Samstag, 31. Dezember 2011

Ein gutes neues Jahr






Polkadots und all ihr anderen Küchenfeen, Hilfe

Ich habe gerade nichtsahnend meine Gefrierschublade aufgemacht. Und was guckt mich da an (ich bin ganz erschrocken):


Könnt ihr es erkennen?? Forellen und zwar eine ganze Wagenladung voll. 



10 Stück!!! Hat mir meine Tochter mitgebracht. 

Ich habe noch nie selber Forellen gebraten. Und ich bin mir echt nicht sicher, wie das geht.

Kann man die evtl. im Backofen machen?

Wer ne gute Idee hat, bitte mitteilen, wäre echt dankbar. Habe eine Tonne Forellen im Vorrat und weiß nicht mal, ob wir die mögen. Man wächst mit der Herausforderung.





Gute Vorsätze

Bei vielen von euch habe ich gelesen, dass sie gar keine guten Vorsätze fürs neue Jahr machen. Nun, bei mir ist das anders. Ich sehe den Jahreswechsel immer als willkommenen Anlaß, einiges neu zu überdenken, zu ordnen und besser zu machen. Schon als Kind habe ich Silvester geliebt, das ist bis heute so geblieben. Damals habe ich dann meine Schulbücher schön sortiert, mein Zimmer tiptop aufgeräumt und mir fest vorgenommen, ein ordentliches Kind zu sein (hat nicht immer ganz hingehauen, aber der Wille war da).

Man weiss ja nicht was kommt, aber gerade dieser Reiz des Unbekannten, des Neuen und der neuen Chancen finde ich irgendwie faszinierend.

Deshalb hier meine "Vorsätze" fürs neue Jahr:


- Wieder regelmäßig sporteln

- Ein paar Kilos verlieren, damit ich ohne zwicken und zwacken in meine Jeans passe (am liebsten
  fünf)


- Mich gesund ernähren. Weniger Fleisch, viel Obst und Gemüse, weniger Kohlenhydrate.


- Das Bonus Vorsorgeheft der Krankenkasse ausfüllen und einreichen (habe ich dieses Jahr nicht
  gemacht).


- Einen Kurs für Wirbelsäulengymnastik belegen.


- Sehr achtsam mit mir umgehen. Auf das hören, was mir guttut.
  (ist in letzter Zeit immer mal wieder auf der Strecke geblieben). Ich habe oft Schwierigkeiten, 
  gut für mich zu sorgen. Für andere kann ich das sehr gut, nur bei mir selber nicht.


- Mehr Zeit in meinem schönen Garten verbringen und ihn in ein blühendes Paradies verwandeln.


- Meinen Mädchen eine gute Mutter sein, die mit den veränderten Bedingungen klarkommt.
  Damit meine ich: Das Großwerden und Erwachsenwerden und alles was damit zusammenhängt, 
  als  neue Basis für ein Mutter-Tochter-Verhältnis zu sehen und als positiv zu sehen, nicht als 
  Verlust.
  Betüddeln war gestern, heute ist eine andere Unterstützung gefragt. Ich tue mein Bestes!

- Fröhlich sein


- Außerdem weiterhin meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: Bloggen und Blogs lesen.
   Immer wieder neue interessante Blogs finden. Das ist spannend und macht Spaß. Und eröffnet
   mir oft neue Welten.
   Was hier besser werden muß:  Meine Fotografierei!!  Da werde ich mich bemühen.


  

So, das war's schon. Nichts Besonderes also, aber wichtig für mich.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Traurig

Manchmal weiss ich wirklich nicht, wie ich mit gewissen Situationen umgehen soll.

Seit zwei Tagen muss ich mich wieder mit dummen Dingen auseinandersetzen und das nach einem ganz schönen und relativ harmonischem Weihnachtsfest. Wenn wir als Familie "in Ruhe" gelassen werden, kommen wir super klar. Sobald irgendwelche Dritten Ansprüche und Forderungen an uns stellen, wird es schwierig.

Wir hatten schon Schwierigkeiten, eine durchaus lieb gemeinte Einladung über Weihnachten abzulehnen. Warum? Weil ich an diesen Tagen am allerliebsten zuhause bin. Ich bin gerne zuhause. Muss ich mich dafür rechtfertigen? Scheint so. Außerdem hat meine Große an beiden Weihnachtsfeiertagen bedient, wir waren einmal essen und einmal im Konzert. Beides schon seit längerem geplant. Da darf man doch eine Weihnachtseinladung höflich ablehnen, oder?

Tja, aaaber Silvester, hieß es da, da müßt ihr kommen. (Einladung erfolgte am 2. Weihnachsfeiertag). Ähm, nein, weil erstens: es wird unser erstes Silvester "ohne" Mädels um Mitternacht sein, da freue ich mich einerseits drauf, andererseits möchten wir beide als Eltern hier anwesend sein, falls doch etwas sein sollte. Man weiß ja, was alles passieren kann, wenn Jugendliche feiern, da mag ich nicht viele Stunden vom Wohnort entfernt ganz woanders auf heißen Kohlen sitzen. Meine Große wird bis spätabends bei uns sein und erst dann gehen, die Kleine wird von uns zu Freunden gefahren und auch nachts wieder abgeholt. Auch alles schon länger abgemacht. Jetzt kriege ich den Vorwurf, ich würde meine Kinder vorschieben, die seien doch schon groß und könnten alleine bleiben, es wird einen auf "beleidigte" Leberwurst gemacht und ich bin wieder mal die Blöde.

Dabei freue ich mich jedes Jahr wieder auf Silvester (warum eigentlich?). So ein Jahreswechsel ist für mich immer noch spannend. (Hoffnungsloses Naivchen, ich weiss). Ich habe einfach keine Lust, dass meine Pläne und Vorstellungen für andere gar nicht existieren. Da macht man sich drüber lustig oder nimmt sie nicht ernst und ich bin immer in Erklärungsnöten.

Tja, aber das "Beste" , nein falsche Wortwahl das "Traurigste" kommt noch: Meine Schwester hat ein Telefonat mit meiner Mutter geführt, die beiden telefonieren täglich und verstehen sich prächtigst. Ich dagegen habe nunmehr seit anderthalb Jahren keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, um mich und meine Familie zu schützen und um endlich selber leben zu können. Aber ich werde immer wieder mit diesem Mist konfrontiert.

Meine Mutter muss da einen einzigen Satz über mich losgelassen haben, der sogar meine Schwester bestürzt hat. Eine Gemeinheit, die über alles Vorstellbare hinausgeht. Aber, meine Schwester will mir nicht sagen, was. Und natürlich gibt es nichts, was ich nicht schon von meiner Mutter gehört hätte. So nach dem Motto: Sie wollte mich nicht, und blabla. Wirklich, ich bin da schon relativ immun. Ich kenne es nicht anders. Ich habe also meine Schwester gefragt: "Wünscht sie mir den Tod?" Da sagte meine Schwester: "Wenn es eine unendliche Steigerung davon gäbe, wäre es nicht genug". Das war allerdings wieder so ein "Peng, da hast du es mal wieder Erlebnis". Warum läßt die mich nicht einfach in Ruhe? Und was könnte sie gesagt haben? Mit dieser Aussage schlepp ich mich jetzt schon wieder seit 2 Tagen rum. Ich möchte wissen, was sie da wieder Gemeines abgelassen hat, aber kriege es nicht gesagt. Ich bräuchte dann "jahrelange psychologische Betreuung" meint meine Schwester. Ich wiederum sage, vielleicht auch nicht, denn man kann mit etwas Greifbarem besser umgehen, als mit so blöden Andeutungen. Aber nein, sie sagt es mir nicht.

"Schöner" Jahresausklang, oder? In diesem Jahr ist soviel Gutes ins Laufen gekommen, aber das gönnt mir irgendwie das Schicksal nicht. Oder eher meine Mutter nicht?

Wie sagte Sudda so schön:

Aufstehen,
Krone richten.
weiterlaufen oder so ähnlich.

Aber manchmal ist es ganz schön schwer.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Schöne Worte



Alles, was du bist,
alles, was du willst,
alles, was du sollst,
 geht von dir selbst aus.

Johann Heinrich Pestalozzi

Dienstag, 27. Dezember 2011

Ja ist denn schon Frühling?

Ich war gerade am Briefkasten und was "springt" mich da regelrecht an? Einen Tag nach Weihnachten:




Also geschäftstüchtig sind die ja. Und nein, ich habe noch nicht reingeguckt. Obwohl mir die Farbe vom Titel schon mal sehr gut gefällt ... Nein, Eva, es ist Dezember!

Halli hallo in alter Frische

So, Weihnachten ist vorbei, also auf zu neuen Ufern.

Da ich über die Feiertage wirklich überhaupt nicht auf mein Gewicht geachtet habe, werde ich das jetzt wieder tun (müssen). Gestern noch Weihnachtsmenü mit Wildgulasch und Spätzle (vieelen Spätzle) und Bratapfel-Mousse mit Himbeeren (hach schmacht, vorbei), heute mein neues Motto:

Mission flache Mitte. Ok, flachere Mitte.

Ich habe da eine schöne Jeans, die ich zwar zu kriege, bei der aber einiges "überquillt". Das wird bekämpft und zwar endgültig. Ich würde ja auch schon gerne "Mission Bikini" schreiben, aber das scheint mir doch noch etwas vermessen und außerdem muß ich mit kurzfristigere Ziele setzen, sonst klappt das nicht. Vielleicht mache ich ein Foto, das natürlich erst im Erfolgsfalle gezeigt wird, nach dem Motto vorher - nachher.

So, jetzt wird erstmal Salat und Obst gekauft und eine Kanne Tee gekocht. Heute hab ich statt Frühstück nur Kaffee getrunken, weil ich noch so übersatt bin. Auf die Waage traue ich mich momentan noch nicht, will ja nicht geschockt werden. Vermutlich Ende der Woche.

Und ihr so?

Montag, 26. Dezember 2011

Kelly Family in der Jahrhunderthalle Frankfurt

 Noch ganz überwältigt vom Konzert der Kelly Family bin ich gerade nach Hause gekommen. Unter dem Thema "Stille Nacht" haben Paul, Joey, Kathy, Patricia und Paddy ein hammer Musik Event auf die Beine gestellt, das ich so gar nicht erwartet hätte.

Die Jahrhunderthalle war ausverkauft (ca. 2400 Plätze). Und die Kellies haben die Bühne gerockt. Von wegen Stille Nacht. Gleich am Anfang mit spanischen Weihnachtsliedern aus ihrer Kindheit. Das Publikum (und mich) hat es nicht auf den Sitzen gehalten. Wir haben mitgetanzt, mitgesungen und mitgehüpft. Dazwischen gab es immer wieder ruhigere Teile, in denen einzelne Personen alleine gesungen haben. Außerdem hat Patricia ihre beiden Söhne ein französisches Lied singen lassen und Joey hat zur Klavierbegleitung seines Sohnes gesungen. Sehr rührend, sehr authentisch: "All I want is a smile in the face of my child." The next Kelly generation, sozusagen.

Ich habe fast alle Lieder bereits gekannt. Bis auf ein, zwei, die Patricia bzw. Paddy erst vor kurzem neu geschrieben haben.

Die Lichtshow war eher gemäßigt (Gott sei Dank), nur ein "Sternenhimmel" und die Bühne in buntes Licht getaucht, mal blau, mal rot. Allerdings gab es Tänzer zur jeweiligen Untermalung, das war mir fast schon zuviel. Wenn man einen Paddy mit Gitarre auf der Bühne hat, was braucht man mehr? Er hat  mit seiner super sympathischen Art locker durch den Abend geführt. Wortgewandt, charmant, witzig, selbstsicher, aber kein bißchen arrogant. Ich wünsche mir sehr, daß wir in Zukunft wieder mehr von ihm hören.

Auch "deutsche" Weihnachtslieder, wie zum Beispiel Stille Nacht wurden gesungen, mehrstimmig und jeweils auf verschiedenen Sprachen. So schöööön.

Und das Publikum wurde miteinbezogen. Mal sollte "der rechte Block" mitsingen, dann der "linke Block". Bei einem Lied sollte sich das Publikum an den Händen halten und bei der Zugabe "Amen" durften wir auch wieder mitsingen.

Es war ober mega hammer genial.

So, jetzt dürfte auch der letzte gemerkt haben, dass ich ein großer Kelly Fan bin. Aber dass außer mir noch so ca. 2000 andere mitgerockt haben und es toll fanden, dass war schon klasse.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Tannenbaum 2011

Hier kommt ein Bild unseres diesjährigen Tannenbaums.

Das Rot ist meine Vorstellung von Tannenbaumschmuck, die silbernen Discokugeln sollen den modernen Touch widerspiegeln und sind auf Wunsch der Mädels drankgekommen. So sieht's aus:



Geschenke

Es gab gestern viele schöne Geschenke. Ganz besonders schmunzeln mußte ich über ein Teil, das meine Schwester mir zugedacht hat.


Wie kommt sie bloß da drauf? Also, ich weiß ja echt nicht....
Trotz spätem Zubettgehens gestern, bin ich schon wieder ziemlich munter. Muß am weihnachtlichen Spirit liegen.

Ich möchte euch gleich die Tisch-Deko von gestern zeigen, bevor das Bild wieder
irgendwo im "Archiv" verschwindet.


Meine Mädels haben den Tisch gedeckt. Ich muß sagen, ich fand es sehr gelungen. Minimalistisch, aber sehr schön und geschmackvoll.

Ich bin ja eher der klassische Weihnachtsdeko Typ, also viel Rot und Grün und Kugeln und gerne auch mit Glitzer und so. Dieses Jahr war alles in diesem hellen Beige mit den grauen Stein-Teelichtern, ganz ohne Tischdecke, nur mit den Sets. Die Servietten hat die Kleine gefaltet, ich habe keine Ahnung, vorher sie das kann. Aber sie kann es sehr gut. In der Mitte lag ein kleiner Zimtstern.

Es hat mir sehr gut gefallen.

Jetzt versuche ich mal, unseren Tannenbaum zu fotografieren. Gestern mit dem Blitz war das nix. Ich muss doch noch einen Foto-Kurs belegen...


Schön war's

Müde - satt - zufrieden. Das beschreibt meinen momentanen Zustand sehr treffend.

Der Abend war sehr schön. Wir waren in der Kirche, haben dann furchtbar viel gegessen:

- Krabbencocktail

- Rindsbouillon mit Flädle

- Feldsalat mit Walnüssen und Speck

- Überbackene Kalbsmedaillons mit Spätzle, Kartoffeltalern und Mandelbrokkoli

- Himbeer-Spekulatius-Mascarpone-Trifle (super lecker, aber schwer)

Dann Bescherung und schwupps, schon ist der Heilige Abend vorbei.

Ich habe mir fest vorgenommen, morgen eine Stunde Walking einzulegen. Und nach Weihnachten gibt es strikte Diät.

Jetzt erst mal eine gute Nacht!

Freitag, 23. Dezember 2011

Fast fertig!

So, Wäscheberg ist beseitigt. Alles ist geputzt und wir haben irgendwie tonnenweise Essen eingekauft (naja, leicht übertrieben, aber schon viel). Meine Haare sind frisch coloriert, sogar der Hase hat ein extra Weihnachtsleckerli gekriegt,  und mein großes Tochterkind hat heute super leckere Schneekugeln produziert:



Sie sind ungefähr so groß wie Muffins und bestehen aus klein gebröseltem (selbst gebackenem) Biskuitteig. Dann wird Sahne und Quark dazugerührt und ziemlich viel Rum. Das ganze wird zu Kugeln geformt und in Kokosraspeln gewälzt. Nach ungefähr zwei Stunden im Kühlschrank werden sie fest und sind eine super erfrischende kühle Leckerei (ziemlich alkohollastig, aber das kann ja jeder selber bestimmen), und eine tolle Abwechslung zu den doch eher schweren Butter- und Nußplätzchen. Sie hat das mal bei einer Freundin gegessen und war begeistert. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie eigenständig die Mädels geworden sind und ja, auch als Mutter kann man von seiner Tochter immer wieder was lernen. Ist zwar manchmal noch ein ungewohntes Gefühl, aber schön.  

Auch alle meine Weihnachtspost ist auf dem Weg. Leider habe ich heute eine Karte meiner "Eltern" erhalten: kalt, gefühllos, provokant und ziemlich gemein. Ich habe mir den ganzen Tag über Gedanken gemacht, ob ich reagieren soll, oder eben nicht, ich habe mich für nicht reagieren entschieden. Bin froh, dass die blöde Karte heute ankam, dann habe ich mich bis morgen wieder eingekriegt. 

Nachher muß ich nur noch den Rest der Geschenke einpacken. Ich mach das mal lieber am Tisch. Ist rückenfreundlicher. Es macht mir Spaß, auch wenn ich es nicht so super kunstvoll hinkriege. Vielleicht mache ich noch ein Foto, mal sehen.

Ich mache übrigens über Weihnachten kein Blog-Pause. Bin ja zuhause, es keinen Grund dafür. Dazu macht mir das alles viel zu sehr Spaß. Also, aufgepaßt mit meinen Posts ist zu rechnen.
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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Letzter Arbeitstag vor Weihnachten

Ich bin zuhause. Fertig mit der Arbeit. Der Tag war mega-anstrengend. Die Leute kaufen ein, als gäbe es kein Morgen. Jetzt bin ich hier. Die weihnachtliche Ruhe und der weihnachtliche Frieden dürfen kommen. Ich muß nur noch ein bißchen runterkommen.

Ich habe vorhin angefangen, die Geschenke einzupacken. Auf dem Boden. Das war keine gute Idee, mein Rücken bricht fast ab. Deswegen habe ich jetzt mal eine Pause eingelegt. Es regnet in Strömen, mit Schnee ist bei uns nicht zu rechnen. Trotzdem versuche ich, dieses Jahr Weihnachten zuzulassen. Ich möchte meiner Familie eine schöne Zeit machen. Aber es ist auch wie immer eine nachdenkliche Zeit.


WEIHNACHT, WAS BIST DU ?
Musik und Text: Rolf Zuckowski

Weihnacht, was bist du? Bist du Kerzen und Schnee? Oder nur ein Seemann,  der allein ist auf See?
Weihnacht, was bist du? Bist du Hoffnung der Welt, oder bist du einfach nur das ganz große Geld?

Glaubst du, alle Menschen verstehn dein Wort noch heut, oder bist du nur ein Traum aus unsrer Kinderzeit?

Weihnacht, was bist du? Bist du Kerzen und Schnee? Oder nur ein Seemann,  der allein ist auf See?

Weißt du, viele Menschen brauchen dich so sehr. Mancher weiß es selbst noch nicht und fühlt es um so mehr.

Der Titel „Weihnacht, was bist du“ befindet sich auf der CD „Wir warten auf Weihnachten".

Schön für Kinder. Mega genial  und tiefgründig für Erwachsene. Ich liebe diese CD.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Spontankauf - Massage Matte

Ich habe mir heute selber etwas zu Weihnachten geschenkt. Ein Etwas, von dem ich gestern noch nicht mal wußte, dass es sowas gibt. Ich bin heute ganz unschuldig zu Aldi reingetigert, um Krabben zu kaufen (die waren aus), dafür habe ich mir die Zeit genommen, die Non-Food Angebote in nähreren Augenschein zu nehmen. Da blieb mein Blick an folgendem hängen: Ein Shiatsu-Massage-Matte, die man daheim im Sessel oder auf dem Stuhl betreiben kann. Ich habe alle Infos sehr genau gelesen und für durchaus interessant befunden, gerade, weil ich ja momentan dolle Rückenschmerzen habe. Wer mich kennt weiß, ich bin mit statt mit den beabsichtigten Krabben mit einem großen Papp-Karton aus dem Aldi gekommen. Inhalt: Shiatsu Massage Matte.


CURAMED® Shiatsu-Massagesitzauflage
Massagesessel
Massagesessel führender AnbieterFamily, Relaxfit, Sanyo u.v.mwww.alpha-techno.com
 

CURAMED® Shiatsu-Massagesitzauflage


(6 Bewertungen)




Beschreibung CURAMED® Shiatsu-Massagesitzauflage:
Für wohltuende Massage, Entspannung und Lockerung der Muskulatur. 
Mit zuschaltbarer Rotlicht- und Wärmefunktion.
echte Shiatsu-Massage im Rückenbereich
separate Vibrationsmassage in der Sitzfläche
in drei Intensitätsstufen
4 rotierende Massageköpfe
automatische Abschaltung nach 15 Minuten
Gesamtmaß (ausgeklappt) ca.: 105 x 45 x 9 cm
Mit abnehmbaren Nackenkissen, Befestigungsgurten und Kabelfernbedienung.
3 Massagezonen wählbar:
oberer Rücken, unterer Rücken oder gesamter Rücken
3 Jahre Garantie.
  • Meine Einschätzung: Das Ding ist relativ häßlich, muß ich zugeben. Eine schwarze Gummimatte halt, die man in einen Sessel oder auf einen Stuhl legen kann. Dann muß man das Kabel in die Steckdose stecken und kann mittels einer einfachen Bedienstation die Stelle des Rückens auswählen, die massiert werden soll. Also oben, unten oder Gesamt. Man kann Wärme und Vibration dazuschalten (letzteres ist völliger Quark, ich hab mich totgelacht, es fühlt sich an, als ob man auf einer Waschmaschine sitzt.). Aber die "Massage-Funktion" an sich ist durchaus angenehm, es fühlt sich an, als ob zwei Metallkugeln über den Rücken geführt werden. Das Ganze dauert eine Viertelstunde, dann schaltet das Gerät automatisch ab. Natürlich ist das mit einer "richtigen medizinischen" Massage nicht zu vergleichen, aber für eine kurze Entspannung zwischendurch wirklich toll. Es fühlt sich angenehm an, man spürt die Massagebewegungen schon, aber es tut nichts weh oder so. Im Sinne einer ganzheitlichen Entspannung also durchaus sinnvoll und angenehm. 
Werde mich jetzt nochmal 15 Minuten "bearbeiten" lassen. 







Countdown bis Heilig Abend (noch 4)

Nur noch 4 Tage bis Heilig Abend! Und noch soviel zu tun. Da muss ich mir doch glatt einen kleinen Plan machen, damit ich nichts vergesse.

Ganz wichtig: Geschenke einpacken. Dazu wäre es gut, erstmal alle Geschenke zu haben. Ich werde also nachher nochmal losziehen (ein letztes Mal) und den fehlenden Rest kaufen. Und Geschenkpapier und Tesa (Tesa verschwindet bei uns immer auf wundersame Weise und in großen Mengen, sehr eigenartig).

Es ist noch ein großes Päckchen zu verschicken, sollte auch heute passieren, damit es noch ankommt.

Und ein bestimmtes Foto muß noch in den unergründlichen Tiefen unserer Festplatten gesucht und ausgedruckt werden. Das wird vermutlich am längsten dauern. Wünscht mir Glück!

Außerdem sollte ich mir so langsam überlegen, was ich an Heilig Abend zu essen kredenze. Wir haben da keine wirkliche Tradition. Solange die Kinder klein waren, haben wir uns meistens nach deren Geschmack gerichtet. Mittlerweile sind sie mit uns auf einer Wellenlänge, da macht das keine Probleme mehr. Nur immer diese Entscheidungen! Also, auf jeden Fall gibt es einen Krabben-Cocktail als Vorspeise, alles schön selbstgemacht. Und wenn ich ehrlich bin, würde mir das schon reichen an Hl. Abend. Man ißt ja eh viel zu viel über die Tage. Aber das kann ich meinem Mann nicht antun, also muß noch was mit einem schönen Stück Fleisch her (mit viel Gemüse und Salat drumherum). Dann Essensplanung 1. Feiertag. Am zweiten gehen wir essen, jipiih.

Dann muß ich (wie immer) meinen Wäscheberg bügeln, der wird irgendwie auch nicht kleiner und natürlich das Haus auf Weihnachts-Vordermann bringen.

Heute abend gehe ich arbeiten, aber nur zwei Stündchen. Tja und das war's erstmal.
Hört sich doch alles machbar an. Also, Laptop aus und angefangen, sonst wird das nix. Immerhin weiß ich schon, was ich an Hl. Abend anziehe. Das ist doch auf jeden Fall ein Anfang.

Es hat übrigens heute Nacht bei uns zum ersten Mal geschneit. Richtig viel, es sieht sogar richtig weihnachtlich aus. Leider macht sich das an meinen Kopfschmerzen bemerkbar. Ich sollte als Wetterstation arbeiten,  so empfindlich wie ich reagiere. Und immer noch mein Rücken! Das dauert doch länger, als ich dachte.

So, aber jetzt geht's los. Seid ihr schon alle fertig mit den Vorbereitungen? Alle Geschenke verpackt? Essen geplant und gekauft? Ordentliche 4 Wände, die Zimmer durchzogen von Weihnachtsduft und Engelsgesang? Selber tiptop? Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen.




   

Montag, 19. Dezember 2011

Vorweihnachtliche Feier der Jugend (meiner Großen + Freundinnen)

**** Neuer Zweit-Blog von mir: www.ladylike-nellystories.blogspot.com   - schaut doch mal vorbei ****

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Als ich am Samstag abend vom Arbeiten nach Hause kam, war das fröhliche Gelächter schon bis auf die Straße zu hören. Es war "Vorweihnachts-Party", ein Mädelsabend mit den Freundinnen meiner Tochter. Es war alles ordentlich angekündigt und abgesegnet worden, alles ok. Über die Kreativität meiner Großen mußte ich dann aber dennoch schmunzeln:

Zuerst fiel mir auf, daß im Wohnzimmer mein allerneuestes Deko-Objekt gefehlt hat, meine neue Laterne, die gerade mal 1 Tag alt ist. Sie fand sich im Zimmer meiner Tochter wieder, hat also offensichtlich gefallen. Da steht sie nun und ich befürchte, sie wird auch dort bleiben. Ich kann's verschmerzen, fand es nur witzig. Mein Geschmack ist wohl doch nicht so gaaaaanz daneben.....


Das Beste war aber der Ersatz-Vorweihnachts-Tannenbaum. Da ist doch meine sonst schlecht zur Hausarbeit zu bewegende Maus auf den Dachboden geklettert, hat Lichterkette und bißchen Christbaumschmuck gesucht, hat einen meiner Benjaminis aus dem Wintergarten in ihr Zimmer geschleppt und weihnachtlich geschmückt. Man glaubt es kaum. Tadaaa!



Es gab Plätzchen und Lebkuchen, (die leeren Getränkeflaschen zeig ich euch lieber nicht), die Mädels haben sich gegenseitig "beschert" und hatten einen Riesenspaß. 

Ob groß ob klein, Weihnachten holt alle ein! (immer noch in mich hineingrins).




Freitag, 16. Dezember 2011

Gute Besserungs Geschenke

Heute habe ich überraschenderweise von meinem Göttergatten einen wunderschönen Blumenstrauß mitgebracht bekommen. Sozusagen für die Seele. Und was Süßes gleich dazu, ein paar schöne Pralinen direkt aus Belgien.

Er war nämlich mal wieder auf 2tägiger Geschäftsreise in Brüssel und konnte mir gestern nicht helfen, als mich "die Hexe geschossen" hat. Ich war ja völlig auf die Hilfe meiner beiden Mädels angewiesen, die total süß reagiert haben.

Das hat mir gezeigt, dass wir uns alle aufeinander verlassen können, wenn es drauf ankommt. Das fand ich ganz toll und habe es den Mädels auch gesagt. Die Kleine war so erschrocken, dass sie extra früher aus der Schule kam, weil sonst niemand da war (die Große hat eine 4stündige Abi-Probeklausur geschrieben und konnte nicht und ich lag wie ein Käfer auf dem Rücken und konnte mich nicht bewegen). Sie hat mir eine Wärmflasche gemacht und was zu essen, bis die Große da war und mich ins Krankenhaus fahren konnte. Sie blieb die ganze Zeit über bei mir, obwohl ich auch alleine hätte da liegen bleiben können. In der Zwischenzeit hat die Kleine immer wieder angerufen, um zu erfahren, wie es mir geht.

Daheim wurde ich aufs Sofa verfrachtet mit einer Kanne Tee und durfte nichts mehr machen und wurde "bedient". Ein für mich sehr ungewohntes Gefühl. Es hat aber sehr viel bei mir in Bewegung gebracht. Ich habe mich ja oft über manche Verhaltensweisen "beschwert" und war enttäuscht und so, aber wenn es drauf ankommt, dann sind beide Mädels da, ohne Wenn und Aber. Das hat mich richtig stolz gemacht und gefreut und mir gezeigt, vielleicht sollte ich nicht alles so persönlich nehmen.

Es war einfach auch ein schwieriges Jahr für alle, soviele Veränderungen. Die Große wurde 18, hat den Führerschein gemacht, ich habe wieder angefangen zu arbeiten, ich sehe mich plötzlich mit dem Erwachsenwerden meiner Töchter konfrontiert, die doch gestern noch Babies waren, ich mußte selber einiges "auf die Reihe kriegen", aber ich bin zuversichtlich. Nach gestern noch mehr. 2012 wird besser. Ich weiß noch, ich habe letztes Jahr an Silvester mit meinem Glas Sekt in der einen Hand und der Wunderkerze in der anderen Hand geheult, als ob alle Dämme brechen. Das wird mir dieses Jahr nicht passieren. Es ist viel in Bewegung gekommen, und wir werden das alles schaffen.

So, jetzt habe ich wieder viel zuviel geschrieben. Ich wollte euch eigentlich nur den schönen Blumenstrauß und die Pralinen zeigen. Voilà:






Kann wieder halbwegs gerade stehen

Danke für die lieben Besserungswünsche!!  Das fand ich super lieb von euch. Ich fühle mich im Vergleich zu gestern schon wieder fast wie neu. Kann ganz alleine laufen, wenn auch noch etwas krumm.

Das waren wirklich nie gekannte Schmerzen und es ging nichts mehr. Sehr eigenartig. Aber tatsächlich scheinen Schmerzmittel und Wärme zu helfen, das wiederum ist toll. Nachdem ich mein Kirschkernsäckchen zu lange in der Mikrowelle angekohlt hatte, bin ich auf die gute alte Wärmflasche umgestiegen. Und die tut richtig gut. Und nach der muskelentspannenden Tablette habe ich gut geschlafen. Bin heute noch ein bißchen müde, aber ich trinke schön wie verrückt, damit ich das alles wieder "loswerde".

Als ich gestern über eine Stunde in der Ambulanz auf dem Gang lag, während die Infusion laufen mußte, habe ich  unfreiwilligerweise so einiges mitgekriegt. In der kurzen Zeit als ich da lag, ging immer wieder eine Klapptür auf mit "Neuzugängen". Zuerst eine sehr alte Frau mit total verschlagenem Gesicht. Die eine Hälfte inklusive Auge war blitzblau, an der Stirn hat sie geblutet. Sie ist gefallen. Erste Frage: Haben sie Osteoporose?

Dann wurde ein alter Mann gebracht, der auch hingefallen war  und eine Frau mit Verdacht auf Oberschenkelfraktur. Alles sehr alte Menschen, immer die Frage: Osteoporose ? Das hat mir irgendwie zu denken gegeben.

Ich war ja überhaupt nicht äußerlich verletzt und konnte mich trotzdem zunächst gar nicht, dann nur mit großen Schmerzen bewegen. Das brauch ich so schnell nicht wieder. Wie muß es einer 80jährigen Frau mit Brüchen und Wunden gehen, die völlig unter Schock steht und überlegen muß, wie sie heißt? Und immer diese Osteoporose. Das ist ein Thema, mit dem ich mich noch überhaupt nicht auseinandergesetzt habe. Viele dumme Krankheiten und Altersbeschwerden kann man vermutlich nicht wirklich vermeiden, aber Osteoporose schon. Denn selbst wenn man stürzt muß man sich nicht gleich halb tot schlagen. Ich glaube nicht, daß die alten Leutchen besonders athletische Dinge probiert haben. Sie sind vermutlich nur gestolpert.

Da ich zwar viel Halbwissen über Osteoporose hatte, aber nichts Genaues wußte, habe ich mich mal etwas genauer informiert. Es ist sehr einfach und sollte von jeder Frau durchgeführt werden.

Schon im jungen Alter sollte man mit regelmäßiger Bewegung anfangen. Aber auch in reiferen Jahren kann man jederzeit einsteigen. Es ist nie zu spät. Besonders "wirksam" soll hierbei Kraft- und Muskel-Training sein. Das kann und sollte tatsächlich bis hin hohe Alter durchgeführt werden. Aber natürlich ist jede sportliche Bewegung gut, wie z.B. Walking, Schwimmen, Radfahren usw. Nur regelmäßig sollte es sein.

Dann ist eine ausreichende Kalziumzufuhr wichtig. 1000 - 1200 mg Kalzium pro Tag sollten es schon sein (natüliches ist dem synthetischen absolut vorzuziehen). Besonders viel Kalzium ist enthalten in Milch und Milchprodukten wie Joghurt und Käse, Haselnüssen, Brokkoli und Grünkohl. Angeblich verhindert genügend Kalzium sogar eine Gewichtszunahme in den Wechseljahren (das habe ich ja noch nie gehört, aber wenn es stimmen sollte, wäre es toll, oder?)  Leider gibt es auch sogenannte Kalziumräuber:  Phosophor in Schweinefleisch, Wurstwaren und Schmelzkäse zum Beispiel, außerdem gehören zuviel Kaffee und Cola dazu und viele Fertiggerichte. Desweiteren zuviel Salz, Fett und bereits geringe Mengen an Alkohol und Nikotin.

Damit Kalzium richtig vom Körper aufgenommen werden kann, ist wiederum Vitamin D wichtig, sonst funktioniert das alles nicht. Hierzu sollte man idealerweise täglich sein Gesicht und die Hände dem normalen Tageslicht (Tageslicht, nicht Sonne) auszusetzen (ca. 1/2 Stunde, z. B. bei einem Spaziergang). Das ist vor allem in der dunklen Jahreszeit empfehlenswert, denn im Sommer ist man ja meist eh viel mehr draußen. Der Körper kann nämlich bei Tageslichteinwirkung selber Vitamin D bilden und das ist wichtig für die Knochen. In der Ernährung kommt Vitamin D vor in Leber, Milch, Eigelb, Butter, Fettfischen wie z. B. Makrele, in Champignons und Avocados.

So, Ende der Durchsage von "Krankenschwester Eva". Aber ich denke, für meine Knochengesundheit werde ich ab jetzt täglich mindestens einen Joghurt oder zwei Scheiben Hartkäse essen. Das ist absolut machbar.
Auch wenn meine gestrigen Rückenschmerzen sich dadurch nicht hätten verhindern lassen, so hat mich das doch irgendwie für das Thema sensibilisiert. So hilflos und unbeweglich möchte ich nicht so schnell wieder sein. Wenn man nicht mal an den Telefonhörer kommt ohne 24 Stunden dafür zu brauchen oder nicht weiß, wie man sich auf der Toilette niederlassen soll, weil es eigentlich gar nicht geht, dann kommt man sich mehr als  schrecklich vor.

Und so "zerschlagen" wie die armen alten Leutchen gestern, das muß auch nicht sein.

Irgendwie befaßt man sich mit allem möglichen, mit Fitness und Wellness und Beauty und natürlich mit gesunder Ernährung, aber nicht vor dem Hintergrund der Knochengesundheit.

Oder wie sieht das bei euch aus? Tut ihr "schon" was speziell für eure Knochengesundheit?

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Die Hexe hat mich abgeschossen

Heute wollte ich 5 Minuten vor Beendigung meiner Arbeitszeit einen heruntergefallenen Kleiderbügel aufheben. Statt ordentlich in die Knie zu gehen, habe ich die Knie durchgedrückt gelassen und bin nur mit den Händen nach unten (so wie bei der Gymnastik). Feeeehler! Ein nie gekannter Schmerz, ähnlich wie ein Peitschenschlag in meinem Lendenwirbelbereich hat mir erstmal den Atem genommen. Ich kam nicht mehr hoch, nicht nach rechts oder links. Mir ist sofort der Schweiß ausgebrochen und es ist mir übel geworden. Ich habe mich mit Höchstanstrengung und Schmerzen so halb aufgerichtet, mir gesagt, atme Eva, atme, denn irgendwie halte ich bei sowas automatisch die Luft an. Meine Befürchtung und die der Kollegin: Hexenschuß.

Ich habe mehrere Minuten gebraucht, um mich anzuziehen. Bin dann sogar noch heimgefahren (Habe aber eine Viertelstunde gebraucht um ins Auto rein- und später wieder rauszukommen.).

Daheim habe ich vor Schmerzen gar nicht gewußt wie und habe mich einfach direkt auf den Teppich gelegt. Das hat sich auch als blöd erwiesen, weil ich nun keinen Telefonhörer griffbereit hatte. Irgendwann habe ich mich auf allen vieren zu meinem Handy gerobbt und meine Tochter angerufen. Die kam dann auch gleich und hat mir ganz süß eine Schmerztablette gegeben und eine Wärmflasche gemacht. Nach einer halben Stunde konnte ich mich wenigstens halbwegs aufrichten. Meine große Tochter hat mich dann irgendwie ins Auto gehievt und zum Arzt gefahren. Ich habe eigentlich auf eine Spritze gehofft, habe aber eine Infusion bekommen. Über eine Stunde lag ich da rum und das sollte angeblich mega gut helfen. Irgendein hochwirksamer Schmerzmittelmix.

Ich bin jetzt zwar etwas bedröppelt und kann sogar wieder sitzen, aber es tut immer noch weh. Heute abend soll ich noch so ein Muskelrelaxans nehmen, wenn ich schon im Bett liege. Und morgen soll es besser sein.

Ich bin normalerweise nicht übertrieben schmerzempfindlich, aber das heute war echt fies. Sowas habe ich noch nie empfunden, wie so ein Peitschenhieb. Jetzt rutsche ich dauernd hin und her um eine einigermaßen akzeptable Position zu finden, aber das klappt nicht so richtig.

Deshalb werde ich wohl früh ins Bett gehen.

Aua-mäßige Grüße!!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Ein Märchen für Erwachsene - heute zufällig gefunden

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber…", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich…, ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‘Papperlapapp, das Leben ist heiter.’ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‘Gelobt sei, was hart macht.’ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‘Man muss sich nur zusammenreißen.’ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‘Nur Schwächlinge weinen.’ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…"
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:
"Aber…, aber – wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."

Hommage an meine Großeltern

Als ganz kleines Kind war ich den ganzen Tag bei meinen Großeltern. Meine Mutter war  immer berufstätig, mein Vater natürlich auch, und so wurde ich schon früh bei meinen Großeltern geparkt. Ich bin sozusagen bei Ihnen aufgewachsen. Sie wohnten in einem von unserem Wohnort ca. 10 km entfernten Dörfchen. Ich wurde morgens ganz früh aus dem Bett in warme Decken gewickelt, später schon auch mal in einen Schneeanzug und dann zur Oma gefahren. Meine Mutter hat dort in der Nähe als Sekretärin gearbeitet. Die Autos waren damals bei weitem nicht so komfortabel wie heute und die Heizungen auch nicht, also wurde ich eingepackt wie ein Eskimo.

Ich habe meine Großeltern sehr geliebt. Und sie mich auch. Mein Opa war eigentlich ein sehr strenger Mann, aber bei mir war er einfach nur Opa. Er ist auf allen Vieren durch die Wohnung gekrabbelt und ich dufte "reiten", ich durfte auf sein heiliges Tonband singen und sprechen (es gab damals eine Kindersendung "Hase Cäsar", der hat immer "bitteschööööön" gesagt, das habe ich auch aufs Tonband gesprochen), und er hat viel mit mir gespielt. Mensch ärgere dich nicht, Mühle, Dame, Halma und allsowas. Ich kann mich kein einziges Mal dran erinnern, daß er mich je geschimpft hätte.

Tagsüber war ich also dort, es gab oft noch Abendbrot, und dann wurde ich wieder abgeholt und in die elterliche Wohnung verfrachtet. Das war oft begleitet von Tränen, denn ich wäre lieber gleich dageblieben. Um mir den "Abschied" zu erleichtern, hat mein Opa oft mit einer Taschenlampe am Fenster gestanden und Kreise geleuchtet und "geflackert", damit ich aufhöre zu weinen. Ich konnte das noch eine Zeitlang vom Auto aus sehen. Später bin ich auch im Dorf meiner Großeltern in den Kindergarten gegangen, denn bei mir "Zuhause" war ja keiner.

Meine Großeltern stammen gebürtig eigenlich aus NRW. Meine Oma aus Gelsenkirchen, mein Opa aus Bochum. Durch die Kriegswirren hat es sie auf die Schwäbische Alb verschlagen, wo sie bis zu ihrem Tode gelebt haben. Im Herzen waren es aber doch "Ruhrpottler", auch wenn sie sich in ihrer neuen Heimat gut eingelebt hatten.

Das zeigte sich an ganz vielen Dingen. Zunächst benutzte meine Oma Wörter, die sonst niemand kannte (ich natürlich schon, für mich waren die ja normal). Sie sagte zum Beispiel: "Hol mal deinen Nachtpolter" oder "zieh was Warmes an, dein Föttgen wird kalt". Außerdem gab es für sie nur guuuute Butter, nie Butter. Mir ist das erst sehr viel später aufgefallen und ab und zu kommen mir heute noch Worte in den Kopf, die ich danach nie wieder benutzt oder gehört habe.  So zum Beispiel der "Bullemann". Mit dem hat sie mir schon mal gedroht, wenn ich nicht gehorcht habe. Das ist auch "Ruhrpott-Sprache, das wußte ich aber nicht. Sie sagte auch "Pfannekuchen", nicht "Pfannkuchen". "Blaagen" waren Kinder, "Kusselkopp" heißt Purzelbaum und "Pulle" war ein Babyfläschchen.

Was sehr prägend für mich war, war ihre Kochweise. Sie hatte eine  große Küche mit einem großen Tisch, da saß ich oft und habe ihr beim Kochen zugeschaut. Ich konnte schon sehr früh viele Gerichte nachkochen, aber wußte natürlich  nichts von deren Herkunft. Das kam auch erst später. Denn die Schwaben kochen zwar ebenfalls gut, aber ganz anders. Und an den ratlosen Blicken habe ich oft gemerkt, daß sie gar nicht wissen, was ich meine. Heute ist das anders, klar, aber früher gab es weder Internet noch soviele Fernsehprogramme usw., da blieb das alles sehr viel regionaler.

Zum Beispiel meine heute immer noch geliebten dicken Bohnen mit Kartoffeln und Speck. Oder Grünkohl mit Mettendchen. Meine Oma konnte ein phänomenales Sauerkraut und auch Wirsing hat sie super gut gekocht. Es gab Püfferken, Heringsstipp und Kartoffelsalat mit Mayonnaise. Und ich war eins der wenigen Kinder, die das dunkle Pumpernickelbrot gerne gegessen haben. Mag ich heute immer noch. Allerdings erinnere ich mich auch an Königsberger Klopse. Kommen die nicht aus Königsberg? (Ich habs gegoogelt, also: die Zuwanderer im Ruhrpott, die dahin gegangen sind, um dort zu arbeiten, haben dieses Gericht mitgebracht und es zählt heute tatsächlich zu den typisch westfälischen Gerichten, also meine Erinnerung trügt mich nicht).  Westfalen ist ja auch Kartoffelregion, es gab viel mehr Kartoffelgerichte als später im Spätzleland. So ein typisches Kartoffelgericht  meiner Kindheit ist zum Beispiel Kartoffelstampf mit Karotten. Oder Reibeplätzchen.

Außerdem war fast täglich das Waffeleisen meiner Oma im Einsatz. Der Duft durchzog das ganze Haus. Oder es gab Streusel- oder Butterkuchen.  Und die Liebe zu ganz normalen Saitenwürstchen habe ich auch von ihr geerbt.

Wenn man mit ihr zum Essen in ein Lokal ging, hat sie erst lange die Speisekarte studiert und dann immer ein Schnitzel bestellt. Keine Überredungskünste halfen, sie wollte Schnitzel. Sie hat gerne gegessen, sich über ein "Pinnken" danach gefreut. Ein Glas Rotwein an Weihnachten war das höchste der Gefühle für sie.

Sie war eine einfache und sparsame, aber herzensgute Frau. Stets mit sich zufrieden und immer für ihren Mann und die Familie da. Sie hat noch Strümpfe gestopft und Risse geflickt und wenn ein Knopf gefehlt hat, wurde er sofort wieder drangenäht (ok, das mit dem Nähen habe ich nicht von ihr geerbt...). Unordentliche Kleidungsstücke konnte sie gar nicht leiden. "Das sieht schäbbig aus".

Sie wurde 92 Jahre alt und ist leider schon viele Jahre verstorben. Sie fehlt mir so. Ich muß in letzter Zeit wieder viel an sie denken, oft bei gewissen haushaltlichen Tätigkeiten, was sie wohl gesagt oder getan hätte oder in manchen Situationen. Manchmal träume ich sogar von ihr. Dabei hatten wir in den Jahren vor ihrem Tod gar nicht mehr so viel Kontakt wie früher, nur noch ab und zu. Sie war "tüddelig" , im Altenheim und hatte nichts mehr von ihrer Energie und Kraft von früher. Es hat mir weh getan, sie so zu sehen.

Aber jetzt, nach so vielen Jahren kommt mir das alles wieder in den Kopf. Ist doch eigenartig, oder? Oder liegt das an der Weihnachtszeit? Ich bilde mir manchmal ein, sie ist mit im Raum, mit ihrer wohlwollenden lieben Art.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Neue Mütze

Heute war ich endlich mal auf einem Weihnachtsmarkt. Da es kalt geworden ist, habe ich das erste Mal meine neue Mütze ausgeführt. Weil man über den Kopf am meisten Wärme verliert. Also, am Kopf habe ich nicht gefroren, ich hatte am Schluß nur eiskalte Füße. Da hat auch der Glühwein nicht viel geholfen. Und eine Portion Käse-Spätzle habe ich auch noch verdrückt. Mein Diät-Projekt verschiebe ich erst mal auf nach Weihnachten. Das bringt gerade einfach nix.


Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob mir diese Mütze steht. Man sieht halt schon komisch aus.  Hmmm, ?? Das ist sie:

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Was meint ihr? Ehrlichkeit erbeten! Ich habe auch noch so eine "normale" Fleece-Mütze.  Ich glaube, ich mag gar keine Mützen. Sind aber bei Kälte durchaus praktisch. 

Früühling, wo bist du?


News News News

Ich habe einen neuen zweiten Blog eröffnet. Er heißt

www.ladylike-nellystories.blogspot.com

und befaßt sich mit Beauty und Lifestyle ab 40. 


Alles was uns und unser Leben schöner macht soll hier präsentiert werden. 


Es ist alles noch ein bißchen in der Testphase und wird nach und nach verbessert, aber ich wollte euch schon mal drauf hinweisen. 


Ich freue mich auf alle bisherigen und auf alle neuen Leser!!


Mein "Ganz normaler Wahnsinn" bleibt weiterhin bestehen. Ich finde es nur besser, die beiden Themengebiete zu trennen. 


LG Eva

Endlich Sonntag

Heute ist endlich Sonntag, das heißt für mich, es wird ein arbeitsfreier Tag. Ich habe ja eine Tätigkeit,  bei der ich 15 Stunden pro Woche arbeiten muß, dann habe ich meine nötigen Stunden beisammen. Letzte Woche waren es 26  Stunden.  Obwohl mir die Arbeit viel Spaß macht, ist sie dennoch anstrengend und wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme, bin ich müde und nicht mehr zu vielen Unternehmungen zu aktivieren. Ich freue mich dann einfach aufs Sofa und aufs Sitzen, auch wenn ich nach längerem Sitzen kaum noch hochkomme, weil mir der Rücken oder die Beine weh tun. Es kracht und knackst überall "im Gebälk", das merke ich aber nur nach einer längeren Sitzpause.


Wie man sich vorstellen kann, bleibt auch einiges an Hausarbeit einfach unerledigt, weil mir die Zeit einfach nicht reicht. Die normal nötigen Dinge wie einkaufen, kochen, Küche wieder in Ordnung bringen, staubsaugen usw.  brauchen ja auch ihre Zeit, da bleibt nicht mehr allzuviel für "Sondertätigkeiten" übrig. Ich habe letzte Woche einfach mal so eine Liste geschrieben, was dringend getan werden müßte. Dazu gehört mit Alarmstufe 1 das Abtauen der Gefriertruhe. Da ist mir mal ein Beutel mit Gemüse geplatzt und Teile davon befinden sich immer noch in der Reifschicht. Es standen auch Sachen drauf wie "auf den Schränken oben abstauben". Ich lagere nämlich gerne meine bereits gekauften Geschenke auf dem Schlafzimmerschrank und da rieselten mir ganze Wolken entgegen. Mikrowelle putzen stand drauf und noch einiges mehr. War eigentlich für mich als Merkhilfe gedacht, damit ich es nicht wieder vergesse.


Umso erfreuter war ich, als ich gestern um acht nach Hause kam und mein Mann offensichtlich die Liste auf dem Eßtisch gesehen hatte. Er hat einige Posten davon "abgearbeitet" und durchgestrichen. Das fand ich total süß. Meine Schränke sind obenrum jetzt wieder frühlingsfrisch. Die Mikrowelle blitzt und die wackelnde Klobrille im Gäste WC wurde durch eine neue ersetzt. Freu freu!!


Da heute schon der 3. Advent ist und ich noch auf keinem einzigen Weihnachtsmarkt war, werden wir das heute nachholen. Das wieder gesundete Tochterkind darf heute 1 Stunde zum Salsa Tanzen gehen (eigentlich ja noch kein Sport, aber eine Stunde müßte gehen, sie freut sich so drauf) und in dieser Zeit werden mein Mann und ich auf dem Weihnachtsmarkt herumschlendern. Das Wetter macht mit, die Temperatur ist tief gefallen, alles ist mit Reif überzogen, das passt doch.



Einen wunderschönen 3. Advent !!





Freitag, 9. Dezember 2011

Für Sudda: "Make Up" für trockene Haut

Sudda hat mich nach einem guten Make Up für trockene Haut gefragt. Grundsätzlich sollte man bei trockener Haut nur flüssiges Make Up verwenden. Alles andere läßt sich sehr schlecht verteilen und setzt sich unterschiedlich ab, was kein schönes Ergebnis gibt. Da es sehr schwierig ist, einen wirklich zur Haut passenden Farbton zu finden, (rosé, beige, oliv ???) gibt es eine tolle Alternative zum herkömmlichen Make Up.







Es ist ein Make Up mit selbstanpassenden Pigmenten. Paßt sich individuell auf den jeweiligen Hautton an. Und es funktioniert! Ehrlich! Das heißt, es kommt eine weiße, relativ flüssige Textur aus der Tube, die sich beim Verreiben auf der Haut bräunlich verfärbt. Hört sich komisch an, ist aber genial! Ich benutze seit Monaten nichts anderes mehr. Es gibt dieses Produkt in 2 Farbtönen, einmal für helle und einmal für dunkle Hauttypen. Ich habe den "hellen"  Hauttyp gewählt. Erst schüttle ich die Tube, dann mache ich drei kleine Kleckse auf den Handrücken. Von da kann man es entweder mit den Fingern oder mit einem Make Up Schwämmchen verteilen. Kurz warten, staunen! Es ergibt ein absolut natürliches Ergebnis, wie frisch aus dem Urlaub. Toll. 







Die Deckkraft ist genau richtig für tagsüber. Sie hat eben nicht diesen "Ich bin jetzt geschminkt Effekt", sondern zaubert eine frische natürliche Ausstrahlung. Man wirkt nie überschminkt.  Ideal für jeden Tag. 


Herstellerversprechen:
Ein perfekter und ultra natürlicher Teint erfordert von Make-Up Artists häufig die Verwendung verschiedener Produkte. Damit Sie dieses Make-Up Ergebnis leicht nachschminken können, hat Studio Secrets ein Universelles Make-Up mit selbstanpassenden Pigmenten entwickelt.
Bei Kontakt mit der Haut werden die mikroverkapselten Pigmente freigesetzt und passen sich perfekt Ihrem individuellen Hautton an. Ihr Teint wird natürlich ebenmäßig, frisch und strahlend. Unregelmäßigkeiten werden kaschiert. Ihre Haut ist weich und wird bis zu 24h mit Feuchtigkeit verpflegt.





In diesem Make Up sind klitzekleine Mikrokügelchen enthalten, die man nicht sehen kann, aber ganz zu Anfang beim Auftragen spürt man sie, so als ob so ein bißchen was Kratziges drin wäre. Nach ein paar Sekunden allerdings lösen sich die Mikrokügelchen komplett auf und die Creme bekommt einen hellen Hautton. Dabei lässt sie sich wirklich wie eine normale Gesichtscreme auftragen, es ist mehr als einfach. Wenn eine stärkere Deckkraft für z.B. abends oder für irgendwelche besonderen Anlässe gewünscht wird, dann benutze ich zusätzlich darüber ein Puder-Make-Up. Aber das ist wirklich selten der Fall, ich finde mich mit dem Studio Secrets Produkt absolut ausreichend geschminkt.


Auch nach einigen Stunden sieht das Make Up  immer noch gut aus. Nach dem Auftragen, wenn es ein bißchen eingezogen ist, pudere ich mit ein bißchen Transparentpuder drüber. Wer sehr trockene Haut hat, braucht das vielleicht nicht. 


34 ml kosten 17.95 Euro. Im Vergleich zu "richtigen" Make Ups absolut ok. Und es ist sehr ergiebig, man braucht nicht viel, es reicht sehr lange. Nicht überall erhältlich, aber auf jeden Fall bei dm.

Kurz-Zusammenfassung: 


+ die Farbe ist schön natürlich (ich habe die Variante für helle Hauttypen).
+ die Haut wirkt auch nach dem Auftragen nur minimal fettig und glänzend, 

    kann mit ein bißchen Puder leicht behoben werden
+ es lässt sich gut verteilen
+ wird nicht fleckig
+ natürlicher Look (wer keinen Maskeneffekt mag, supi)
+ hält gute 8 Stunden

+ enthält einen LSF von 12
+ sehr ergiebig




Mein Urteil: Sehr empfehlenswert! 


Auf jeden Fall einen Test wert. Bis jetzt waren alle Benutzerinnen, die ich kenne, super begeistert.