwie schade, wenn die schlechte Beziehung mit deinen Eltern dazu führen würde, dass du letztendlich die Patenschaft ablehnst. Deine Schwester hat sich sicher etwas dabei gedacht, als sie dir die Patenschaft für ihre Kinder anvertraut hat. Das zeigt doch, dass sie dir sehr positiv gegenübersteht.

    Hör auf deine innere Stimme - nicht auf die, die laut schreit, wenn du auf 180 bist, sondern auf die, die zu dir spricht, wenn du augeglichen bist und eine gewisse innere Harmonie verspürst.

    Ich wünsche dir eine gute Entscheidung.

    glg, Britta :)

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  7. Dankeschön für Eure Einschätzungen. Ich werde berichten, wie ich mich entscheide. Meine Schwester und ich stehen uns nicht wirklich sehr nahe. Wir verstehen uns zwar, aber wir sehen uns nur ein paar mal im Jahr. Sie wohnnt in NRW, ich in Hessen und dadurch, daß meine Eltern doch häufig bei ihr sind, besuchen wir uns nicht so oft gegenseitig. Außerdem bezieht sie keine Stellung, weil sie natürlich ihren besonderen Stellenwert nicht aufgeben will. Sie hat ja viele Vorteile von meinen Eltern, daß weiß sie auch. Wenn das Thema auf mich kommt, sagt sie einfach nichts dazu. Wir telefonieren öfters und reden auch ehrlich, aber sie sagt meinen Eltern nicht die Meinung. Sozusagen ergreift sie keine Partei für mich vor meinen Eltern. Aber sie macht auch nicht mit bei der Schlechtmacherei. Irgendwie schwierig.

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  8. Wer von euch beiden ist denn älter? Habt ihr noch mehr Geschwister? Warum sind eure Eltern so ungerecht?

    Ich hab wie du auch 2 Mädels und natürlich fühlt sich mal eine benachteiligt, was man aber nie beabsichtigt, weil beide gleich wertvoll sind. Aber was da bei euch abgeht ist ja krass.

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  9. Ich bin fast 9 Jahre älter. Meine Schwester war schon immer das Lieblingskind meiner Eltern, ich war die Große, die für alles Verständnis haben sollte. In unserer Kinderzeit hatten wir aufgrund des relativen Altersunterschieds nicht soviel gemeinsam, ich war meistens eifersüchtig auf sie. Ich meine, ich war fast 9 Jahre lang ein Einzelkind, das war nicht so leicht. Erst später, als meine Schwester eine eigene Familie hatte, haben wir uns besser verstanden und mittlerweile geht es gut. Nein, mehr Geschwister gibt es nicht.
    Ich habe auch 2 Töchter im Teenager Alter, da gibt es auch viele Diskussionen und auch mal Geschrei, aber durch meine eigenen Erfahrungen würde ich niemanden auf der Welt so eine Herabsetzung zumuten.

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  10. Ich find das ziemlich fies, allerdings find ich es auch fies von deiner Schwester, dass sie wie du sagst: diesen besonderen Stellenwert nicht aufgeben will und nichts sagt.

    Ich glaube, ich würde dann lieber einen kompletten Schnitt machen, aber das sagt sich von mir natürlich leicht, denn da hängen ja auch die (Paten)-Kinder mit dran.

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